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Das Ende einer Tour: Kardan gebrochen

Erstellt von Fachi, 29.05.2011, 22:42 Uhr · 25 Antworten · 5.090 Aufrufe

  1. Momber Gast

    Standard

    #11
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Und auf dem dortigen Foto sollte klar erkennbar sein, dass es nicht um einen Wellenstumpf geht
    So klar ist das nicht.
    Außerdem schreibst Du ^, dass das Elastomer evtl. beim Aus/Einbau des HAG beschädigt worden sein könnte. Aber so weit vorne teilt doch kein Mensch die Kardanwelle, um das HAG auszubauen.
    Verwirrend.

  2. Registriert seit
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    #12
    Hallo Momber,

    ihr redet, glaub ich, ziemlich aneinander vorbei. Ich darf mal kurz aus der Distanz was dazu beitragen:

    Die eigentl. K-Welle ist werksseitig zusammengesetzt aus zwei Metallteilen - äußeres Rohr und innere Welle - die mit einem Elastomer dazwischen unlösbar miteinander verbunden sind.
    Daher ist die K-Welle auf den ersten Blick eigentlich ein Bauteil.

    Und das kann für sich allein selbstverständlich net in sich verdreht oder falsch montiert sein.

    Was Gert meint ist, daß dieses Elastikmaterial leidet und u. U. sich dann löst, wenn die beiden Kreuzgelenke der K-Welle und des HAG nicht in richtiger Position zueinander stehend montiert werden. Die Fehler der Drehwinkel überstrapazieren dann diesen K-Wellen-internen Dämpfer und somit kann es wohl zu Ausfällen kommen. Der gummiartige Dämpfer in der K-Welle löst sich oder reißt und kann daher keine Kraft mehr übertragen.

    Folge: vorderes Kreuzgelenk der K-Welle am Getriebeausgang dreht sich, das hintere am HAG net. Zumindest net unter Last.

    Ich hoffe, ich konnte etwas zur Verwirrung beitragen...

    Grüße von Rainer,
    dem elfer-schwob

  3. Momber Gast

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    #13
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, ich konnte etwas zur Verwirrung beitragen...
    Ja, danke.

  4. Registriert seit
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    #14
    Hi
    Rainer, merci.
    gerd

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    #15
    Hallo,

    der ADAC hatte am Mo. die GS in die Werkstatt meines Vertrauens gebracht,
    von dort aus hab ich sie direkt nach Hause geholt .

    Gestern hab ich mal begonnen die Schwinge abzureissen....
    siehe Bilder.

    es ist "nur" das vordere Kreutzgelenk gerissen.
    Schwinge ist heil geblieben,
    die rechte Schraube der Schwinge hat ein paar kleine Spuren.

    Jetzt hab ich doch etwas zu Fragen:

    - wie müssen die beiden Kreutzgelenke zueinander stehen?

    - wie macht man den vorderen Gummibalg wieder ans Getriebe
    bin NICHT Frauenarzt von Beruf und da geht es doch sehr eng zu

    - in der Rep. Anleitung stht was wie Verzahnung der Gelenkwelle mit "Wundermittel XY" einstreichen, was nimmt man da??


    Wenn ich schon beim Fragen bin:
    Die GS hat 78500 Km auf der Uhr, ist das realistisch? So ein Schaden bei dem KM-Stand??


    Vielen Dank für eure Antworten.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken gs_rep01.jpg   gs_rep02.jpg  

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    #16
    Hi
    Zum Thema "wie muss es stehen" http://www.powerboxer.de/Kardan-Theorie.html.
    Man nimmt das Wundermittel "Staburags". Ganz sicher gibt es auch noch Anderes aber beliebiges Fett eignet sich nicht.

    So nebenher:
    Wir haben gestern meine Schwinge zerlegt (bot sich an weil ich den Motor wechsle) und festgestellt, dass sich auch meine K-Welle beginnt sich im Elastomer zu drehen
    und der Kupplungsnehmerzylinder NOCH funktioniert aber starke Einlaufspuren zeigt
    und der hintere Wellendichtring der Getriebeeingangswelle defekt ist
    Bei 110 TKm
    gerd

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    #17
    Hallo Gerd,
    danke für die schnelle Antwort.

    das Wundermittel "Staburags" - ist das so ähnlich wie Molykote ?

