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wer hat noch E10 getankt? Erfahrungen?

Erstellt von LD_1200, 10.04.2011, 20:07 Uhr · 72 Antworten · 8.241 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Hallo Alle,

    ich halte dies für Geldmacherei und Verunsicherung, die auch richtig wirkt.
    Hat schon mal wer, was Offizielles gefunden, wo wirklich ein Schaden entstand? Ich denke nicht.
    Diese Woche fand ich auch Zeitungsbericht, in dem wiedergegeben wurde, dass keine Beschädigungen eines Motors durch E10 bislang bekannt sei.
    Vielleicht habt Ihr hier andere Erkenntnisse.
    Es ist doch so, dass eine Beschädigung nur von Dritten über Dritte und deren Dritte gehört wurde.

    E10 heisst ja, dass höchstens 10 % Bioethanol enthalten ist. Zumeist ist wohl nur 7% tatsächlich enthalten. Im Super 95 haben wir aber auch 5 % enthalten.
    Der Sprung von 5% auf 7% ist ja nicht grandios.
    Ich greife hier auf Jemanden zurück, der 1 Jahr alle möglichen Metalle, Gummimischungen in E10 "eingelegt" hat und die Auswirkungen für einen großen automotive Zulieferer getestet hat. Ergebnis: keine Veränderung oder Beschädigung durch E10 feststellbar.

    Ich denke, wir sollen hier einfach mal ein paar Cent mehr an die Mineralölindustrie zahlen und finde es schade, wenn auch die Fahrzeughersteller hier mitspielen und uns auch verunsichern und uns instruieren das teurere Benzin zu kaufen.

    Und wer will nicht seiner Q das Beste bieten und jeden Schaden von ihr fernhalten .....

    Gruß

    Peter

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    #52
    Zitat Zitat von sanjaya5 Beitrag anzeigen
    Aber wenn man unbedingt sein Motorrad lebenslang halten will (im Besitz) wie ich, und noch überdurchschnittlich viel fahre (ca. 20.000 km pro Jahr), dann 3 EUR mehr zu zahlen pro Tanken (GSA) ist eine sehr gute Investition (Kosten für eine Motorüberholung, etc pp sind deutlich teuerer!)
    Das ist nicht so ganz falsch gedacht, denke ich. Sowohl Auto als auch Motorrad sind bei mir schon älter, auf jeden Fall zu alt, um noch Kulanz o.ä. zu bekommen, wenn plötzlich irgendwelche Teile doch nicht E10-tauglich waren. Denn wer das dann zahlt, weiß ich... und das möchte ich mir gerne ersparen.

    Zitat Zitat von filosofen Beitrag anzeigen
    Ich greife hier auf Jemanden zurück, der 1 Jahr alle möglichen Metalle, Gummimischungen in E10 "eingelegt" hat und die Auswirkungen für einen großen automotive Zulieferer getestet hat. Ergebnis: keine Veränderung oder Beschädigung durch E10 feststellbar.
    Ein Jahr reicht nicht... das Geld tut genauso weh, wenn ich nach 4 oder 6 Jahren Probleme deshalb bekomme. Das ist es bei der derzeitigen Kenntnislage und der zusätzlich vorhandenen - ich sage mal unerfreulichen - Lage der Anbausituation nicht wert.

  3. Baumbart Gast

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    #53
    Ich erinnere mich an die Audi-Meldung, eigentlich alle Audis der letzten 20 Jahre vertragen E10, es sei denn eine Standheizung ist verbaut, die verträgt's erst ab (soweit ich mich erinnere) 2009.

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von filosofen Beitrag anzeigen
    ...
    Hat schon mal wer, was Offizielles gefunden, wo wirklich ein Schaden entstand? Ich denke nicht.
    ...
    Doch. Es gab einen Bericht im ADAC, wo von einem Schaden (Benzinpumpe) berichtet wurde. Das getestete Fahrzeug (Opel?) war allerdings auch nicht für den Betrieb mit E10 freigegeben.
    Von einem Schaden durch E10 an einem freigegebenen Fahrzeug habe ich auch noch nicht gehört.

  5. Registriert seit
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    #55
    Zitat Zitat von sanjaya5 Beitrag anzeigen
    Aber wenn man unbedingt sein Motorrad lebenslang halten will (im Besitz) wie ich, und noch überdurchschnittlich viel fahre (ca. 20.000 km pro Jahr), dann 3 EUR mehr zu zahlen pro Tanken (GSA) ist eine sehr gute Investition (Kosten für eine Motorüberholung, etc pp sind deutlich teuerer!)
    Das sehe ich anders. Solange mir keiner technisch nachweisen kann, warum 5% Ethanol im Benzin ein Material nicht schädigt und mit 10% soll das plötzlich mit der Zeit kaputt gehen, bei einem Fahrzeug, das vom Hersteller als E10-Verträglich bezeichnet wird, so lange schiebe ich diese 3 Euro statt der armen, gebeutelten Mineralölindustrie (wie waren die Gewinne letztes Jahr? ) lieber der armen Brauereiindustrie in den Rachen!!

  6. Baumbart Gast

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    #56
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    lieber der armen Brauereiindustrie in den Rachen!!
    diss is de point. ein halber Liter Bier schadet nicht, dann sollte der Alkohol in einem halben Liter Wodka auch nicht schaden. Klingt logisch (wenn man's noch nicht versucht hat ).

