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Erfahrener Schrauber für Kupplung in Sachsen

Erstellt von Maikster, 07.04.2014, 09:18 Uhr · 80 Antworten · 7.170 Aufrufe

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    #41

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    #42
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    Wie lange hast du geschraubt, Jürgen?
    Das ist eine längere Geschichte :
    Ich habe Mitte November meine Kupplung ausgebaut und getauscht (incl. Ausrücklager, Kupplungszug, Ausrückhelel unten - Edelstahl sowie neuen Gaszügen). Das hat ohne Stress 1 1/2 Tage gedauert - Zum ersten Mal BMW Kupplung, ohne Helfer, mit viel nachlesen, Fotos machen und Bier trinken.

    Dann ist mir vor dem Zusammenbau mein länger geplanter Neuseelandurlaub dazwischengekommen.
    ( http://www.gs-forum.eu/motorrad-allg...ml#post1293822 )

    Danach wars zu kalt und zu dunkel in meiner stromlosen Garage. Also bin ich erst im März zum Zusammenbauen (Heckrahmen runter, Kabel verlegen etc.) gekommen. Das hat nochmal 4-5 Std gedauert. Zum Glück habe ich viele Detailfotos gemacht. Man kann sich an die Einzelheiten nach ein paar Wochen nicht mehr erinnern. Also besser :
    Alle Teile besorgen und dann an einem WE alles aus und wieder einbauen.

    Leider habe ich dann beim Heckrahmen festschrauben festgestellt, dass ein Gewinde ausgerissen war (siehe hier : Gewinde im Motorblock defekt )

    Also Heckrahmen wieder hoch, das Gewinde repariert, Heckrahmen wieder runter und alles wieder festgeschraubt : Nochmal 4-5 Std.
    Insgesamt lag die reine Arbeitszeit also bei etwa 2 1/2 Tagen (alles entspannt mit vielen Pausen).

    Grüße
    Jürgen

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    #43
    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    hab mal nachgeschaut ..... $182,43 .... von wegen nicht teuer
    Ganz so schlimm ist es nicht. Ich hab nochmal in der Bestellung von November nachgesehen (BMW NL) :

    Kolben : 38,26
    Feder : 1,86
    Schelle : 1,46
    Manschette 20,20

    Dazu noch 19 % Märchensteuer.
    Macht zusammen 73,52 Euro brutto.

    Für den Preis würde ich das ganze Geraffel bei einem eventuell bald defekten Ausrücklager nicht nochmal auseinander pflücken wollen!
    Nur meine eigene Meinung...
    Wenn man von Toms Laufleistungen der ersten Kupplung + Lager liest , kann man aber auch anderer Ansicht sein !

    Grüße
    Jürgen

  4. X-Moderator
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    #44
    stümmt ..... und wenn man weiß das der Kolben nur ein Plasteteil mit Druckstück ist weiß ich warum Plastik teurer ist wie Stahl .. mit Gold aufgewogen quasi ...

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    #45
    Mensch Leude, die Teilenummern sind schon mall Gold wert!
    Wenn man dass alles beim Freundlichen machen lässt stehen doch bestimmt über 1000 Glocken im Turm ....

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    #46
    Zitat Zitat von Jaybee Beitrag anzeigen

    Was haltet ihr (Freeway, Elfer, Teileklaus etc.), von der Idee, das Ausrücklager + Gummimuffe + Feder bei 140TKM gleich mit auszuwechseln ? Im Vergleich zu dem Preis für die Kupplung fällt das nicht mehr gross ins Gewicht und man muss dann nicht nochmal ran, wenn das Lager den Geist aufgibt...

    Hallo Jürgen,

    die Idee ist sehr sinnvoll und die Frage berechtigt.

    Aber wie immer, wenn was prophylaktisch mitrepariert wird, das eigentlich (noch) nicht defekt ist, wäre eine Glaskugel klasse.
    Denn schlauer bist Du immer erst hinterher und das liegt leider in der Zukunft. Und den Gegenbeweis, daß das vorsorglich ausgetauschte Teil doch noch viele Jahre gehalten hätte kann man nicht mehr erbringen, weils nicht mehr da ist.

    Die gegensätzliche Ansicht wäre: Nix repariern, was nicht kaputt ist!

    Zwischen diesen beiden Gegensätzen befindet sich der Spielraum für die ganz persönliche Mentalität des Q-Treibers.

    Sicher wärs blöd, an irgenwelchen Cent-Artikeln zu sparen. Aber auch diese Grenze ist irgenwie fließend.