    Bei mir haben die beiden Gelenke verdreht zueinander gestanden.
    Im 1. Bild oben steht ein "Auge" im Drehpunkt des Endantriebs richtung Bohrung.
    Für mich sieht das so aus als wäre da schon mal einer dran gewesen.

    Wenn ich das so lese was da alles bei Dir fällig geworden ist,
    wird es mir ganz anders... wollte eigentlich Q-fahen und nicht Q-schrauben.

    Gruss
    Fachi

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    #18
    Hallo Fachi,

    net schlecht, Dein Schaden!

    Wenn ich mir das so anschau, hast Du vermtl. auch noch Glück gehabt, daß sich die Brocken der Welle net verhakt und blockiert haben.
    Während der Fahrt ist da nix mehr mit auskuppeln.

    Weil Du schon alles abmontiert hast, check gleich noch die Lager zw. HAG und Schwinge. Die halten auch net ewig.
    Und nach Gerd´s Hinweis. Guck mal, ob die Getriebeausgangswelle noch trocken ist, oder ob nicht auch dieser Wellendichtring schon Öl durchläßt.

    Bezügl. Gummi und Gynäkologenfinger:
    Gummibalg an der Schwinge dranlassen und den gegenüberliegenden Rand gut mit Flutschi /Fett/Staburags einschmieren. Der Wulst rutscht dann mit etwas Glück und Nachhilfe von selbst über den Rand am Getriebe.

    Viel Erfolg beim Schrauben,

    Grüße von Rainer,
    dem elfer-schwob

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    #19
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    Hallo Fachi,

    net schlecht, Dein Schaden!

    Wenn ich mir das so anschau, hast Du vermtl. auch noch Glück gehabt, daß sich die Brocken der Welle net verhakt und blockiert haben.
    Während der Fahrt ist da nix mehr mit auskuppeln.
    Ja, klar, Kupplung gezogen aber Rad steht trotz dem
    Ist bei mirunter Vollast im 3. Gang ca. 3000rpm passiert, Geschwindigkeit als überschaubar.
    Bei dem Schlag hatte ich sofort Ausgekuppelt und gebremst.
    Als es im Rollen noch gescheppert hatte wusste ich was es ist.

    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen

    Weil Du schon alles abmontiert hast, check gleich noch die Lager zw. HAG und Schwinge. Die halten auch net ewig.
    Und nach Gerd´s Hinweis. Guck mal, ob die Getriebeausgangswelle noch trocken ist, oder ob nicht auch dieser Wellendichtring schon Öl durchläßt.
    der Getriebeabtrieb ist soo was von trocken,
    da ist der Staub der letzten Jahre, sonst nichts,

    Den "Rest checke ich vor dem Zusammenbau,
    danke für den Hinweis.

    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen

    Bezügl. Gummi und Gynäkologenfinger:
    Gummibalg an der Schwinge dranlassen und den gegenüberliegenden Rand gut mit Flutschi /Fett/Staburags einschmieren. Der Wulst rutscht dann mit etwas Glück und Nachhilfe von selbst über den Rand am Getriebe.
    da bin ich mal gespannt,
    schau wir mal rein sprach der Gynäkologe
    an der 2V-BMW ist das ein "bisschen" besser zugänlich
    Aber was solls, wird schon gehen.

  10. Registriert seit
    17.11.2005
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    2.653

    Standard

    #20
    Zitat Zitat von Fachi Beitrag anzeigen
    - in der Rep. Anleitung stht was wie Verzahnung der Gelenkwelle mit "Wundermittel XY" einstreichen, was nimmt man da??
    Staburags, bekommst du in kleinen Mengen z.B. hier:

    http://2-ventiler.de/vbboard/showthr...ight=Staburags


 
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