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Erfahrener Schrauber für Kupplung in Sachsen

Erstellt von Maikster, 07.04.2014, 09:18 Uhr · 80 Antworten · 7.192 Aufrufe

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    #51

  2. X-Moderator
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    #52
    könnte sein das die Synchro nicht hinhaut bei dem Spiel der Wellen .... es sind mit sicherheit beide Wellen im Moars. wenn eine schon 0,5 Spiel hat.

    Der gute Herr Engelbrecht hat ne Kiste ... da sind Ersatzteile für die Drosselklappenrep drin .... nagelnö ... für 50€ pro Seite .... mache es

    Drosselklappe

    zum reinigen der Saugrohre benutze ich ein Farbspritzpistole befüllt mit Benzin .... damit kann man wunderbar auch die Kanäle der Umluftschrauben reinigen.

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    #53
    Ach Freunde !

    Wie recht der Freeway hat - ich muss mich jetzt mal bissel bei euch ausheulen, weil ich hier grad die Felle fortschwimmen sehe.
    Ich also heute frohen Mutes mich mit Anleitung in der Garage an die Synchro gewagt. Gelesen - falsch gemacht - nochmal gelesen, richtig angefangen. Ich hab die Anleitung hier genommen: 4V Synchronisieren 3: praktisches Vorgehen - und beim Gerd gibt's ja viele praktische Sachen - Danke dafür an dieser Stelle.

    Also die Grundeinstellschrauben eingerichtet und erst mal festgestellt, dass das EXTREM sensibel ist. Da macht eine 16tel-Umdrehung der Schraube bereits 10cm an der Schlauchwage aus. Okay, das passte auch irgendwann. Beim Gasgeben (dass die Distanzstücke rausfallen) ist mir dann erst mal der Inhalt der Schlauchwage durch die Gegend geflogen. Meine Analyse: Der Bowdenzug der die rechte und linke Drosselklappe verbinden ist völlig verstellt. Gut - den musste ich ja auch ausbauen. Also dachte ich mir: Sei pfiffig - wenn´s mit hoher Drehzahl stimmt, erstmal die Distanzstücke raus und im Leerlauf starten. Das ging auch und ich wollte dann mit dem Bypassschrauben die Leerlaufdrehzahl und die Leerlaufsynchro machen. Beim Drehen der Schrauben ergaben sich dann völlig wirre Bilder. Also Schrauben raus, angeguggt und dumm geguggt. Völlig verschmoddert. Also mit Bremsenreiniger gereinigt und die Kanäle vorsichtig mit Ohrenstäbchen. Dann gings halbwegs mit den Bypassschrauben - auch wenn die eine 4 Umdrehung draussen ist und die andere eine Halbe. Paar mal ging die Luzie dabei auch völlig aus.
    Als das geschafft war wollte ich den Bowdenzug zwischen den Klappen einstellen. Und dort war dann Schluß. Sobald ich halbwegs in die Nähe der vermutlich richtigen Einstellung komme (Drosselklappe liegt nur noch mit wenig Kraft am Anschlag an) schlägt das Ding wie wild. Ohne Mist: Das kling als würdest du mit nem kleinen Hammer den Drosselklappenanschlag verkloppen. Irgendwie hat die Drosselklappenwelle auf der rechten Seite jetzt in manche Richtungen über einen Millimeter Spiel.

    Meine Analyse: Ich habe in der Drosselklappe tragenden Dreck entfernt. Und das Teil ist sowas von Tot, dat jibbet jarnich.

    Irgendwie hab ich auch das Thema das jetzt plötzlich - und das passiert im Standgas fast immer und bei erhöhter Drehzahl "manchmal" - nach ungefähr 30 Sekunden lauf der Motor irgendwie abstirbt. Springt dann aber gleich wieder an. Ich hoffe mal, dass sich dass nach einer brauchbaren Synchronisierung wieder gibt.


    Nun ist aber mein Problem: Ich wollte eigentlich nächste Woche Samstag für ne Woche nach Norwegen starten. Und langsam glaube ich nicht mehr, dass meine Luzie bis dahin wieder ordentlich fährt.

