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Halbzeit

Erstellt von Nordlicht, 09.09.2011, 14:41 Uhr · 9 Antworten · 1.087 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Halbzeit

    #1
    Heute hab ich die Übergabebegutachtung in der Werkstatt meines tatsächlichen vertrauens durchführen lassen.
    Fazit: Da müssen ein paar Dinge gemacht werden.
    Sicher muss das Wilbers Federbein mal neu befüllt und abgedichtet werden. genauso sicher sind ei vorderen Bremsscheiben fällig. Dazu kommt noch das hintere Lager am Rad bzw. Antrieb - fragt da nicht nach - ich habs schon wieder vergessen. ISt ja auch wurscht, denn auf dem Zettelö daheim stehts drauf. Man merkt bei Drehen des Rades den Widerstand und hört ein geräusch. Ich hör das auch, wusste nur nicht, dass das nicht sein soll...
    Dazu muss ja nun hinten alles mögliche abgeschraubt werden - und dann wird auch gleich die Kardanwelle genau unter die Lupe genommen. Es fühlt sich offenbar an, als habe das Teil Spiel. IM Zweifelsfall kommt ne Neue rein.
    Alles in allem (eventuell noch ein Kupplungszug und dann eben der ganz normale Service) werde ich bis zu 3000 Franken auf den Tisch des Hauses legen müssen, fürchte ich. Es sei denn, ich kann durch Teilekauf in D etwas Geld sparen. Oder kennt jemand einen vertrauenswürdigen Schrauber im deutschschweizer Grenzgebiet, von dem auch Kunden sagen, er sei gut?

    Und weshalb nun der sportliche Threadtitel?
    Nun, meine Schneekuh hat jetzt 130.000 schonungslose km runter.
    Das müsste doch in etwa Halbzeit sein, oder?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    130.000 km?! krass. respelt!!! und sonst iwelche problem auf den "paar" km gehabt? bin zurzeit auf der suche nach einer 1100er gs und will natürlich alle möglichem mängel wissen....also berichte ma über deine

    lg benny

  3. mec
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    #3
    hoi holger,

    meine maus war mit ihrer 1100er immer in stockach beim auer, sie war immer zufrieden. als sie noch in D gewohnt hat, hatte sie einen dealer vor der haustür, ist aber lieber 60 km zum service gefahren! und ich gehe davon aus, dass die deutschen preise sich von denen in der schweiz sicher unterscheiden ;-) Vielleicht mal nen versuch wert?

    nen gruss aus dem thurgau vom anderen nordlicht, dass mittlerweile nen tiger (800XC) hat ;-)
    christoph

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    Standard moin

    #4
    Wenn ich auf meine SR 500 - der Motorrad Gott habe sie selig - 140000 draufgejubelt habe dann müsste das doch mit dem Teufel zugehen wenn man mit der Kuh nicht mindestens 300000 zusammenkriegt. Mit der SR hätte ich übrigens bestimmt noch einen Rekord geschafft, mußte das Teil dann aber wegen Umzug stehenlassen (anderer Kontinent). Ich hab die Kuh hier mit 65000 übernommen und bin jetzt bei 95000. Dazwischen Ölwechsel, zweimal Reifen, ein Kupplungsseil und ein Kabelbruch. Bin zufrieden.
    Aber: wenn dann mal Federbeine, Kupplung, Getriebe und ähnliches anstehen, dann stellt sich halt irgendwann die Frage, sein, oder nichtsein? Ist das dann noch in Relation. Ein Federbein kostet "gefühlt" mehr als früher ein halbes Motorrad. Und wenn du dann mal die 1200er geschnuppert hast stellen sich noch GAAAAAAAAANZ andere Fragen

  5. Momber Gast

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    #5
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Es sei denn, ich kann durch Teilekauf in D etwas Geld sparen. Oder kennt jemand einen vertrauenswürdigen Schrauber im deutschschweizer Grenzgebiet, von dem auch Kunden sagen, er sei gut?
    Deutsch/Schweizer Grenzgebiet ist ziemlich weit gefasst.
    Wenn Du bereit bist, ein paar km auf der A5 hoch zu fahren, kann ich Dir diesen empfehlen: http://www.schaudt-motorrad.de/
    Dort bin ich immer vorzüglich beschraubt worden, zu fairen Preisen.

  6. Registriert seit
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    Standard falls Du 2 linke Hände...

    #6
    ...haben solltest, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.


    Hallo Holger,

    im anderen Fall mein Vorschlag:

    Das ausgelutschte Federbein ist mit zwei (in Worten 2) Schrauben und der Ausgleichsbehälter mit einer Schraube befestigt. Die machst Du raus und schickst Dein Federbein an

    HH-racetech.com

    Um die Bremsscheiben würd ich mich bei

    KS-parts.de

    bemühen, um defekte Hinterachsgetriebe kümmert sich wohl ein Forumsmitglied aus der alten Bundeshauptstadt (derbonner).

