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Widerstandstuning met ReCyclizer

Erstellt von Pim, 16.03.2009, 17:15 Uhr · 223 Antworten · 58.974 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von WorldEater Beitrag anzeigen
    Ich war mit dem ReCyclizer übrigens gestern bei der HU+AUK...

    War bei der Abgasuntersuchung absolut unauffällig. Ein Wert von bis zu 0,3(%?) CO2 ist zulässig, gemessen wurden 0,05.
    Und wenn man nun wüsste was die BMS-K macht (messen und regeln und adaptieren), dann würde das auch jeder verstehen (das jede Art des Wiederstandstuning genau nur max. 10 Minuten funktioniert, nur das Gehirn des Verbauers von Anfang an nicht).

    Beispiel:

    Serie auf den Leistungsprüfstand
    Den Tuningartikel verbauen.
    Leistungsprüfstand = Mehrleistung
    10 Minuten fahren
    Leistungsprüfstand = Alles wieder wie Serie

  2. Baumbart Gast

    Standard

    du musst die Jungs nicht immer mit der Wirklichkeit konfrointieren, 70 % aller tuningmaßnahmen funktionieren vor allem im Kopf, und das ist ja am Ende der Sinn der Sache. auf der Straße schneller fahren wird ja nach solchen minimalinvasiven Eingriffen (meist auch nach aufwändigern Maßnahmen) ohnehin keiner.

  3. Registriert seit
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    Standard

    Hallo zusammen,
    nachdem ich mit meinem "selbstgebauten" ReCyclizer einige Km (ca. 2000) unterwegs war, habe ich, nachdem ich mich mit fralind über das Thema unterhalten habe, mal genau das Verhalten der Q skeptisch beobachtet.
    Da ich einen Schalter zwischen Widerstand und Stecker eingebaut habe, konnte ich gut simulieren wie sich der Boxer auf die unterschiedlichen pre-Settings der Außentemperatur einstellt.

    Testablauf:
    10kOhm Widerstand zuschalten (angenommene Temperatur für BMS-K geht runter, Gemisch wird fetter) läuft gefühlt die Q einen Tick satter. Geht bisschen sämiger ans Gas und macht allgemein einen guten gesunden Eindruck.

    Nach einigen Km normaler Fahrt, habe ich den Widerstand weggeschaltet (angenommene Temperatur für BMS-K geht auf realen Wert zurück, Gemisch normalisiert sich) und........nichts. Der Boxer läuft wie immer, geht genauso ans Gas wie immer, patscht und bremst im Schiebebetrieb wie eh uns je, dreht munter hoch und verhält sich wie mit eingeschaltetem ReCyclizer.

    Dann wieder ReCyclizer einschalten. Die Q zeigt die gleichen Symptome wie beim ersten einschalten des ReCyclizer's ...läuft die Q einen Tick satter, geht bisschen sämiger ans Gas und macht allgemein einen guten gesunden Eindruck.....


    Diesen Test habe ich bei unterschiedlichsten Vorzeichen durchgeführt. Motor warm/kalt. Außentemperatur warm/kalt, mit Sozia und ohne ... usw.

    Für mich steht fest dass frailind mit seiner Behauptung:
    Und wenn man nun wüsste was die BMS-K macht (messen und regeln und adaptieren), dann würde das auch jeder verstehen (das jede Art des Wiederstandstuning genau nur max. 10 Minuten funktioniert, nur das Gehirn des Verbauers von Anfang an nicht).

    Beispiel:

    Serie auf den Leistungsprüfstand
    Den Tuningartikel verbauen.
    Leistungsprüfstand = Mehrleistung
    10 Minuten fahren
    Leistungsprüfstand = Alles wieder wie Serie
    recht hat. Ich werde den Widerstand, nachdem der keinen sichtbaren, fühlbaren, nachweislichen Langzeitnutzen hat wieder ausbauen und die Q mit dem DOHC Boxer nehmen wie sie ist. Einfach klasse!

  4. Registriert seit
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    Standard

    Das interssante an der ganzen Softtuninggeschichte ist für mich der Herdentrieb.

    Einer macht das unfundiert und schreibt nur gutes darüber.

    Und, alle die es nach machen auch.

    Bei dem in der Airbox verbauten Temperaturregler handelt es sich doch um einen NTC-widerstand.
    Das bedeutet, das bei fallender Temperatur der Widerstand größer wird. Diese Widerstandsvergrößerung geschieht allerdings nicht linear sondern exponentiell.
    Alleine daher verfälsche ich durch Einschleifen eines Festwiderstandes von z.B. 10k Ohm das Signal nur für einen kleinen Temperaturbereich und erreiche genau das Gegenteil in einem anderen, einen zu mageren Motorlauf.

    Auch würde der Widerstand nur Sinn machen, wenn das gesamte Kennfeld von BMW gleichmässig zu fett wäre, was es aber nicht ist, denn die Einspritzzeiten werden nachgeregelt.
    Die Adaption läuft ja bei EU 3 Fahrzeugen bis einschliesslich 60% Drosselklappenstellung und über fast die gesamte Drehzahl zylinderselektiv.
    Die Motorsteuerung kann über die zwei seperaten Sonden und den Nockenwellensensor, der vorgibt wann welcher Zylinder in Zündot ist entsprechend anpassen / nachregeln, das bedeutet, dass die Lambdasonden versuchen, den jeweiligen Zylinder im Adaptionsbreich auf Lambda 1 zu regeln. Der Adaptionsbereich ist zw. 0-60% Drosselkappenstellung und fast über den gesamten Drehzahlbereich, Gang unabhängig. Je höher die Last desto weiter hat BMW das Wunschkennfeld für die Adaption auch geschrieben.

