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Zubehörfederbeine lohnen sich

Erstellt von qtreiber, 12.10.2006, 11:56 Uhr · 18 Antworten · 2.512 Aufrufe

  1. YS6
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    #11
    Zitat Zitat von qtreiber
    Moin,

    ... Öl habe ich noch einen Kanister in der Garage.

    Es wird die R1200R. ..
    Kein schlechtes Bike. Zu raten wäre Dir, kein (!) ESA zu nehmen, sondern stattdessen die normalen (Weicheier)Federbeine gegen Wilbers oder Öhlins zu ersetzen.

    Das ESA ist völlig überbewertet. Federrate lässt sich vorne nicht (!) einstellen (Stellmotor nur am hinteren Federbein) und ist hinten nur in Max-Load fahrbar (sonst Eierschaukel). Und: die Dämpfereinstellungen "normal" und (noch schlimmer) "comfort" sind allenfalls etwas für Harley mäßige Geradeaustouren, wirklich fahrbar, d.h. GS-mäßig zu bewegen, ist die ESA Fuhre auch nur ansatzweise in "sport".... all das ist aber immer noch ein himmelweiter Unterschied zu jedem Wilbers Fahrwerk.

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    #12
    Zitat Zitat von YS6
    Das ESA ist völlig überbewertet. Federrate lässt sich vorne nicht (!) einstellen (Stellmotor nur am hinteren Federbein)
    Denke auch, daß Zubehörfederbeine immer etwas mehr "können" als die Serienbeine.

    Allerdings ist beim ESA-Fahrwerk - lt. BMW-Homepage - auch eine Verstellung des vorderen Federbeins über einen Stellmotor möglich.

    Wie im Eingangsbericht erwähnt, was ich heute (mal wieder) erstaunt, wie gravierend der Unterschied von Wilbers auf Original war. Ich kam mir wirklich vor wie auf einem Wüstenschiff. Umgekehrt, beim Einbau von Wilbers, kam mir der Unterschied zum Original - damals - nicht so stark vor.

    Gruß

  3. YS6
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    #13
    Zitat Zitat von qtreiber

    Allerdings ist beim ESA-Fahrwerk - lt. BMW-Homepage - auch eine Verstellung des vorderen Federbeins über einen Stellmotor möglich.
    Hi!

    Hatte vorgestern einen getroffen, der die "R" zur Probefahrt ausgeliehen hatte. Zusammen sind wir mal im Stand alle 9 Einstellvarianten durchegangen. Jede Stufe im Sitzen dann getestet durch den Wechsel von "aufstehen" und "hinsetzen". Ersetzt zwar keine Fahrt, man bekommt aber ein ganz gutes Gefühl, zB für Einsackgeschwindigkeit, negativer Federweg usw.

    Dabei fanden wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrwerkseinstellungen nicht sehr groß, im Grunde immer etwas schwammig. Und vorne tat sich so gut wie gar nichts... deshalb haben wir vorne auch einen Stellmotor für die Federvorspannung gesucht. Wurden nicht fündig. Hast Du einen gesehen? *staun*

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    #14
    Zitat Zitat von YS6
    Hi!

    Hatte vorgestern einen getroffen, der die "R" zur Probefahrt ausgeliehen hatte. Zusammen sind wir mal im Stand alle 9 Einstellvarianten durchegangen. Jede Stufe im Sitzen dann getestet durch den Wechsel von "aufstehen" und "hinsetzen". Ersetzt zwar keine Fahrt, man bekommt aber ein ganz gutes Gefühl, zB für Einsackgeschwindigkeit, negativer Federweg usw.

    Dabei fanden wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrwerkseinstellungen nicht sehr groß, im Grunde immer etwas schwammig. Und vorne tat sich so gut wie gar nichts... deshalb haben wir vorne auch einen Stellmotor für die Federvorspannung gesucht. Wurden nicht fündig. Hast Du einen gesehen? *staun*
    Hi,

    ich habe die R12R mit ESA = Du merkst beim Fahren jede einzelne Einstellung auch am Reagieren des vorderen Federbeines.

    Nach meiner Meinung lohnt sich der Aufpreis absolut. Bin davor auch zu 80 % Wilbers in meinen BMW gefahren und war sehr zufrieden. Die Geschmeidigkeit wie ein Wilbers in guter Einstellung anspricht kommt das ESA vielleicht nur zu 90% hin. wie gut das ganze harmoniert hat mir letzte Woche das Renntraining auf den Nürburgring gezeigt = ESA Federvorspannung auf 1Fahrer mit Gepäck gestellt und Dämpfer auf Sport.
    Als Reifen den M3 von Metzler und den mit 2,3 und 2,5 Atü gefahren. Ein absolut sauberes Abriebbild bei Reifen (also keine Röllchen oder Auswaschungen etc.) Dabei das Fahrwerk absolut ruhig und ein sehr sicheres Gefühl vermittelnd.

    Und danch fährt man mit Sozia auf der Landstrasse auf übelsten Belag, man stelle auf Comfort und das Fahrwerk bügelt alles glatt. Echt ein nettes Spielzeug.

