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Drosselklappentickern

Erstellt von m.a.r.t.i.n, 12.05.2016, 21:01 Uhr · 38 Antworten · 4.453 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Meine Drosselklappe tickert auch ein wenig - aber nicht wegen Spiel in der Achse sondern weil sie den Bruchteil einen Millimeters freie Bewegung "auf-zu" mit macht. Das kommt laut meinem Schrauber durch einen nicht 100%igen Sitz der Klappe gegen die Anschläge im Gehäuse, also eine mechanische Unvollkommenheit. Bei meiner kommt das nur im Leerlauf wenn alles entspannt ist vor, sobald der Seilzug "anliegt" klappert nichts mehr.

    So lange sie im Leerlauf rund läuft und schön synchron hoch zieht wird bei mir nichts verändert!

    Beste Grüße
    Hannes

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    #12
    Hi
    Zitat Zitat von Karima Beitrag anzeigen
    Meine Drosselklappe tickert auch ein wenig - aber nicht wegen Spiel in der Achse sondern weil sie den Bruchteil einen Millimeters freie Bewegung "auf-zu" mit macht. Das kommt laut meinem Schrauber durch einen nicht 100%igen Sitz der Klappe gegen die Anschläge im Gehäuse, also eine mechanische Unvollkommenheit.
    Wenn er es weiss, weshalb stellt er es dann nicht vernünftig ein?

    Zum Thema Seilzugverteiler:
    Ohne ist es einfach Mist und ich verstehe noch immer nicht weshalb die 4V mit "ohne" auf den Markt kommen konnte. Am asymmetrischen Krümmer war angeblich ein verblödeter Designer "schuldig".

    Der Seilzugverteiler lässt sich für "machbares" Geld nachrüsten. Speziell dann, wenn man nach 20 Jahren mal die Seilzüge wechselt und sich anschliessend freut wie leicht das Gas "geht".
    gerd

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    #13
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Wenn er es weiss, weshalb stellt er es dann nicht vernünftig ein?
    Jenseits der Wiederholgenauigkeit der Einstellgrenze - wenn es jetzt sauber synchron läuft und er hinein fasst, kann es hinterher fürs Geld schlechter sein. Das Tickern wird wahrscheinlich an ganz leicht angenutzten Rändern des Klappenbleches liegen. Solange das bei mir noch funktioniert ist es gut - und laut meinem Schrauber kann das noch 1000de von Kilometern so bleiben - und wenn es nicht mehr geht, liegen frisch überholte, garantiert klapperfreie, Gehäuse schon bereit!

    Ich schaffe bei Anzeichen von Schwäche immer erst mal den Ersatz an und warte dann beruhigt ab, bis es ganz kaputt ist. Dann wird getauscht und das alte Teil überholt auf Halde gelegt. So schon mit dem Getriebe und einigen anderen Teilen geschehen

    Beste Grüße
    Hannes

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    #14
    hi martin,

    gerd hats doch schon geschrieben: "da hat einer über die gaszüge synchronisiert..."
    und den fall hast du!

    im ll dürfen die klappen nicht an den zügen hängen. punkt!

    somit muß man RICHTIG ran!

    lies einfach nochmals!

    oder frag, wers in deiner nähe kann.


    Ergänzung: Ich hab mal kurz mein Schreibmedium gewechselt, damits schneller geht.
    Beantworte doch mal die bereits gestellte Frage: mit oder mitohne Verteiler?
    Die optischen Unterscheidungsmerkmale sind offensichtlich.
    Mit zwei Bildern (eins links ein rechts) auf denen der/die Gaszüge am Drosselgehäuse erkennbar sind, kann Dir ggfs schon geholfen werden.

    Aber wenn die Klappe, wie Du schreibst, einen halben Millimeter vom Anschlag weg "schwebt", dann ist da nix leicht verstellt.
    Sondern gaaanz grob daneben.

    Wenn ich noch Zeit und Lust hab, kann ich Dir auch ne Kurzanleitung in Sachen Synchro zukommen lassen.
    Nur praktisches Vorgehen, ohne technische Erklärung, wieso. Das alles steht schon in den genannten Medien.
    Schlauchwaage ist jedoch unabdingbar.


    Grüße vom elfer-schwob

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    #15
    Hallo Elfer,
    für ne Kurzanleitung wär ich natürlich dankbar . Wichtig für mich ist die Frage welche Schrauben darf ich lösen(Bypass) und welche nicht.
    Schlauchwaage : Material hab ich und werde sie mir wohl heute noch zusammenfrickeln.
    Hier zur Frage der Gaszüge mal die Fotos.Glaube sie hat keinen Verteiler.Bj 96.p1020955.jpgp1020953.jpg

    Einstweilen Vielen Dank
    m.a.r.t.i.n

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    #16
    Hallo Martin,

    Bj. 96 hat keinen Verteiler. Bei meiner 96er mit 100 tkm tickert es nicht. Die Syncro absolut perfekt hin zu kriegen wird warscheinlich nichts, aber so das es ordentlich läuft, geht.

    Gruß Thomas

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    #17
    Original hat sie nicht,
    du hast die falsche Seite fotografiert.

    Ohne hat die linke Seite 3 Stellschrauben,
    mit Verteiler ist unter dem Gasgriff eine vorhanden.

