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Von R1200GS auf F650GS Dakar umsteigen

Erstellt von jovie3, 13.07.2010, 21:18 Uhr · 11 Antworten · 2.730 Aufrufe

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    Standard Von R1200GS auf F650GS Dakar umsteigen

    #1
    Hallo GS Freunde

    Ich fahre jetzt meine dritte BMW, 1100 RT, 1150 RT, 1200 GS, alle super.
    Kauf entscheidend für die RT's war in erster Linie der Wetterschutz, bis ich in einer Kehre mit Gegenverkehr Rückwärtsrollen lassen und so umgekippt bin. Dann habe ich mich für die 1200 GS entschieden, agiler wendiger und weniger Gewicht. Das Motorrad macht echt spaß bis süchtig (17.500 Km in 14 Monaten).


    Wenn ich das jetzt weiterspinne die "kleine GS" noch weniger Gewicht, noch wendiger aber 50 PS.

    Liebe Fan Gemeinde wie ist das denn bei Touren im vergleich zu den "großen", wie gut oder schlecht bleibt man denn dran auch in den Alpen und so? Wie Langstreckentauglich für den Fahrer ist die "Kleine"? Der Durchzug des Motors, das er jenseits der 140 Km/h nicht an einer Maschine mit 100 PS dranbleiben kann versteht sich.
    Wo stehe ich im Vergleich zur 1200 GS?
    Leider habe ich nie eine Probefahrt machen können, und jetzt gibt es ja nur noch gute Gebrauchte und die fährt man nicht mal so zur Probe.

    Genau diese Fragen habe ich im GS 1 Zyl. Forum gestellt und super aufschlussreiche Antworten bekommen. Aber ist das wirklich so, ich habe keine Erfahrung mit der 650 er, in meinem Umfeld fährt keiner eine Dakar.
    Insbesondere frage ich mich wie fährt sich das weiche Fahrwerk und das 21 Zoll Vorderrad, kann man damit wirklich so in die Kurven gehn wie mit einem Telelever, oder ist das nur eine gewöhnungssache die nach einer Woche vergessen ist.
    Hat hier im Forum jemand beide Motorräder und kann mir seine Eindrücke schildern.
    Ich freue mich auf eure Antworten.

  2. simon-markus Gast

    Standard

    #2
    Moin,
    kenne beide Töffs. R1200GS 70.000km in den letzten 5,5 Jahren und die 650 GS als Leihmöppi bzw. Mietmotorrad.
    Für mich sind beides gute (Reise-)Motorräder. Im Zuge eines "downsizing" wird man sicher auch mit einer 650er glücklich. Zumal man auf Reisen üblicherweise nicht rast (?).
    Leistungsmäßig liegt die Einzylinder-650er-GS gleichauf mit der seligen 800 G/S (PS/Drehzahl, sowie Drehmoment/Drehzahl) und die G/S reichte doch allemal.
    Im Soziusbetrieb ist die große GS aber deutlich besser, bequemer, souveräner.
    Die 650er fährt sich (auch mit 21") im Vergleich zur großen GS imho wie ein Fahrrad (und das will was heissen, da doch die 1200er geradezu leichtfüssig ist).

    Allerdings ist eine große GS (egal ob 1100, 1150, 1200) halt irgendwie souveräner.

    Aber letztlich nützen wohl alle Erfahrungsberichte und Meinungen anderer nichts. Das muss man selbst er"fahren".

    Schon mal die neue 650er-Zweizylinder getestet? Sieht total unscheinbar aus, fährt sich aber genial. Leicht und überschaubare Technik (im Gegensatz zur 800er GS).

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    #3
    Von 1200 GS auf F 650 GS Dakar umsteigen?

    Ich habe beide gehabt, jede macht auf ihre Art Spaß.

