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Bremssattel vorn fest, was nun?!

Erstellt von Fi156, 23.05.2010, 00:35 Uhr · 23 Antworten · 5.605 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Bremssattel vorn fest, was nun?!

    #1
    Servus,

    tja, wie das so ist: Unverhofft kommt oft!
    Da Schraubt man den ganzen Tag an seinem geliebten Möpp um dann zum ende hin "nur noch mal eben" die vorderen Beläge zu wechseln.

    Schon beim letzten tausch hatte ich Probleme die Kolben vollständig reinzudrücken. Damals hatte Bremsenreiniger und mehrmaliges rauspumpen und reindrücken geholfen, was heute nichtmehr so einfach ging...

    Die Beläge sind nun wieder drin, aber nach ca. 10 min fahren, waren beide Scheiben deutlich wärmer als Handwarm.
    Das Rad lässt sich auch keine achtel Umdrehung mit anstoßen drehen.


    Nun gibts mehrere Optionen, wie man die Dinger überholen könnte, wie würdet ihr es machen?!

    1. Bremssättel ab und zum Fachmann damit, weil die Bremsen eben Sicherheitsrelevant sind und man das aus prinzip nicht selbst macht?!

    Was denkt ihr verlangt der fürs Erneuern?

    2. Gebrauchte Bremssättel bei ieeebähh schießen und hoffen, dass diese besser sind.

    3. Das Kit selbst bestellen und machen. Wer hat damit erfahrungen? Wie prüft man danach auf Dichtigkeit?


    Ich tendiere stark zur drei, einfach weil ich dem "Fachmann" auch nicht mehr vertraue, als meiner eigenen Arbeit!
    Aber das kommt auch sehr darrauf an, wie schwer letzendlich der Umbau ist...

    Nette Pfingsten!

  2. Momber Gast

    Standard

    #2
    Sind denn bei dem Rep-Kit von dem Du sprichst auch die Kolben mit dabei?
    Wenn ja, dann könnte das was werden. Die Reparatur ist auch nicht schwierig.
    Wenn allerdings nur die Dichtungen als Reparatur-Kit verkauft werden (so wie bei meinem alten Audi), dann wird die Freude nur von kurzer Dauer sein (so wie bei meinem alten Audi). Es gibt nämlich keine mir bekannte Möglichkeit, die alten Kolben so aufzuarbeiten, dass man sie dauerhaft weiterverwenden kann.
    Über die Bremssättel selbst würde ich mir keine Gedanken machen, die sind normalerweise nicht betroffen.

  3. Registriert seit
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    Standard Vorderradbremsen

    #3
    Hi Servus,

    bei mir waren auch mal die vorderen Bremsen fest. Aber so, das nachdem ich von der Ampel losfuhr, und noch einmal bremsen musste, das Vorderrad voll blockiert hat. Und sich auch nicht mehr löste. Dann hats mich und meine Frau langgelegt. Zwar nur bei "Schritttempo", aber da lagen wir nun. Es muss nicht unbedingt an den Kolben liegen. Bei mir wars so:

    Ich hattre die BMW erst kurz zuvor gekauft.
    Ich weiss nicht, wann mein Vorbesitzer das letzte mal die Flüssigkeit gewechselt hatte. Auf jeden Fall hatten sich kleine Partikel in der Leitung gelöst. In der Folge waren die Bohrungen am Verteiler vorne dicht. Somit konnte der Druck nicht mehr ab gebaut werden. Ich habe die ganze Soße rauslaufen lassen, gereinigt, neue Stahlflex eingebaut und das Problem war gelöst.

    Erstmal eine Idee woran das noch liegen könnte.

    Gruß Rainer

  4. Registriert seit
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    12.709

    Standard

    #4
    Hi
    Beim Rep-Satz sind die Kolben dabei. Allerdings würde ich messen ob die Bohrungen noch rund sind. Bremsenreiniger hilft Schmiere und Ähnliches zu beseitigen, nicht aber um Kolben zu reinigen. Das geht nur mechanisch
    gerd

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hi,

    danke für die Antworten!