    Um am konkreten Beispiel zu bleiben:

    Wenns Getriebe eh schon raus ist, was ist mit

    den Wellendichtringen des Getriebes und der Kurbelwelle? Drinlassen oder neu?
    Soll man die paar Schrauben aus dem Getriebegehäuse nicht auch gleich rausdrehn und sämtl. Lager neu einsetzen?
    Hydraulischer bzw. mechanischer Kupplungsausrückmechanismus neu?
    Wenn man schon dran ist, auch gleich den Leerlaufschalter mit erledigen?
    Und sicher sind auch die kleinen Nadellager zw. Schwinge und HAG bald/schon hinüber.
    Die Kardanwelle samt Kreuzgelenken haben sicher auch schon ihren Zenit überschritten...

    ...usw...usw...

    Kurzum: Wenns Geld überhaupt keine Rolle spielt fällt die Entscheidung sicher anders aus, als bei schmalerem Geldbeutel. Und "sinnvoll" ist leider auch immer relativ.

    Zumindest muß zum nachträglichen Erneuern des Ausrücklagers das Getriebe nicht mehr raus. Nur noch Hinterrad, HAG, Schwinge...

    Und leider gilt auch hier Murphy: Kein Ersatzteil, das man vorsorglich auf Reisen mitgenommen hat, wird gebraucht. Verrecken tut immer was Andres!

    Grüße vom elfer-schwob

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    #47
    gut gesprochen Schwabe.. ich mache es für mich so fest: wenn ZB der Kupplungsnehmerzylinder zum Fahrzeugausfall durch Rutschen der hier neuen Kupplung führt, und auch nur das kleinste feuchtigkeitsanzeichen zu sehen ist, kommt das neu.
    Bei der 11 er ist es wohl der Druckpilz mit Lager. Die Schraube lässt sich wieder festziehen, über die Druckfeder der kupplung würde ich auch mit mir reden lassen. der LL Schalter ist bei Geldklammheit verzichtbar, deswegen komme ich aus dem Urlaus doch wieder heim.

    Zur Erklärung ich hatte mal den Zahnrimenwechsel ( KFZ Meister) gemacht an meinem T4 Bus aber die damit angetriebene Wasserpumpe bei 120000 km, weil noch trocken und laufruhig, nur geprüft und dringelassen, rate mal was dann gleich kaputtging und wer die ganze Arbeit umsonst nochmal machte?
    Zu meinem Glück übersprang der Zahnriemen nicht, weil ich wissend nicht mehr startete.

    Als Gewährleistungsgeber Händler oder Werkstatt, kann man nicht jedes vermeidbare Risiko duch Erneuern von mitbetroffenen Teilen ausschalten weils keiner bezahlen kann, andererseits aber für die Arbeit Garantie geben, also immer die Zwickmühle, die ich mit dem Kunden absprechen muss. Er trägt das Risiko, wenn das Drucklager, das er nicht austauschen wollte, doch im Urlaub laut wird..

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    #48
    So liebe Freunde, es war soweit: A***h ist Oben ! Schön wars! Am Samstag kommen dann 2 Moppedkumpels und helfen mit beim Getriebeab- und Anbau. Die "neue" gebrauchte Kupplung liegt auch schon auf der Werkbank und beim Zerlegen ist bis jetzt nichts sichtbar kaputt gegangen.
    Ein paar Fragen hätte ich aber trotzdem noch und bin wie immer für eure Antworten dankbar.

    1. Auf den Bildern 1-6 sieht man die Drosselklappen von innen. Es hat mich hier schwer gewundert, dass diese innen recht schwarz sind und mit einer Art Ölfilm überzogen. Mit nem Lappen, ein bischen Bremsenreiniger und etwas Geduld geht er weg. Ist das normal? In jedem Falle hab ich jetzt schon mal gemerkt, das Drosselklappenwelle auf der rechten Seite mindestens einen halben Millimeter Spiel hat - erstaunlicherweise mehr Spiel auf der Innenseite mit der Anschlußscheibe für den Bowdenzug als auf der Außenseite mit der Alukappe. "Drosselklappe neu lagern" wird also wohl das nächste Projekt - aber da hab ich die entsprechenden Hilfestellungen schon gefunden. Nachdem ich den Bowdenzug der rechten Drosselklappe zwingend demontieren musste um das Heck hoch zu bekommen, steht mir dann auch die erste selbstgemachte Synchronisierung ins Haus. Ich bin mal echt gespannt Freunde.

