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Zündkerzen

Erstellt von thai-live, 15.08.2010, 17:17 Uhr · 19 Antworten · 5.518 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Im M54 Sechszylinder sind auch NGK "Highpower" Zündkerzen verbaut, die habe ich bei BMW direkt gekauft und höchstselbst gewechselt.

    Die Q bekommt im Winter die NGK Iridium Kerzen, begreife nicht ganz was die mechanische Beschaffenheit des Kerns an negativen Auswirkungen haben soll.
    Der Funke wird nicht anders abspringen als an den "normalen" Kernen der ZK.

  2. Registriert seit
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    #12
    BMW empfiehlt folgende Zündkerzen:

    Bosch YR5LDE
    (Die "5" gibt den Wärmewert an, bei Bosch eine Kerze im mittleren Wärmebereich.)

    NGK DCPR8EKC
    (Die "8" gibt den Wärmewert an, bei NGK eine "kalte Kerze".)

    NGK empfiehlt neben der DCPR8EKC auch die Iridium-Kerze DCPR8EIX (gleiche Wärmewert-Kennzahl).

    Wärmewert-Kennzahl:
    Bei NGK steht eine hohe Wärmewert-Kennzahl (z.B. DCPR8EKC) für eine "Kalte Kerze", eine niedrige Wärmewert-Kennzahl (z.B. BP4ES) für eine "Heiße Kerze".

    Bei BOSCH ist es umgekehrt: eine hohe Wärmewert-Kennzahl steht für eine "Heiße Kerze", eine niedrige Wärmewert-Kennzahl für eine "Kalte Kerze".

    Wärmewert:
    Kalte Kerze: geringe Wärmeaufnahme aufgrund kurzer Isolatorspitze, geeignet für konstruktionsbedingt "heißen" Motor (=Brennraum).

    Heiße Kerze: hohe Wärmeaufnahme bedingt durch eine lange Isolatorspitze, geeignet für kontruktionsbedingt "kalten" Motor (=Brennraum).

    Weitere Info zum Wärmewert:
    Bosch
    NGK

    NGK IRIDIUM:
    Vorteil ist laut NGK u.a. eine optimierte (gleichmäßigere) Verbrennung durch den gebündelten Zündfunken, der durch die Iridium-Elektrode mit ihrem geringen Durchmesser von 0,6 mm zustande kommen soll.

    (M)ein Gedanke:
    Möglicherweise ist dieser "Vorteil" der IRIDIUM der Grund für die angebliche Ablehnung von Iridium-Kerzen durch BMW. Der Boxer verbrennt mageres Gemisch, das führt ohnehin schon zu einer hohen Verbrennungstemperatur und damit zur thermischen Belastung von Brennraum und Auslassventil. Wird durch die optimierte Verbrennung mit der Iridium-Kerze der Grenzwert erreicht?

    chris

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    #13
    Hallo Leute,

    wenn NGK seine Zündkerzen "frei gibt" für die GS, dann darf die auch verwendet werden. Ein eventueller Motorschaden, der nachweislich von der NGK Zündkerze verursacht wurde, wird von NGK in Ratingen bezahlt.



    http://www.ngk.de/index.php?id=403&p...W&h=BMW&m=1200

    Ich war da mal 2003 zur Schulung und bei dem Rundgang wurden uns die Motorprüfstände gezeigt die mit sehr viel Aufwand betrieben werden durch NGK und Industrie-Kunden von NGK. Jede Zündkerzenempfehlung wurde zuvor ausgiebig in Ratingen oder in Japan getestet.

    Grüße
    Paul

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    #14
    So, konnte nicht warten.
    Dreckswetter draussen muß genutzt werden.
    Habe heute gewechselt, von NGK DCPR8EKC auf DCPR8EIX.
    Interessant dabei : die neuen Kerzen hatten alle 0,75 mm, mußte alle auf 0,8 mm "aufbiegen".

    Zustand der "alten" Kerzen nach 22.500 Kilometern :

    Hauptkerzen haben astreines helles Rehbraun, leicht abgebrannt, Nebenkerzen stark angekokt, kein Verschleiß/Abbrand erkennbar.

    Mittwoch geht´s zum TÜV, Donnerstag zur Jahreswartung inkl. Ersatz der Bremsleitung. Bin gespannt wie sie nach der Synchronisation läuft.

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    #15
    Zitat Zitat von Rollo-OL Beitrag anzeigen
    So, konnte nicht warten.
    Dreckswetter draussen muß genutzt werden.
    Habe heute gewechselt, von NGK DCPR8EKC auf DCPR8EIX.
    Interessant dabei : die neuen Kerzen hatten alle 0,75 mm, mußte alle auf 0,8 mm "aufbiegen".