  7. Registriert seit
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    #57
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    diss is de point. ein halber Liter Bier schadet nicht, dann sollte der Alkohol in einem halben Liter Wodka auch nicht schaden. Klingt logisch (wenn man's noch nicht versucht hat ).
    Moooment, erstmal den Taschrechner zücken und Promill... äh Prozent berechnet: Ne halbe Bier schadet nicht, also auch ein leichter Sommerrosé (*würg*) mit E10 auch ned. Das könnte hinkommen.
    Also zumindest ich vertrag Ethanol besser als Benzin. Also wirds meinen Moppeds doch auch so gehen...

  8. Registriert seit
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    #58
    Zitat Zitat von sanjaya5 Beitrag anzeigen
    Die Amis hassen auch Ethanol (mind. die Auto- / Motorradliebhaber).

    Motorschaden wg Ethanol:
    http://www.advrider.com/forums/showthread.php?t=791770

    Aus meiner Sicht:
    Getreide gehört NIE in den Motor!
    "Die Amis" gibts nich! auch nich "Die Engländer" oder "Die...".

    Was denkst Du eigentlich warum jeder Motor die Ventile hat?! Die verhindern doch, dass da Getreide reinkommt - woher wollen das "damis" das wissen!

    Das ist doch wie mit dem Öl! - der gehört in den Salat! und der Bewegungsdurstige auf die Kutsche oder aufs Pferd - und das hat keine Ventile und darf vielleicht Getreide.

    Is scho alles klar.
    Grüße
    Kardinal

  9. TomTom-Biker Gast

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    #59
    Über das Thema eßbare Biomasse als Treibstoff zu verwenden kann man sicherlich sehr kontrovers diskutieren. Ich finde die derzeitige Praxis mit Mais oder Getreide auch nicht gerade optimal. Bioabfall wäre da schon besser. Ethanol als Treibstoff zu verwenden ist aber grundsätzlich erst einmal nicht verkehrt und ich sehe grundsätzliche auch keine Bedenken zur Verwendung in Fahrzeugen die dafür geeignet sind.

    Was ist nun geeignet und was nicht. Ich sag mal ganz einfach, all die Fahrzeuge, die vom Hersteller eine Freigabe haben. Welche denn auch sonst, woher soll der Kunde es denn sonst wissen. Von irgendwelchen Fachleuten, die eigentlich nicht genau wissen warum sie dagegen sind. Oder von Fachleuten die grundsätzlich gegen alles sind und dies entweder mit Verweis auf die Produktionsverhältnisse oder mit Verweis auf scheinbare Schäden begründen. Das andere sind dann die Fachleute, die grundsätzlich nur das 100 % reine, das einzigartige und das wahre verwenden. Ultimate, Supershell und wie auch immer die Suppe heißt. Und die bei jedem Kolbenhub genau spüren wie gut dies dem Motor tut. Ok, die Mineralölwirtschaft freut sich, also macht das dann auch einen Sinn. Aber diese Vertreter sind zumindest Konsequent in ihrem Handeln und können sich den Mehrpreis wohl auch leisten.

    Ich werfe denjenigen Scheinheiligkeit vor, die aus ethischen Gründen kein E10 tanken, aber das normale Super reinkippen. Auch im Super ist Ethanol enthalten, wenn auch nur die Hälfte der Menge. Konsequenterweise müsste hier zu Super+ gegriffen werden. Wird das in jedem Fall so gehandhabt?

    Diejenigen die E10 nicht tanken weil sie Schäden erwarten sind unsicher. Daran sind die Hersteller und insbesondere die Werkstätten dran schuld. Eine vom Hersteller ausgesprochene Freigabe, die vom Händler unter der Hand mit "laß es sein" beantwortet wird ist nicht gerade vetrauenserweckend. Und es ist für mich der Grund auch kein E10 zu tanken, obwohl ich die Herstellerfreigabe kenne. Dennoch, dieses vermeintliche nicht greifbare Restrisiko, das Negativgerede zu E10 und die geringe Preisdifferenz zum Super lassen mich zumindet beim Motorrad zur Super 95 Pistole greifen. Bei meinem mittlerweile 13 Jahre alten Auto sehe ich das anders, hier tanke ich E10. Die Freigabe hat er.

    Man mag dieses Verhalten als inkonsequent bezeichnen, es ist es auch. Aber dieses Verhalten steckt in mir und vielen anderen die das ähnlich sehen drin und läßt mich so handeln wie ich handle.

    Was mein Auto anbelangt, nur dort habe ich E10-Erfahrungen. Ein Mehrverbrauch ist für mich nicht feststellbar, Leistungseinbußen im täglichen Gebrauch auch nicht.

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von palmstrollo Beitrag anzeigen
    Doch. Es gab einen Bericht im ADAC, wo von einem Schaden (Benzinpumpe) berichtet wurde. Das getestete Fahrzeug (Opel?) war allerdings auch nicht für den Betrieb mit E10 freigegeben.
    Von einem Schaden durch E10 an einem freigegebenen Fahrzeug habe ich auch noch nicht gehört.
    Stimmt- ich kenn den Bericht in der ADAC Zeitung auch. Was genau kaputt wurde weiß ich nicht mehr. Nur noch soviel, dass es ziemlich schnell zum Defekt gekommen ist.


 
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