    Jetzt hoffe ich nur noch das die Dämpfer nicht schon nach 20000 km weich sind wie ich es bei den 1150ern erlebt habe. Dann wäre ich sehr zufrieden damit.

    Mfg Gerald

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von YS6
    Und vorne tat sich so gut wie gar nichts... deshalb haben wir vorne auch einen Stellmotor für die Federvorspannung gesucht. Wurden nicht fündig. Hast Du einen gesehen? *staun*
    @Gerald; was sagst Du dazu. Nach meinen bisherigen Infos und lt. Homepage BMW entsprechen die Einstellmöglichkeiten des vorderen Federbeins genau denen des hinteren.

    Das speziell die Federvorspannung am vorderen Federbein sich nicht so stark verändert wie hinten ist wohl klar. "Gewichtsmäßig" wird hauptsächlich hinten aufgeladen.

    Gruß

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    #16
    Zitat Zitat von qtreiber
    @Gerald; was sagst Du dazu. Nach meinen bisherigen Infos und lt. Homepage BMW entsprechen die Einstellmöglichkeiten des vorderen Federbeins genau denen des hinteren.

    Das speziell die Federvorspannung am vorderen Federbein sich nicht so stark verändert wie hinten ist wohl klar. "Gewichtsmäßig" wird hauptsächlich hinten aufgeladen.

    Gruß
    Hi Bernd,

    ja es wird darüber auch eingestellt. Man merkt es wenn man Sport eingestellt hat und schlechte Straßen fährt reagiert das vordere Federbein dann recht hart beim Einfedern.
    Bei den Wilbers konnte ich auch vorne immer nur das Ausfedern und die Federvorspannung einstellen und bin absolut damit zurechtgekommen.
    Nur die Elite haben vorne noch die Druckstufenverstellung.

    Mfg Gerald

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    #17
    Hi Bernd,
    "weil Du das bessere nicht kennst. Der Unterschied ist gravierend"

    Wie lautete das noch:
    das "bessere" ist des "guten" Feind.

    Viel Spass Bernd mit der neichen.
    Peter

  8. YS6
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    #18
    Zitat Zitat von gstrecker
    Hi Bernd,

    ja es wird darüber auch eingestellt. Man merkt es wenn man Sport eingestellt hat und schlechte Straßen fährt reagiert das vordere Federbein dann recht hart beim Einfedern.
    Bei den Wilbers konnte ich auch vorne immer nur das Ausfedern und die Federvorspannung einstellen und bin absolut damit zurechtgekommen.
    Nur die Elite haben vorne noch die Druckstufenverstellung.

    Mfg Gerald
    hi Gerald, beim ESA ist es nach meinem Wissensstand ja so, dass

    - die Federrate nur im Stand eingestellt werden kann (1P bzw 1P+Gp bzw 2P); dabei wird imho "nur" das hintere Federbein via Stellmotor verstellt, während das vordere Federbei eine feste, voreingestellte und somit nicht justierbare Vorspannung hat (unveränderbarer negativer Federweg)

    - die Dämpfung dagegen im Stand oder während der Fahrt eingestellt werden kann (Comfort bzw Normal bzw Sport); dabei wird jeweils vorne und hinten "nur" die Zugstufendämpfung verstellt und nicht die Druckstufe

    Sollte ich mich da irren, lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Wennn dem jedoch so wäre, dann würde es erklären, was ich (zugegebenermassen nur im Stand) bei der ESA "R" gefühlt habe. Die Vorderpartie taucht relativ stark ein und auch die Eintauchgeschwindigkeit ist relativ groß, bzw die Druckstufendämpfung relativ "schwach". Beim Fahren kaum merkbar, denn die Zugstufendämpfung funktioniert bestens.

    Beim vorderen ESA Federbein fiel mir zudem eine relativ geringe Wickelzahl und Gleichmäßigigkeit der Federspirale auf in Verbindung mit einem (im Vergleich zum Wilbers oder Öhlins) relativ dünnen Federdraht. Das weist imho auf eine lineare, nicht allzu hohe Federrate hin.

    Aber grau ist die Theorie, man muss sie wirklich mal fahren und hart rannehmen, die R. Persönlich würde ich jedoch zu einem Zubehörfederbeinsatz tendieren, obwohl man zugeben muss - Du hast es angesprochen, Gerald - dass die Fahrwerksvariabilität während einer größeren Tour (zB hier Rennstrecke, dort Soziabetrieb) mit ESA einzigartig ist.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von YS6
    hi Gerald, beim ESA ist es nach meinem Wissensstand ja so, dass

    - die Federrate nur im Stand eingestellt werden kann (1P bzw 1P+Gp bzw 2P); dabei wird imho "nur" das hintere Federbein via Stellmotor verstellt, während das vordere Federbei eine feste, voreingestellte und somit nicht justierbare Vorspannung hat (unveränderbarer negativer Federweg)

    - die Dämpfung dagegen im Stand oder während der Fahrt eingestellt werden kann (Comfort bzw Normal bzw Sport); dabei wird jeweils vorne und hinten "nur" die Zugstufendämpfung verstellt und nicht die Druckstufe

    Sollte ich mich da irren, lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Wennn dem jedoch so wäre, dann würde es erklären, was ich (zugegebenermassen nur im Stand) bei der ESA "R" gefühlt habe. Die Vorderpartie taucht relativ stark ein und auch die Eintauchgeschwindigkeit ist relativ groß, bzw die Druckstufendämpfung relativ "schwach". Beim Fahren kaum merkbar, denn die Zugstufendämpfung funktioniert bestens.

