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Bremsen bis das ABS einsetzt ... bin ich zu feige?

Erstellt von Karima, 01.09.2015, 09:16 Uhr · 59 Antworten · 5.246 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Karima Beitrag anzeigen
    das rattert wirklich ein wenig - ich denke das ist die Drehmomentabstützung die da die Geräusche macht.
    Hallo
    wohl er das/die Getriebe, wenn die Zahnräder mal auf die eine Seite und dann auf die andere Seite knallen.
    Gruß

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    #12
    Hallo,

    normalerweise spürst du doch das ABS. Aus hoher Geschwindigkeit habe ich noch nicht gebremst, ab so ab ca. 25km/h. Ich habe auch keine Anzeige, das das ABS arbeitet

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    #13
    Warum machst du nicht mal ein Sicherheitstraining mit ABS. Das kann keinen, wirklich keinen Schaden!

    Auch wenn man immer langsam fährt kann man mal den einen Notsituation kommen und dann ist es wichtig zu wissen wie das Fahrzeug reagiert.

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von Macfak Beitrag anzeigen
    Auch wenn man immer langsam fährt kann man mal den einen Notsituation kommen und dann ist es wichtig zu wissen wie das Fahrzeug reagiert.
    Stellt sich die Frage wie langsam langsam ist?!
    Bei Schrittgeschwindigkeit ist das ABS nämlich deaktiviert.....

    Das ABS der R1100GS neigt auch bei längerer Nichtbenutzung nicht unbedingt zu Ausfällen, das I-ABS der Nachfolger schon eher.
    2...3 Bremsungen im Regelbereich pro Jahr sind ausreichend um Defekten vorzubeugen.

    Jeder halbwegs gesunde Teenager sollte so viel Kraft in den Fingern besitzen um das ABS der Kuh zum Arbeiten zu überreden.
    Somit bleiben in deinem Fall nur noch wenige Ursachen für das Nichtregeln über, z.B.
    - das ABS deiner Maschine ist defekt. Das sollte sich durch Blinken der ABS-Leuchten bemerkbar machen
    - du hast wirklich nicht genug Kraft ( seehr unwahrscheinlich - es sei denn du leidest unter Muskelschwund o.ä.)
    - du bis wahrlich zu feige
    Letzteres ist die wahrscheinlichste Ursache und kein Grund sich zu schämen, aber wie bereits mehrfach hier erwähnt, schlau wäre es alsbald Profis aufzusuchen die dir bei dem Problem helfen.
    Lass dir deine "Beisshemmung" nehmen, sonst verschenkst du wichtige Meter die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden können.
    Es geht nicht nur um deine Sicherheit sondern auch um die anderer Verkehrsteilnehmer.
    Ein Sicherheitstraining kostet nicht die Welt, steigert aber binnen weniger Stunden enorm das Vertrauen (sowohl hinsichtlich Material als auch sich selbst). Außerdem macht es irre viel Spaß!

  5. Registriert seit
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    #15
    Das sehe ich etwas anders. Auf sauberer, trockener Fahrbahn das ABS in den Regelbereich zu bekommen, da gehört schon einiges dazu. Ich würde das nicht übertreiben. Im wahrsten Sinn des Wortes, da ihn ansonsten das Hinterrad, aber kopfüber überholt. Wie schon erwähnt, ist es im Sand und auf feinem Schotter am Einfachsten das ABS zu testen. Vielleicht,, wie schon erwähnt wurde auch eine feuchte Wiese. Aber einfach so voll reingreifen, das würde ich mir überlegen. Ich habe das Hinterrad, nach Aussagen Hinterherfahrender, schon in der Luft gehabt, ohne das das ABS geregelt hat.

