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Werkzeug für Tour

Erstellt von kl2311, 21.06.2016, 21:51 Uhr · 53 Antworten · 7.205 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    was soll ich von dir nur halten, du hast ja keinen Schimmer was für Werkzeug enthalten ist.

    Bei meinem Moped schon....und das reicht mir voll und ganz. Man kann auch aus allem eine Wissenschaft machen. Der TE fährt in die Alpen und nach Kroatien und nicht in die Wüste.

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    #42
    Zitat Zitat von ARWIS65 Beitrag anzeigen
    Bei meinem Moped schon....und das reicht mir voll und ganz. Man kann auch aus allem eine Wissenschaft machen. Der TE fährt in die Alpen und nach Kroatien und nicht in die Wüste.
    das glaube ich dir, hier geht es um neuere 1200GS

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    #43
    Im Prinzip muß und kann jeder selbst entscheiden was er mitnehmen will und was nicht. Die von mir weiter vorne gemachten Angaben sind Hinweise die auf eigenen Erfahrungen beruhen und bei denen ich froh war das passende Werkzeug/Material dabei gehabt zu haben und anschließend ohne fremde Hilfe in kürzester Zeit weiter gekommen zu sein.

    Dabei spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle in welches Reiseland man fährt, deswegen ja auch mein Beispiel mit dem Abschleppen meines Fahrzeugs in Thüringen und das Aus für meine Freundin für den Rest des Wochenendes. Der Schaden (Benzinpumpenelektronik) wäre für Laien auch mit passendem Werkzeug nicht ganz einfach zu beheben gewesen, mit etwas Vorbereitung und dem Wissen, daß die damals verbauten Teile häufig zu diesen Schäden führten allerdings schon. Z. B. duch einen vorsorglichen Tausch. Das wäre immer noch billiger gewesen als den anschließenden Ärger die Reise abbrechen zu müssen, wenn auch als ADAC-Plus-Mitglied die kostenlose Möglichkeit bestand, das verbleibende Wochenende mit einem Mini Cooper S rumfahren zu dürfen.

    Das Vorsorgeprinzip trifft beispielsweise auch auf die Fahrzeugbatterie zu. Man muß die nicht unbedingt solange fahren, bis die irgendwann keinen Mucks mehr von sich gibt. Die nach einigen Jahren vorsorglich zu tauschen hilft, zumal die Yuasha nur die Hälfte der Original-Batterie kostet und mindestens solange wie diese hält.

    Wenn hier an anderer Stelle oft über die schlechte Spritversorgung in den Vogesen am Wochenende gesprochen wird, ist es naheliegend, daß auch die Dichte der offenen Reparaturwerkstätten gering ist, die einem beispielsweise bei einer Reifenpanne weiterhelfen können.

    In Kroatien sieht das diesbezüglich glücklicherweise etwas anders aus. Hier gibt es zum Glück mehr Werkstätten die auf Reifenreparaturen spezialisiert sind, leider auch auch mehr Nägel/Schrauben auf den Straßen. Es hat halt alles seine Gründe. Aus eigener Erfahrung möchte ich jedoch auch hier mal zum Nachdenken anregen, wie es beispielsweise aussieht, wenn man im Velebit eine Reifenpanne bekommt, 70 km nur durch den Wald, ohne Ortschaft und selbstverständlich ohne Werkstatt. Dann noch ohne Handy-Empfang und wenn ohne genaue Ortsbestimmung für den, der helfen soll. Gut wenn dann welche vorbeikommen, die vorher dran gedacht haben und weiterhelfen können. Eine Risikobaschätzung, geholfen wird einem immer. Die Frage ist halt nur wie und wann.

    Die hier teilweise geäußerten Denkweisen sind schon sehr blauäugig.

    Gruß Thomas

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    #44
    Hallo Freunde,

    Ihr bewegt Euch in der EU, in der es einen gut funktionierenden Pannendienst gibt. Nicht in der Sahara. Sicher ist das Ansichtssache, aber eine GS ist aus meiner Sicht ein sehr robustes Moped. Deshalb fahren wir es doch.

    Daher würde ich mich auf das Nötigste beschränken.

    Ich habe gerade nicht mal ein Reifenpannenset dabei, sondern nur eine kleine Werkzeugrolle, Ersatzlampen, Panzerband und einen Satz Kabelbinder. Und das Reparaturhandbuch auf dem Kluglaut ähh Smartphone.

    Viel Spaß beim Reisen ohne Angst vor Pannen.

    Slowrider

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    #45
    Verallgemeinern sollte man das allerdings auch nicht sondern immer auch Fahrstil- bzw. Routen-abhängig betrachten:

    Auch innerhalb Europas gibt es Bereiche, wo man sich ganz schnell jenseits der Zivilisation befindet und ratet mal, wer einen da garantiert NICHT raus holt, wenn sich die Panne 10 km jenseits der asphaltierten Straße befindet.

    Für die Straßenfahrer mag das auf Europäischen Boden ja ausreichen, eine ADAC-Mitgliedschaft zu besitzen. Für alles andere hab ich zumindest mein Werkzeug.

    Grüße
    Jan

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    #46
    Zitat Zitat von slowrider Beitrag anzeigen
    Hallo Freunde,

    ... aber eine GS ist aus meiner Sicht ein sehr robustes Moped. Deshalb fahren wir es doch.


