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Dämpfer vorne

Erstellt von Yspertaler, 08.10.2009, 17:14 Uhr · 9 Antworten · 1.769 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Dämpfer vorne

    #1
    Am vergangenen Wochenende war ich mit einer Horde von KTM LC8 Fahrern auf Schotter unterwegs. Sobald tiefere oder höhere Querrillen (zum Ableiten von Wasser) auf der Fahrbahn waren, schlug mein vorderes Federbein durch.
    Ich wiege mit voller Ausstattung ~110kg. Ach ja, Laufleistung der Q liegt bei rund 30.000km, wurde bis jetzt nur auf Asphalt bewegt.
    Kann man die originalen Dämpfer auf sich pers. einstellen lassen, oder ratet ihr mir zu einem generellen Wechsel auf Wilbers, Öhlins oder WP?
    Gruß
    Stefan

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    Standard

    #2
    Hallo

    Also, bin ja nicht so der Freak,bei meiner Bj 99 lässt sich das vordere u. hintere Federbein einstellen. Vorne aber nur die Federvorspannung.Einfach mit einem Hakenschlüssel unterhalb der Feder drehen.
    Laut Bedinanleitung glaube ich waren die 1-2 Stufe Straße und ab 3 Stufe Gelände. Is aber egal ,ich fahr 3 Stufe und nur Straße.

    Gruß Bernd

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    Standard

    #3
    Hi
    Du kannst eine andere Feder reinmachen lassen. Verstellen bringt nichts wenn das Ding ohnehin durchschlägt.
    Nachdem das originale Bein eher "ohnehin nicht so gut" ist, würde ich zu einem Zubehörteil greifen. Wobei es mich schon wundert. Bei gleichem Gewicht musste ich "ganz schön" über Unebenheiten knallen um das Ding zum Durchschlagen zu bewegen.

    Es gibt zwar Anbieter die Serienbeine überarbeiten aber Wunder können die auch nicht vollbringen. Einfache Bauteile mit grossen Toleranzen lassen sich nicht zu 'nem Formel 1 verbessern.
    gerd

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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Nachdem das originale Bein eher "ohnehin nicht so gut" ist, würde ich zu einem Zubehörteil greifen. Wobei es mich schon wundert. Bei gleichem Gewicht musste ich "ganz schön" über Unebenheiten knallen um das Ding zum Durchschlagen zu bewegen.
    gerd
    Hi,

    Ist klar...Ich fahre beide Maschinen selbst. Will ja jetzt gar keine Diskussionen entfachen aber mit ner LC8 kann man die GS auch im leichten Gelände nicht vergleichen. Ich meine, wenn ich die GS in schnellen Schotterpassagen so schnell bewegen will wie meine LC8, wirft sie mich fast ab... Das liegt wohl auch an den um 40mm längeren Federwegen und der voll einstellbaren WP-Gabel der KTM. Die LC8 ist ein reiner Pistenrenner. Dafür ist die GS definitiv die bessere Reisemaschine...

    Thorsten

  5. Registriert seit
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    Standard Alternative Federbein

    #5
    Hallo,

    selbst wenn an der GS andere "bessere" Federbeine verbaut sind, ist sie nicht in der Lage, einer LC 8 zu folgen.
    Es sind zwei völlig andere Konzepte (hier selbsttragender Rahmen mit ultralangen Federwegen, wesentlich weniger Gewicht, andererseits mittragender Motor, begrenzte Federwege und deutlich mehr Masse).
    Im Automobilbau wäre das so, als ob du einen Mecedes ML im Gelände mit einem Mercedes G vergleichen würdest... .
    Wenn du im Gelände wirklich mit den LC 8 mithalten willst, musst du dir wohl oder übel auch eine KTM, Husky oder Husaberg für günstiges Geld als Zweitmaschine holen. So hab ich es gemacht und ersparte mir auf diese Weise viel Frust und eventuelle Folgeschäden (gesundheitlich und
    finanziell...)