    Gruß,
    maxquer

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    #16
    Lieber auf freier, gerader, trockener Asphaltstrecke voll zupacken anstatt auf feuchter Wiese den Hampelmann machen.
    Dort tut es zwar weder Mensch noch Maschine ernsthaft weh, aber hier liegt die Kuh u.U. schneller auf der Seite als man das ABS regeln spürt.
    Schotter ist optimal, einem Angstbremser empfehle ich dennoch zuvor ein FST zu absolvieren.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Das sehe ich etwas anders. Auf sauberer, trockener Fahrbahn das ABS in den Regelbereich zu bekommen, da gehört schon einiges dazu. Ich würde das nicht übertreiben. Im wahrsten Sinn des Wortes, da ihn ansonsten das Hinterrad, aber kopfüber überholt. Wie schon erwähnt, ist es im Sand und auf feinem Schotter am Einfachsten das ABS zu testen. Vielleicht,, wie schon erwähnt wurde auch eine feuchte Wiese. Aber einfach so voll reingreifen, das würde ich mir überlegen. Ich habe das Hinterrad, nach Aussagen Hinterherfahrender, schon in der Luft gehabt, ohne das das ABS geregelt hat.

    Gruß,
    maxquer
    Das ist mir auch schon passiert, auf einer neu geteerten Straße hob das Hinterrad, seitdem mach ich die ABS-Bremsungen um die Modulatorventile durchzuspülen immer auf leichtem Schotter zb Waldweg. Auch ist die Belastung für Lenkkopflager und Gabel bei Vollbremsungen auf der Straße meiner Meinung zu Hoch.
    Gruß 1100R

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    #18
    Hallihallo,

    wenn ich - bei Chips und Bier - manche Beiträge hier durchlese, muß ich mich schon fragen, ob nicht der Sozialraum "öffentlicher Straßenverkehr" den Einen oder die Andere hier leicht überfordert!

    Man hat ein Gerät unterm Hintern, das über ein durchaus leistungsfähiges Bremssystem verfügt, aber man kennt teilweise nur die erste Hälfte des Machbaren! Im Ernstfall werden so überlebenswichtige Meter verschenkt, in denen maximal verzögert wird und man knallt dann mit ordentlicher Restgeschwindigkeit aufs Hindernis. Eigenes passives bzw. vorausschauendes Fahren schützt nicht 100-prozentig vor brenzligen Situationen.

    Wie, bzw. wann, wenn nicht im Übfall, soll man denn den Grenzbereich erfahren und das Bremsverhalten des Mopeds kennenlernen? Im überraschenden Ernstfall klappt das nie und nimmer!
    Egal, ob die Straße trocken oder naß ist, und egal mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist (abgesehen von Schrittgeschwindigkeit), sollte man den Regelbereich des ABS schon mal getestet haben.
    Erst dann merkt man, wie griffig z. B. eine "normale", nasse Straße doch ist. Dank ABS kann man - auf gerader Strecke - anhand Probebremsungen bis in der Regelbereich den Straßenzustand bei Nässe perfekt untersuchen und sein Fahrverhalten drauf einstellen.
    Da geht viiiel mehr, als man vorher gedacht hat und man kriegt die Scheißangst vor nasser Straße aus dem Kopf.
    Z. B. nasse Zebrastreifen (die weißen Streifen) sind optimales ABS-Fitneßareal. Für Fahrer und Moped.

    Wie in manchen Beiträgen schon genannt, sind die FST´s absolut zu empfehlen. Und nicht nur Anfängern.
    Ich hab beruflich bedingt doch einige (Auto-)Sicherheitstrainings absolviert und erfahren dürfen, daß auch dort die wenigsten der insgesamt sehr routinierten Autofahrer eine Gefahrenbremsung hinlegen können, die sich auch so nennen darf.
    Die zahlreichen 2-Rad-FST´s, die ich mitgemacht habe, beinhalten immer die unheimlich wichtigen Bremsübungen aus Vmax < 100 km/h, bei welchen man feststellt, daß wirklich die Wenigsten ihr Moped ordentlich zusammenbremsen können.
    Den Hahn ganz aufreißen können sie alle!