    Slowrider
    Ha, ha, ha. Das hättest Du mal vor 7 Jahren sagen sollen. In Anbetracht fehlerhafter Wegfahrsperren, defekter Benzinpumpenelektroniken, wckelnder Hinterräder und plötzlich sterbender Batterien wäre Dir allseitiges Gelächter sicher gewesen.

    Ansonsten gilt das was zuletzt Jan gesagt hat und was ich hier auch schon mehrfach kundgetan habe. Es kommt halt drauf an. Oder wie man bei uns sagt: "vorne gerührt, ist hinne ned angebrannt."

    Gruß Tom

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    #47
    Ich hätte auch keine Lust, mitten in der Pampa im Funkloch mit einem Platten zu stehen (2 Mal passiert) und dann Stunden auch den Pannendienst zu warten, zur Werkstatt geschleppt zu werden und am nächsten Tag einen neuen Reifen zu bekommen.
    Nö, dann hab' ich lieber in 15 Minuten den Reifen geflickt und bin weitergefahren (die Flicken haben bis zum Lebensende des Reifens gehalten).
    Ein anderes Mal hat sich der Seitenständerschalter selbständig gemacht. Reparaturdauer: 5 Minuten. Und dafür den ADAC rufen? Beim Kumpel nach einem unfreiwilligen Bodenkontakt Schaltgestänge mit Zündkerzenschlüssel wieder gerade gebogen, ein bisschen Tape an die Verkleidung und weiter geht's.
    Natürlich passiert sowas immer nach 17:00 Uhr und genau an der Stelle, die maximal weit weg von der nächsten Ortschaft ist, ist ja klar.
    Hilfe holen ist ja ok, aber man sollte sich auch in gewissen Maße selber helfen können.

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    Standard Geschichten

    #48
    Ja diese Geschichten....

    Auf Korsika auf dem Weg zur höchster Erhebung, riecht es bei meiner Maschine stark nach Benzin, ich hatte in der Ebene
    noch vollgetankt. Ich dachte der Geruch kommt vom Tanken.
    Erst beim Anhalten sehe ich, es pieselt aus dem Schnellverschluss, da hatte sich ein Riss gebildet.
    Bei Benzin hat man keine Chance mit Isolierband oder ähnlichem was zu dichten.
    Also zurück zum Campingplatz, Tank ab und rumgefragt ob da jemand einen Schlauch dabei hat.
    Da auch noch am WE, habe ich die Schnellkupplung ausgebaut und die Verlängerung für
    den Schraubendreher (zum Verstellen der Zugstufe) dazwischen gerammt.
    Tage später habe ich mir dann bei Renault ein Stück Benzinschlauch gekauft und eingebaut.
    Das Schlimmste war das abendliche Waschen des Hosenbeines und des rechten Stiefel,
    das war erst nach 3 mal Vollwäsche erträglich.

    Die Notlösung hätte wahrscheinlich ewig gehalten.
    Seitdem habe ich zwei kleine Röhrchen mit, aus einem Alu-Armbrust-Pfeil rausgeschnitten, zusammen
    mit Kabelbindern oder Schlauchschellen warten sie auf den Einsatz.
    Gruß Jürgen
    PS: ich habe mir mein Werkzeug zusammengestellt alle erforderlichen Größen mit 3/8 Zoll Antrieb
    auch einen Zündkerzenstecker und dieses Sechskantmonster.
    Eine mittlere Knipex WaPu Zange, ein Leatherman und eine winzige Klemmzange.
    Dazu das Übliche Ersatzbirnen, Sicherungen, Lüsterklemme usw.

    Jetzt suche ich noch einen Platz dafür, außerhalb vom Gepäcksystem, ich habe mir diese
    Anpassung von den Sitz-Verstell-Stangen gemacht, aber der Platz unter der Sitzbank ist einfach von der Höhe her nicht ausreichend.

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    #49
    wp_20160709_11_21_16_pro.jpg

    Hallo liebe GS Gemeinde

    Ich bin ja nun wieder zurück und kann euch sagen, ich hab auf ca. 4000 km nix gebraucht. Einmal einen kleinen Schluck Öl nachgefüllt und das war alles . Halben Liter Öl hatte ich natürlich auch dabei. Aber ich hätte nicht unbedingt nachfüllen müssen, wie sich hinterher rausgestellt hat.

    Was ich mitgenommen hab siehe oben. Also nicht viel. Aber mit mehr hätte ich auch nichts anfangen können. Radausbau wäre gegangen, Tank hätte ich wohl auch noch runter gekriegt. Der Rest wäre nur zum Improvisieren gewesen. Elektrik hätte ich garnix machen können, außer Birnen wechseln.

    Grüße
    Klaus

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    #50
    Umso besser! Ich hatte bei meiner letzten Reise, wie bereits beschrieben, einige meiner Teile unterwegs nutzen können/dürfen/müssen.

    Allerdings hätte ich bei einer Reifenpanne Dein Spray nicht benutzt. Ok, wenn ich nichts anderes dabei gehabt hätte. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

    Mehr braucht es m. E. bei einer Reise auch nicht. Statt einer Ratsche hab ich eine Verlängerung mit eingestecktem Vierkant dabei. Ist etwas leichter als die Ratsche und geht auch. Aber an den paar Gramm Mehrgewicht scheitert es mit Sicherheit nicht.

    Gruß Tom


 
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