    Wenn Du die Kosten für diese Posten zusammenrechnest, hast Du mit Ach und Krach einen halben Tausender an Euronen verblasen.

    Die andere Hälfte des ersten Tausenders gibts Du Deinem Unfreundlichen für den KD, die gesparten 2Mille wirfst Du in Dein "Neu-GS-Schwein", für die Tage nach der zweiten Halbzeit.

    Mir, als Leidenschaftsschrauber, kommen immer Tränen bei den Gedanken an die Kosten, die für die Dienstleistungen an unseren alten Kühen aufgerufen werden...

    Grüße aus dem Schwabenland vom

    elfer-schwob Rainer

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    #7
    So, die Herren, ich danke mal ganz herzlich für den input - hat mich schon eztwas weitergebracht.
    Federbein: Das Problem ist noch nicht hochakut, wird zusammen mit den Bremsscheiben aufs Frühjahr vertagt. Fürs Federbein läuft eine Anfrage an axeman-suspensions in Friedrichshafen. Die Scheiben muss ich leider teuer in Eidgenossistan kaufen wegen des hier benötigten Beiblattes. CH hat etwas schärfere Grenzwerte für dies und das, was aus der EU-ABE nicht hervorgeht. Also darf ein eidgenössischer Importeur daran verdienen. Ja nu...

    Für den Antriebsstrang stehe ich nun mit dem Bonner Kollegen in ausgesprochen hilfreichem Kontakt. Aber auch für die genannten weiteren Adressen bin ich dankbar!! (soso, nun also der kleine Tiger in der Garage... )
    Tatsächlich, die Frage ist immer, wann wird eine Reparatur unvernünftig? Blöderweise sind weder ich noch die Neubesitzerin meiner GS in der Lage, so richtig objektiv an das Thema Motorrad heranzugehen. Diese 1100 GS ist eben nicht nur eine alte Möhre - das ist "meine Schneekuh"! Und die neue Besitzerin kennt den Töff solange wie ich ihn besitze und liebt ihn. Im Gegensatz zu mir übrigens - mich mag sie nur ganz gern
    Und deshalb wird es so oder so auf eine INstandsetzung hinauslaufen.
    Selbst ich, der ich ja nun auf einer 12er durch die Gegend fahre, finde immer noch: Die 1200GS kann wirklich alles besser als die 11er. Manches ein wenig, manches mehr. Aber NICHTS davon ist für mich objektiv eine Ausgabe in 5stelliger Höhe wert! Im Gegenteil, den zu lauten Auspuff und die Gussfelgen würde ich lieber heute als morgen loswerden!!

    Warum ich es dann dennoch gemacht habe? Weil ich einfach eine 1200 haben wollte. So irrational, so einfach, so gut

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    #8
    Hi
    Welches Beiblatt? Dass man im Ausland nicht auf das umrüsten darf was in DE eine ABE hat weiss noch nicht jeder.

    VW T4 in IT, importiert aus DE, mit etwas breiteren Reifen auf den passenden Rädern, alles eingetragen. Kommentar: "Rückrüsten!" Argument: "Ist aber doch in DE .. . ", Antwort: "Dann bitte in DE fahren! Aber auch mit DE-Zulassung!" Der Prüfer in IT war nicht unfreundlich aber bestimmt und sagte auch: "Vielleicht interessiert das in Kalabrien niemanden. In Südtirol und im Trentino "no way!". Auch dann nicht wenn Du in Kalbrien eine Zulassung bekommst. Hier isses eine wieder eine unzulässige Änderung."

    Wenn aber originale Scheiben in DE gekauft werden, sollte das doch billiger sein als in CH und keiner "Sondererlaubnis" bedürfen?
    gerd

  9. Registriert seit
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    #9
    Jepp, original BMW geht natürlich

  10. mec
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    #10
    Hallo Holger,

    wenn ich nicht ganz falsch liege, hat sich das mit den CH-Beiblägttern erledigt. Nur wird dir dass kein CH-Dealer verraten, weil er seinen Kram ja zu den hiesigen Preisen auch verkaufen will!

    Beispiel: Mein neuer Tiger kommt aus D. Beim Kauf war eine Arrows-Tüte mitbestellt. Natürlich kam sie ohne CH-Beiblatt zum deutschen Dealer. Also mit europäischen Papieren zur MFK. Und siehe da: kein Problem

    Soweit mir bekannt ist, muss mitlerweile in der CH auch akzeptiert werden, was in Europa legal ist. Aber: es muss eine EU-Freigabe bestehen - eine deutsche ABE könnte eventuell nicht ausreichen.

    Gruss
    Cchristoph