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    #4
    Hi,

    also ich fahr zur Zeit eine GS 1200 und bin auch mal eine Dakar Probe gefahren. Ich muss dazu sagen, ich komm mit der alten 1-Zylinder 650er GS überhaupt nicht klar. Die Gabel so weich und schwammig, ohne jegliches Gefühl zur Straße, aber da ist jeder anders. Ich hab auch mal die neue 2 Zy GS 650 gefahren, als meine im KD war. Ist kein Vergleich zur alten 650. Fährt sich sauber und präzise. Aber wie schon erwähnt, das muss jeder selbst austesten. Aber wenn man den Bums von den 1200 ccm gewohnt ist weiss ich nicht, ob man dann die 650 ccm und auch noch die Hälfte an PS möchte. Also, testen, testen, testen....

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    #5
    ....Hubraum ist durch nichts zu ersetzten ausser durch "Hubraum"

    Wenn du in den Alpen, sightseeing machen willst ist die 650er Ok, ansonsten ......nicht wirklich!!!!!

  6. Registriert seit
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    #6
    Ich bin jetzt mal gaaaaaanz fies sorry, aber das muss jetzt glaub sein:

    Wer von einer RT auf eine GS umsteigt, weil er sie in der Kehre beim zurückrollen (???) hingelegt hat, und nun wegen dem immernoch zu hohen Gewicht der 12er auf eine 650er umsteigen will, hat imho zuwenig motorradfahrerische Fähigkeiten, um beim Fahren den Unterschied zwischen 19 und 21" Vorderrad, Tauchgabel oder Telelever, Einzapfen oder Zweizapfen zu spüren.

    Wenn du mit der 12er zu unsicher bist, hol dir eine 650er.
    Aber bevor du hier noch den dritten identischen Thread (zb unter "Am Rande", oder "Suche") aufmachst: geh sie doch einfach mal fahren!
    Manchmal geht probieren über studieren.

    Greez
    Marco - der hier die Unterschiede zwischen seiner 12er und der Xchallenge nicht aufzuzählen gewillt ist.

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo,
    ich hab die Dakar 3 Jahre gehabt. Din damit ca 1200km (fast ausschließlich nur lange Strecken in den Urlaub )gefahren . Mal abgesehen das sie mir was zu hoch war, bin nur 177cm fühl ich mich auf der 1200 tausend mal sicherer. Ich hab jederzeit das Gefühl das Motorrad im Griff zu haben, das war bei der Dakar nicht so. Nach 6h Autobahnfahrt am Stück haben meine Hände noch 2Tage nachvibriert. Ich hatte immer ein ungutes Gefühl in Kurven und mit Sozia fahren wollt ich schon gar nicht mit dem Ding. Sie sah hammer geil aus das muß ich sagen ok, hab aber fast das Hobby Motorradfahren aufgegeben weil ich mich nicht wohl gefühlt hab. War mein erstes Möppi nach langer Abstinenz. Ja bis ich dann eine 1200gs probe gefahren bin. Will nie wieder was anderes:-)))))). Ist alles nur subjektiv und lag vielleicht an meinem mangeldem fahrrerischen Können, ich würde aber nicht tauschen.


    Gruß

    der totti
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  8. Registriert seit
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    Blinzeln

    #8
    Zitat Zitat von jovie3 Beitrag anzeigen

    Insbesondere frage ich mich wie fährt sich das weiche Fahrwerk und das 21 Zoll Vorderrad, kann man damit wirklich so in die Kurven gehn wie mit einem Telelever, oder ist das nur eine gewöhnungssache die nach einer Woche vergessen ist.
    Hallo Jovie,
    weiches Fahrwerk ist Quatsch. Das hat sie nämlich nicht. Ist mit den richtigen Reifen der absolute Kurvenfeger... . Einen kleinen Tacken unhandlicher als die "normale" GS, aber das merkt man auch nur, wenn man selbst eines der beiden Modelle fährt.
    Wenn BMW-Moppeds Probleme mit Getriebe, Elektronik, Undichtigkeiten usw. haben, haben sie jedenfalls keine Probleme mit den Fahrwerken - ich halte sie für gut abgestimmt! Egal welche GS - auf schlechten Straßen wird alles glatt gebügelt! Bei der Fahrt bis auf die Fußrasten fährt sie sich sehr präzise, da wackelt absolut nichts!

