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Vollbremsung

Erstellt von jengs, 19.06.2008, 11:26 Uhr · 20 Antworten · 3.001 Aufrufe

  1. Doc
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    #11
    Hi,
    nach ca. 20 000 Kilometern G+S im "wilden" Land hier, sind unsere Er-Fahrungen eben soooooooooooooo verschieden; ist doch auch was, oder?
    Gruß,
    Doc

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von jengs Beitrag anzeigen
    Whow !
    Heute früh am Morgen : Nebenstrasse mit glitschigem Bitumenbelag, noch leicht feucht vom Morgennebel; Gegenverkehr; Linkskurve; einer schert aus zum Überholen; Vollbremsung (rein instinktiv) mit Aufrichten; was passiert ? Nix! Die Q bremst brav, fährt an den Rand und der Vollidiot überholt dann zwar doch nicht, rauscht aber halb auf meiner Strassenseit an mir vorbei. Noch vor zwei Monaten wäre das für mich zumindest in der Wiese geendet.

    Spätestens ab heute hat sich die Investition ins neue Mopped gelohnt.
    Das war der Beitrag für diejenigen, die auch gerne mal was positives über die Q lesen wollen.
    Nach Deiner Erzählung wäre ich mit meinem Bike wohl auf der Wiese gelandet. In solcher Situation hat man nicht viele Möglichkeiten . Außer runter vom Gas!!

    Allzeit gute Fahrt
    Brezel

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    #13
    Zitat Zitat von Doc Beitrag anzeigen
    Hi,
    nach ca. 20 000 Kilometern G+S im "wilden" Land hier, sind unsere Er-Fahrungen eben soooooooooooooo verschieden; ist doch auch was, oder?
    Gruß,
    Doc

    Jetzt seh ich erst wo du her bist... Dann dürftest du wohl deutlich mehr Geländererfahrung haben als ich...
    Bei meiner Meinung bleib ich aber trotzdem

    Markus

  4. Registriert seit
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    #14
    @ Doc:
    Kann mir kaum vorstellen, dass du mit dem Regelverhalten auf Schotter bzw. im Gelände im "wilden" Land zufrieden bist. Wer sich auf 20.000 km aus dem Regelbereich raushält, ist in der Zeit natürlich auch mit dem ABS zufrieden... wenn Du weißt was ich meine.

  5. Doc
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    #15
    @ AMGaida

    He, he —
    das soll ja doch nicht polemisch werden hier; aber nach meinem Verständnis vom Sinn und Zweck des ABS, ist es in erster Linie eine technische Lösung um das (normalerweise) immer gefährliche Blockieren der Räder beim - sagen wir mal - eher unprofessionellen Überbremsen oder Bremsen in Notsituationen zu verhindern; und nicht etwa eine Freikarte fürs immer egal wie hart in die Bremsen steigen/greifen, "weil das ABS es ja eh schon regeln wird".
    Das gesagt, fahre ich unter normalen Umständen immer so, daß ich beim Bremsen möglichst nicht in den Regelbereich des ABS, das heißt in die Gefahr des Blockierens der Räder komme - denke übrigens, daß auch alle jene so fahren, die entweder auf ihren früheren Maschinen kein ABS hatten, oder auch heute (noch) keins haben.

    Natürlich kann man - bei abgeschaltetem ABS - das Hinterrad per Fußbremse gewollt blockieren; das kann im Gelände manchmal ganz nützlich sein, etwa wenn man glaubt, daß die sich vor dem blockierten Rad stauende und aufbauende Welle aus Bodenmaterial besser bremst, als das pulsierende ABS; das ist nach meinen Er-Fahrungen hier im Gelände aber eher seltener so.
    Irgendwelche zum Normalbetrieb der R1200GS ja wohl nicht gehörende stunts mit absichtlich blockierenden Rädern wären ein ganz anderes Thema.

    Insofern erstaunt mich übrigens Deine Bemerkung mit Bild, daß Du in Hechlingen diese Abfahrten mit eingeschaltetem ABS runtergefahren bist; das muß der Instruktor ja nicht ohne Grund so in Ordnung gefunden haben, und bestätigt doch eigentlich genau das, was ich weiter oben gesagt habe.
    Schönes Bild übrigens, und entspricht so etwa dem, was ich streckenweise hier an jedem Wochenende mit meiner Q im Hochgebirge zum Beobachten der letzten Kondore fahre, da oben ist sozusagen überall Hechlingen. Auf-geblieben ist mir dabei mein "altes" ABS noch nie.

