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Radlagerspiel hinten

Erstellt von Schwaben-Q, 22.06.2015, 18:00 Uhr · 53 Antworten · 7.039 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Kawasakimann: Gerd brauchst du glaub ich nicht die Bauteile erklären..Wird das Spiel des dem RL gegenüberliegende Kegelrollenlager eingestellt, betrifft das mM nach auch immer das dagegen abstützende große Radlager: richtig da sollte nach meinem Gefühl keine große Vorspannung am Bessten gerade so Spielfreiheit im Betrieb drauf sein. Man müsste aber nun den im Betieb bei 70.. Grad wirkende Aluausdehnung wissen um kalt eben etwas Vorspannung oder eben Spiel einzujustieren mit den Scheiben, vl sagt Michael mal was dazu, der die Dinger kennt und haltbar einstellt, wenn es nicht Geheimnisse sind, die man sich teuer erarbeitet.
    Vl kann man bei Yamaha mal abschauen wie ein haltbarer Winkeltrieb gebaut werden kann der sogar hält.
    ich kenne die Einzellager dort nicht weiß nur dass die XJ 650 mit 73PS dort gehalten hat und man nichts von vorzeitigen Schäden damals hörte. Die XJ 1100 hatte ja noch mehr Schmackes.

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    #22
    Teilemann:

    ich weiß das Gerd sich super auskennt,
    ich finde es rundum klasse was er an Informationen und Wissen hier einbringt,

    geht es lediglich darum das der Laie versteht das das Radlager hinten nicht ein zu stellen ist.

    Ist das Radlager kaputt kannst Du es wegschmeißen und nicht nachstellen und musst das ganze für teures Geld richten lassen

    Grüße von alter Kawa

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    #23
    Zitat Zitat von kh500h1 Beitrag anzeigen
    Teilemann:

    ich weiß das Gerd sich super auskennt,
    ich finde es rundum klasse was er an Informationen und Wissen hier einbringt,

    geht es lediglich darum das der Laie versteht das das Radlager hinten nicht ein zu stellen ist.

    Ist das Radlager kaputt kannst Du es wegschmeißen und nicht nachstellen und musst das ganze für teures Geld richten lassen

    Grüße von alter Kawa
    Also Jung´s, tut euch nicht streiten.

    die sogenannte "Radlagerung" , das Rillenkugellager und das auf der Gegenseite liegende Kegelrollenlager könnten alleine nichts bewirken.

    Das Rillenkugellager verträgt eine gewisse axiale Kraft Druck/Nm, eine Schrägstellung / einseitge Belastung überhaupt nicht.
    Damit aber das Rillenkugellager nicht den sofortigen Tod stirbt, wurde auf der Gegenseite ein Kegelrollenlager verbaut.

    Dieses Kegelrollenlager verhindert somit eine Schrägstellung des Rillenkugellagers. Diese Radlagerung wird aber trotzdem mit einer Vorspannung, welche im Gehäusedeckel mit Distanzscheiben eingestellt wird, montiert. Vorspannung beträgt bei den meisten BMW Einarmschwingen-HAG´s zwischen 0,05 mm bis 0,10 mm. In Nm wären das ca. 600 Nm.

    Viele, die nur das Rillenkugellager wechseln ohne anschließend das Tellerrad neu einzustellen, wundern sich, das das neue Rillenkugellager schon nach kurzer Zeit defekt ist / Geräusche produziert.

    HAG´s die ich überhole, sei es auch nur den großen Wellendichtring erneuern, werden hier geöffnet und neu eingemessen.


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    #24
    Danke Michael und Kawamann :-),
    Nein streiten tu ich nicht, aber in der Sache scharf abgrenzen.
    Ich gehe dacor dass der leie das Radlager nicht nachstellen kann, aber es wurde einmal eingestellt ( sagen wir ausdistanziert dazu) auf etwas Vorspannung kalt. Ist das Große Lager Lose und das Rad wackelt dort, ist es kapott.
    Bin ich also soweit richtig , dass sich das Alugehäuse unter Betriebswärme noch etwas aufweitet und etwas Vorspannung gut gebrauchen kann, damit es nicht dann wackelt.
    Radlager ( Klassiker VW Käfer) die früher öfter nachgestellt werden mussten, waren im Grunde schon defekt und hätten technisch gesehen schon ausgewechselt werden müssen, aber die Werkstätten machten alle 7500 km Ölwechsel und da stellte man halt etwas nach..
    Ich denke aber wir suchen nach einer haltbareren Lösung für das große Lager und auch die Kleinen Schwingenlager. Vl doch mehr Nadeln oder größere Durchmesser der Schwingenlager ( Dann Normlager) weniger Pressung mehr Weg, Gerd schreibt ja, dass sie nur wenig drehen, mit mehr Durchmesser macht die kleine Rolle dann doch ne Umdrehung auf der Lagerschale und gräbt sich nicht ein.

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    #25
    Hallo zusammen,

    ich danke Euch für das konstruktive Gespräch,
    es dient ja der Sache und ist so für alle verständlich.

    Grüße

  6. Registriert seit
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    #26
    KH500h1 :-)
    du bist ja nicht ganz unbelckt in technischen Sachen, also was machst du beruflich?

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    #27
    teileklaus :-)

    dank meinem technischen Hintergrund versuche ich alles an meinen Motorrädern selber zu "schrauben", besonders bei "alten" Schätzchen findest Du kaum noch jemanden der sich in der heutigen "Teile-Tauschgesellschaft" richtig aus kennt, und mal einen Vergaser ein stellen kann, also selber machen.

    Alles für unser schönes Hobby mit viel Freude am schrauben.

    Grüße

  8. Registriert seit
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    #28
    ja nix zuviel verraten :-(

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    #29
    Hi
    Da werde ich, glaub' ich falsch zitiert.
    Das was ich "bemängele" sind die Schwenklager des HAG. Sie drehen sich nicht wirklich sondern schwenken nur ein Bisschen und graben sich ihre Rattermarken.

    Das grosse Rillenlager wird, wie auch Michael ausführt, sehr wohl vorgespannt. Zumindest hab' ich das in den vergangenen 20 Jahren immer so gemacht. Ausschlaggebend waren und sind die Reparaturunterlagen von BMW und das Wissen aus Lehre und Studium, dass eine derartige Lagerung nun mal vorgespannt werden muss. Ein einziges (das innere) Kegellager ist sinnlos und eines in der Grössenordnung des "grossen" Radlagers (bei vorgegebener Last) nicht viel effizienter als das als Schulterlager missbrauchte Rillenkugellager; dafür wäre es um Etliches teuerer.
    gerd

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    #30
    Hi "wenig drehen" ist für mich wie du es nennst "etwas schwenken", so dass das Nädelchen sich nicht mal ne Umdrehung abrollt, das ist doch so wie du auch beschreibst, Gerd.
    Da müssten die GS mit mehr Weg/ Schwenkwinkel ja auch länger halten?


 
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