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Problem mit Codierungsstecker (zu hoher Spritverbrauch)

Erstellt von Tannenburg, 19.04.2014, 19:24 Uhr · 82 Antworten · 12.615 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    #51
    ja hab den getauscht und wohl nachdem ich von nem Kumpel den mal probiert habe den kaputten verbaut ... is ja ok .... nachdem ich den 2ten von mir verbaut hatte war der Speicher ja wieder sauber ....

    Dr- Wellen sind neu

    Zündspule kommt noch

    was mir halt komisch vor kommt ist die Tatsache das der Fehler eingesetzt hat nachdem ich mit viel Salz in Kontakt gekommen bin.
    Salzwasser leitet extrem gut und wenn irgendwo im Kabelbaum ein Draht gebrochen oder verletz ist dann hat man Probleme bis der Arzt kommt. zumal das Wasser den Kabelbaum nicht verlässt

    das habe ich gemerkt wie ich die Stecker oben ab hatte und aus dem Kabelbaum für die rechte Schaltereinheit am Lenker Wasser raus lief.
    Dadurch das die Kabel vom Lenker kommend nach oben zu den Steckern geführt werden entsteht so eine Schlaufe.
    Das Wasser sammelt sich dann an tiefsten Punkt im Kabelbaum und kann nicht raus ...

    Aufgeben ist keine Option

    Werde meine Liste stoisch abarbeiten und irgendwann den Fehler finden

  2. X-Moderator
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    #52
    Der Fehler ist immer noch da .....

    heutige Aktionen

    Batterie alles fest und sauber
    Masse gemessen ok
    Pumendruck gemessen ok
    Druckverteiler Rücklauf ok
    Öl NTC gemessen ok
    Steckverbindung Öl NTC ok

    Alle Stecker im oberen Tankbereich gereinigt und geflutet mehrfach zusammen und auseinander.
    Kabelbaum in Höhe Lima in Augenschein genommen und keine durchgescheuerten Stellen gefunden.

    Wenn Temp den 2ten Balken erreicht magerruckeln zwischen 1700 und 2100 U/min - drüber und drunter zu fett Codier Pink
    wenn der Fehler kommt dann sackt die Standgasdrehzal von 1100 auf 900 U/min ab ... heute beobachtet
    nächste Aktion

    Zündgeschirr tausen
    Fehlerspeicher nomma checken ... wollte ich heute mache ... vergessen
    Zündspule tauschen
    Festwert Co2 Potie abstöpseln
    dann
    Kabelbaum im Bereich Lima aufmachen ( den dicken Wulst ) nach Schadstellen absuchen.

    Ratlos und befreit jeder Logik ...

    einen Erfolg hatte ich aber doch .... hab die Kupplung welche die Tankwangen ausgleicht geschrottet ... beide Seiten
    Das Zeuch versprödet ... scheißteure Plastekupplung ... Dreck

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    #53
    Servus,
    Falls ich das richtig im Kopf habe war der Fehler vor dem Drosselklappenpoti tausch in einem anderen drehzahlbereich als jetzt. Wie sicher ist es, dass das jetzige poti fehlerfrei ist. Wie hoch ist deine leerlaufspannung zwischen pin 1 und 4 am dr-poti du kannst eine spannung bis 0,6 V durch verdrehen einstellen.

    was sagt den deine abgasmessung mit co-poti? Kannst du was verändern mit dem co-poti.
    Dein fehler hört sich wirklich teilweise so an, wie bei mir. Ich hatte das problem zwischen 1.100 und 1.900 u/min. Da konnte man den motor mit langsamen gas geben so reizen bis er aus ging.

    Was ist jetzt mit deinen einspritzdüsen? Du hast einmal geschrieben einmal wenig und dann wieder richtige wolken.

    ich weiß die baustellen werden nicht weniger. (Mehrfrontenkrieg). Aber es ist dann sowieso das teil was man zuletzt anschaut. Murphy's-law.

    nicht aufgeben.
    andreas

  4. X-Moderator
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    #54
    ich habe einen neutralen Dr-Poti von einer laufenden 1150er eingebaut (gleiche Teilenummer) und ausgetestet ohne Veränderung

    genau das hab ich auch, dieses reizen , ist bei mir aber zwischen 1700 und 2100 U/min auch bis er aus geht.
    Manchmal findet das auch im Leerlauf statt ohne das ich was mache und dann sackt sie von 1200 auf 900 U/min runter.

