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bremsflüssigkeit wechseln ?

Erstellt von Sparta, 30.01.2006, 19:50 Uhr · 36 Antworten · 18.173 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard bremsflüssigkeit wechseln ?

    #1
    hi, wie oft wechselt ihr die bremsflüssigkeit/und macht ihr das auf "althergebrchte " weise-mit schlauch und pumpen??
    der sagt jedes jahr und nur!!! bei BMW -das kann doch wohl nicht!-oder?
    seid bedankt
    Sparta

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo
    Sparta

    Bei meinen vorherigen Motorräder habe ich alle zwei Jahre die Bremsflüssigkeit gewechselt.Die Fahrleistung lag da aber bei ca.7Tkm.im Jahr!
    Kommt aber auch darauf an wie und wo man fährt.Wenn ich zbw.nur in den Alpen rum heizen würde wer es besser sie öfter zu wechseln,da die Bremse stärker beansprucht wird.

    Bei meiner jetzigen 1150GS mit Integral ABS lass ich aber lieber die Finger.Habe gehört das der Wechsel (mit Bremskraftverstärker) nicht mehr so einfach sein soll. :?

    Gruß
    Schneuzer

  3. Registriert seit
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    Standard nachtrag

    #3
    hab natürlich das modell vergessen ...r1100gs ABS2.....

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hi
    Mach' ich schon immer selbst.
    Beim ABS-II:
    Zuerst Druckmodulator (ABS-Steuergerät) unter dem Tank entlüften.
    Die Sättel werden vorher ausgebaut um die Kolben ganz zurückdrücken zu können und so keine "Spülverluste" in toten Ecken des Systems zu haben. Die Hydroflüssigkeit würde sonst in den Bremssätteln immer die gleiche bleiben. Beim Auto ist das meist anders, weil die Systemanchlüsse da meist unten, die Entlüfternippel aber oben sind. Hat nix mit ABS zu tun.
    Klartext:
    Die BMWler bauen alle Sättel aus, setzen die Kolben zurück und klemmen sie da fest (muss nicht sein beim Saugentlüften(!) kann man sie nach dem Rückdrücken genausogut wieder einbauen)
    Nimmt man in Kauf, dass winzige Mengen alter Flüssigkeit nicht getauscht werden, kann man sich das Theater mit dem Druckmodulator schenken. Ist das System jedoch offen gewesen (z.B. Stahlflex angebaut), dann auch am Modulator entlüften weil die Luftreste in den toten Ecken des Modulators sonst nicht entfernt werden.
    Beim I-ABS ist es kniffliger
    gerd

  5. Registriert seit
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    83

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von gerd_
    Hi
    Mach' ich schon immer selbst.
    Beim ABS-II:
    Zuerst Druckmodulator (ABS-Steuergerät) unter dem Tank entlüften.
    Die Sättel werden vorher ausgebaut um die Kolben ganz zurückdrücken zu können und so keine "Spülverluste" in toten Ecken des Systems zu haben. Die Hydroflüssigkeit würde sonst in den Bremssätteln immer die gleiche bleiben. Beim Auto ist das meist anders, weil die Systemanchlüsse da meist unten, die Entlüfternippel aber oben sind. Hat nix mit ABS zu tun.
    Klartext:
    Die BMWler bauen alle Sättel aus, setzen die Kolben zurück und klemmen sie da fest (muss nicht sein beim Saugentlüften(!) kann man sie nach dem Rückdrücken genausogut wieder einbauen)
    Nimmt man in Kauf, dass winzige Mengen alter Flüssigkeit nicht getauscht werden, kann man sich das Theater mit dem Druckmodulator schenken. Ist das System jedoch offen gewesen (z.B. Stahlflex angebaut), dann auch am Modulator entlüften weil die Luftreste in den toten Ecken des Modulators sonst nicht entfernt werden.
    Beim I-ABS ist es kniffliger
    gerd
    So ist es wahrscheinlich optimal, allerdings läßt mein Freundlicher die Sättel drauf, jedenfalls als ich dabei war. Und am Steuergerät entlüftet er auch nicht mehr, das sei nur bei einer Neubefüllung nötig, da dann noch Luft drin ist. Klingt logisch und macht m.E. Sinn. Bis jetzt hat es so jedenfalls immer funktioniert und mache es jetzt auch selber so.

  6. Registriert seit
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    #6
    hi hab mir son bastelbuch"jetzt mache ich´s mir selbst" zugelegt....
    wird schon werden........
    ....und so´n boxermotor (hab ich inzwischen festgestellt) erinnert doch sehr an alte automotoren(so vor ca 25 jahren) und das hab ich mal gelernt.....also inzwischen (und dank eurer komentare) seh ich keine veranlassung mehr zum zu fahren-zumindest nicht für wartungsarbeiten.
    inzwischen bin ich auch die ersten 60-70 km gefahren und fange an mich an die mechanischen geräusche eines boxers zu gewöhnen....
    man denkt ja anfangs dawär einiges im ar.....
    so jetzt komm ich mal zum ende..

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Ich bastel nicht, wird alle 2 Jahre beim Service erledigt. Aber ok, ich bin ja schon wieder dabei fremd zu posten....

  8. Registriert seit
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    #8
    Möchte nur mal sagen wenn auch das Thema schon alt ist, Zylinder zurück drücken am besten auch ausbauen ist unbedingt notwendig!
    Hatte schon die Bremsflüssigkeit gewechselt, müsste dann aber noch mal einen Sattel ausbauen und zurück drücken.
    Was da raus kam war wie Balsamiko Essig.
    Hab auch trotz an wärmen mit den Heissluftföhn das Entlüftungsteil zum entlüften abgerissen , rausgefriemelt und durch einen normalen Entlüftungsnippel ersetzt.
    Also Sattel raus schön heiß machen und ....wenn möglich nicht abreissen.
    Viel Erfolg weiterhin beim Schrauben und danke für Eure Beiträge

    Matthias

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Ooops gelöscht
    Kommentare zum I-ABS sind bei den 1100 Blödsinn
    Aber wenn der Freundliche die Sättel nicht ausbaut kann er die Kolben nicht zurückdrücken und macht es nicht fachgerecht. Zumal sich der Grund der ganzen Aktion (Wasser in der Bremsflüssigkeit) in erster Linie in den Sätteln abspielt. Die Dichtungen der Kolben sind auch der "Zugang" für Wasser. Zumal die Dinger bei Regen "unter Wasser stehen". "Diffusion durch die Schlauchwände" als Ursache konnte mir noch kein Gummitechniker bestätigen.
    gerd

  10. Registriert seit
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    Reden

    #10
    Zitat Zitat von Sparta Beitrag anzeigen
    hi hab mir son bastelbuch"jetzt mache ich´s mir selbst" zugelegt....
    so jetzt komm ich mal zum ende..
    Hast Du das Buch bei Beate U. im S...Shop gekauft


 
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