    Gruß,
    Doc

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    #16
    Moin,

    habe von R1100GS über R1150GS bis zur R1200GS alles mit ABS gefahren.
    Zwischendurch eine KTM LC8 ADV ohne ABS (ist übrigens auch ein sehr feines Moped) besessen. Wenn man das ABS zu benutzen weiß ist das eine sehr coole Sache. Außerdem sind da so manche Sportfahrer verblüfft wo du deine Bremspunkte vor der Kurve setzt! Mit ABS ist ein Normalfahrer (20.000 km/Jahr) schneller und sicherer als andere unterwegs. Vom Sicherheitsaspekt bei Notbremsungen (einfach voll reinlangen!) brauchen wir nix mehr sagen. Mein Fazit wer eine GS o.ä. ohne ABS kauft hat am falschen Ende gespart.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Doc Beitrag anzeigen
    Insofern erstaunt mich übrigens Deine Bemerkung mit Bild, daß Du in Hechlingen diese Abfahrten mit eingeschaltetem ABS runtergefahren bist; das muß der Instruktor ja nicht ohne Grund so in Ordnung gefunden haben, und bestätigt doch eigentlich genau das, was ich weiter oben gesagt habe.
    Hi Doc,

    entschuldige die kleine Provokation zu Anfang, aber man muss ja irgendwie auf des Pudels Kern kommen. Aber da sind wir ja jetzt.
    Was das Bild zusammen mit der Tatsache, dass ab Modelljahr 2007 erst mit ABS in Hechlingen gefahren wird, bestätigen, ist dass erst ab Modelljahr 2007 das ABS für lose oder rutschige Untergründe taugt!
    Vorher war es langsam und schlecht zu dosieren... aber das schrieb ich ja oben schon. Die einzige Alternative, wenn man im Regelbereich des ABS auf losem/rutschigem Untergrund fährt hieß -> ausmachen.

    Daher zweifelte ich die Zufriedenheit mit deinem ABS (Modelljahr 2005 noch mit BKV und ellenlangen Regelintervallen) auf losem Untergrund an. Hoffe dass das nicht zu unverständlich formuliert war.

    Zitat Zitat von Doc Beitrag anzeigen
    Auf-geblieben ist mir dabei mein "altes" ABS noch nie.
    Meines schon und glaub mir, das Gefühl vergisst Du nicht! Das war wenige Tage nach dem Wochenende mit der 2007er GSA in Hechlingen. Ich war davon verwöhnt und habe aufgrund der perfekten Funktion des neuen ABS verdrängt, dass mein altes System dagegen echter Müll ist. Ich hatte einen fiesen Sturz deshalb und kann einfach nur von Glück sagen, dass ich noch lebe. Wäre ich 50cm weiter gefallen, wäre es 200m weit runter in eine Schlucht gegangen. Nach der Erfahrung hat das "alte ABS" bei mir keine Sympathiepunkte mehr.
    Deswegen fragte ich explizit nach deiner Erfahrung mit dem alten ABS im Regelbereich.

    Bild davon angefügt:

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    #18
    Meine erste Probfahrt GS war eine 2005, die mit dem verhassten BKV. Ich habe einige andere ABS Motorraeder zur Probe gefahren. Jede andere hatte deutlich laengere Regelintervalle als die '05 GS.

    Trotzdem mag ich natuerlich das ABS meiner '07 besser. Mir faellt nur auf, daran kann man sehen wir sehr die anderen Marken hinterherhinken.

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    #19
    bei jeder Ausfahrt mache ich einen Bremstest am Anfang besonders wenn es nass ist, um meine Sinne zu schärfen. Ab und zu auch mit mehr als hundert voller Anker, jedesmal bin ich erstaunt welche überwindung es braucht voll reinzugehen und wie toll das Moped reagiert auch auf nassem oder rutschigen Untergrund.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    .........das Gefühl vergisst Du nicht! Das war wenige Tage nach dem Wochenende mit der 2007er GSA in Hechlingen. Ich war davon verwöhnt und habe aufgrund der perfekten Funktion des neuen ABS verdrängt, dass mein altes System dagegen echter Müll ist. Ich hatte einen fiesen Sturz deshalb und kann einfach nur von Glück sagen, dass ich noch lebe. Wäre ich 50cm weiter gefallen, wäre es 200m weit runter in eine Schlucht gegangen. Nach der Erfahrung hat das "alte ABS" bei mir keine Sympathiepunkte mehr.
    Moin Andreas,

    vergleichst Du hier nicht Äpfel und Birnen? Wenn ich nicht völlig daneben liege, redest Du die ganze Zeit über das ABS Deiner 1150GS. Das ist IMHO ein ganz anderer Schnack als das der 1200er, egal ob mit BKV oder ohne.
    Ich habe zu Anfang öfter mal das (BKV-)ABS meiner 1200GS abgeschaltet, wenn ich mehr als nur ein paar hundert Meter vom Asphalt runter wollte. Inzwischen tue ich das nicht mehr, weil es sich für mich auch auf losem Untergrund mit ABS deutlich besser anfühlt als ohne.


    Ciao
    Ondolf


 
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