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Vorderrad rutscht in der Kurve weg

Erstellt von TomcatGS, 02.08.2011, 09:21 Uhr · 36 Antworten · 8.483 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    es ist kein Einklappen, sondern maximal ein Nachkippen, was man als Rutscher empfinden kann. Vorderradeinklapper resultieren nahezu immer in einem Sturz
    Klugscheißer...

    Ich denke, alle wussten was gemeint war...

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    #22
    um hier den Zusammenhang zwischen dem Terminus und dem, was gemeint ist, zu wissen, muss man sich alles von vorn bis hintzen durchlesen. Liest jemand ab der letzten Seite über Vorderradeinklapper, haben wir schnell das nächste Gerücht am Laufen. Das ist ein fest stehender Begriff, egal, was jemand meint und das hat auch nicht das Geringste mit Klugscheissen zu tun

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    #23
    ...wenn ich das jetzt alles so lese, bestärkt das meinen Entschluss, bei dem nächsten Satz Reifen auf Conti Trail Attack 2 umzusteigen.

    Im letzten Heft Motorrad & Reisen, hat er bei allen Testkriterien ausser Gelände mit sehr gut abgeschnitten. Gelände ausreichend, ist aber das selbe Ergebniss wie beim Tourance EXP.

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    #24
    Zitat Zitat von TomcatGS Beitrag anzeigen
    auf Conti Trail Attack 2 umzusteigen.
    Den gibt es schon?

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    #25
    ups... sorry, habe mich vor lauter lesen vertan. Bei dem Test handelt es sich um den Trail Attack ohne 2.....

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    #26
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Das heißt früher, als er Maßstäbe setzte, wurde noch nicht sportlich gefahren? Wann bist Du ihn zuletzt gefahren?

    Zitat Zitat von Freiburger Beitrag anzeigen
    ...dann bist du den wohl schon lange nicht mehr gefahren. Ich bin nicht der schnellste, aber die Zahl derer, die mich in den Alpen überholen ist im Vergleich zu denen die ich überhole erheblich geringer und das nicht weil die ADV so fett ist und man die nicht überholen könnte. Wenn ich jemand im Rückspiegel sehe mach ich Platz.

    Sicher mag es andere Reifen mit mehr Grip geben, keine Frage. Aber der Grip des alten reicht fürs sehr flotte fahren völlig, und das vorne mit 10-12tkm und hinten mit 7-10tkm.

    Es ist ein Tipp den TomcatGS ausprobieren kann um sich sein eigenes Urteil zu bilden. Das seltsame Einklappverhalten des EXP Vorderreifens hab ich jetzt schon von mehreren Ecken gehört.

    Was für Öl fährst du?

    Gruß
    Gefahren habe ich normalen Tourance 4 Sätze lang auf meiner 1150er ADV von 2005 -2007. Zuletzt im Januar 2011 auf Madeira, trocken und warm (über 20°)ok, bei Nässe und kühlen Temps (unter 15°) ist er schlicht ein miserabel haftender Reifen, mit der 90% Garantie zum Rutschen.

    Den EXP habe ich ein 3 - 4 Sätze gefahren, der Reifen ist deutlich besser als der Tourance fängt leider nur etwas das Schmieren an wenn er warm wird und richtig arbeiten muß. Z.Zt. fahre ich den 5. Satz Pirelli ST und bin vollkommen zufrieden. Ist bei Trockenheit und bei Nässe top, wobei auch der EXP bei nässe ok ist.

    Auf Bitumen und Fahrbahnmarkierung sind alle Reifen mit größter Vorsicht zu geniessen, das sollte man wissen.

    Probiere evtl. noch den Dunlop RS aus, hab beim Freund gesehen was der kann. Bei den Contis RA oder TA weiß ich noch nicht, da hört man viel gutes, aber auch einiges an Kritik.

    BT501/502 hatte ich auch schon, ist bei Nässe inakzeptabel.

    Zu der allgemeinen Laufleistung, je besser ein Reifen klebt je kürzer ist seine Laufleistung, Spaß kostet nu mal Geld. Reifen mit hoher Laufleistung können demnach nicht die Haftung bringen wie ein Spaßreifen.


    Welches Öl fahre ich Gute Frage. In erster Linie mein eigenes, weil es wirklich gut ist

  7. Freiburger Gast

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    #27
    So macht jeder so seine Erfahrungen (bei mir sinds ca. 11x Tourance alt, 2x EXP, 1 Battlewing und 2x TKC80). Ich fühl mich auch im Nassen mit dem alten wohl, ohne zum Kurvenzuparker zu mutieren (außer in den Pyrenäen den Tourmalet runter bei 2°C, Regen und Kuschei** auf der Straße. Leckere Mischung. Da war ich aber -von den Kühen abgesehen- auch der einzige Depp...).
    Hab aber auch noch nicht weiter rumprobiert, weil mir der alte bisher keinen wirklichen Anlass gab. Hält lange, geht (für mich) flott genug und nach nassen italienischen Straßen mit dem TKC haftet sowieso alles andere beinahe grenzenlos .
    Mal sehen, beim nächsten mal "beide fertich" gibts vielleicht den Conti TA... zuvor noch mindestens jeweils einen Holzereifen