    Abgas kann ich im Augenblick mit den Augen messen so schwarze Wolken kann man gut sehen ... grins
    Das Festwertpoti wird abgeklemmt und dann nur mit Sonde gestestet ... vllt haut der Festwertpoti ja mit rein was ich eigentlich durch den Codier Pink ausschließen würde ...

    folgender Logik zugrunde legend

    - ohne Codier = Motronik nimmt Wert aus dem Speicher - Fett
    - mit Codier Beige = Motronik bekommt Wert durch das einstellen des CO2 Einstellpoti eigentlich auch ein Festwert = Soll 1,5% +-0,5 Co2/vol
    - mit Codier Pink = Sondenmessung und Motronik gleicht Einspritzmenge nach Lambda aus = bestreben Lambda bei 1 zu halten.

    noch ein Gedankengang

    wenn nun der Drosselklappenpotie richtig arbeitet und kein Fehler im Speicher abgelegt ist, dann ist immer noch nicht sichergestellt das die Daten die das Poti an die Motronik liefert nicht verfälscht (Kabelbruch, erhöte Wiederstandswerte durch Bruch,Korrosion) ankommen

    Wobei dann eigentlich ein Fehler wegen unplausibler Werte im Speicher sein müßte (1-2-1-5, Drosselklappenpoti)

    4 Tage Powerschrauben und der "Twin" ist zusammen ..... ich habe es "ihr" schon angedroht

    Wirtschaftlich gesehen werde ich nicht 500€ in die Hand nehmen um ein Moped mit 220.000 und Elektronikfehler wieder auf die Beine zu stellen.
    Mechanik währe kein Thema aber Elektronik .... es kann einfach alles sein und ich habe durch Teiletausch aus der Ersatzteilkiste bisher keine Veränderung herbeigeführt. Auch der Tausch von heilem Moped zu kautt (DrKlappenpoti) hat mich nicht weiter gebracht.

    Werde sehen was passiert wenn ich den Festwertpotie abklemme ....
    Ich bringe dieses merkwürdige Laufverhalten direckt mit Feuchtigkeit und Salz als Ausschlag gebendes Moment in Verbindung

    Lass das Salzwasser mal in den Hauptkabelbaum gelaufen sein. Wenn es nicht ablaufen kann und da ein oder mehere Kabelbrüche vorliegen dann kommen unplausible Daten zur Motronik.

    Ich weiß nicht ob da überhaupt was im Fehler speicher abgelegt wird, weil aktuell keine Fehler angezeigt werden.

    vllt. sollte ich mal mit der Säge drohen .... locker bleiben

  5. X-Moderator
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    #55
    Moin,

    habe grade mal das Co2 Einstellpoti gezogen und im Netz das entdeckt.
    Sehr hilfreich zum durchmessen der Leitungen.

    Dazu gibt es auch noch eine Beschreibung wie man mit einem Handelsüblichen 10K Ohm Potie das teure Ersatzteil vom Freundlichen nicht kaufen muß und Einstellwerte sind auch gleich dabei wenn man kein CO Messgerät hat.



  6. X-Moderator
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    #56
    Moin,

    gestern noch im Netz gestöbert und in einem Englisch sprachigem Forum einen Hinweis auf zu enge Ventile entdeckt ....

    heute gleich checken
    und Einstellpoti testen .... es sollen am Ausgang 700mV anliegen, das entspricht Lambda 0,95
    Der Wert für Lambda 1 soll irgendwo bei 700-720mV liegen .... ich werde berichten

    Gleichdruckvergaser hatte ich auch schon im Kopf .... die Macht der Verzweiflung ... grins

  7. X-Moderator
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    #57
    Moin

    sie läuft

    traue dem Braten aber noch nicht .... Passauer wird wissen warum ....

    heute:
    Massekabel Motronik - Anschluß gereinigt und mit Polfett wieder zusammen

    Co2 Festwertpoti ausgebaut und am Ausgang 4,70 V gemessen .... ich wollte den Potie nicht verdrehen also

    einen 10 K/Ohm Potie hergenommen und in den Stecker gesteckt
    je weiter ich die Voltzahl unter 4,70 gedreht habe (langsam) desdo magerer wurde sie mit patschen und knallen

    je höher ich die Voltzahl über 4,70 gedreht habe fett mit patschen und knallen
    bei 0 Volt lief sie auf einmal ... für mich vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar da das Poti nichts meldet an die Motronik (Motronik nimmt Wert aus dem Speicher ??)