    Und irgendwie weiß ich dann langsam auch nicht weiter ....

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    #54
    Hallo Maik,

    nochmal ganz zum Anfang:
    Alle Züge mit viel Spiel versehen.

    Die (inzwischen ja) gereinigten Bypass-Schrauben zur Grundeinstellung ganz in die gereinigten Düsen reindrehn. Distanzplättchen rein und so zur Grundeinstellung die Anschlagschrauben synchronisiern. Evtl. hab ich Dich in diesem Punkt auch falsch verstanden.

    Eigentlich sollte die Kiste jetzt ohne Plättchen mit sehr niedriger Drehzahl und mit ganz zugedrehten Bypässen im Standgas gerade noch laufen.

    Dann per Bypass-Schrauben die gewünschte Leerlaufdrehzahl (synchron) einstellen.

    Und erst jetzt an die Züge (an den Zug) gehn. Der einteilige Gaszug, den Du ja wohl hast, ist tricky. Liegt hauptsächlich an der mit der Zeit erlahmten Feder der rechten Klappe. Die bei Dir wohl stark ausgeschlagenen Lager der Drosselklappen lassen sich natürlich nicht mit einem Trick heilen. Und daher wird die Synchro sicher nicht sehr präzise.

    Aber einen kleinen Trick gibts doch noch: montier die Feder der rechten Klappe ab und kürze sie im Umfang um ca. 1 - 1,5 cm. Abzwicken und den Festhaltebogen wieder neu biegen. Das verstärkt den Federzug und damit den Druck auf die Klappe wieder ein wenig, so daß das Klappern deutlich reduziert wird.

    Beim einteiligen Zug ist der Übergang des rechten Zugs vom Zuspätöffnen (Hinterherhinken) zum Zufrühöffnen (Vorauseilen) und damit zum Klappern wirklich nur ein Muggaseggele entfernt.

    Über kurz oder lang wirst Du aber wohl an die Klappenlager ran müssen.

    Toitoitoi

    Grüße vom elfer-schwob

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    #55
    Ach Elfer, du bist schon so bissel mei Held. Wenn man für die Spenden könnte, ich würds tun.
    Hab jetzt mal die Drosselklappe zerlegt und versuch mal den Feder-Trick. Alles andere hab ich eigentlich so gemacht wie du gerade beschrieben hast. Sobald aber die rechte Freundin nicht mehr auf dem Anschlag anliegt fängt sie an zu springen, dass es eine wahre Freunde ist. Und die Schlauchwage tanzt Samba.
    Nach dem Aushängen der Feder seh ich aber schon das mein Freund die rechte Drossel auf der Innenseite (wo die Feder sitzt) am Lager in alle Richtungen einen Millimeter Spiel hat.
    Ich ruf auf jeden Fall mal den Ersatzteillieferanten an, ob er was für Bing 75/45/104 da hat.

    Kann denn das "Ausgehen" an der Synchro liegen?

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    #56
    Moin!

    Hatte jetzt die Drosselklappe draußen und zerlegt. Der Verdacht hat sich erwartungsgemäß bestätigt. Außenseite geht noch halbwegs, Innenseite einen Millimeter Spiel - Lage und Welle hin. Prima.
    Elfers Tip mit dem Feder kürzen habe ich umgesetzt und in das Lager das dickste Fett reingeschmiert dass ich da hatte: Das Staburags von der Kupplungsverzahnung. Hab den ganzen Murks jetzt wieder verbaut - kann die Luzie jetzt aber aus Rücksicht auf die Nachbarn nicht anlassen.
    Die Mail an den Herrn mit den Ersatzteilen wird ich mal noch verfassen und ihn fragen ob das irgendwie Express geht - dann schau ich mal weiter ....

    Jetzt gibt´s auf jeden Fall erst mal zum Männertag ne Hopfenkaltschale.

    Damit will ich auch noch mal allen Helfern herzlich danken und nen schönen Männertag wünschen!

    Nacht Jungs!