    Zustand der "alten" Kerzen nach 22.500 Kilometern :

    Hauptkerzen haben astreines helles Rehbraun, leicht abgebrannt, Nebenkerzen stark angekokt, kein Verschleiß/Abbrand erkennbar.

    Mittwoch geht´s zum TÜV, Donnerstag zur Jahreswartung inkl. Ersatz der Bremsleitung. Bin gespannt wie sie nach der Synchronisation läuft.
    Ich glaube, dass mit dem Aufbiegen war nicht nötig.

    Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndkerze

    Zitat Anfang:

    Moderne Transistorzündanlagen liefern wesentlich höhere Spannungen als die älteren Unterbrecherzündungen. Das erlaubt längere Funkenstrecken und somit auch größere Elektrodenabstände. Da ein größerer Elektrodenabstand im Vergleich zu einem kleineren durch den längeren Zündfunken eine größere Angriffsfläche für das Gasgemisch im Brennraum liefert, ist eine wesentlich effizientere Verbrennung möglich. Heute sind Elektroden-Abstände von 1 mm bis 2 mm keine Seltenheit mehr, bei durch Unterbrecher gesteuerten Zündanlagen waren Werte von 0,3 mm, 0,5 mm oder 0,7 mm üblich.
    Da die Mittelelektrode mit zunehmendem Verschleiß einen immer größeren Abstand zur Masseelektrode bekommt, kann der Elektrodenabstand einer noch nicht zu stark verschlissenen Zündkerze durch leichtes Verbiegen der Masseelektrode korrigiert werden. Das empfiehlt sich besonders bei einzylindrigen, einfachen Motoren (Mofa, Moped oder Mokick sowie Bootsmotoren etc.). Um den richtigen Abstand zu treffen, sollte man unbedingt mit einer Fühlerlehre nachmessen oder eine Zündkerzenlehre verwenden.


    Zitat Ende


    Grüße
    Paul

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Eifelzug Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass mit dem Aufbiegen war nicht nötig.
    Mag sein, der korrekte Elektrodenabstand der NGK für die R1200GS ist aber 0,8 mm. Und 0,75 sind eben nicht 0,8.
    Mag kleinkariert klingen, ich messe aber seit fast 30 Jahren IMMER nach.

    Ich sage nur Bleifaden an den Achtzigern damals, das war immer ein Spaß ...

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    #17
    Zitat Zitat von Rollo-OL Beitrag anzeigen
    Mag sein, der korrekte Elektrodenabstand der NGK für die R1200GS ist aber 0,8 mm. Und 0,75 sind eben nicht 0,8.
    Mag kleinkariert klingen, ich messe aber seit fast 30 Jahren IMMER nach.

    Ich sage nur Bleifaden an den Achtzigern damals, das war immer ein Spaß ...


    In meinem Handbuch steht:

    Elektrodenabstand der Zündkerze ist 0,8 mm +/- 0,1 mm
    Ich meine halt, dass die modernen Zündkerzen das "Rumgebiege" nicht vertragen. Manche Sachen haben sich geändert in letzten 30 Jahren.

    Grüße
    Paul

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    Standard Nagelt mich nicht drauf fest...

    #18
    aber irgendwo hab ich gelesen, dass man an den Irridiumkerzen nicht rumbiegen darf, weil dadurch die Beschichtung zerstört wird und die Kerze insofern dann ihre Vorteile verliert

    Ich schau es mal nach, sobald ich dazu komme...

    Gute Nacht
    Guido

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    #19
    Done.

    Sie läuft wesentlich ruhiger und weit besser als noch vorher.
    Während sie mit den "alten" Kerzen zum Teil widerwillig auf wenig Kupplung und Drehzahl reagierte, habe ich nun auch unten herum ein ziemlich bissiges Mopped.

    Im Buch stand zwar das sie mit neuen Kerzen, egal welche auch immer, ruhiger läuft aber so ein Unterschied ?
    Synchronisation ist gemessen worden, war absolut o.k..

    Und nun geht es bestimmt gleich wieder los.
    Super+ blablabla ... Iridium Zündkerzen blablabla ... alles Einbildung und überhaupt nicht nachvollziehbar.
    Ist mir wumpe.
    Ich habe den Beweis. Nun läuft die Dicke wie sie soll.
    Sehr zufrieden.

  10. Registriert seit
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    #20
    Lag sicher am aufbiegen von 0,75 auf 0,8 mm.


 
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