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Blase unterm Lack auf dem Tank..what's that?

Erstellt von mowbray, 11.03.2016, 12:06 Uhr · 27 Antworten · 2.905 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    War da nicht mal was mit Formsand im Tank zum Schweißen und Löten?

    Beste Grüße
    Hannes

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    #22
    Hi
    Zumindest ist in den letzten 40 Jahren keiner der mit Wasser gespülten Tanks explodiert. Woher/womit soll da denn ein zündfähiges Gemisch entstehen? Füllen heisst füllen (=voll machen) und nicht nur mit 3 Tropfen anfeuchten. Sind vorher vielleicht noch 2 Esslöffel Sprit drin weil der Begriff "Ausleeren" nicht ganz verstanden wurde, so werden diese mit 25 l Wasser verdünnt und von diesem Gemisch verbleiben nach dem Leeren vielleicht noch mal 2 Esslöffel. Wie das gezündet werden soll würde mich interessieren.

    Um einen Tankzug fahren zu dürfen braucht man neben dem LKW-schein auch einen Gefahrgut"schein". Auch wenn er leer ist! Wurde er gereinigt (bei Ottokraftstoff mit relativ wenig Wasser) darf man ihn mit einem einfachen LKW-Schein bewegen.
    gerd

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    #23
    Hi
    ... wir haben einen Versuch in einer Experimentalvorlesung, in der die Verdünnungsreihe von Sprit mit Wasser und einer Zündquelle dargestellt wird.
    Das Luft-Gasgemisch ist bis zur zweiten Verdünnung ( sprich ausspülen einer vormals mit Sprit gefüllten Plastikflasche mit Wasser) problemlos, das Gemisch ist nicht zündfähig. Nach der dritten Verdünnung läuft aber ein recht spontaner Verbrennungsprozess ab.
    Dieses Verhalten machen wir uns ja auch bei Verbrennungsmotoren zu Nutzen.
    Ich gebe dir recht, es passiert selten was, wenn, ists halt schonmal was für die Medien.

    Bei den Tankzügen bin ich nicht fit, meine mich aber zu erinnern, das Tanks nicht mit Wasser ausgespült, sondern ausgedampft werden. Dabei werden die zündfähigen Komponenten verdampft, der Rückstand besteht eher aus Hochsiedern, ist also eher unproblematisch, weil sich halt kein zündfähiges Gemisch bilden kann .
    Des weiteren fehlen bei Tanks die absichtlich herangeführten Zündquellen, wie beim Löten von Benzintanks.

    Zu deinem Beispiel mit den 25l ; es ist nicht die zurückbleibende Flüssigkeit, die Ärger machen kann, es ist ausschließlich das Gasgemisch oberhalb der Flüssigkeit.

    Wir versuchen unseren Studierenden täglich zu vermitteln, das es gesünder ist, bei brennbaren Lömis, die am besten auch noch warm gemacht werden, doch bitte auf Sauerstoff zu verzichten ;-)

    Mein Mut reicht nicht, ohne entsprechende Vorsicht und Vorbereitung an eventuell noch gasgefüllten geschlossenen Behältern zu schweissen.

    Auf Reisen könnte ich mir Flüssigmetall als Hilfe vorstellen, als mittelfristige Lösung löten.

    Gruß
    Carsten

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    #24
    Zitat Zitat von carsten-bo Beitrag anzeigen
    Auf Reisen könnte ich mir Flüssigmetall als Hilfe vorstellen, als mittelfristige Lösung löten.
    Nur so als kleiner Nothilfetipp für unterwegs. Bei einer kleinen Undichtigkeit unterwegs gibt es einen recht tauglichen banalen Ersatz auf jeder Tankstelle:
    Ausgekauter Kaugummi klebt relativ gut auch auf einer "nicht trockenen und leicht benzinfeuchten" Oberfläche.

  5. Registriert seit
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    #25
    Ich hatte mal einen Alutank der hatte einen Riss ...damals (1985)war Aluschweissen nicht gang und gebe ....
    folgendes habe ich gemacht :

    Den Riss mit einem hammer leicht eingebeult und mit Hylomar ausgefüllt -trocknen lassen und dann zu gespachtelt Grundiert und Lack drüber und es hat gehalten ,so lange wie ich das Motorrad hatte.

  6. X-Moderator
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    #26
    wie viele Tanks hast du schon geschweißt ? ... ich denke mal keinen

  7. Registriert seit
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    #27
    Hi Carsten
    Klingt interessant. Natürlich interessiert nur das Gsgemisch. Benzin brennt ja gar nicht so gut sondern nur seine Dämpfe die sich oberhalb des Benzinpegels befinden.
    Wenn ich da richtig lese habt Ihr eine Kunststoffflasche mit Benzin gefüllt (keine Ahnung was der Sprit mit diesem Kunststoff vielleicht macht), das dann ausgegossen, die Flasche mit Wasser gefüllt, wieder ausgegossen, nochmal mit Wasser gefüllt, wieder ausgegossen und dann liess sich das in der Flasche befindliche Gasgemisch zünden?
    Da hätten wir in der Vergangenheit schon einige Werkstätten abgefackelt. Oder hatten wir (und alle die es so mach(t)en) immer Glück?
    gerd

  8. Registriert seit
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    #28
    Hallo Gerd
    ... noch einmal mehr spülen, dann erst wird es interessant . Die Ex_Grenzen für Ottokraftstoffe liegen irgendwo zwischen ca. 0.5 und 8% optimal bei ca. 1.6 %, da dann ein optimiertes Zündgemisch vorliegt. Triffst du diesen Bereich nicht zufällig genau, ists nen toter Hund, nix passiert.
    Wie bei Verbrennungsmotoren: ist das Benzin/Luftgemisch nicht optimal, läufts halt nicht gut.
    Für jemanden, der weiß was er tut, sehe ich wenig Probleme.

    @ Tom
    Solltest du mich gemeint haben : ja, aber immer mit Schutzgasfüllung. Als Laborratte hat man sowas immer vor Ort ;-)

    Gruß

    Carsten


 
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