  7. X-Moderator
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    #57
    Der richtige Weg ist, beide Saugrohre neu zu lagern ..... hört sich so an als wenn du nur für eine Seite Teile bestellt hättest .... glaub es mir .... die ander sieht genauso beschissen aus .... und mal ehrlich ... bei Bremsbelägen wechselt man auch immer beide und nicht nur den stärker abgenutzten ....

    Die Seilzüge müssen in ihren Stellschrauben leicht und locker laufen (Fetten) und dürfen nicht verkanten
    Der Zug der von links nach rechts läuft, darf nirgendwo anstoßen (da läuft der Schlauch von der Motorentlüftung

    Mal ein Wort zur Empfindlichkeit
    wenn die synchro eingestellt ist, die Kontermuttern noch nicht fest, dann ist es so, wenn du die Kontermuttern der Stellschrauben anziehst ist die Syncho schon dahin
    - weil man beim anziehen die lose aus dem Gewinde nimmt und das so viel aus macht das die syncho nicht mehr passt
    - man diese lose mit einbeziehen muß wenn man die Stellschrauben anzieht .....

    ich stelle das Spiel vom linken Zug FIX ein
    dann
    mit Gasgriff Gas geben bis 1900-2100 umdrehungen und den rechten Zug nachstellen bis ich etwa synchron bin
    dann leicht kontern und Gas geben um zu sehen wie viel das kontern ausgemacht hat
    das Spiel solange rechts wiederholen bis es mit kontern passt

    Der 1-2 Zug ist katastrophal einzustellen
    es reicht schon wenn sich der Schlauch von der Gehäuseentlüftung leicht an den Seilzug anlehnt um die Syncho zu versauen ...

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    #58
    maik, wie freewayx schreibt: wenn, dann beide seiten neu. plus neue federn!

    und wenn du etwas dickeres als bislang in deine waage einfüllst, kannst du trotz klapernder klappe einigermaßen synchen. dein medium ist wohl sehr dünnflüssig, wenn das klappern abgebildet wird. wichtig ist ja aber die synchro nicht unbedingt im leerlauf, auch wenn der mot. dort gelegentl. abstirbt. hauptsache sind die drehzahlen, die während der fahrt anliegen.

  9. Registriert seit
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    #59
    Moin!

    Das sind echt wertvolle Info's. Weil ich das ja noch gemacht habe hab ich ja keine Ahnung, wie empfindlich der ganze Murks ist. Aber langsam bekomme ich ne Idee davon.
    Bestellt hab ich noch garnix - erstmal angefragt. Heute zum Männertag wird der Mann ja auch nix machen. Und weil ich nur die Daten der rechten Drosselklappe mit zum Rechner genommen hatte, auch erstmal nur nach der. Aber auf deine Empfehlung hin werd ich gleich beide bestellen. Vielleicht hab ich ja Glück und der Mann kann das Paket am Freitag noch losschicken.
    Da ich die Klappe gestern ja schon auseinander hatte weiß ich ja nu, dass es keine Hexerei ist.
    Wie läuft das auf der linken Seite eigentlich dem Drosselklappenpoti? Muss da was eingestellt werden beim Dranmachen? Oder ist einfach nur Ab-Dran?

    Langsam bekomm ich das Gefühl dass ich hier ne Generalüberholung mache ... An anderen Stellen hab ich zum Beispiel noch gelesen, dass bei meiner Laufleistung wohl auch bald die Lager von Kardantunnel, Kardan und Endantrieb zu erwarten.

    Was meint ihr? Wir müssen unsere Böcke schon ganz schön lieb haben, dass wir uns das antun, oder?

  10. X-Moderator
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    #60
    was du meinst ist der Drosselklappenpotie .... der muß eingestellt werden ..... kannste bei Gerd nachlesen

    na ja .... zum liebhaben .... hmmm ... es gibt auch so eine Art Hassliebe ... bzw ... die Schrauberehre das hin zu bekommen und nicht auf zu geben ....

    ausserdem .... Biertrinken macht Spaß ... grins


 
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