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Problem mit Codierungsstecker (zu hoher Spritverbrauch)

Erstellt von Tannenburg, 19.04.2014, 19:24 Uhr · 82 Antworten · 12.607 Aufrufe

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    #71
    mmmh. Nen bitteren Frosch gefrühstückt ????

    Lustigerweise läuft meine RT von 1985 immer noch mit dem ersten Kabelbaum, die K1 von 1991, die LT und die GS von 1995 sind auch mobil. Habe selten so stabile Kabelbäume gesehen. Einzig die zu den Lampen und Armaturen sind im Querschnitt grenzwertig dünn, aber funktionell.

    Leider ist ohne systematische Suche und Analyse kein Fehler der nur sporadisch auftritt zu finden. Dazu bedarf es genauester Kenntnisse des Schaltplans und einer akribischen Öffnung der Kabelstränge an den entscheidenden zuständigen und belasteten Stellen.

    Habe leider keinen expliziten Tip, aber alles wo im Fahrbetrieb plötzlich auftritt, hat mit Kabelbruch, Platinenbruch, kalten Lötstellen und Wackelkontakten zu tun. Ich würde genauso verzweifeln wie du, aber mich nicht in Schimpftiraden verschwenden sondern umso intensiver weitersuchen.

    Bitte auch die ganzen Stecker ansehen, da rutschen manches Mal die Kabelschuhe nach hinten weg und haben keinen richtigen Kontakt

  2. X-Moderator
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    #72
    nö, noch gar nicht gefrüstückt ....

    es geht nicht um die Stabilität von dem Kabelsalat, sondern um die Machart ....

    an den Knotenpunkten haben sie einfach alle Kabel zusammengedröselt und dabei entsteht so ein Wurmfortsatz im Kabelbaum ... total steif und überflüssig wie ein Kropf ... das kann man auch anders lösen

    ausserdem sind die einzelnen Kabelstränge nicht sauber zugeordnet ... es schaut manchmal so aus als hätten sie ein Kabel vergessen und es nachträglich zugefügt und du bekommst einen totalen Stecker/Kabelsalat ... unglaublich

    habe auch noch nie erlebt das ein Kabelbaum so voll mit Sand ist ... wie extra eingefüllt
    ok, 20 Jahre mögen ihre Spuren hinterlassen haben, aber sowas hab ich noch nicht gesehen.

  3. X-Moderator
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    #73
    gestern

    Rückbau Co2 Einstellpotie ins System

    sie läuft als würde sie kein Wässerchen trüben

    was ich repariert habe weiß ich nicht .... der Alptraum eines Schraubers

    Vermutung 1 .... der Sand im Kabelbaum war mit Salz vermischt und ständig feucht hat die Elektrik beeinflusst ... konnte keine beschädigten Kabel finden.

    Vermutung 2 .... statisches laufverhalten kommt von defekter Pumpe .... mir ist bei der Druckprüfung aufgefallen das die Pumpe den Druck nicht hält .... bringt zwar 3,5 Bar, aber nach abschalten der Zündung bleibt der Druck nicht erhalten .... ergo hab ich mich mal auf die Suche gemacht nach dem Rückschlagventil und bin fündig geworden

    Das Rückschlagventil sitzt im Stutzen der Pumpe wo der Schlauch für die Druckseite drauf kommt.
    In dem Stutzen sitzt eine mit Vitondichtung Federvorbelastete Druckplatte ... kann man sehen wenn der Stutzen abgebrochen ist.

    Dieses Ventil hält den Druck nicht und der Druck im System kann schwanken je nach Pumpenleistung whatever ....

    Es besteht die Möglichkeit, das ein Teil von einem abgebochenen Flügel (Flügelrad, Kunststoff, sitzt am Pumpeneinlass) sich dort verklemmt hat und die Funktion von dem Rückschlagventil verhindert.

    Habe 2 alte Pumpen auf gemacht und festgestellt das bei beiden Pumpen einige Flügel abgebrochen sind ... teilweise blockieren sie dann den Pumpenrotor bzw. wenn klein genug gehen sie bis zum Rückschlagventil und verklemmen dort.

