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R1100gs Kaufberatung

Erstellt von Michl84, 14.02.2016, 15:39 Uhr · 22 Antworten · 2.745 Aufrufe

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    #11
    Zitat Zitat von Trooper Beitrag anzeigen
    Moin
    Da klink ich mich mal ein. Wollte mir die Tage eine 1100gs Bj98 mit 80tkm an schauen. Gibts da speziele Sachen auf die man schauen sollte?? Ab Bj98 soll die 1100er ja technisch ausgereift sein...... (Getriebe usw.)Oder?
    Meine 1100 ist Baujahr 1998 und hat 2012, also vor vier Jahren, mit 78.000 km 3.400 Euro gekostet. Sie hatte als Ausstattung ABS, Heizgriffe, Protektoren, Kofferhalter, FID und eine hohe PUIG-Scheibe.

    Ob bei dem Kilometerstand das Fahrwerk ausgelutscht ist oder nicht, hängt auch etwas am Einsatz. Gern hinüber sind in dem Alter Bremsleitungen, der Anlasser und/oder die Batterie. Auch die Kupplung könnte hinüber sein, das ist dann aber eine teure Reparatur Das Getriebe ist die letzte Ausbaustufe und gilt als standfest, der Motor auch. Das ABS ist besser als sein Ruf, und wenn es nach dem Start bei kaltem Motor nicht zu blinken aufhört, dann liegt es oft an Batterie oder Anlasser, seltener am ABS selbst.

    In meinen Augen lohnt es sich, auch nach Ausstattung zu suchen. Meine war für mich perfekt, weil ich von der Vorgängerin noch die Koffer hatte, also nur die Kofferträger brauchte. Stahlflex hatte meine schon dran. Wertvoll ist ein besserer als der Seriensitz, ein Wilbers-Fahrwerk, außerdem sollte man gucken, wie die Reifen beineinander sind. Meine waren relativ am Ende, das waren dann gleich nochmal 250 Euro.

    Sollte die angebotene Maschine keine Handprotektoren haben, kann man auch die von der 1150 GS nehmen, die sind besser und kosten als Ersatzteile bei BMW 71 Euro.

    Nach meiner Einschätzung kostet eine R1150GS rund 1.000 Euro mehr als eine vergleichbare R1100GS. Ob es einem das wert ist, muss man selbst sehen.

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    #12
    Wenn sie 110Tkm. gelaufen hat sollte die Kupplung erneuert worden sein, das gleiche gilt für die Stoßdämpfer.
    Das sind beides Verschleißteile die bei der BOXER richtig ins Geld gehen, viele Km sind kein Problem, wenn die
    Verschleißteile keine 110Tkm runter haben.
    Allzeit gute Fahrt, mit der richtigen Endscheidung !!!
    Benny

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    #13
    Es werden halt zu einem großen Teil auch für 20 jahre alte Exemplare mit hohen Laufleistungen noch immer über 3000 € aufgerufen und bezahlt.
    Habe gerade heute mal die Preise in NRW verglichen.
    Ist schon manchmal lächerlich was die Leute so für Vorstellungen haben.
    Weitersuchen und Geduld haben kann sich aber auszahlen.
    Ich habe im September 15 von Privat eine sehr gepflegte, unverbastelte 96er in nahezu neuwertigem Zustand mit 38tkm, Koffern, neuwertigen Reifen, ABS, ohne Gangspringer, ohne KFR, Ölverbrauch gegen Null für 3400,- gekauft und bin absolut zufrieden.
    So manch einer findet das für einen 20 jährigen Bock zuviel, aber das kann man wohl nur beurteilen wenn man die Q mal gesehen und gefahren hat
    Es gibt aber auch Berichte z.B. von Händlerkäufen, die zunächst nach Schnäppchen aussahen, sich aber kurze Zeit später als Fass ohne Boden entpuppten.
    So ein Getriebewechsel reicht halt manchmal schon aus um die ganze Sache unwirtschaftlich zu machen.
    Und selbst alte Hasen blicken nicht immer hinter das polierte Blechkleid.
    So bleibt der Gebrauchtkauf leider immer wieder ein Spiel mit einigen Unbekannten.
    Wohl dem, der ein Forum hat, wo Leute wie z.B. Bonsai und viele Andere mit Rat und Hilfe zur Stelle sind.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #14
    Doublette gelöscht

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    #15
    Zitat Zitat von Arashi Beitrag anzeigen
    Wenn Du eine anschaust, sieh zu das Du ein scheckheft gepflegtes Moped bekommst, da kannst Du in der Regel nix verkehrt machen.
    ´Sehe ich nicht so!

