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Lohnt sich der Kauf einer 1100er überhaupt noch?

Erstellt von Saeckl, 19.07.2014, 00:15 Uhr · 94 Antworten · 11.157 Aufrufe

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    #61
    Was heißt nie offiziell, sie war der Traum meiner Anfangsjahre auf dem Mopped und ihrer Zeit voraus. Über die Kinderkrankheiten kam sie wahrscheinlich wegen ihrer kurzen Bauzeit nicht drüberhinaus, damals noch ohne Internet war der Vergleichstest mit der 80G/S, wohl der, der ihr das Genick brach.
    Die fand ich auf Korsika, auch den Besitzer dazu. Er war erstmal überrascht, faß ich mich für die Kiste interessierte, da der Motor tot war, dann aber ganz gerührt. Anno 1986 begegnete mir genau diese Maschine, im Zentrum Korsikas, kurzes Gespräch mit dem Korsen, weil die Farbkombi in Deutschland unbekannt war, mir zumindest, winken und weiter.
    Eigentlich nett, Franzosen halt, nach kurzem überlegen kamen darauf, daß dieser Fahrer sein Bruder gewesen, von dem er das Teil übernommen hatte.
    So hat jedes Mopped seine Geschichte und schad halt, um jedes was zerpflückt in der Bucht landet.
    Schönes WE, zur Not auf einer 1100 GS.
    Einen hab ich noch, WÜDO hatte mal einen Umbau einer R850 R im Programm, Räder und Federung der GS und dann Alukoffer dran, dies Teil sah in meinen Augen sowas von harmonisch aus, sie wäre mein Grund, heute die 1100 zu kaufen. Irgenwo im Netz müssten auch noch Bilder rumgeistern.
    Hans

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    #63
    Die postings von TArider sind leider geprägt von einer Troll-mäßigen Anti-BMW-Gesinnung in Kombination mit einer 'in-den Himmel-heb'-Honda Einstellung. Der würde gar eine Honda Dax als die bessere GS loben. Nee, nee,...
    Mensch, die XLV hatte thermische Probleme, um die 60 PS und ein lächerliches Drehmoment im Vgl. zur Q. Kein ABS, von Kat, 3-fach Scheibenbremse und Einspritzung ganz zu schweigen. Aaaaaber, TArider, sie trägt das Honda-Logo. Alles klar.

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    #64

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    #65
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    ...die Kette einer Transalp würde auch verschleissen. Das stimmt sogar. Der Wechsel ist jedoch deutlich günstiger als der Wechsel eines Kardangelenkes....
    ...und wieviel Kettenkitwechsel hat man abgeleistet und bezahlt, bis denn dann mal ein HAG in Revision geht...?

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    #66
    Zitat Zitat von abdiepost Beitrag anzeigen
    ...und wieviel Kettenkitwechsel hat man abgeleistet und bezahlt, bis denn dann mal ein HAG in Revision geht...?
    Ich bin da grundsätzlich bei dir, allerdings können wir den Kette-vs-Kardan-Shyce an dieser Stelle auch gern beenden, denn niemand außer dem dämlichen TA-Rider kommt hier dauernd mit vorsintflutlichen Hondas an.

    Ich hatte die Intention des Threaderstellers anders verstanden. Er will 'ne GS und fragt sich jetzt ob eine der billig angebotenen R1100GS der richtige Einstieg ist, oder ob er nicht lieber doppelt so viel Geld zusammenkratzen soll, um sich eine jüngere GS zu holen.

    Was einen HAG-Defekt so doof macht, das ist, dass er unvorhergesehen kommt. Das ist bei einer Kette anders.

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    #67
    ...hin und wieder lasse ich mich hinreissen, so 'nem Blödbommel dann doch zu antworten...
    Was die Intention des TO anbelangt: Die weiss ich immer noch nicht so richtig. Wollte er hier mal hören, was 'ne 11er so kann und hat die Frage nach anderen Moppeds auch in den HoKaSuYa-Foren gestellt, um Material zum Abwiegen zu bekommen? Und die mit den meisten Pluspunkten bekommt dann den Zuschlag? Oder eher, dass die 11er es (eigentlich) ist, es sei denn, das heftige Gründe (die wir ggf. liefern) dagegen sprechen. Who knows...

