Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 16

bowdenzüge ölen?

Erstellt von cosmo, 31.10.2009, 09:59 Uhr · 15 Antworten · 8.839 Aufrufe

  1. Registriert seit
    31.08.2009
    Beiträge
    84

    Standard bowdenzüge ölen?

    #1
    Hallo Zusammen!

    Ich bin ja neu in der High Tech Welt der BMW. Bei meinen Russen galt es immer, die Züge ordentlich zu ölen. Jetzt höre ich von Teflon und Kunststoffbeschichtungen etc. Daher jetzt mal dumm gefragt! Öle ich die Züge einer 1100gs oder nicht. Bei meiner 100GS mach ich das und da ist noch nix passiert.

    Gruß
    Cosmo

  2. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.705

    Standard

    #2
    Hi
    Angeblich quellen die Teflonzüge wenn man sie schmiert.
    Vorstellen kann ich mir das nicht, zumindest dann wenn ich die Spezifikationen von PTFE lese (resistent gegen fast alles). Vielleicht zieht das Zeugs dann Dreck an und die vergleichsweise enge Passung der Züge wird dicht?
    Ich habe sie seit 100TKm nicht geschmiert
    gerd

  3. Registriert seit
    30.04.2007
    Beiträge
    6.464

    Standard

    #3
    Keine Teflon beschichteten Zuege oelen. Ich würde nur manchmal ein klein wenig Öl auf die ersten zwei cm geben, auch bei den Teflon beschichteten. Oder besser gesagt den Teil der ausserhalb der Huelle laufen kann. Mit einem Oelfeuchten Lappen abreiben reicht.

  4. frank69 Gast

    Standard

    #4
    Hallo !!

    Ich öle die Züge auch nie komplett, allerdings sprühe ich an den Enden der Züge und hinter den Gasgriff ab und zu ein wenig Silikonspray.
    Mir ist nach einer WD40 Behandlung mal der Kupplungszug meiner Diversion sehr schwergängig geworden, da ist er wohl wirklich etwas aufgequollen.
    Seitdem lass ich die Finger von WD40 an Zügen.
    Ballistol soll übrigens auch unproblematisch sein.

    Frank

  5. Momber Gast

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von frank69 Beitrag anzeigen
    Ballistol soll übrigens auch unproblematisch sein.
    Ja. Ballistol hat auch den Vorteil, dass es nicht mit der Zeit verharzt, wie normales 10-40er Motoröl (heißt ja auch Motoröl, nicht Bowdenzugöl).

    Ich meine trotzdem, es reicht bei BMW-Bowdenzügen, die ersten zwei Zentimeter oder so zu schmieren, speziell im Bereich des "Auges", also der Aufnahme im Griff. Konnte jedenfalls bisher (also in über 10 Jahren) nicht feststellen, dass meine ungeschmierten Bowdenzüge schwerer gehen als am Anfang...

    ...was ich übrigens ziemlich bemerkenswert finde, wenn ich an die ewig gerissenen und schwergängigen Züge der Vergangenheit denke (andere Marken).

  6. frank69 Gast

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Momber Beitrag anzeigen
    J
    ...was ich übrigens ziemlich bemerkenswert finde, wenn ich an die ewig gerissenen und schwergängigen Züge der Vergangenheit denke (andere Marken).
    Ich glaube, wegen dieser alten Erfahrungen mach ich es immer noch, und bestimmt ist es unnötig... Bei der 11er hatte ich immer das Gefühl, daß der Kupplungszug leichter ging, aber das kann auch eingebildet gewesen sein. Aber gerissen ist mir zum Glück noch kein Zug.

    Frank

  7. Registriert seit
    24.04.2009
    Beiträge
    38

    Standard

    #7
    Ich habe meine Züge auch nie geölt, sondern zur rechten Zeit wechseln lassen. Aber im August ist mir auf dem Weg zur Arbeit tatsächlich der Kupplungszug gerissen. Erst wanderte der Druckpunkt der Kupplung. Dann bekam der Kupplungshebel immer mehr Spiel und dann war der Zug ab . Bin dann mit Müh und Not bis zur Arbeit gekommen. Abschleppdiesnst organisiert, zu BMW transportiert, neuen Kupplungszug einbauen lassen und gut war´s.
    Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
    Gruß
    beppi-b.

  8. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.284

    Standard

    #8
    "Gewiegte Leute machen es seit Urzeiten dagegen so: Motoröl und Benzin, ungefähr zu gleichen Teilen, gibt eine prächtig dünne Suppe, die aus einem Öler mit dünner Kanüle wunderschön in die Züge läuft. Wird alle Vierteljahre gemacht."
    (Carl Hertweck, 1953, "Besser fahren auf NSU")


    So hab ich's seit nunmehr 18 Jahren mit der Fatboy gemacht, die hat einen Satz Gaszüge verbraucht (nach Touchdown waren die Umlenkhülsen am Griff gebrochen und rutschten ständig raus) und letztes Jahr einen neuen Kupplungszug (der inzw. zerfledderte Faltenbalg über der Verstellmimik des Zuges führte zu starker Korrosion u. Wassereinbruch ebenda, da fing's an zu gammeln u. der Zug wurde extrem schwergängig).
    18 Jahre, 160Tsd km.

    Grüße
    Uli

  9. Momber Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    (Carl Hertweck, 1953, "Besser fahren auf NSU")
    He he
    1953 gab's aber noch keine Teflon-beschichteten Bowdenzüge...

  10. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.284

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Momber Beitrag anzeigen
    He he
    1953 gab's aber noch keine Teflon-beschichteten Bowdenzüge...
    Das ist wohl wahr, aber, guckst Du z.B.

    http://www.connectors.ch/pdf/ElastBestaendigkeit.pdf

    und stellst fest, daß die Beständigkeit von Teflon gegen Benzin (Gasoline) und Schmiermittel (Lubricants) excellent ist.
    Übrigens sind auch Züge von Harley-Eisenschweinen mit reibmindernden Hülsen zwischen Außenhülle u. ZUg ausgestattet. Nat. könnte das auch, ebenso wie bei anderen Herstellern, das preisgünstigere HDPE (High Density sein, das aber ebenfalls chemisch beständig gegen Benzin u. Öl ist. Leichte Quellerscheinungen behindern zudem die groben Passungen v. Bowdenzügen nur gering.

    Grüße
    Uli


 
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Biete 2 Ventiler Hebel, Bowdenzüge (für R 100 GS und baugleiche)
    Von simon-markus im Forum Biete (privat) ...
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 02.05.2010, 22:27