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Wegrutschen Hinterrad - Rausbeschleunigen Kehre ASC funktioniert nicht ???

Erstellt von Frankk F, 22.06.2014, 22:40 Uhr · 43 Antworten · 7.014 Aufrufe

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    Standard Wegrutschen Hinterrad - Rausbeschleunigen Kehre ASC funktioniert nicht ???

    #1
    Hallo,


    mir ist jetzt schon zwei mal passiert, dass beim Herausbeschleunigen aus einer Kehre das Hinterrad wegrutscht, Gott sei dank nichts passiert. Ich habe allerdings nicht den Eindruck, dass das ASC eingegriffen hätte. Daher meine Frage, wie eure Erfahrungen so sind. Es gibt mir ein ungutes Gefühl wenn ich mich nicht darauf verlassen kann.



    Noch ein paar technische Infos:




    • 1200 GS TÜ - 110 PS
    • Ca. 120 Grad kehre
    • 2. Gang ca. 30 km/h so 3000 rpm, leicht bergauf - also eher von unten raus zügig beschleunigt als wie ein 'Wahnsinniger' brutal volle Leistung bei 5-6.000 rpm im ersten Gang abrufen.
    • Geschätzte Schräglage so 20-30 Grad, auf jeden Fall fernab von Fußrasten kratzen oder Knieschleifen. Laut Kammscher Kreis also noch mächtig Längskraft zur Verfügung.
    • Reifen eigentlich warm, vielleicht nicht auf der Flanke.
    • Griffiger Asphalt, kein Kies oder sonstiger rutschiger Belag.
    • Reifen: Metzler tourance (der alte) ca. 1000 km Laufleistung.



    Es machte wusch und schon war der Spuk vorbei. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass wenn das Hinterrad einmal rutscht es kein Halten mehr gibt, aber siehe da sie (sprich ASC ???) oder ich habe sie wieder gefangen. Ich gehe eher von mir aus. Schätze so 20-50 cm seitlich weggerutscht und wieder gefangen. Aber auch absolut kein Highsider, nicht im Ansatz.


    Ich bin dann mal zurück um nach schwarzem Streifen zu suchen, nichts!!! Auch auf dem Reifen nichts so wirklich zu sehn, ich hänge mal ein Foto an.


    Ich habe auch das ASC mal auf Kies ausprobiert und da merkt man definitiv das Stottern des Motors, ich weiß also wie sich das anfühlt, aber hier: nichts, jedenfalls nach meinem Dafürhalten.


    Was meint ihr dazu?
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 20140622_130341420.jpg  

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    #2
    So ist das wenn man billige China-Reifen fährt.


    Die Kuh brach seitlich weg, was soll da das ASC regeln?
    Auf der Straße lag was, das sieht man an den Striemen (vermutlich kleine Steine).
    Ich rutsche fast jeden Tag, kein Grund sich Sorgen zu machen. Gehört zum Motorradfahren dazu....


    ASC sollte man nicht mit ESP verwechseln., das sind zweierlei paar Stiefel. Rutschen ist nicht gleich Durchdrehen, auch wenn (gerade beim Beschleunigen) beides gleichzeitig eintritt.

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    #3
    Also ich habe heute dann auch erst gemerkt, dass meine Reifen made in China sind. Dabei hatte ich eigentlich gedacht ein deutsches Markenprodukt zu kaufen: Metzler ???

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    #4
    Der Reifen war noch nie der Hit, egal von woher er kam. Dafür hält er lange und man kann geile Drifts damit produzieren (gewollt macht es natürlich mehr Spaß, ungewollt kommt man dabei leicht ins Schwitzen.)

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    #5
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Der Reifen war noch nie der Hit, egal von woher er kam. Dafür hält er lange und man kann geile Drifts damit produzieren (gewollt macht es natürlich mehr Spaß, ungewollt kommt man dabei leicht ins Schwitzen.)
    Da klink ich mich jetzt mal ein.
    Wenn ich keine Drifts machen will. Dafür aber lieber bessere Strassenhaftung möchte: Was für einen Reifen sollte man dann nehmen?

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    #6
    Conti Road Attack, o.ä.

    Damit bist du aber endgültig nicht mehr Offroadfähig unterwegs und die Laufleistung (Haltbarkeit) des Pneus ist stark eingeschränkt.

    Der EXP rutscht relativ früh aber dafür ziemlich kontrolliert. Es hängt von dem Einsatzzweck und vor allem den persönlichen Vorlieben des Fahrers ab. Das ist kein grundlegend schlechter Reifen, man muss nur mal die Grenzen "erfahren" haben, am besten ohne el. Helferlein.