    2. Auf den Bildern 7 bis 12 sieht man den Gebetriebeausgang zum Kardan hin. Dieser Bereich, inklusive Getriebeunterseite und Innenseite des Kardan, waren recht "versifft". Direkt flüssiges Öl habe ich nicht entdeckt, nur halt so einen Film aus "Öl-Dreck-Gemisch". Auf den Bildern war ich teilweise bereits mit Bremsenreiniger zu gange - weshalb der Dreck so ungleichmäßig verteilt ist. Hier hat es mich gewundert, dass der Faltenbalg am Getriebeausgang hin zum Kardan NICHT mit dem Kardan abschließt. Am Besten sieht man das auf Bild 8. Ist das normal oder ist das vielleicht die Quelle meines Öls?

    01.jpg02.jpg03.jpg04.jpg05.jpg06.jpg07.jpg08.jpg09.jpg10.jpg11.jpg12.jpg

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    #49
    Hallo Maik,

    Glückwunsch zur erfolgreichen ersten Etappe!

    1. Zu den Drosselklappen: Die sind dort immer leicht schwarz und schmierig. Daß Deine ne Idee fettiger sind als andre, mag sein. Evtl. machst Du mal die Ölablassschraube am Luftfilterkasten (links unten) auf und läßt das dort (evtl.) befindliche Öl ab. Wenn Du immer mal wieder ein wenig zu viel Motoröl aufgefüllt hast, wird das überschüssige hier rein abgeblasen und dann wieder angesaugt.

    2. Drosselklappenspiel ist laufabhängig leider auch normal. Kann aber überholt werden.

    3. Die Schmiere am Getriebe würde mich jetzt nicht groß beunruhigen. Schau mal die Unterseite von Motor/Getriebe Deines Autos an. Blitzeblank ists dort nach Jahren eher selten. Jedenfalls scheint Dein Getriebe keine große Leckage zu haben. Und falls irgendwann tatsächlich mal auf dieser Seite des Getriebes der Ölverlust überhand nimmt, läßt sich der Simmerring nach Demontage der Schwinge problemlos ersetzen. (Kannst Du natürlich auch jetzt gleich mit machen.) Interessanter ist allerdings die andere Seite des Getriebes, die Motor/Kupplung zugewandt ist. Im Idealfall sollte es dort tatsächlich furztrocken sein. Ne minimale Undichtigkeit dort ruiniert über kurz oder lang Deine neue gebrauchte Kupplung. Also schau dort besonders genau hin! Dort kein Öl toleriern! Denn um diese Seite des Getriebes bzw. des Motors später abzudichten, mußt Du genau die selbe Arbeit wieder machen, die jetzt noch vor Dir steht. Bzw. noch ein wenig mehr, sollten die Dichtringe der Kurbelwelle ölen.

    Die Gummianschette zw. Getriebe und Schwinge ist ne Staubschutz-Manschette und keine Öldichtung. Dieser Gummibalg ist nur an der Schwinge mit einem Federring gesichert. Über den Flansch am Getriebe wird er nur draufgestülpt. Kann schon sein, daß der irgendwann mal abgerutscht ist oder nicht richtig aufgesetzt wurde.

    Wünsche weiterhin viel Spaß beim Operiern!

    Grüße vom elfer-schwob

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    #50
    So Freunde !

    Auf war ´se, und zu isse auch wieder. Die Gute. Es ging alles erstaunlich gut, ich hab mir da viel Zeit gelassen. Und an "sicherheitshalber" gekauftem Material hab ich nichts gebraucht, noch nicht mal die Dichtungen der Ansaugrohre vom Luftfilterkasten zu den Drosselklappen. Nachdem ich heute soweit war ist die Luzie sogar ohne weiteres angesprungen. Wider Erwarten trennt und öffnet die neue Kupplung sogar :-)

    Die nächste Herausforderung ist jetzt die Synchronisierung des Motors, da ich ja den Bowdenzug zwischen den Drosselklappen aushängen musste. Die Schlauchwaage nach Gerd´s Anleitung hab ich schon gebaut und auch jetzt schon mal angeschlossen:
    Der Pegel steht auf "Lustig". Sogar beim reindrehen der Bowdenzugschraube an der rechten Drosselklappe auf ANSCHLAG war die Waage noch nicht in Waage. Aber Anleitungen gibt´s dazu ja genug. Witzig wird bestimmt nur die Geschichte, dass die Drosselklappenwelle auf der rechten Seite mindestens 0,5 mm klappert - sonst wär´s ja keine (Drossel)klappe. Aber das wird auch noch, wenn auch nicht heute mehr.
    An Werkzeug hatte ich auch alles da - nur ein 15er Schlüssel und eine 15er Nuss für den Ausbau/Einbau des Federbeins fehlte irgendwie. Scheint in "normalen" Sätzen nicht enthalten zu sein.


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