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    #68
    Hi
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Es wird häufig von Problemen mit dem Kardan und dem Hinterachsgetriebe berichtet. Das könnte halt auch daran liegen, dass die R1200GS deutlich hochgezüchteter ist als die R1100. Die 1100er hat 80 PS und 94 Nm, die 1200 hatte 2004 schon 115 Nm und 98 PS, jetzt sind wir bei 125 PS und 125 Nm. Dabei wurden die Maschinen auch noch 20 bis 30 Kilo leichter. Ich glaube, HAG-Probleme treten bei frühen 1200ern eher auf als bei späten 1100ern.
    Meiner Meinung wurde das HAG der 1200 gut gedacht aber sehr schlecht und auf Sparsamkeit getrimmt gemacht. All die Verbesserungen die im Lauf der Zeit einflossen hätte man eigentlich vorher wissen können. Ob man da "innovative junge" Konstrukteure ohne Praxiserfahrung ran liess oder irgendwer zuerst mal den Sparstift zückte um anschliessend noch mal richtig Aufwand zu betreiben/bezahlen(!) weiss ich nicht. Mit der Mehrleistung hat es ganz sicher nichts zu tun.
    Ich frage mich nur ob es rentabel ist wenn eine Firma ein Produkt herausbringt bei dem einige technisch halbwegs Versierte sich vom ersten Moment anfragen wie das "gedacht" ist. Diese Versierten gibt es bei dieser Firma sicherlich auch (und wenn es der Zulieferer ist der Bedenken äussert). Über frühe Zweifler in eigenen Reihen setzt man sich offenbar einfach hinweg und leistet sich Debakel bei den 1100 Getrieben, den HAG der 1200, den Getrieben der 1200 etc.
    Das Ganze wird durch Foren und Printmedien geschleppt und nagt am Ruf. Das ist in meinen Augen schlimmer als der erneute finanzielle Aufwand (sicherlich teurer als die ursprüngliche Einsparung) um den Kram zu richten.
    Es gleich (vielleicht sogar ein bisschen zu) gut zu machen wäre unter dem Strich sinnvoller.

    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    ...diese Teile bei BMW trocken laufen, während sie bei Triumph und Yamaha in Öl laufen und auch nach 200.000 km keine Probleme verursachen.
    Das halte ich für ein Gerücht. 3 der Lager laufen in Öl, eines ist fettgeschmiert. Eine Kardanwelle braucht nicht in Öl zu laufen und ich kann es mir bei Yam/Tri auch nicht vorstellen, weiss es aber nicht.
    Weltweit laufen Zig-Millionen Kardanwellen trocken und sogar ungeschützt. Das kann also auch kein Problem sein.

    Zitat Zitat von abdiepost Beitrag anzeigen
    ...und wieviel Kettenkitwechsel hat man abgeleistet und bezahlt, bis denn dann mal ein HAG in Revision geht...?
    Bei meiner AT etwa 1 Wechsel / 12 TKm. Nachdem mein HAG jetzt bereits 130 TKm hält wären das etwa 10 Kettensätze á 60 EUR (es waren damals zwar DM aber man muss es ja vergleichbar halten). Also habe ich jetzt bereits 600 EUR für eine HAG-"Auffrischung" in der Hinterhand. Nachdem ich die Kettensätze selber gewechselt habe bleibt es bei den Materialkosten. Ebenso beim noch intakten HAG (alle Lager +Wedi ~250 EUR). Wobei mir beim Schreiben einfällt, dass ich lüge. 2x wurde bisher der WeDi eingangsseitig erneuert (á15 EUR)
    gerd

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    #69
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Bei meiner AT etwa 1 Wechsel / 12 TKm.
    Keine Ahnung wie du das schaffst. Klar ist hin und wieder ölen doof aber dann hällt ne XW Kette (an der AT auch bei einer BMW) 40.000 km.

