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Blockierende Hinterradbremse 1100 GS

Erstellt von hapro, 10.07.2006, 15:56 Uhr · 23 Antworten · 4.179 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    jaja,
    hinterher sind immer alle schlauer...

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    #12
    Das ist allerdings ne Sache auf die man nicht oft genug hin weisen kann . Nach kurzem Abstecher in andere Gefilde hab ich von einem Bekannten wieder eine 1100gs übernommen dem das gleiche passiert ist , blockierende Vorderradbremse , und bei meiner ersten ist der Schlauch der Hinterradbremse mitten drin undicht geworden. Das Teil ( Gummi )war so was von matschig innen drin. Alles ohne vorzeitiger optischer Ansage . Also grundsätzlich bei allen 1100gssen bei denen das noch nicht gemacht wurde , Bremsleitungen tauschen.
    Moin Michael

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    #13
    Wenn ich mich nicht täusche gibt es für Kraftfahrzeuge mit hydraulischer Bremsanlage eine Empflehlung oder Vorgabe die Bremschläuche alle 5 Jahre oder so zu erneuern.

    So einen innen gequollenen Bremsschlauch hatte ich mal an einem Transporter das war schon nicht mit lustig, aber beim Moped kann das schmerzhaft oder schlimmer ausgehen

    Stahlflex rein, dann haste viele Jahre Ruhe!

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    #14
    Vor allem, weil das ein selbst verstärkendes Problem ist:


    1. Bremsflüssigkeit alt
    2. sie hat Wasser gezogen
    3. die Schläuche quellen noch mehr
    4. auf die Bremse getreten
    5. Beläge gehen nicht zurück
    6. Bremsbeläge werden warm
    7. Bremszange wird warm
    8. Bremszange wird heiß
    9. Bremsflüssigkeit gast aus
    10. Bremse macht noch mehr zu
    11. das System wird noch wärmer
    12. Gehe zu 8.


    bis der Fahrer anhält oder umfällt. Dann kühlt sich alles ab.

    Beste Grüße
    Hannes

  5. Registriert seit
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    #15
    Hallo Hannes,
    stimm ich dir zu, deshalb bevor sowas passiert Stahlflex und Ruhe is.

    Auserdem verbessert sich der spürbare Druckpunkt erheblich.

  6. Registriert seit
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    #16
    Tach zusammen !

    Gerade passiert .... war auf großer Tour fernab von zuhause :

    Wo : Vogesen...
    Womit : R 1100 GS , Bj. 98 , ca. 70tsd km, TÜV war 3 Tage neu !
    Wie gefahren : Hab es fliegen lassen, z.Tl. nass, daher wohl viel hinten gebremst ...
    Was ist passiert : Hinterradbremse plötzlich ohne Funktion, "leer getreten" großer Pedalweg, Bremse ohne Funktion !

    Hab anhalten können, kein Sturz.

    Dann gewartet, Bremsscheibe ordentlich heiß...
    Oft gepumpt, der Druck kam langsam zurück, sodass man vorsichtig weiter fahren konnte.

    Was war der Grund : Bremse hatte wohl zusätzlich zu den alten Gummischläuchen "alte" Bremsflüssigkeit,
    die sich durch starke dauerhafte Nutzung erwärmte und so Luftblasen bildete.
    Luft läßt sich komprimieren, so gab es keinen ausreichenden Bremsdruck mehr,
    bis sich die Bremse wieder abkühlte und die Luft oben raus war...

    Danach trat ein weiteres, quasi hausgemachtes Phänomen auf :

    Hab danach viel oder fast ausschließlich vorne gebremst.
    So kam es dazu, dass zuerst die vordere Bremse wie o.g. "weicher" wurde.
    Also vorsichtig / defensiv weiter gefahren.
    Das ging länger gut, doch dann kam ein plötzlicher "faststop".
    Man konnte bei harter Bremsung so am Hebel ziehen, bis der fast am Griff anschlug.
    Da ging dann die vordere Bremse plötzlich nach Abbremsen der Fuhre auf Null von "weich" auf "fest".
    Man konnte plötzlich den Hebel nicht mehr an den Griff ziehen...
    Also kurz gewartet, Bremse wurde wieder frei / weich, aber nun siffte es am unteren Anschluß der oberen Bremsleitung raus.

    Die VR-Bremse mußte also im Stand kurz zu "alter" Leistung gefunden haben.
    Kam wohl daher, dass die auch von außen eintretende Luft im System derart gekocht hat, dass das System Überdruck hatte.

    Habe dann 60 km weiter am Freitag Nachmittag um 16:00 Uhr glücklicherweise bei einem KTM-Händler einen Stahlflex-Bremsschlauch ( natürlich zu lang ) gefunden und konnte nach dessen Montage und Entlüften der VR-Bremse halbwegs sicher weiter fahren.

    Hätte ich mal vor der Tour die 18 Jahre alten Schläuche gegen Stahlflex-Leitungen samt neuer Bremsflüssigkeit getauscht...

    Aber was mich wirklich erstaunt hatte :
    Der kurze Schlauch zwischen HBZ und Anschluß des Hydroaggregates am Steuerkopf
    war unten innerhalb der Ummantelung auf ca. 2,5 cm Länge
    gerissen, längs geplatzt .

    Hab ich erst durch den Austritt der Bremsflüssigkeit bemerkt.

    Ist mir so noch nie vorgekommen.

    Hab diverse Japaner gefahren, auch ältere. Dann fast immer auf Stahlflex umgebaut.
    Aber kein Bremsschlauch ist je undicht geworden.

    Fazit / in dem Sinne : Obacht mit alten BMW-Bremsen !

    Greetz, eine sturzfreie Saison noch !

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    #17
    Ach ja...

    Hab vor bei dem neuen Stahlflex-Satz DOT 5.1 Bremsflüssigkeit zu verwenden,
    ist wohl möglich, hat zudem bessere Eigenschaften als das geforderte DOT 4...

    Gibt es hier schon Erfahrungen damit bzw. welcher Stahlflex-Satz wird empfohlen ?

    Greetz, eine sturzfreie Saison noch !

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    #18
    Beim Preis-Leistungsverhältnis liegt Melvin ziemlich vorn.
    Vielleicht solltest du nicht nur Bremsflüssigkeit, die ein paar Grad mehr ab kann, einfüllen, sondern deine Bremstechnik überdenken.

    ciao
    Eugen

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    #19
    Hallo Eugen !

    Bremstechnik überdenken ? Wie meinst du das ?

    Das Ding hat ABS, aber noch kein "in der Kurve bremsen" - taugliches System .
    Ich finde außerdem, man kann ein ausbrechendes Hinterrad besser einfangen als ein Vorderrad, oder ?

    Ansonsten bitte ich um eine genauere Erklärung, Danke !

    P.S. : Melvin kenn ich, danke !

    Greetz, der Timmelsjocher !

  10. Registriert seit
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    #20
    was gibts da zu erklären?
    lernt man in der fahrschule und bei jedem training.
    vorne ist die wichtige bremse.
    die überhitzung deiner hinteren bremse zeugt von falscher verteilung.


 
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