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Ladefrage

Erstellt von m.a.r.t.i.n, 20.11.2015, 19:24 Uhr · 38 Antworten · 4.529 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hi Martin
    Bei den USB-Dosen wäre ich vorsichtig. Die enthaltene Elektronik und speziell die Steckkontakte sind trotz "Verhüterli" nicht wettertauglich.
    Braucht man einen permanenten USB-Anschluss oder tut's auch ein "Bedarfsstecker" (den man auch mal an einem anderen Fahrzeug verwenden kann)?
    Ganz interessant: Versucht mal ein Radio neben einem derartigen Konverter zu betreiben. Wenn's kratzt und scheppert liegt es meist nicht an der Antenne sondern der mistigen Elektronik des USB-Teils. Ich meinte ein derartiges Teil zum Laden des Mobilfons haben zu wollen und habe 2 entsorgt und 1 zurückgeschleppt bis ich ein "lautloses" fand.
    gerd

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    #12
    Bitte ziemlich aufpassen mit USB aus CHINGCHUNG. Wenn du Pech hast, steht nur USB drauf und es knallt dir trotzdem 12V in deinen tomtom oder dein I-Phone... Hatte ich mit einem Zigarettenanzünder-Duo-Stecker mit USB-Buchsen aus einem renommierten deutschen Baumarkt. Die mussten mir den gebrauchten tomtom ersetzen..

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    #13
    Hier werden ein paar Sachen geschrieben, die ich als R1100GS-Fahrer nicht gewechselt kriege.

    Also, mal zusammengefasst:

    * Die R1100GS hat keinen CAN-Bus, man braucht also kein CAN-Bus-geeignetes Ladegerät.
    * Die Ladebuchse links am Motor sitzt auf der Anlasserabdeckung. Das ist eine so genannte Kfz-Steckdose, kein Zigarettenanzünder. Also benötigt dein Ladegerät einen entsprechenden Stecker.
    *Wenn alles in Ordnung ist, liegt auf dieser Steckdose immer, also auch bei abgeschalteter Zündung, 12 Volt an. Wenn dort keine 12 Volt anliegen, ist entweder deine Batterie komplett tot oder die Dose hat keinen Kontakt. Also mal nachsehen, ob die entsprechende Sicherung durch ist oder ob die Dose überhaupt angeschlossen ist: Abdeckung abschrauben, die Dose ist mit Kabeln angeschlossen (oder nicht).
    * Weil die Batterie der R1100GS eine gekapselte Gel-Batterie ist, sollte man da nicht mit einem Konstantlader rangehen, sondern mit einem Automatiklader (wobei es da eigentlich jeder Automatiklader tut).
    * Um an die Batterie direkt ranzukommen, muss man den Tank losschrauben und hinten anheben (Vorsicht mit den Kraftstoffschläuchen)
    * Falls man das Motorrad mit einem Starthilfekabel fremdstarten möchte, kann man die dazu erforderliche Stromstärke NICHT über die Ladebuchse leiten, die ist dafür zu schwach dimensioniert. Für so was entweder den Tank anheben und direkt an die Batteriepole gehen oder unten am Anlasser den Plus- und den Minuspol nehmen.

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    #14
    Bitte ziemlich aufpassen mit USB aus CHINGCHUNG
    Bei den USB-Dosen wäre ich vorsichtig
    Vielen Dank für Eure Hinweise.
    Jo , da werd ich erst mal ganz genau schauen was da aus der USB Steckdose rauskommt und wie das Transistorradio neben dem Ding klingt.
    Mit der Wasserdichtigkeit ist klar - nur wenn der Stopfen drauf ist aber das kann die USB Steckdose von Tante Luise auch nicht besser.
    Würde sie auch nur an einer geschützten Stelle verbauen.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #15
    Hy Sampleman,
    deine Anmerkungen waren eigentlich schon geklärt - aber trotzdem danke dass du es nochmal erwähnt hast.

    Bis auf eine :
    * Weil die Batterie der R1100GS eine gekapselte Gel-Batterie ist, sollte man da nicht mit einem Konstantlader rangehen, sondern mit einem Automatiklader (wobei es da eigentlich jeder Automatiklader tut).
    Ich würde mich doch sehr wundern, wenn du noch die Originalbatterie in deiner Q hättest und das dann auch noch eine Gelbatterie war.
    Vielleicht gibt es ja jemanden der das genau weiß, aber ich glaube nicht, daß eine Gelbatterie zur Originalausstattung der R1100GS gehört hat.
    Wär in dem Zusammenhang interessant zu erfahren, seit wann es diese Technik gibt.
    Bei Wiki konnt ich es nicht herausfinden.

    Der Konstantlader lädt die Batterie mit einem konstanten Ladestrom und unterscheidet sich vom Impulslader, der wie der Name schon sagt kurze Ladeströme (Impuls) abgibt.

    Ein halbwegs brauchbares Gerät sollte natürlich eine Automatik haben, die nach Erreichen der vollen Kapazität den Ladestrom abschaltet. Egal ob Gel oder Blei-Säure.