    Die Idee von Geohero, dass es garnicht die Sättel sein müssen, sondern auch die Leitungen sein können ist garnicht mal so schlecht.

    Nachdem ich das Spielchen mit dem raus- und reindrücken gestern noch ein wenig wiederholt habe, kann ich die Kolben jetzt mit den Finger zusammendrücken.

    Das Phänomen war danach ein anderes (Betrachtet an einem Sattel, der andere sitzt normal auf der Scheibe!):

    Wenn ich die linken Kolben reindrücke, kommen die Rechten raus und umgekehrt. Bei gleichzeitigem Druck auf alle vier Kolben passiert nichts!

    So und nun kommt das tolle daran:
    Nachdem ich die Zündung angeschaltet habe, floss die Bremsflüssigkeit ohne Probleme in den Behälter! Ich konnte bisher noch nicht in die Verlegepläne der Bremsleitung schaun, um meine Theorie zu bestätigen, dass das ABS System wohl dicht gemacht haben muss und ich so die Flüssigkeit nicht in den Ausgleichsbehälter bekommen habe!

    Ich werd mal nachforschen und vorallem öfter mal Kontrollieren. Jetzt scheint erstmal wieder alles in Ordnung zu sein, das Rad dreht die typische halbe Umdrehung beim "anschubsen"...

    lg Fi156

  6. Momber Gast

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Beim Rep-Satz sind die Kolben dabei.
    Schön. Und gut zu wissen, dass es für die GS sowas gibt.

    [off topic]Hätte es das für meinen Quattro gegeben, dann würde ich ihn heute noch fahren. Aber die kompletten Bremsen zu tauschen, hat sich nicht mehr rentiert. R.I.P.[/off topic]

  7. Registriert seit
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    83

    Standard

    #7
    Hallo,

    hatte auch einen festgegangenen Bremssattel: Sattel zu BMW gebracht , Rep.satz .einbauen lassen.Rep.Satz= 65€ incl. Einbau = 100€

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hi
    Mit der Zündung hat das (hoffentlich) nichts zu tun. Das ABSII funktioniert ohen Zündung zwar nicht, aber die Bremsleistung ist immer da.
    Das wechselweise Rausdrücken der Kolben ist einfach eine Folge des geringsten Widerstands. Bevor die Flüssigkeit durch die enge Leitung gedrückt wird schiebt der eine reingedrückte Kolben eben die anderen raus. Drückt man auf alle gleichzeitig, muss die Bremsflüssigkeit notgedrungen in den Agl-behälter.
    Die im Lauf des Belagverschleisses immer weiter herausschauende Ende der Bremskolben versifft, rostet, etc.. Mit Bremsenreiniger tut sich da gar nix. Das Zeug entfettet nur. Folglich muss man die Kolben mechanisch putzen. Deshalb sind die Vorgabewerte für den Belagwechsel scheinbar grosszügig bemessen. Spart sich der Mechaniker diesen Aufwand und spritzt lieber nur mit etwas Bremsenreiniger herum, dann kann er nach einiger Zeit auch neue Sättel verkaufen.
    gerd

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo zusammen,

    ich habe ein ähnliches Problem.

    Nachdem ich feststellen musste, dass das Vorderrad nur schwer drehbar ist, habe ich mir die Bremssättel vorne angeschaut.

    Rechts ist wohl der Übertäter. Jedoch lassen sich die Kolben sehr leicht bewegen, gehen auch wieder zurück. Nur nach starkem betätigen des Hebels tritt das o.g. Problem auf.

    Kann es vllt an recht weit abgefahrenen Bremsbelägen führen ( haben noch gute 3mm )

    Grüße Alex

  10. Registriert seit
    16.04.2008
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    Standard

    #10
    Hallo Alex,
    hast Du Stahlflexleitungen?
    Wenn das ein PKW wäre würde ich bei o.g. Fehlerbild als erstes auf die Bremsschläuche tippen, die innerlich aufgequollen sind.
    Wie alt sind denn deine Schläuche?


 
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