    Gruß Kater546

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    moin,

    sicher, dass das federbein durchschlägt?
    beim umstieg von der africatwin auf die GS habe ich ähnliches verspürt.
    mittels kabelbinder am standrohr konnte ich feststellen, dass nichts durchschlug.

    meiner meinung nach liegt es an der kinematik der verschiedenen aufhängungen.

    telegabel:
    das vorderrad weicht bei unebenheiten nach oben und hinten aus.

    telelever:
    das vorderrad weicht bei unebeneheiten nach oben und VORN aus.

    http://www.gs-enduro.de/pics/pics_ani/ani_telelever.gif

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Danke für die Info´s!
    Das man die LC8 und die GS nicht direkt miteinander vergleichen kann, war mir bewußt, wollte und hab ich auch nicht.
    Aber das man mit ner GS der LC8 nicht folgen kann, halte ich für ein Gerücht. Es kommt auf das Terrain an, auf dem man sich bewegt, auf das Können des Fahrers, und auf die Platzierung des Bikerherzens.
    Von den 17 KTM-Fahrern waren max 3 dabei, die wissen, was das Moped zu leisten vermag, egal auf welchem Untergrund, und es auch dem entsprechend bewegten.
    10 Leut waren so wie ich, "Ab und An Schotterfahrer", die Spass dran hatten, aber nicht im Höllentempo über die Staubpiste bretterten. 4 zählten zur Spezies der "Großstadtreiter, FelgenmitWattestäbchenreiniger, und RotweinnuramKaminschlürfer", die das Herz eher in der Hose hatten, und mit nem 50cm³-Roller besser bedient wären. Wofür die Herren sich ne LC8 gekauft haben, ist wirklich fraglich

    Aber egal, jedem das seine...
    Ich hab vorne jetzt eine etwas längere Feder eingebaut, damit war das Problem gelöst. Im Winter kommt hinten noch ein Wilbers oder WP-Federbein rein, dann ists aber gut

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Yspertaler Beitrag anzeigen
    ... Im Winter kommt hinten noch ein Wilbers oder WP-Federbein rein, dann ists aber gut

    obacht!!

    einer der hersteller von zubehörfederbeinen begrenzt vorne den federweg auf 150mm (statt190). ich meine es ist wilbers.
    für die strasse ist das egal oder besser. fürs gelände könnte es deutlich kontraproduktiv sein.

  9. Momber Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Yspertaler Beitrag anzeigen
    ... auf das Können des Fahrers,
    Das ist sowieso klar.
    Der gleiche Fahrer wird aber beim Umstieg auf die LC8 in schwerem Gelände bessere Zeiten herausfahren.
    Und von schwerem Gelände war ja die Rede, oder? Durchschlagende Front und so?

    Ich selbst hab mir das harte Geländefahren mit der GS ganz schnell abgewöhnt. Kam von einer Maico 500er 2-Takt und einer alten XT600 und dachte im Ernst, ich reite plötzlich auf einem durchgegangenen Nilpferd.
    Klar kann man damit leichte Wald- und Schotterwege abfahren, sowie die ein- oder andere Wüste durchqueren (vorausgesetzt, man macht anständige Grobslicks drauf), und dafür ist sie ja auch gedacht, aber mit echten Geländesport hat eine serienmäßige 1100er GS nur ganz, ganz wenig am Hut. Dafür ist sie zu schwer, zu breit, und hat zuviel PS (für Enduroreifen). Außerdem sind die Zylinder dauernd im Weg beim Kurvenfahren.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hallo Stefan,

    ich habe vor ein paar Wochen vorne und hinten auf Wilbers ECO LINE gewechselt. Ich bin damit super zufrieden und die Käthe auch.

    Also meiner Meinung nach ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Gut Käthe hatte bis dahin auch scho 80.000 runter - vieleicht auch deswegen

    Gruß

    Thomas


 

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