    Warum diese Flügel abbrechen weiß ich nicht, alterung - mechanisch unterdimensioniert - kontakt mit Pumpengehäuse oder Fremdkörper ... Fakt ist, es fehlen Flügel und man kann die Bruchstellen sehen.

    Habe dann meine im Gebrauch befindliche Pumpe nicht mehr angeschaut, weil bei der Druckprüfung schon ersichtlich war das sie den Druck nicht hält aber 3,5 Bar liefert ....

    Es kommt eine Pumpe vom A4 rein ... ein unbehagliches Gefühl bleibt ... war es das ? ..... wirklich ??

  4. Registriert seit
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    #74
    Hi Tom,
    nicht reproduzierbare Fehler oder die, bei denen man die Ursache nicht wirklich ausmachen und beheben konnte und die dennoch anscheinend irgendwie weg sind, geben einem ein unbehagliches Gefühl... Ist schon klar und nachvollziehbar. Anderseits hat Dich Dein Donnervogel über viele Jahre und Kilometer getragen. Glaub an die Q... Manchmal ist der Technik mit Logik nicht beizukommen. Wenn ich da an die Nächte vor meinen Rechnern denke, an denen ich irgendwelche Fehler gesucht habe. Oder warum sich mein Android-Mobile plötzlich nicht mehr mit Swype verträgt (und nach Deaktivieren und wieder Aktivieren lüppt alles wieder)... Who knows?

    PS: Ich hoffe, Dich dann in Breitenau zu sehen!

  5. X-Moderator
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    #75
    jupp .... die Selbsheilende Art welche die Q an den Tag legt durfte ich schon mehrfach bestaunen.

    Ein Geräusch ... was'n das
    2 Tage beobachtet ....
    Schraubendreher drohend geschwungen und das Geräusch ist weg und kommt nie mehr ... grins

    trotzdem, ich wüsste schon gern warum ich den halben Bock zerlegt habe, div Elektronische Bauteile mehrfach getauscht habe und im Endergebniss klemmt ein Rücklaufventil wegen eines abgebrochenen Plasteteils ....

    Hab noch 2-3 alte Spritfilter liegen .... mal sehen wo die Reste der Flügel bleiben .... müßten ja im Filter sein ... bei meinem Glück finde ich niGs und die Fragen bleiben offen ... die Welt wird sich weiter drehen .... Wissen ist Macht - Macht niGs ... grins

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    #76
    Hallo Frosch,n
    War es nun die Kraftstoffpumpe? Meine hat ähnliche Symptome, Ruckeln durch Aussetzer das ich nicht wegbekomme!
    Gruß Jürgen

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    #77
    Zitat Zitat von Tannenburg Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Problem mit meiner 11er GS und komme nicht mehr weiter, hoffe ihr könnt mir helfen. Nachdem ich die letzte Woche Stundenlang im Forum gesucht und Infos herausgesaugt habe, bin ich trotzdem auf keine Lösung gekommen.

    Im Februar diesen Jahres hab ich die Q gebraucht gekauft. BJ. 95 und eine Endübersetzung von der 850er (37/11). Als Endpot ist ein Leo Vince SBK verbaut. Die Q lief top und hatte auch ordentlich Leistung. Doch nach 200km war die Leistung schon aus, weil der Tank leer war.
    Das hat mich dann schon verwundert, weil die meisten hier von einem Spritverbrauch von 5-6l schreiben. Dann dachte ich, kann es doch kaum sein, dass ich (mit einer sehr humanen, eher zurückhaltenden Fahrweise) solch einen Schluckspecht habe, der 10l auf 100km will.