    Zu der Frage womit man idealerweise eine Gelbatterie auflädt, gibt es ja schon diverse Threads.
    Die Ausgasung der Gelbatterie ist geringer, sie sollte aber schonender, also mit geringerem Ladestrom geladen werden um die Lebensdauer nicht zu verkürzen. Ein hochwertigeres Ladegerät wird daher von vielen empfohlen.
    Aber ich bin mir sicher, dazu gibt es noch eine Menge mehr zu erfahren.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #16
    Hi
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    * Weil die Batterie der R1100GS eine gekapselte Gel-Batterie ist, sollte man da nicht mit einem Konstantlader rangehen, sondern mit einem Automatiklader (wobei es da eigentlich jeder Automatiklader tut).
    Beim Rest stimme ich zu aber dies halte ich für eine seltsame Behauptung (zumal sie der kompletten Bordelektrik widerspricht).

    Zitat Zitat von m.a.r.t.i.n Beitrag anzeigen
    Die Ausgasung der Gelbatterie ist geringer, sie sollte aber schonender, also mit geringerem Ladestrom geladen werden um die Lebensdauer nicht zu verkürzen. Ein hochwertigeres Ladegerät wird daher von vielen empfohlen.
    Eine Gelbatterie ist eine stinknormale Säurebatterie deren Elektrolyten man mit Hilfe von Kieselgur eingedickt hat (das Zeug welches auch Nitroglyzerin zu Dynamit macht).
    Diese dickflüssige Suppe erschwert das mechanische Abplatzen von Partikeln der Elektrodengitter bei heftigen Strömen. Deshalb kann man Gelbatterien mit höheren Strömen traktieren als "flüssige", muss es aber nicht tun.
    Die Bordelektrik nimmt ohnehin keinerlei Rücksicht und verhindert nicht, dass sich sehr weit entladene Batterien kurzzeitig auch mal 40 A reinziehen. Folglich kann man so ziemlich jedes Ladegerät verwenden. Ist die Batterie "voll" fliesst kein Strom mehr. Da muss kein Ladegerät schalten sondern das ist wie mit kommunizierenden Gefässen. Ist deren Pegel auf gleichem Niveau, dann fliesst nix.
    Ist die Ladespannung nicht unnötig hoch (13,7V;die Bordspannung ist ca. 14,3V!), dann kann das Ladegerät für den Rest des Batterielebens dran bleiben.
    gerd

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    #17
    Kurzer Nachtrag zum Thema USB Steckdose.

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    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi Martin
    Bei den USB-Dosen wäre ich vorsichtig. Die enthaltene Elektronik und speziell die Steckkontakte sind trotz "Verhüterli" nicht wettertauglich.
    Braucht man einen permanenten USB-Anschluss oder tut's auch ein "Bedarfsstecker" (den man auch mal an einem anderen Fahrzeug verwenden kann)?
    Ganz interessant: Versucht mal ein Radio neben einem derartigen Konverter zu betreiben. Wenn's kratzt und scheppert liegt es meist nicht an der Antenne sondern der mistigen Elektronik des USB-Teils. Ich meinte ein derartiges Teil zum Laden des Mobilfons haben zu wollen und habe 2 entsorgt und 1 zurückgeschleppt bis ich ein "lautloses" fand.
    gerd
    Zitat Zitat von hoechst Beitrag anzeigen
    Bitte ziemlich aufpassen mit USB aus CHINGCHUNG. Wenn du Pech hast, steht nur USB drauf und es knallt dir trotzdem 12V in deinen tomtom oder dein I-Phone... Hatte ich mit einem Zigarettenanzünder-Duo-Stecker mit USB-Buchsen aus einem renommierten deutschen Baumarkt. Die mussten mir den gebrauchten tomtom ersetzen..
    Habe das Teil bekommen und getestet :
    Funktioniert einwandfrei, mein altes Navi ist nicht abgeraucht, keine Störungen im Transistorradio.... -kann ich empfehlen aber ein Restrisiko bei dem Preis ist natürlich nicht auszuschließen.
    Einen erstklassigen Einbauplatz habe ich auch gefunden: seitlich unterhalb des Cockpits rechts oder links an der Plastiklippe .

    Gruß Martin

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    #18
    hat jetzt nix mit einer USB Steckdose zu tun, bzw. deren Anbau,

    betrifft die Batterieerhaltung. Mir waren die Automatiklader mit Erhaltungsfunktion noch zu stark.
    Die 13,8V sind auf Dauer noch zu viel für eine kleine Säurebatterie.

    Da eine geladene Batterie ca. 12,8 V hat, habe ich mir von einem Drucker/Scanner ein gebrauchtest Netzteil gebuchtet dessen Ausgangsspannung bei 13V liegt.
    Ist nicht zum Batterieladen gedacht - nur zum Erhalten !

    img_2186.jpgimg_2187.jpgimg_2185.jpg


    hängt dauerhaft dran,
    außer es sind absehbar mehrere Wochen, die bis zur nächsten Fahrt vergehen,
    dann trenne ich stattdessen mit der grünen Schraube die Masseverbindung.


    img_2188.jpgimg_2189.jpg

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    #19
    Hast du die 13V nachgemessen?

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    #20
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Hast du die 13V nachgemessen?
    yip, habe 2 Messgeräte
    das eine Messgerät sagt 13,1V , das andere 13,2V


 
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