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Lagerwechsel am Tellerrad; Erfahrungen

Erstellt von jag1991, 01.09.2011, 12:07 Uhr · 49 Antworten · 12.086 Aufrufe

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    #11
    Hallo

    Meine Q hat letzte Woche Punktgenau bei 70.000 Tacho Kilometern mit einem rauen und mit immer lauter werdenden Rollgeräusch einen Lagerschaden angekündigt. Erst konnte ich es nicht richtig orten, doch als ich mal das Rad drehte kamen die Geräusche zuerst vom vorderen Kreuzgelenk. Nachdem das HAG demontiert war konnte ich dann doch einen Radlagerschaden feststellen. Es war auch recht viel Metallabrieb im Öl. Bei mir die Kugeln angefangen ihre oberste Schicht abzuwerfen. Ganz kleine dünne Metallplättchen.
    Das Gehäuse ist auf. Das Tellerrad ist draußen, aber die Lager noch alle drauf und die Lagerschale im Gehäuse. Ich habe keinen Abzieher und mit dem späteren Ausmessen bin ich mir nicht so sicher dass es klappen wird. Ich werde wohl das HAG zum Händler bringen dass er mir neuer Lager einsetzt. Was würde das beim "Freundlichen" kosten?
    Am WE soll es zu Teuratech gehen.

    GriSu

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    #12
    Zitat Zitat von R1100GS-Q Beitrag anzeigen
    Hallo

    Meine Q hat letzte Woche Punktgenau bei 70.000 Tacho Kilometern mit einem rauen und mit immer lauter werdenden Rollgeräusch einen Lagerschaden angekündigt. ......
    Ich werde wohl das HAG zum Händler bringen dass er mir neuer Lager einsetzt. Was würde das beim "Freundlichen" kosten?
    Am WE soll es zu Teuratech gehen.

    GriSu
    und .... fertig geworden ??

    (ob das von dem wilden Off-Road kommt ?? )

    Gruß
    Thomas

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    #13
    Ja, alles Fertig und auch kein raues Rollen mehr.

    Hat num beim Händler bei Teilzerlegtem und angeliefertem Endantrieb für beide Lager und Dichtungen 105 Euro Material und 170 Euro Lohn ausgemacht. Es wurden 18 AW berechnet.

    Aber Thomas, soviel Offroad war es nun nicht. Es waren wohl eher die ersten 69800 km

    Gruss

    GriSu

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    #14
    Zitat Zitat von R1100GS-Q Beitrag anzeigen
    Ja, alles Fertig und auch kein raues Rollen mehr.

    Aber Thomas, soviel Offroad war es nun nicht. Es waren wohl eher die ersten 69800 km

    Gruss

    GriSu

    jaja, denke ich mir auch,

    wenn wir uns das nächste Mal auf dem Schiffchen sehen, kannst du mir ja mal erzählen wer der Kuhdoktor war .

    Bis denn

    Thomas

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    #15
    Hall meine Herren,

    ich habe nun 75000 km auf dem Tacho stehen. Vor etwa 4500 km wurde das Hauptlager und das Kegelrollenlager beim Händler gewechselt. Ich muss erwähnen dass der Händler scheinbar noch nicht sehr lange BMW vertreibt. Vorher war er reiner Yamaha-Händler und hat dann 2010 BMW dazu geholt.

    Nun habe ich aber ein Spiel am Hinterrad wenn ich dran wackele. Wurde falsch Ausdistanziert??
    Was kann die Ursache sein?


    Die alten Lager habe ich noch im Karton. Die Reparatur wurde im Juni 2013 durchgeführt. Montiert habe ich das fertige HAG selbst. Das HAG ist fest in der Schwinge. Da ist doch Gewährleistung auf den Lagerwechsel ein Jahr oder?

    Kennt das jemand?

    Gruss
    Pascal

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    #16
    Ich nehme an, das der gute Mann nicht wusste was er da macht.

    Wenn Rillen- und Kegelrollenlager erneuert wurden, sollte man auf jeden Fall das Zahnflankenspiel prüfen/einstellen und die Vorspannung aufs Kegelrollenlager messen und ausdistanzieren.
    Ärgerlich wäre es, wenn dadurch das Teller- und Kegelrad beschädigt wird.

    Würde n Deiner Stelle, sofern Du eine Rechnung hast, die Reparatur beim Händler reklamieren, normalerweise ein Jahr Gewährleistung auf die durchgeführte Reparatur.

    Bei den von mir überholten HAG`s gewähre ich immer 1 Jahr auf durchgeführte Reparatur.

    Gruß Michael

    P.S. Wenns der Händler nicht wirklich kann, verweise ihn an mich.