    Also habe ich das Forum bzw. die Foren befragt und mal nach möglichen Lösungen meines Problems gesucht. Klar war mir jedenfalls, dass der Motor definitiv zu "fett" laufen muss. Da an dem Leo Vince Pot kein KAT verbaut ist, fehlt auch der Stecker für die Lambdasonde. Also nachgelesen, dann muss wohl ein CO-Poti irgendwo versteckt sein. Gesagt getan, und gleich gesucht. Unter meiner rechten Arschbacke wurde ich dann fündig. Ein CO-Poti scheint angeschlossen zu sein. Der anschließende Blick in den Sicherungskasten zeigte aber, dass kein Codierungsstecker verbaut ist. Also ging ich gleich mal zum netten Mechaniker von B M W und hab gefragt, ob er mir einen beigen Stecker auf Lager hat.
    Da er keinen auf Lager hatte, hat er mir erklärt, dass ich bei meinem Modell sowieso keinen Stecker bräuchte.... kann das sein???
    Er meinte die Stecker seien nur für die AU gemacht worden, und bräuchte man nicht für die Motorsteuerung.
    Es sei nur wichtig, dass der CO-Poti dran sei.

    Das kam mir komisch vor, denn hier im Forum habe ich immer nur anderes gelesen, dass man den beigen Stecker benötigen würde, wenn kein KAT verbaut sei. Also gleich mal heim, und eine Kabelbrücke gebaut. 2 Stecker, ein Kabel und dann die PINs 5 und 6 auf der Steckplatte für den Codierungsstecker miteinander verbunden. Angeblich würde der beige Codierungsstecker nichts anderes leisten.
    Dann wieder vollgetankt und gleich eine Testfahrt gemacht.
    Die komplette Testfahrt über war der Motor auf Betriebstemperatur. Gefahren bin ich mit nur 90 / 100 km/h (eben fast nur im Standgas...) siehe da, der Spritverbrauch war jedenfalls schonmal geringer. Jetzt waren es nur noch 7l die ich gebraucht habe....aber selbst das finde ich für die Fahrweise enorm hoch und nicht angebracht.
    ABER: Es traten sofort einige Nebenwirkungen ein. Im Standgas drohte sie regelmäßig auszugehen, was dann auch zweimal passiert ist (trotz warmem Motor). Dann hatte sie während der Fahrt, bei Gaswegnahme starke Fehlzündungen. Weiterhin war ein Leistungsverlust zu spüren. Es fehlte der Abzug, den sie vorher hatte.

    Als nächstes würde ich jetzt die Q an ein Abgasmessgerät hängen, um nach dem CO-Poti zu schauen. Ist der womöglich noch falsch eingestellt, macht das so viel aus??
    Der angeblich zuletzt gemessene Wert war vor dem Kauf im Februar mit 2,1% CO....

    Hoffentlich kann mir jemand von euch weiterhelfen, sodass ich demnächst ruhig in die Saison starten kann, ohne einen Schluckspecht von 10l zu haben ...

    Bitte helft mir bevor meine Q mir den Geldbeutel leer säuft

    Hallo Tannenburg,
    vor lauter grünem Gefröschel ist der weitere Verlauf mit deiner versoffenen Kuh ungeklärt geblieben.
    Da mittlerweile mehr als ein Jahr verging, interessiert mich die Fortsetzung ....

  8. X-Moderator
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    #78
    Der Weisheit letzter Schluß

    mein Frosch geht in Teile
    Hab den Hauptkabelbaum brutal mit der Säge entzweit und er war bündig voll mit Sand.
    In Verbindung mit eingetretenem Salz und Wasser die perfekte Laake für Fehlströme wenn ein Mikroriss in irgend einem Steuerkabel ist.

    Natürlich hätte man den Kabelbaum wechseln können
    aber bei 250.000 erschließt sich mir der Sinn nicht ... es bleibt ne alte Karre in die man Kohle stopfen kann wie man will.

    Es gibt ein anderes Moped.

    Das Problem warum der Kabelbaum voller Sand ist liegt unter dem Tank.
    Die Einflugschneise vom Vorderrad saut genau in den Kabelbaum der auf der Steckerbrücke unter dem Tank liegt.
    Das Sandwassergemist geht im Kabelbaum bis in Höhe Batteriekasten - das Wassersandgemisch kann den Kabelbaum nicht verlassen

    - Ende Gelände -

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    #79
    Danke für die Antwort Frosch'n
    Schade das du die Q nicht wieder hinbekommen hast, aber 20Jahre und 220Tkm ist ja auch eine beachtliche Leistung!
    Gruß Jürgen

  10. X-Moderator
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    #80
    21 Jahre und 260.000 - so viel Zeit muß sein ... grins


 
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