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elektrikproblem: an, aus, an, aus

Erstellt von faeb, 03.10.2009, 19:43 Uhr · 8 Antworten · 965 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage elektrikproblem: an, aus, an, aus

    #1
    hallo zusammen,
    vieleicht kann mir jemand weiterhelfen oder den ein oder anderen tipp geben, ich weiß langsam nicht mehr wo ich suchen soll.

    das problem:
    die r1100gs bj 98 steht auf dem hauptständer oder zwischen meinen beinen. wenn ich den anlasser drücke hört man ein kurzes "klack" von anlasser, dann ist der strom komplett weg. glaub ich zumindest. weil alle anzeigen gehen aus, inkl. der uhrzeit im FID, die danach wieder bei 0:00 anfängt. manchmal reicht es auch einen anderen "verbraucher" anzumachen der mal kurz etwas mehr strom zieht (fernlicht) um alles ausgehen zu lassen.
    zielloses klopfen auf die sitzbank hilft, dann kommen die anzeigen irgendwann wieder. und irgendwann geht sie dann auch an. manchmal geht sie in den ersten paar sekunden dann nochmal aus, inkl anzeigen. beim fahren gibts jedoch überhaupt keine probleme, keine zündaussetzer, nichts.
    letztens konnte man allein durch ganz ganz sanftes berühren des tanks das problem auslösen, 5 min. später kann man wieder so viel am tank wackeln wie man will - nichts. dafür geht die anzeige dann mal wieder ganz aus allein wenn man die maschine vom hauptständer holt.

    ist der strom wirklich ganz weg? sagt mir das was? also irgendwo nen dicker kabelbruch? oder was könnte das sein?
    wie kann es sein das (ohne wackeln!) alles ausgeht nur weil ich "strom zieh"? und wieso kommt dann die anzeige erst durch wackeln wieder zurück!?

    könnte das auch ein kleiner massekontakt sein und damit sozusagen jedes mal ein kurzschluss? und die fahrzeugelektronik geh dann immer kurz aus?

    bringt es eventuell was den fehlerspeicher auszulesen zu lassen?

    wieso passiert während der fahrt nichts? bringt da die lichtmaschine den nötigen strom und der wackler fällt deshalt während der fahrt nicht auf?

    bin um jeden tipp dankbar, lg fabi

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hab sowas mal an einer F 650 erlebt, als einer der Tourteilnehmer das gleiche Problem hatte.

    Oxidierte Battriepole?

    Die waren auf jeden Fall das Problem an der F 650.

    Gruß


    Klaus

  3. Registriert seit
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    Standard Hört

    #3
    Sich nach nem beginnenden Anlasserdefekt an.Hatte ich auch. Such mal hier im Forum danach. Die Magnete vom Anlassergehäuse lösen sich und knallen auf den Anker vom Anlasser. Hat bei mir auch so angefangen. Nach mehrmaligen Startversuchen (die teilweise erfolgreich waren) ging gar nix mehr.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Anlasser muckt nicht mehr

    guckst du hier;-)

  5. Registriert seit
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    960

    Standard an aus an aus

    #5
    Hi,

    sieh dir mal dein zündschloss genau an. da hatte ich einen kabelbruch.

    wäre eine möglichkeit.

    gruß rainer

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hi
    Klingt nach "Batterie total leer".
    Zum Anziehen des Anlassrelais reicht es noch, wenn dann der Anlasstrom gezogen werden soll geht die Spannung in den Keller.
    Überbrücke mal mit einer Autobatterie. Wenn es dann funzt brauchst Du eine Batterie. Mit Batterie-laden musst Du Dich dann nicht aufhalten
    gerd

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Check mal den Säurestand der Batterie. Kannst mit destilliertem Wasser nachfüllen, vielleicht hält sie dann noch ne Weile.

  8. Registriert seit
    10.09.2008
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    Standard

    #8
    hallo zusammen,
    vielen dank für eure hilfe.
    ich glaube am ehesten geht der preis an gs-klaus.
    hab die batteriepole gründlich gesäubert und alles trocken und extra fest wieder zusammengeschraubt. und bisher kein "wackler" mehr. auch wenn ich mir nicht wirklich erklären kann wie solch ein problem solche symptome ausbilden kann. aber egal, hauptsache tut.

    dumme frage: leitet pol-fett eigentlich? ne, oder? ist das nur zum "rostschutz" da und kommt "drumrum"?

  9. Registriert seit
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    12.709

    Standard

    #9
    Hi
    Polfett leitet nicht. Das kommt auch, wenn überhaupt, nur drauf nachdem alles bröseltrocken zusammengeschraubt wurde.
    Lästig ist natürlich wenn man danach irgendwann den Pol wieder gelöst hat. Man "darf" dann, vor dem erneuten Zusammenschrauben, eigentlich alles zuerst wieder picobello saubermachen und entfetten (Bremsenreiniger).
    Bei den Gel-Batterien gehört Polfett ohnehin in die Schublade "bei Oldtimern war mal üblich". Nachdem wartungsarme Batterien kaum noch gasen hat das Zeug keinen Sinn. Ich habe es die letzten 35 Jahre ohnehin immer weggelassen und war auch ohne "Fett" zufrieden.
    Das war mal dazu da die verbleiten Pole gegen die beim Laden austretenden Gase zu schützen aber seit die mechanischen Regler Geschichte sind hält sich sein Gebrauch als "haben wir schon immer so gemacht.
    Wenn es denn nun unbedingt sein soll: Vaseline ist billiger und genauso gut.
    Dann aber bitte auch die Digitaluhr regelmässig ölen.
    gerd


 

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