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    #18
    fotos sind eindeutig: verteiler nix!

    nochn tipp zur waage:
    mach sie hoch genug (1,50 +),
    füll kein wasser, sondern was öliges rein (farbiges petroleum, gabelöl...)
    und wähle die freie länge der schläuche zu den anschlüssen laaang genug!

    nie am laufenden motor an- oder abstöpseln, nie einseitig dran!

    behalte beim ersten start die waage im auge und den killschalter in der hand!

    und dann mal den status berichten!

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    #19
    OK.Danke für die Tips Elfer.
    Während ich die Schlauchwaage baue und dabei Gerd´s Anleitung studiere, tun sich ein paar Fragen auf.
    1. Ich habe keine Einstellschraube am Gasgriff (konnte es erst auch kaum glauben) .
    Daher kann man die Vorspannung des Gaszuges zur linken DK wohl nur an der ersten Einstellschaube justieren.
    Der Gaszug lässt sich ohne Kraft ca 1cm aus der Führung ziehen.(was mich nicht gestört hat)
    p1020956.jpgp1020957.jpg
    Muss ich den Leerhub noch anderweitig lösen oder reicht das?
    2.Gerd schreibt, "mit der rechten Anschlagschraube werden beide Zylinder synchronisiert".
    "Diese Schraube ist versiegelt und soll sogar von Werkstätten nicht angefasst werden."
    Nun frage ich mich wie die Werkstatt denn vernünftig synchronisiert, wenn die Schraube nicht verstellt werden darf.
    Die Schlauchwaage habe ich auf eine Höhe von ca. 140 gebaut.
    Habe leider zu wenig Schlauch für die Zuleitung und muß morgen nochmal los. (In Holland hat ein Baumarkt in der Nähe morgen auf).
    Brauche jetzt noch 4 Schlauchverbinder und ca. 5 Meter (2x2,50m) Schlauch sollte reichen oder?.
    Und als Abschluss hitzefesten Benzischlauch
    3. Wie wichtig ist die Skalierung? Reicht ein Zentimetermaß? Werde Hydrauliköl benutzen.
    Dies sind erstmal die Fragen vorab.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #20
    Zitat Zitat von m.a.r.t.i.n Beitrag anzeigen
    Muss ich den Leerhub noch anderweitig lösen oder reicht das?
    Wenn sich beim Rausziehen des Zuges auf 1 cm unten an der linken Drosselklappe nix tut, dann reicht das Spiel in diesem Teil des Zugs. Natürlich muß aber auch die Umleitung auf die rechte Seite Spiel haben. Und das hat sie ja, wie Du schreibst, eben nicht! (Drosselklappe hängt 0,6 mm überm Anschlag - wegen Spannung auf dem rechten Teil des Zugs). Drum auch die rechte Seite des Zugs mit ordentlich Spiel versorgen!
    Dann mußt Du auch noch den Bowdenzug der Leerlaufanhebung so weit entlasten, daß auch dort sicheres Spiel vorhanden ist.
    2.Gerd schreibt, "mit der rechten Anschlagschraube werden beide Zylinder synchronisiert".
    "Diese Schraube ist versiegelt und soll sogar von Werkstätten nicht angefasst werden."

    Mit dieser Schraube fängt die Synchro an: Check des Anschlags mit sicher entlasteten Zügen, frisch geputzten und völlig geschlossenen Bypass-Schrauben mittels der ominösen Plättchen (damit der Motor noch sicher läuft).
    Erst wenn diese Einstellung stimmt, gehts eigentlich weiter. Und wenn´s nicht stimmt, dann muß da eben dran gedreht werden.
    Bis hierher ist´s Kindergeburtstag.
    Beim einteiligen Gaszug ohne Verteiler wird´s danach erst richtig interessant!

    Nun frage ich mich wie die Werkstatt denn vernünftig synchronisiert, wenn die Schraube nicht verstellt werden darf.
    Die Schlauchwaage habe ich auf eine Höhe von ca. 140 gebaut.
    Habe leider zu wenig Schlauch für die Zuleitung und muß morgen nochmal los. (In Holland hat ein Baumarkt in der Nähe morgen auf).
    Brauche jetzt noch 4 Schlauchverbinder und ca. 5 Meter (2x2,50m) Schlauch sollte reichen oder?.
    Und als Abschluss hitzefesten Benzischlauch

    Die Länge mußt Du halt so bemessen - kannst ja ne Schnur zum Prüfen nehmen - daß der Schlauch oben von der Waage bis zu Deinen Drosselklappenkörpern am Moped reicht. Der Anschluß an den Nippeln braucht nicht hitzefest zu sein. Wichtig ist, daß der Schlauch nicht zwangsläufig an den Krümmern streifen muß. Sonst an dieser Stelle futsch!

    3. Wie wichtig ist die Skalierung? Reicht ein Zentimetermaß? Werde Hydrauliköl benutzen.

    Skalierung brauchst Du nicht! Du siehst ja die Abweichung. Das absolute Maß ist abhängig vom spez. Gewicht des Öl-Mediums und völlig unwichtig. Wenn Du beim Synchronisieren die beiden Säulen auf Gleichstand bzw. einige wenige (<2-3) cm Abweichung bringst, hast Du´s Ziel erreicht.
    Hydrauliköl ist gut, allerdings nicht besonders kontrastreich, da "grau". Geht aber, wenn die Schläuche nicht besonders intensiv gefärbt sind.



    Gruß
    m.a.r.t.i.n

    Grüße vom elfer-schwob


 
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