    Ich bin die 12er GS gefahren, die Twin-650er und am letzten WE die 800er-GS.
    Die 12 er-Gs war mir zu schwer (beim Fahren merkt man es aber nicht so), die hier aufgeführten Welten zwischen den Twins und dem Single habe ich nicht feststellen können.
    Meine Fahrt mit der 800er-Gs: der Motor ist eine Wucht - mehr braucht kein Mensch! Die Ergonomie ist super, das Mopped paßt wie ein Handschuh, allerdings auch nicht besser als auf dem Single. Das liegt aber nur daran, daß es dort schon fast perfekt paßt, da geht Verbessern kaum noch. Negativ aufgefallen sind mir die ausgeprägten Lastwechsel, das handling ist auch leicht schlechter als beim single. Das liegt aber wahrscheinlich am 21"-Vorderrad.

    Von allen vier genannten Modellen würde mich trotzdem die 800-er GS am meisten reizen - wenn ich nicht schon den single hätte! Und mit dem bin ich sehr sehr zufrieden...

  9. Registriert seit
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    470

    Standard

    #9
    Hallo Zusammen,

    ich habe den Umstieg genau umgekehrt gemacht. Hatte von 2004 bis 2009 ein F650 GS Dakar. Sie war für mich das ideale Motorrad für den Wiedereinstieg nach 15 Jahren Pause. Ich hatte damals auch auf einer 1150 GS gesessen und fühlte mich auf dem Motorrad einfach nicht wohl. Also griff ich zur kleinen und hatte eine Menge Spaß. Allerdings bedarf es einiger Korrekturen an diesem Motorrad, bis es reisetauglich ist. Im wesentlichen sind da die Sitzbank (original ist viel zu weich und zu schmal) und die Scheibe zu nennen.

    Letztes Jahr bin ich auf die 1200 GS MÜ umgestiegen, da meine Frau das Motorradfahren aufgegeben hat und die F650 für den Soziusbetrieb (meine Holde wiegt nur 55 kg) nicht wirklich gemacht ist. (Fahrwerk, Leistung). Auf der Autobahn und auf kurvenreichen Landstraßen war da Fahrwerk mit 2 Personen einfach zu weich. Solo war das jedoch nie ein Problem!

    Bei der Probefahrt auf meinem Traummotorrad war ich überrascht, daß die "große" eigentlich vom Handling und vom Fahrverhalten her viel einfacher zu bewegen ist als die "kleine". Hätte ich so nicht erwartet.

    Den geringen Gewichtsunterschied wird man nicht merken - wie gesagt beim Handling ist die "große" einfacher zu bewegen. (ist mein persönlicher Eindruck).

    Hatte letztens eine 800 GS als Leihmotorrad und war bis auf die katastrophale Sitzbank und die wackelnen Urindöschen am Lenker eigentlich sehr angetan. Vielleicht eine Alternative.

    Ich persönlich würde den Schritt nicht mehr zurück machen wollen, da ich die Souveränität meiner Dicken in allen Lebenslagen in der kurzen Zeit schätzen und lieben gelernt habe.

  10. Chefe Gast

    Standard Die eine für's Grobe,

    #10
    die andere für die Kilometer - ich komm ganz gut mit beiden zurecht

    Das Mountainbike mit Motor bringt mich leidlich mit Kai und der Jule durch den Wald und die Q bringt mich klaglos und zu jeder Zeit und jedem Wetter von A nach B

    Denk Dir nix, vor all dem Luxus zweier Mopeds bin ich mit der kurvigsten aller Sozien auf der Dakar von A nach (dem mit unter recht weit weg befindlichen) B unterwegs gewesen - keine Klagen

    3,5 bis 4 Liter, kein Ölverbrauch und viel Spaß sind sehr schwer weg zu diskutieren...


 
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