    Gruß, Freiburger

  8. Registriert seit
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    #28
    Tach auch.
    Also kurze rede, auch ich HATTE dieses bei meiner R1200GS 2010, sowohl beim Road bzw Trail Attack. Hauptsächlich beim beschleunigen in der Kurve. Was ja auch nicht ausbleibt da die GS ja von Haus aus schon sehr schnell leicht am Vorderrad wird beim Beschleunigen und besonders im Soziabetrieb.
    Ich hatte seiner Zeit die Werkseinstellung der Lenkerböcke hin zum Fahrer. Mit den Erhöhungen von Wunderlich (zweifach) wurde es noch viel schlimmer.
    Abhilfe war: Einen Klotz von WUnderlich raus, Lenkerböcke nach vorne gedreht und Luftdruck auf 2.8 bar. Dadurch das nun mehr gewicht auf Vorderrad kommt da der Fahrer mehr nach vorne geneigt sitz ist das Problem zu 98% weg. Noch noch bei ganz harten rausbeschleunigen aus Kurfen tritt ein ganz leichtes Rutschen auf. Bei allen Kollegen in meiner Bekanntschaft denen ich dieses Tipp gegeben habe war das Problem von jetzt auf gleich weg. Man muss aber sagen, dieses Problem tritt meistens nur auf wenn man die GS schneller und schräger ums Eck bewegt. Sie ist nun mal nicht dafür gebaut. Wer sie halt so fahren möchte muss auch damit rechnen, das sie anders als andere Motorräder reagiert die nun mal dafür gebaut wurden. Gebt also nicht der GS oder den Reifen die Schuld, sondern lernt mit dem Problem zu leben und zu fahren. Ein etwas andere Fahrstil hilft da ungemein, und man ist nicht langsamer als andere.
    Ansonsten habt Ihr das falsche Bike, und müsst überlegen welches zu eurem Fahrstil passt.
    Nicht immer ist BMW alles Schuld, sie bauen schon gute und verschiedene Bikes, so das für jeden Fahren das richtige und passende dabei ist.
    Man(n) muss nur das Richtige für sich finden.
    Gruß
    Reinhard

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    #29
    Um noch mal zum Thema zurück zu kommen: Rutschen des Vorderrades!
    Grundsätzlich sind Reifen so ausgelegt, dass erst das Hinterrad rutscht, deswegen gibt's ja auch die Eintragung in der Zulassungsbescheinigung:"Reifen nur von einem Hersteller"

    Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Situationen geben kann, wo zuerst das Vorderrad rutscht. Ich denke, dass da aber andere Einflüsse dann ursächlich sind. Da kann es mit der Fahrbahn zu tun haben, Rollsplit, sand, Öl, Bitumen, oder Verwerfungen der Oberfläche, es kann am Reifendruck liegen, an der Sitzhaltung am Fahrverhalten (Bremsen,Lenken,Gasgeben) aber mMn zuallerletzt am Reifen. Sicher kann je nachdem wie man die Reifen wechselt auch an der Profiltiefe oder am "Abfahrzustand" liegen und letzten Endes kann man sich auch beim Überfahren von Bordsteinen oder ähnlichem nen "Hacken" reingefahren haben.

    Ich würde mir den Reifen einfach mal sehr sorgfältig ansehen, ob ich optisch irgendetwas sehen kann, Beulen, verformungen, Markierungen, Rutschspuren und den Luftdruck überprüfen. Sollte mir da nichts auffallen und es gäbe weiter Rutscher, würde ich den Hersteller kontaktieren. Klar, wenn man schon unerklärliche Rutscher hatte, verliert man das Vertrauen und wird in ähnlichen Situationen "nervös" und löst fast schon selbst kritische Zustände aus, dann sollte man den Reifen wechseln um den Kopf wieder frei zu kriegen. Reifen sind Verbrauchsgegenstand wie Benzin, hält halt nur länger.

    Ich hab zur Zeit den Ur-Tourance montiert, weil ich am Montag nach Rußland fahre und vielleicht über Anatolien zurück. Das ist ein guter Reifen, der sich auf der fetten Silberaddi sehr angenehm fährt.

    Wenn ich mit dem Messer zwischen den Zähnen auf der Hausstrecke unterwegs bin, merke ich natürlich Unterschiede zum zuletzt gefahrenen CRA2 (den ich nach meiner Rückkehr auch wieder montieren werde) beim Grip und auch sonst liegt die Wohlfühlgeschwindigkeit deutlich unter CTA oder CRA2, etwa so auf dem Niveau des Anakee2, den ich aber nicht sonderlich mag, wobei das auch ein guter Reifen ist. Ich hab den Tourance auch schon hinten zum Rutschen gekriegt, an einer Stelle kann man das richtig provozieren und beliebig reproduzieren, so werde ich auf der Urlaubstour mit voll bepacktem Mopped aber nie und nimmer unterwegs sein.

    Wer nicht ständig an den Grenzen der Physik unterwegs ist, ist mit dem Tourance sicher sehr gut bedient. Ob der tatsächlich so lange läuft? Ich hoffe es, hab allerdings schon ein paar Zweifel, das Profil wird schon nach 500 km schön rund an den Kanten. Mal sehen

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    #30
    Wenn ich das hier so alles glauben sollte, würde ich aufhören mit Motorrad fahren!
    Wenn die Strasse trocken ist und es keine Störfaktoren gibt(Sand,Öl,....) dann rutscht kein Reifen!
    Wir veranstalten jedes Jahr ein Training mit erfahrenen Instruktoren und da siehst du die verschiedensten Reifen und Mopeds. Aber da rutscht net einer weg. Es gibt einen konstruktiven Punkt am Motorrad und keinen konstruktiven Rutschpunkt der Reifen.
    Da wäre ich bestimmt schon längst net mehr da....

    Zum Reifen möchte ich sagen, ich finde den Trial Attack ist im Nassen net so doll, bin jetzt mit dem neuen Dunlop wesentlich sicherer unterwegs, der soll aber net so lange halten. Also(hatte schon einer geschrieben)ich glaube auch, ein Reifen hält lange=weniger Halt beim Nassen.

    Liebe Grüße


 
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