    Beispiel, Wert ist frei erfunden:
    Sondenspannung Mittelwert 500mV, Lambda = 1
    Sondenspannung zwischen 800mV und 900mV, Lambda = 0,85
    Sondenspannung zwischen 200mV und 300mV, Lambda = 1,035

    Ist in einem bestimmten Lastbereich der möglichen Regelung (0-60% Drosselkappenstellung) der Restsauerstoffgehalt im Abgas zu gering (zu fett, Spannung zwischen 800mV und 900mV, Lambda = 0,85), wird für diesen Bereich die Grundeinspritzmenge verringert (kürzere Öffnungszeit der Einspritzventile) und als Wert im Steuergerät abgespeichert. Die Sondenspannung pendelt dadurch wieder um den Mittelwert von 500mV, also Lambda = 1. Somit kann z. B. eine Störgröße wie leichte Motorölverbrennung, Falschluft an Anschlüssen oder Manschetten, falscher Kraftstoffdruck oder falsche Temperaturwerte innerhalb eines bestimmten Regelbereichs, bei korrigiert (adaptiert) werden. Gleichzeitig wird die Ansprechzeit der Lambdaregelung dadurch verkürzt.

    Ist nun der Restsauerstoff im Abgas zu groß (zu mager, Spannung zwischen 200mV und 300mV. Das Gemisch ist nun zu mager, Lambda = 1,035) findet nun im / durch das Steuergerät wiederum eine Verlängerung der Grundeinspritzmenge (längere Öffnungszeit der Einspritzventile) inkl. der Abspeicherung statt, bis das Gemisch wieder möglichst Lambda = 1 entspricht.

    Diese Regelung zwischen Anfetten und Abmagern erfolgt selbst und ständig, nach einer vom Hersteller vorgegebenen Taktung (Frequenz).

  5. Smile Gast

    Standard Bezeichnung ist eigentlich falsch

    Ich denke das größte Problem daran ist, dass hier von ....tuning gesprochen wird.

    Das Ding hat m.E. damit überhaupt nichts zu tun. Es bringt nämlich kein bisschen mehr Leistung, sondern nur ein wenig mehr Laufkultur im unteren Drehzahlbereich.

    Das Ganze auch noch rein subjektiv.


    schönen Tach noch, ah ja ich habs auch seit 2 Jahren drin.

    Ulf

  6. Registriert seit
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    1.245

    Standard

    Ich persönlich hatte mir genau das davon erhofft, Ulf, ausserdem hatte ich den Eindruck das Drehmomentloch in der Mitte würde nicht mehr so drastisch ausfallen.

    Ihr könnt einem aber auch alle Illusionen rauben....

    Beim DOHC-Boxer wär ich allerdings gar nicht auf die Idee gekommen so'n Widerstand einzubauen.

  7. okr
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    Standard

    Also das find' ich ja jetzt spannend,

    ich habe mir den Wiederstand im letzten Jahr eingebaut, grund war mehr Laufkultur in den unteren Drehzahlbereichen.
    Nach dem Einbau hatte ich dann einige Testfahrten unternommen, mal mit mal ohne und eine spürbare Verbesserung empfunden.
    Und nach "fralind" Ausführung, hab' ich es mir auch nicht eingebildet!

    Als ich nun dieses Jahr wieder in den Bergen war, hatte ich das Gefühl das Sie deutlich schöner aus der Kehre beschleunigt, also ruhiger und sanfter, als letzten Jahr, bevor ich den Wiederstand eingebaut hatte!

    Und das hab' ich mir dann also eingebildet?

    Was ich mir auch durchaus vorstellen kann!

    Vieleicht lag sie wirklich schöner am Gas, aber der Grund war das andere Wetter oder die bessere Sync. vom bei der letzten Inspektion, oder . . .

    Was mich eigendlich noch interessiert wäre, kann ich was mit dem Wiederstand verschlechtern?
    Ist er auf Dauer schlecht für den Motor, usw.

    Wenn nein, dann behalte ich den Placebo-Effekt

    Grüße

    Oliver

  8. Smile Gast

    Standard

    Zitat Zitat von WorldEater Beitrag anzeigen
    Ich persönlich hatte mir genau das davon erhofft, Ulf, ausserdem hatte ich den Eindruck das Drehmomentloch in der Mitte würde nicht mehr so drastisch ausfallen.

    Ihr könnt einem aber auch alle Illusionen rauben.... Wieso Ill.... ?
    Ich lebe seit längerem mit dieser Ill... und bin zufrieden damit. Nur störe ich mich an dem hier so viel genannten Begriff TUNING!


    Beim DOHC-Boxer wär ich allerdings gar nicht auf die Idee gekommen so'n Widerstand einzubauen.

    ULF

  9. Registriert seit
    16.03.2009
    Beiträge
    82

    Standard

    .............also Fakt ist, dass mit dem Recyclizer der Durchzug besser ist, auch bei weniger aufgedrehtem Gas, und das bilde ich mir nicht nur ein.

  10. Registriert seit
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    Standard

    Fakt wäre, wenn du die Behauptung mit einem Beweis antritts.

    Ammerschläger P4

    Einmal mit und einmal ohne. Dazwischen drei Messungen (Adaption).

    Dann siehst du an der Wegstrecke, ob sich etwas zu Gunsten des Widerstandes getan hat.

    Hier einstellen und ich bin der erste der das Akzeptiert.


    Alles andere ist


 
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