    1) Lange nicht jede (Meister)Werkstatt bietet gute Arbeit
    2) Wenn man immer in die Werkstatt geht, schleicht sich ggfs. ein "die machen das schon - immerhin bezahle ich viel Geld" - und somit eine gewisse Sorglosigkeit ein
    3) eigene Erfahrung: Wenn jemand weiß was er tut, arbeitet ein Privatmann mindestens genauso gut - oft noch besser - als Handwerker / Werkstätten!
    4) bei weitem nicht alle abgerechneten Leistungen werden gemacht (gerade die nicht, deren Überprüfung schwer / unmöglich ist)

    Andreas

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    #16
    Hallo Michl,

    das kann passieren,w enn man eine 1100er GS kauft

    Beste Grüße
    Hannes

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    #17
    Hallo Leute,
    vorab: Ich fahre meine Q seit etwas mehr als 18 Jahren als Erstbesitzer. Ich kann daher aus eigener Erfahrung niGS zu einem gerechtfertigten Gebrauchtpreis sagen. Ich glaube aber, dass hier dazu viel richtiges gesagt worden ist.

    Thema Wartung: Bin da ganz bei AndreasH. Die 11er ist für einen halbwegs begabten Schrauber völlig problemlos zu warten. Da gibt's keine AW's und vielleicht die Versuche unbegabter Auszubildender, 'irgendwie' an der Q Hand anzulegen. Insofern relativiert sich das Inspektionsheft. Meine Dicke hat seit 1998 (1000er Inspektion) auf gut 63 tkm keine Werkstatt mehr gesehen und ist in einem echt gutem Zustand. Ventile, Synchronisierung der Einspritzanlage, ABS-Bremsanlage (für die Bedenkenträger: Obacht...!), Öl/Filterwechsel usw. sind, wenn man ordentlich, in Ruhe und sauber arbeitet, absolut kein Hexenwerk. Auch das sind Dinge, die zum Thema 'Kosten' gehören.

    Die 98/99er Modelle sind ausgereift und von 'Kinderkrankheiten' befreit.

    'Kaputt' war an meiner Q letztlich nur der Handbremszylinder (Alufraß). Fällt durch Undichtigkeit auf und kostet mittlerweile so um die knapp 300 €. Reparatursets haben sich mehrheitlich nicht dauerhaft bewährt.
    Außerdem hat sich der Kabelbaum am Zündschloß durch Knickschäden verabschiedet. Kein Einzelfall. Ca. 70 € neu oder selber flicken.

    Gelbatterien sind prima. Mir kommt niGS anders mehr rein. Seit fast 6 Jahren tut in der Q jetzt eine Fiamm ihren Dienst.

    Stahlflexbremsleitungen sind empfehlenswert. Ewig Ruhe und verbesserter Druckpunkt. In etwa gleicher Preis wie Original-Gummi.

    Verbesserung bringt ein geändertes Fahrwerk. Ja. Aber 'Schrott' - je nach dem, wie stark/lange es genutzt wurde - ist das Orischinol auch nicht. Ich habe dennoch gewechselt (Wilbers / HH-racetech) und kann Gutes berichten. 'Nötig' war der Wechsel aba nicht.

    Gerne geht auch der sog. Hallgeber kaputt. Mal nach 50, mal nach 500 tkm. Dieser Defekt ist insofern nicht wirklich 'planbar'. Sich mal für kleines Geld ein solches Teil gebraucht zu schießen, macht aber Sinn.

    Ein Blick lohnt auch im Bereich des Hinterachsgetriebes. Mal die Gummitülle abziehen und auf Nässe achten. Meine Erfahrung ist die, dass es ein bisschen feucht sein kann, ohne das ein Defekt vorliegt, wenn synthetisches HAG-Getriebeöl verwendet wird. Das kommt mal eher durch. Richtig rauslaufen sollte Öl aber nicht. Dann haben HAG bzw. der Simmering am Getriebausgang eine Macke.

    Für mich ist die 11er immer noch ein tolles Mopped. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass in relevanten Bereichen (Landstraße, kleine Sträßchen mit Kurvengeschlängel, Pässe usw.) eine gut bewegte 12er nicht (so einfach) weg geht... Vielleicht muss man dafür ein bisschen mehr 'arbeiten'. Na und...?

  8. Registriert seit
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    #18
    Sehe ich auch so.
    Man kann man die 11er Q bei etwas handwerklicher Begabung und sorgfältigem Arbeiten, sowie den nötigen Kenntnissen z.B. aus diesem Forum oder auch Powerboxer selber pflegen und warten.
    Was mich interessieren würde, wie´s denn diesbezüglich bei der 12 er aussieht.
    Könnte mir vorstellen, daß es bei den Luftgekühlten ähnlich ist.
    Wobei es mit der Elektrik wahrscheinlich schon etwas heftiger zur Sache geht.
    Aber wie siehts beim Wasserbüffel aus ?

    Gruß m.a.r.t.i.n

  9. Registriert seit
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    #19
    also Handwerklich scheitert nix :-)
    hab meiner ZX9R in Motor selbst revidiert
    nur Boxererfahrung hab ich keine

  10. Registriert seit
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    #20
    Hey Michl,
    da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt- ich meinte die Wassergekühlte 12er GS.
    Hatte nicht daran gedacht , daß der Begriff ja schon vergeben ist
    - sorry!!!
    Hab aber mal nachgeschaut und da stand "Wasserbüffel" sei die Suzi GT750

    Gruß
    m.a.r.t.i.n


 
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