    Grüße vom elfer-schwob

  9. Registriert seit
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    #19
    Das mit den Chips und dem Bier ist vermutlich keine blöde Idee, denn die Helden, die anderen Leuten die Befähigung zur Teilnahme am Straßenverkehr absprechen, sind ja auch schon da.

    Ich kann den Themenstarter gut verstehen, denn mir ging es ähnlich. Ich habe dmals auf regennasser Straße versucht, das Vorderrad-ABS gezielt zum Ansprechen zu bewegen - und mich darob sehr gewundert, wie heftig man sogar auf nasser Straße reinlangen kann, ohne dass was regelt.

    Sehr einfach und ohne großes Fahrkönnen kann man das ABS hinten zum Ansprechen bringen: Einfach mal vor einer Ampel (mit genügend Abstand und wenn nicht viel los ist) bei ca. 50 km/h hinten voll reintreten. Man merkt eine Verhärtung im Bremspedal und ein Rucken, wenn das ABS anspricht, sonst merkt man nicht viel - außer dass die Hinterradbremse alleine nicht viel reißt.

    Das Ansprechen vorn fühlt sich deutlich dramatischer an. Vor allem sind die Regelintervalle vergleichsweise lang, man hat den Eindruck, dass für zwei Meter die Bremse ausfällt. Auf Schotter oder Sand kann man das sehr leicht provozieren, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h. Selbst wenn man nicht der Super-Motorradfahrer ist, sollte man das durchaus mal machen, ist wirklich nicht schlimm. Es ist auch sinnvoll, sich dieses Gefühl beim Ansprechen des ABS zu merken, denn es geht ja keine Warnlampe an, und wenn das ABS während normaler Fahrt plötzlich anspricht, bedeutet das eins: langsamer machen!

    Aus Tempo 100 ohne Not voll reinlangen, bis die Kiste steht, habe ich noch nicht ausprobiert. An den Themenstarter: Wenn das Feigheit ist, dann bist du nicht allein.

  10. Registriert seit
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    #20
    Bei mir liegt es wahrscheinlich auch mit daran, dass ich seit '83 sehr viel auf Zweirädern unterwegs bin und mir nach zwei selbst verschuldeten Stürzen gesagt habe, dass ich fahre um Spaß zu haben und nicht um mich umzubringen.

    Ich war weite Strecken in der Türkei und in Nordafrika unterwegs, alles mit der 2-Ventiler-GS und habe dann vor mehr als 10 Jahren auf die R1100GS umgestellt bis ich bedingt durch meine Gesundheit und den Wechsel auf vier Hufe ein paar Jahre ausgesetzt habe. Ich würde mich als Motorradwanderer bezeichnen - so wie ich mit meiner Kalten auch Wanderreiter bin.

    Wenn einer von der schnelleren Fraktion hinter mir fährt, wird er verzweifeln, denn ich komme auf Landstraßen außer beim Überholen kaum über 80 oder 90 auf dem Tacho raus und falls mich mal eine Autobahn sieht ist eh bei 120 zum passieren von LKW Schluss. Waldwege, Schotter und mal ganz leichtes Gelände fahre ich, ohne das ABS auszuschalten und bisher immer ohne es auszulösen.

    Ich hatte 20 Jahre kein ABS und die labberige Vorderradbremse der GS. Das prägt wohl. Und ich hatte in meiner Fahrpraxis nur Unfälle, bei denen ich im Stand umgefahren oder nach vorne weg katapultiert wurde, also garantiert nicht relevant für das eigene ABS.

    Das viel mehr geht, als ich mich traue ist mir bekannt. Wie viel mehr ist mir aber unbekannt und deshalb werde ich mich noch mal nach einem Kurs umsehen und noch mal den Fahrlehrer für einen Bremskurs bemühen.

    Im Service bremst der Mechaniker eh bei der Probefahrt bis ins ABS vorne und hinten, daher sollte mechanisch wohl alles in Ordnung sein. Die Kolben (?) werden ja auch immer bei der Initialisierung beim Losfahren aus dem Stand bewegt.

    Beste Grüße aus Franken
    Hannes


 
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