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Getriebeausbau

Erstellt von Nordlicht, 27.07.2011, 14:14 Uhr · 19 Antworten · 1.965 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Getriebeausbau

    #1
    Möglicherweise bahnt sich bei meiner alten Dame ein Getriebeproblem an.
    Frage: Ist es für einen sehr versierten, aber mit BMW wenig vertrauten Hobbyschrauber mit gut ausgestatteter Werkstatt und mit einem Repair Manual (er kann es sogar lesen und verstehen) sehr problematisch, das Getriebe auszubauen? Alleine machbar oder sind 2 weitere Hände nötig?

    Danke für Hinweise.

  2. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #2
    sollte gehen...

    mit repair manual sowieso...

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo Nordlicht,

    wie bei unseren Kühen allgemein üblich, gibts - fast - keine speziellen BMW-Tricks, die andere nicht auch schon erfunden haben. Demnach sollte es für einen leidlich begabten Schrauber auch ohne jegliches "Spezialwerkzeug" problemlos möglich sein, das Getriebe auszubauen.

    Die einzigen wirklichen "Spezialwerkzeuge" für die Demontage der HAG-/Schwingenlager sind ein 12er Imbus und ein 30er Ringschlüssel bzw. 30er Nuß (die Maße hab ich grad aus dem Kopf, es könnten auch geringfügig andere Maße sein), und ein Heißluftgebläse. Seitenschneider für die gefühlten 1000 Kabelbinder net vergessen!

    Der Rest ist Standardwerkzeug, Fleiß und "Treibstoff" für den Monteur.

    Für die Montage des neuen Getriebes sind laaange M8er-Schrauben ohne Kopf als Führungsdorne sinnvoll.
    Den legendären Kupplungszentrierdorn braucht kein Mensch und
    ein wenig Staburags kann man beim Unfreundlichen erbetteln...

    Ja, und daß die Kupplung bei dieser Gelegenheit gleich neu gemacht wird, ist ja wohl logo...!

    Viel Spaß und Erfolg beim Schrauben,

    Grüße vom elfer-schwob.


    PS: Um das Getriebe selbst zu reparieren, bedarfs allerdings einiges an Spezialwissen.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Danke für die INfos!
    Mein Kumpel ist Ingenieur und setzt andauernd irgendwelche Maschinen instand. SO, wie ich das höre, bekommt er dann als auch das Getriebe raus. Wenn da wirklich etwas ist, werd ich es dann irgendwo überholen lassen oder ein neues einbauen. Ja, das mit der Kupplung hatte ich auch schon überlegt. Wär ja fast blöde, die zu lassen. Wobei sie erst ca. 40.000 auf dem Buckel hat.
    Zum Getriebeproblem noch kurz:
    Ich habe da noch meine Zweifel, lasse die Diagnose des Dealers noch an anderer Stelle überprüfen.
    Das Dingen läuft reibungslos. Dann setze ich die Fussrasten niedriger und verstelle auch das Kupplungspedal. Seitdem geht das Runterschalten in den 2. Gang etwas mühsamer.
    DIESES Schaltproblem nimmt der als Grund für eine Getriebrevision (ca. 3000 Franken), wähend ich vermute, dass ich beim Pedalverstellen etwas ge........rt habe....
    Ja nu, man wird letzteres nächste Woche ausprobieren und ersteres vom langjährig bekannten und vertrauenswürdigen überprüfen lassen...

    Kennt jemand jemanden, der in der Nähe der schweizer Grenze 98er Getriebe überholen kann (und dies auch tut?)

  5. Registriert seit
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    #5
    Kupplungspedal?

    Vermutlich meinst du den Gangschalthebel. Schau erst mal, bevor du das Getriebe ausbaust, ob die Schaltmechanik piccobello leichtgängig ist. So manches unschaltbare Getriebe ist so schon "repariert" worden.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hallo,
    Spezialwerkzeug: Fotoapparat

    Damit nachher die Kabel/Bäume wieder gleich sitzen

    Gruß

  7. Registriert seit
    05.10.2007
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    #7
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen
    Kupplungspedal?

    Vermutlich meinst du den Gangschalthebel.
    Genau.
    Ja, das werd ich zuerst tun. Ich misstraue dem , der den Getriebeschaden diagnostiziert hat, nämlich zutiefst.

  8. Registriert seit
    20.07.2011
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    #8
    Hi,

    ich hab letzten Oktober mein erstes Motorrad und eine 1100er GS gekauft.

    1. Defekte Kupplung - beim Kauf mit einverhandelt!
    Getriebe ausbauen geht mit nem Reparaturhandbuch recht einfach.
    Wie bereits w.o. beschrieben, hab ich jeden zerlegten Stecker, Teil aufgeschrieben und fotografiert. Jedes Teil der Reihenfolge nach fein säuberlich gereinigt und abgelegt. Für die Kupplung kannst du einen einfachen abgesetzten Dorn drehen. (Anleitung/ Zeichnung gibts im Netz). Ne schlechte, nach laienhaftem Augenmaß zentrierte Kupplungsreibscheibe tut keinem Motor/ Getriebe auf Dauer gut, falls du die neu machen möchtest.
    Kardan hab ich drangelassen, die Demontage sollte aber kein Problem sein.
    Und die Kabelbinder!!!!

    2. Bei mir ist ne Toxxxtech Rastanlage verbaut.
    Der Schalthebel setzte anfangs sauber auf dem Seitenständer auf, damit war das Runterschalten stark eingeschränkt und ich landete noch schneller im Getriebenirvana als sowieso schon üblich. Konnte ich aber mit ein wenig Geduld ganz gut justieren.

    Das Getriebe selbst allerdings bedingt mir, nach der Anleitung die mir vorliegt, zu viel Spezialmessmittel und vor allem Spezialwerkzeug. Davon würde ich mir selber abraten.

    Auch diesen Beitrag stelle ich natürlich zur Diskussion

    Gruß Peter

  9. supermotorene Gast

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    #9
    Hi, habe gerade noch eine rollengelagerten Schalthebel reingesetzt, vielleicht hilfts?
    Gruß Rene

  10. Registriert seit
    13.08.2010
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Das Dingen läuft reibungslos. Dann setze ich die Fussrasten niedriger und verstelle auch das Kupplungspedal. Seitdem geht das Runterschalten in den 2. Gang etwas mühsamer.
    DIESES Schaltproblem nimmt der als Grund für eine Getriebrevision (ca. 3000 Franken), wähend ich vermute, dass ich beim Pedalverstellen etwas ge........rt habe....
    Ich habe bei mir einen Wunderlich-Rastentieferlegungssatz verbaut, bei dem wird unter anderem eine längere Stange für das Schaltgestänge mitgeliefert. Wenn ich das Schaltgestänge so weit herunterdrehe, dass der Schalthebel da sitzt, wo ich ihn haben möchte, dann drückt der Hebel beim Herunterschalten gegen den Seitenständer. darunter leidet die Schaltpräszision enorm. Eine befriedigende Lösung habe ich noch nicht gefunden, denn im Moment sitzt mir der Schalthebel eindeutig zu hoch, damit er nicht mehr gegen den Seitenständer stößt. Wunderlich behauptet auf nachfrage, dass sie ein solches Problem noch niiie gehört hätten und mutmaßen, dass mein Seitenständer velleicht verzogen sei - was ich aber nicht glaube, der sieht gut aus, sitzt ordentlich und klappert nicht.

    Jemand 'nen guten Tipp für mich?


 
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