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    #17
    Hi
    Das Ausdistanzieren der Zahnflanken hat erst mal wenig mit einem eventuellen Spiel zu tun sondern "nur" mit dem Verschleiss, den Übertragungsverlusten und somit mit der Wärmeentwicklung.
    Das Tellerrad mit seiner Welle ist an beiden Enden mit je einem Lager geführt und sollte daher nur so weit wie konstruktiv vorgesehen "wackeln". Wer natürlich nicht alle Lagerschalen wechselt sondern eine alte weiterverwendet, dem ist kaum noch zu helfen.

    Legt man das HAG so hin dass die Welle mit dem Tellerrad "auf" dem Kegellager steht, dann stellt man mit der kleinen Distanzscheibe das Zahnflankenspiel ein und die gesamte Welle samt Tellerrad bewegt sich rauf/runter. Nachdem das grosse Lager "auf Anschlag" auf der Welle des Tellerades sitzt bewegt es sich auch rauf/runter.
    Der Aussenring des grossen Lagers wird vom Gehäusedeckel über die Wälzkörper gegen den Innenring definiert verspannt (deshalb hat's auch Lagerluft C3).
    Legt man jetzt beispielsweise eine um 1 mm dickere kleine Distanzscheibe bei, rutscht das ganze Lager um 1 mm höher. Setzt man jetzt den Deckel auf, kann man ihn nicht zuschrauben weil er eben 1 mm zu hoch sitzt (falls vorher die korrekten Scheiben für die Lagervorspannung drin waren). Wüdre man ihn festschrauben können und er das auch aushalten ohne zu brechen, dann würde er das Lager anpressen wie blöde. Erste Reaktion wäre Schwergängigkeit (OK, das bekommen wir mit 80PS hin). Zweite Reaktion wäre Wärmentwicklung (OK, wer fasst sein HAG schon an und weiss wie heiss es werden darf). Dritte Reaktion wäre >> brutale Vorspannung >> brutaler Verschleiss >> defektes Lager, eierndes Hinterrad.
    Die Überlegung einiger Werkstätten "die Lager sind auf 1/100 mm exakt gefertigt. Neue Lager, Scheiben wie gehabt >>passt!" ist nicht dumm aber oft falsch. Zumindest dann, wenn auf einer Seite ein Kegelrollenlager im Spiel ist!
    Umgekehrt ist es genauso schlecht die Scheiben des grossen Lagers zu dünn zu wählen. fehlt sie Vorspannung eiern die Wälzkörper über die Laufbahn, verschleissen wie Sau und . . . Warm wird es nur kurz bevor und nachdem sich der Käfig auflöst.

    Nachdem niemand weiss wie gut der Letzte der am HAG schraubte gearbeitet hat muss man es eben prüfen.
    gerd

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    #18
    Hallo Gerd.
    Das ist ja mal ne ausführliche Antwort. Danke dafür👍👍👍

    Am Dienstag habe ich einen Termin in Darmstadt.
    Die alten Lage habe ich noch. Damals war nur das Hauptlager defekt. Ich hatte aber trotzdem auch das innere Lager wechseln lassen da die Kiste schon mal auf war.
    Als ich es damals abholte und versuchte dran zu drehen habe ich es nicht bewegt bekommen. Es war ja kein Rad und somit ein längerer Hebel dran. Der von der Werkstatt sagte dass das normal wäre. Ich hatte auch keinen vergleich. Bei meiner R80GS die ich seit ein paar Wochen habe lasst sich das Hinterrad leichter drehen.

    Mal sehen was am Dienstag raus kommt.

    Gruß Pascal

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    #19
    Hi
    Falls (falls!!) das Lager damals mit zu viel Vorspannung eingebaut wurde wundert mich ein Schaden nicht. Man sollte das auch von Hand drehen können. Zumindest an der HAG-Eingangswelle.
    gerd

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    #20
    Zitat Zitat von R1100GriSu Beitrag anzeigen
    Hallo Gerd.
    Das ist ja mal ne ausführliche Antwort. Danke dafür

    Am Dienstag habe ich einen Termin in Darmstadt.
    Die alten Lage habe ich noch. Damals war nur das Hauptlager defekt. Ich hatte aber trotzdem auch das innere Lager wechseln lassen da die Kiste schon mal auf war.
    Als ich es damals abholte und versuchte dran zu drehen habe ich es nicht bewegt bekommen. Es war ja kein Rad und somit ein längerer Hebel dran. Der von der Werkstatt sagte dass das normal wäre. Ich hatte auch keinen vergleich. Bei meiner R80GS die ich seit ein paar Wochen habe lasst sich das Hinterrad leichter drehen.

    Mal sehen was am Dienstag raus kommt.

    Gruß Pascal
    UND ?????
    watt iss ?

    Gruß
    Thomas


 
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