    dann Sonde ausgebaut und die Ummantelung welche die 4 Kabel schirmt aufgemacht
    ein Draht von der Heizung war durchgerissen ... repariert ... Sonde eingebaut ... Ventile kontroled ... alles ok

    und sie läuft
    mit
    Codier Pink .... eingesteckten Co2 Poti (4,70V) und Lambdasonde
    das magerruckeln ist weg
    das Drehzal in den Keller gehen beim Anfahren ist weg .... alles chico .... ich versteh die Welt nich mehr ...

    die Kerzen waren Kohlrabenschwarz ... mal sehen was das Kerzenbild sagt ... morgen
    die ist natürlich zugerotzt bis geht nicht mehr .. wird wohl ne weile dauern bis Farbe kommt

    Fehlerspeicher auch nochmal auslesen ...
    --- ich traue dem Braten nicht --- weil sie nicht mit Festwertpoti läuft.

  8. X-Moderator
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    #58
    Heute Testfahrt

    Ausangssituation

    - Kerzen Hellgrau mit ein paar Flecken Rehbraun
    - Sonde in Betrieb (Codier Pink)
    - Co2 Potie angesöpselt
    - Fehlerspeicher 4x4444
    - nach der Fahrt auch 4x4444

    kein würgen oder murren
    liegt gut am Gas, Leistung in jeder Lebenslage

    aber
    beim Abtouren von 1600 auf 1100 heftiges knallen .... hab ich mit Lambdasonde so noch nicht erlebt

    Verdacht - Nebenluft Vergaserstutzen

    auf der Rücktour hab ich dann mal den Co2 Poti abgestöpselt und das knallen wurde langsam immer weniger und ist mitlerweile fast verschwunden ...

    ich habe des öfteren gelesen, das bei Arbeiten am Drosselklappenpoti, besonders wenn ein anderer eingebaut wird, es zu kurzfristigen Schwierigkeiten kommen kann.
    Den Eindruck hatte ich wie das Co2 Poti vom Netz war. Als wenn die Motronik im Lernmodus ist .

    Das bedeutet im Umkehrschluß das sich Sonde und Co2 Poti gegenseitig beeinflussen und nicht durch die verschiedenen Codierstecker Hardwaremäßg getrennt sind.
    Entweder Sonde und Pink
    oder
    Co2 Poti und beige
    oder
    nichts von beiden und die Motronik nimmt einen Festwert aus dem Speicher ...

    kann mir das mal jemand bestätigen....

    Ansauggummis, Zündspule und Zündgeschirr werden noch getauscht.
    Kerzen ebenso ... bin noch nie glücklich gewesen mit denen von Bosch , es kommen wieder NGK rein

    Den Kabelbaum im Bereich links von der Lima, da wo der dicke Knoten ist werd ich auch noch mal aufmachen.

    So langsam wirds was ... Freu

  9. Registriert seit
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    #59
    Na, ich gratuliere Dir.

    Du hast wieder eine alte 11`Q vom aussterben gerettet.
    Ich hoffe für Dich, dass Du dast Problem gänzlich gelöst hast.
    Es gibt nichts nervigeres als eine Q die nicht läuft.

    Ich wünsch Dir was
    Andreas

  10. X-Moderator
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    #60
    noch nicht ganz ... mein gebrauchtes Ersatzpoti hat wohl auch ne Macke und wird in den Speicher geschrieben.

    Bemerkenswert ist das die Winkelgeschwindigkeit eine Rolle spielt
    zur Berechnung der Einspritzmenge und erklährt auch warum dieses Teillastruckel zwischen 1700 und 2100 U/min besteht ...

    die Daten zur Berechnung der Winkelgeschwindigkeit werden bei defekter Signalbahn(Schleifer od. Laufbahn) falsch an die Motronic weitergegeben und die kommt ins schwimmen.

    hier nochmal Infos von Bosch zum Drosselklappenpoti 280122201

    Quelle Bosch

    Drosselklappenpotenziometer,
    Drosselklappengeber
    Systeme: Mono-Jetronic,
    Motronic, Mono-Motronic
    Funktion: Drosselklappengeber
    sind am Drosselklappenstutzen
    bzw. an der Zentral-Einspritzeinheit
    angebaut. Diese Geber erfassen
    die Stellung der Drosselklappe
    und die Winkelgeschwindigkeit der
    Öffnungs- und Schließbewegung.
    Die Winkelgeschwindigkeit ist ein
    wichtiges Signal für das Steuergerät
    zur Kompensation von
    Lastwechselreaktionen und zur
    Vermeidung von Teillastruckeln.


 
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