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    #7
    Und das ASC in der ganzen Geschichte? Also auf losem untergrund muss man das schon auf S setzen sonst läuft gar nichts mit Driften. Und auf der Straße soll die Q einfach so (beim Beschleunigen) wegrutschen?

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    #8
    Zitat Zitat von Frankk F Beitrag anzeigen
    Also ich habe heute dann auch erst gemerkt, dass meine Reifen made in China sind. Dabei hatte ich eigentlich gedacht ein deutsches Markenprodukt zu kaufen: Metzler ???
    Da ham wa's doch ... das ist ein Plagiat.
    Das Original heisst “Metzeler“.

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    #9
    Zitat Zitat von Frankk F Beitrag anzeigen
    Und das ASC in der ganzen Geschichte? Also auf losem untergrund muss man das schon auf S setzen sonst läuft gar nichts mit Driften. Und auf der Straße soll die Q einfach so (beim Beschleunigen) wegrutschen?
    Nicht einfach so. Da war etwas hartes und rutschiges auf der Straße gelegen das der Kuh regelrecht die Hinterpfote weggezogen hat. Das ist wie Bremsen auf blankem Eis, da kann das beste ABS nichts richten, ausgeklügelte Elektronik hin oder her, da geht sie ab die Luci. Irgendwo hat jede Technik ihre Grenzen, hier war sie definitiv erreicht. Relativ hohe Schräglage gepaart mit hohem Drehmoment am Rad und abrupten Gripverlust - da kann sie schon mal ins Straucheln geraten.
    Die Entwickler sind zwar dabei vorausschauende Elektronik zu bauen, bisweilen obliegt es aber dem Fahrer Situationen vorauszusehen bei denen die Grenzen der Physik erreicht bzw. überschritten werden.
    Gäbe es ein funktionierendes, elektr. Walter-Röhrl-System (das einen instabilen Zustand stehts stabil hält), dann würde ich vermutlich das Endurofahren aufhören weil es schlicht zu einfach und zu langweilig wäre. Offroad ohne querstehendes Heck und durchdrehendes Hinterrad ist wie vegetarisch Grillen. Das fange ich erst gar nicht an....das ist weder Fisch noch Fleisch sondern nur fad.
    Onroad oder auf dem Track sähe es nicht anders aus. Könnte ich nach Belieben das Bike in eine Kurve fullspeed reinbremsen oder durchfahren ohne Traktionsverlust befürchten zu müssen, dann stünde ich mit Rossi und Bradl auf einer Stufe. Wo bleibt da noch die Herausforderung? Ein Kaffeeklatsch mit Tante Trude wäre vermutlich anregender.

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    #10
    Hi
    Ein ASC, ESP oder wie immer auch der "Durchdrehverhinderer" von seinem Hersteller genannt kann nun mal erst reagieren wenn das erste Rad "verdächtig schnell" ist. Ein Auto steht da im allgemeinen noch auf 3 weiteren Rädern.
    Also: Das Hinterrad gerät auf "Rutschiges" (egal ob Glatteis oder Sand), ist mit Querkräften plus zusätzlicher Vortriebsleistung überfordert und die Haftkraft bricht ab. Folge: Das Rad dreht durch und das ASC setzt ein. Nachdem das ASC keine "Hellseheinrichtung" hat kann es erst tätig werden wenn es begonnen hat durchzudrehen. Es ist folgedessen kein Durchdrehverhinderer (und schon gar kein Rutschverhinderer) sondern ein Durchdrehbegrenzer. Das Wegrutschen ist eine Folge von beginnendem Durchdrehen (braucht das ASC um reagieren zu können) und Querkräften die diesen Beginn in Seitenbewegung umsetzen.

    Beim Auto geht das übrigens auch. Besitzer von Hecktriebler können mal versuchen mit eingeschaltetem ESC quer um eine Kurve zu fahren. Das ist pures Abenteuer! Die Karre ist derart unberechenbar! Dann mal mit ausgeschaltetem ESC probieren. Das ist besser aber noch immer irgendwie blöde. Die Lösung des Rätsels: Schaltet man bei BMW (M3) das Ding ab, so weiss es der Hersteller besser und belässt eine Restfunktion von 15%!
    Der Freundliche ist machtlos und selbst die M-Gmbh kann es nicht wirklich abstellbar machen (aber den Restwert auf 0,5% programmieren). Die Funktion zuschaltbar anstatt nur abschaltbar zu machen (also die Funktion der ESP-Taste umkehren) verbietet der Gesetzgeber. Also muss man sich angewöhnen: Anlassen, Taste drücken, losfahren :-)
    gerd


 
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