    Beim vorderen ESA Federbein fiel mir zudem eine relativ geringe Wickelzahl und Gleichmäßigigkeit der Federspirale auf in Verbindung mit einem (im Vergleich zum Wilbers oder Öhlins) relativ dünnen Federdraht. Das weist imho auf eine lineare, nicht allzu hohe Federrate hin.

    Aber grau ist die Theorie, man muss sie wirklich mal fahren und hart rannehmen, die R. Persönlich würde ich jedoch zu einem Zubehörfederbeinsatz tendieren, obwohl man zugeben muss - Du hast es angesprochen, Gerald - dass die Fahrwerksvariabilität während einer größeren Tour (zB hier Rennstrecke, dort Soziabetrieb) mit ESA einzigartig ist.
    Hi,

    im Grunde alles von 100% korrekt dargestelltm bis auf = Beim ESA ist auch die Drcukstufe mit einbezogen bei den Einstellungen. im Gegensatz zu den normalen Federbeinen (original)=
    ESA (Electronic Suspension Adjustment)

    In der BMW K 1200 S feierte ESA, die erste elektronische Fahrwerkseinstellung im Motorradbau, ihre Weltpremiere. Diese Sonderausstattung ermöglicht es dem Fahrer, das Fahrwerk seines Motorrads per Knopfdruck optimal auf seinen Fahrstil, die Beladung des Motorrades und die jeweiligen Streckenverhältnisse abzustimmen.

    Über einen Taster an der linken Lenkerarmatur kann der Fahrer die Feder-Dämpfer-Charakteristik des vorderen sowie des hinteren Federbeins variieren. Die Einstellung erfolgt dabei in zwei Schritten über ein Steuergerät der zentralen Fahrzeugelektronik.

    Im ersten Schritt stellt der Fahrer die Vorspannung der Federbasis je nach Art der Beladung (Solo; Solo mit Gepäck oder Sozius; mit Sozius und Gepäck) ein. Dabei übernimmt ein Elektromotor die Justierung, die aus Funktions- und Sicherheitsgründen nur im Stand möglich ist.

    Im zweiten Schritt wählt der Fahrer die Dämpfereinstellung passend zu seiner Fahrweise: Dazu stehen die Modi Sport, Normal und Komfort auf dem Programm der Elektronik. Die Einstellung der Dämpfercharakteristik ist auch während der Fahrt möglich. Beim vorderen ESA-Federbein wird dabei die Zugstufendämpfung, beim hinteren die Zug- und die Druckstufe justiert. Die Einstellung selbst übernehmen direkt am Dämpfer angebrachte Schrittmotoren. Dabei wählt die Elektronik die zur eingestellten Federbasis passende Dämpferrate: Feder- und Dämpfercharakteristik sind damit jederzeit optimal aufeinander abgestimmt. Da der Fahrer jeweils alle drei Modi für Beladung und Fahrweise miteinander kombinieren kann, stehen ihm insgesamt neun unterschiedliche Abstimmungsprogramme zur Verfügung. Eine Anzeige auf dem Info-Flat-Screen des Cockpits zeigt das aktuell gewählte Programm an.

    Der Vorteil der elektronischen Fahrwerkseinstellung mit ESA gegenüber einer konventionellen mechanischen Einstellung von Federvorspannung und Dämpfercharakteristik liegt in der stets auf Anhieb harmonierenden Abstimmung aller Fahrwerkskomponenten. Der Fahrer erspart sich zudem das umständliche und zeitaufwändige Hantieren mit Werkzeug, stattdessen kann er die Justierung komfortabel per Knopfdruck innerhalb von zehn Sekunden vornehmen. Somit ist es möglich, das Fahrwerk auch kurzfristig abzustimmen, beispielsweise beim spontanen Mitnehmen eines Sozius oder einer sich plötzlich ändernden Streckencharakteristik.

    Mit dem ESA-System gibt BMW Motorrad den Fahrern von K 1200 S, K 1200 R und R 1200 RT ein komfortabel, schnell und einfach zu bedienendes Instrument für eine optimale Fahrwerksabstimmung an die Hand, mit dem sich alle Möglichkeiten, die ein modernes Fahrwerk bietet, voll ausschöpfen lassen. So leistet das im Motorradbau einzigartige ESA einen effizienten Beitrag zu mehr Sicherheit und Komfort.

    Mfg Gerald


 
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