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Frage zum Preis für Öl- und Bremsflüssigkeitswechsel

Erstellt von Mikka, 04.04.2016, 14:50 Uhr · 23 Antworten · 2.204 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hi
    180 EUR sind keine Occasion aber im Rahmen.
    Ölwechsel + Bremsflüssigkeit in 60 Minuten ist mutig. Zumindest dann, wenn er am Modulator entlüftet und dazu der Tank ab muss.
    100 EUR/h in einer freien Werkstatt sind eher ebenfalls mutig. Dafür kann man fast zu einer Niederlassung.
    Selbst für einen "BMW-Partner" wäre es schlecht. Die müssen zwar die (teilweise bescheuerten) BMW-Auflagen erfüllen, sollten sich aber im Klaren sein, dass sie nach derzeitigem Stand nur dann am Leben gelassen werden wenn eine BMW-NL sehr weit entfernt ist.

    Wird die Partnerschaft gekündigt, werden auch die Kunden ausbleiben. Bei freien Werkstätten gibt es günstigere und das (korrekte) Argument man müsse die (einst von BMW geforderten) hohen Investitionen amortisieren interessiert Niemanden. Wenn's mit den Forderungen übertrieben wird sollte man nein sagen können oder sich im Klaren sein, dass man am Rand eines Knebelvertrags lebt und einen Plan B haben.


    Nachdenklich macht mich:
    Vor Jahren hat BMW seinen örtlichen "Partner" in FÜ (110 T Einwohner) gekillt und dieser ist "gerade so" an der Insolvenz vorbeigeschrammt. Man hat in N (480 T Einwohner) "zentralisiert", den Kundenservice "verbessert" und "Synergieeffekte genutzt". Daraufhin sanken die Absatzzahlen in FÜ um 22%. Die Köln/Düsseldorfer verstehen das :-).
    Dann wurde in FÜ eine NL eröffnet (weder Moppedreparatur noch -ersatzteile). Der Absatz stieg wieder deutlich.
    Jetzt wird diese NL (nach gefühlen 10 Jahren) wieder geschlossen.
    Wahrscheinlich sind BWL-Kasper am Werk.
    gerd

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    #22
    Es ist doch ein einfaches Rechenexempel und eigentlich ist mir, wenn es sich um eine auszuführende Arbeit geht, der Stundenlohn vollkommen egal.
    Ganz banales Beispiel, das sich sicherlich auch nicht immer verallgemeinern läßt:
    Wenn der Stundenlohn 100 € beträgt und in einer Stunde eine Arbeit geschafft wird, die woanders bei einem Stundenlohn von 60 € dann 2 Stunden dauert, dann kommt es mir (gleiche Sorgfalt vorausgesetzt) darauf an, was unterm Strich dabei rauskommt.

  3. Registriert seit
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    #23
    Hi
    Ja, stimmt so ungefähr.
    Wenn bei einem Stundenlohn von 100 EUR die AW-"Vorgaben" zur Abrechnung verwendet werden (angeblich "muss das gemacht werden: Es darf gelacht werden), dann kann man z.B. lt. "Vorgabe" 12 AW abrechnen aber nur 8 brauchen und hat somit die 100 EUR in 40 Minuten "eingefahren". Das ergibt einen Stundenlohn von 130 EUR. Damit kann man z.B. die Vögel im Auzug finanzieren die sich tagsüber den A... plattsitzen und auf Kundschaft warten.
    Üblich ist es, dass man von den Mechanikern erwartet die Vorgaben zu unterbieten, also in 8 Stunden mehr als 96 AW zu erwirtschaften. Dann gibt es Prämien für den Mechanikus.
    Gleiche Sorgfalt ebenfalls vorausgesetzt.
    Wenn "mein" freier Mechanikus hört, dass er z.B. zum Getriebeaus- und -einbau 36 AW brauchen darf und dann den Kupplungswechsel noch extra verrechnen darf, lächelt er nicht mal.
    "Erklär mal einem Kunden der nebendran steht und zusieht (oder Kaffeetrinken geht) weshalb Du um 0800 anfängst, ihm sein Mopped um 1200 mit neuer Kupplung übergibst und dann 7,5 Std verrechnest!"
    gerd

  4. Registriert seit
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    1.477

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    #24
    Gibt's doch nicht nur in Kfz Werkstätten.
    Habe mal eine Regal System Erweiterung (zu besichtigen bei den meisten Freundlichen) machen lassen. Vorher die Kostenfrage abgeklopft, geringste Verrechnungseinheit 0,5 Std. O.k. Die Monteure kamen zu zweit und waren nach 10' wieder verschwunden. Rechnung kam, berechnet wurde 1 Std. (2x 0,5). Auf meine Frage warum die für diesen Pipifax zu zweit kamen und was der zweite gemacht hat, kam vom verantwortlichen Komiker allen Ernstes die Antwort "der ist zum Auto gegangen und hat Schrauben geholt". Der Witz war so gut da hab ich die Sache nicht weiter verfolgt.


 
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