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Weltweit laufen Zig-Millionen Kardanwellen trocken und sogar ungeschützt. Das kann also auch kein Problem sein.
    Stimmt. Leider sind besonders von einem Hersteller besonders viele von denen gebrochen. Das sollte eigentlich nicht so sein und ist auch nicht meine Schuld. Ich bin auch ein grosser Fan vom Kardanantrieb. Man muss ihn nur stabiel genug machen und nicht zu viel daran sparen. Das es geht, haben ja bereits viele Motorräder wie meine XJ900 mit 200.000 km und mehr bewiesen:

    Zitat von:
    Kradblatt - Das kostenlose Motorradmagazin - Triumph Tiger Explorer Modell 2012

    "Bei der Tiger Explorer-Präsentation ließen die Triumph-Macher keine Gelegenheit aus, zu betonen, dass ihr Kardan viel stabiler sei als der Wellenantrieb eines namhaften Mitbewerbers. „Unser Kardan wird nicht brechen!“ Wer wollte, konnte daraus eine ziemlich spitze Spitze in Richtung München herauslesen."

    Update:
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung wurde das HAG der 1200 gut gedacht aber sehr schlecht und auf Sparsamkeit getrimmt gemacht. []
    Es gleich (vielleicht sogar ein bisschen zu) gut zu machen wäre unter dem Strich sinnvoller.
    So sehe ich das auch. Kardan ist die beste Art der Kraftübertragung und darf ruhig etwas teurer sein, sollte dann aber funktionieren.
    Leider verdienen Hersteller heute (egal ob Auto oder Motorrad) nicht mehr an den Fahrzeugen, sondern an den Reparaturen. Hier kommt es also zu einem Interessenskonflikt.

    Endantrieb - Suche passenden Endantrieb für GS 12/2006

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    #70
    Zitat Zitat von abdiepost Beitrag anzeigen
    Die postings von TArider sind leider geprägt von einer Troll-mäßigen Anti-BMW-Gesinnung in Kombination mit einer 'in-den Himmel-heb'-Honda Einstellung. Der würde gar eine Honda Dax als die bessere GS loben. Nee, nee,...
    Mensch, die XLV hatte thermische Probleme, um die 60 PS und ein lächerliches Drehmoment im Vgl. zur Q. Kein ABS, von Kat, 3-fach Scheibenbremse und Einspritzung ganz zu schweigen. Aaaaaber, TArider, sie trägt das Honda-Logo. Alles klar.
    Hmm, seh ich anders. Er betont nur die Vorteile eines anderen Fahrzeuges. Die BMW ist nunmal nicht das Non-Plus-Ultra.
    Gerade einfachere (*edit* Hier stand vorher konventionell, aber das ist der Kardan nun irgendwie auch ...) Bauarten haben ihre Vorzüge, da zum Teil länger erprobt und einfacher zu reparieren. Die Africatwin ist meiner bisherigen Erfahrung (so lang hab ich die BMW nun nicht, geschweige denn im wirklichen Gelände gefahren ...) die deutlich bessere Enduro. Einfach der schmaleren Bauart, größeren Rädern, größerer Bodenfreiheit geschuldet. Auch haben die wenigsten ATs Probleme mit öligen Kupplungen, HAGs, ABS oder sonstwas, denn: Was nicht drann ist, kann auch nicht kaputt gehen, und das macht gerade eine gute "Geländemaschine" aus. Allein der Aufwand: Kupplungswechsel BMW: ca. 10Std., Kupplungswechsel einer typischen Quermotor Nasskupplung: 1Std.. Hält dafür aber auch nur 80tkm statt vielleicht 200tkm.

    Ich will die BMW nicht schlecht reden, ich glaube aber das nicht nur BMW gute Mopeds baut ...


 
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