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(Leicht-)Gängigkeit des Anlasserritzels

Erstellt von Bahamontes, 17.08.2013, 14:40 Uhr · 3 Antworten · 602 Aufrufe

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    Standard (Leicht-)Gängigkeit des Anlasserritzels

    #1
    Hallo Gemeinde,l

    habe gerade zwecks Kontrolle meinen originalen Valeo-Anlasser abgeschraubt.

    Und dabei festgestellt, dass das Ritzel leicht mit dem Daumen weitergedreht werden kann.

    Frage: Ist diese Leichtgängigkeit ein Zeichen für einen intakten Anlasser (der eben nicht zu viel Strom zieht, weil sich die Magnete gelöst haben), d.h. kann ich mir ein komplettes Auseinanderbauen (bzw. Kauf eines neuen Anlassers) sparen?

    Gruß
    Bahamontes

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    Standard

    #2
    hallo bahamontes,

    du wirst da ritzel mit sicherheit nur aufs ritzel gesehn gegen den uhrzeigersinn drehen können. das ist aber die leerlaufrichtung und sagt nix über abgefallene magnete o. ä. aus. wenn du den anlasser aber schon demontiert hast bist du in weiteren 5 min. fertig mit dem komplettzerlegen!

    grüße vom elfer-schwob

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    #3
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    hallo bahamontes,

    du wirst da ritzel mit sicherheit nur aufs ritzel gesehn gegen den uhrzeigersinn drehen können. das ist aber die leerlaufrichtung und sagt nix über abgefallene magnete o. ä. aus. wenn du den anlasser aber schon demontiert hast bist du in weiteren 5 min. fertig mit dem komplettzerlegen!

    grüße vom elfer-schwob
    Danke, hat mir sehr geholfen. Werde dann mal weiterschrauben....

    - - - Aktualisiert - - -

    Bekomme die Welle nicht raus, kann also den Zustand der Magnete nicht sehen. Vermutlich muss man dazu die Nieten aufbohren, die die Messingplatte am Gehäuse halten. Um die Welle herum ist eine schwarze Plastik- oder Gummiabdeckung, die sich auch nicht abhebeln lässt.

    War erstaunt über die Menge schwarzen Abriebs auf der Welle. Woher kommt das Zeugs?

    Kann jemand bestätigen, dass die Nieten raus müssen oder gibbet einen eleganteren Weg? Schließlich muss dat janze Gedöns auch wieder zusammen, wenn Brauchbarkeit festzustellen ist.

  4. Registriert seit
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    #4
    ja, die Nieten müssen weg. Geht am Einfachsten mit einem scharfen Meißel. Rausbohren geht natürl. auch. Die Nieten brauchst Du beim Zusammenbau nicht wieder anzubringen. Geht auch ohne.


    Um die Magnete zu checken reicht aber das Entfernen der Nieten, dann hast Du den gesamten E-Motor draußen. Den Rotor kriegst Du aber nur raus, wenn der Plastikpolhalter entfernt ist. Der wird durch die Spannfeder auf dem Magnetgehäuse gehalten. Und beim Versuch, die Feder runterzuhebeln, wird vermtl. der Polhalter die ersten Brocken verlieren. Aber wenn Deine Magnete noch an Ort und Stelle sind, ist das weitere Zerlegen eigentl. nicht nötig. Ich hatte letzte Woche den Anlasser einer 1100 S mit 60000 km repariert, dere die Magnete verloren hat. Die Kohlebürsten waren noch kaum verbraucht. Du mußt das Motorgehäuse nicht weiter zerlegen.

    Alles mit WD40 reinigen und die Lagerstellen fetten. Dann wieder zusammenbauen.

    Übrigens gibts hier:

    http://www.auto-elektrik.de/content/...-reparatur.pdf

    ne super Anleitung. Und ggfs. Ersatzteile aller Art mit Blitzversand.


    Grüße vom elfer-schwob


 

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