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Startschwierigkeiten an 1100GS

Erstellt von goofy, 15.05.2008, 16:20 Uhr · 5 Antworten · 928 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Startschwierigkeiten an 1100GS

    #1
    Hallo zusammen.
    Ich habe mich heute erst im Forum angemeltet, habe aber notürlich sofort schon ein paar dumme Fragen. Ich fahre seit knapp zwei Jahren eine `97er
    GS und bin nach wie vor begeistert. Genau das richtige für das Sauerland. Am Pfingstwochenende traten dann aber das erste mal Probleme auf. Kurz vor der Rheinfähre in Linz ließ sie sich nicht mehr starten. Der gelbe Engel hat dann überbrückt und sie lief problemlos. Er sagte das die Batterie einen Schlag hat. Also hab ich am Dienstag eine neue eingebaut, und siehe da: Sie ließ sich nicht starten. Markenware Varta, einen ganzen Tag am Ladegerät. Der Anlasser drehte kaum durch. Erster Startversuch ging, der zweite nicht mehr. Nun zu meinen Fragen. Kann es sein das die Kohlebürsten hin sind? Ausserdem ist mir bei der Tankdemontage selbstverständlich die Mutter von der Halteschraube runtergefallen. Das lichtscheue ........ liegt wohl irgendwo unter dem Batteriekasten, aber ich kann sie nicht finden. Kann sie da irgend einen Schaden anrichten, oder einfach ignorieren bis sie von alleine rausfällt.
    Ich würde mich über ein paar nicht beängstigende antworten freuen.

    Gruß aus dem Sauerland
    Goofy

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    Standard

    #2
    Hallo Goofy,
    meine hatte auch Startschwierigkeiten. Ich hab den Anlasser ausgebaut, zerlegt und sauber gemacht, bei soviel km kann sich einiges an Staub drin ablegen und irgendwann zieht er nicht mehr richtig, jetzt geht er bzw läuft er wieder.

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    #3
    Hallo Rainer,
    danke für deinen Rat, aber trotz des alters hat sie erst 32tkm gelaufen. Ist das ein häufiges Problem?

    Gruß Goofy

  4. Registriert seit
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    #4
    Hi Goofy.

    Die Laufleistung ist dem Anlasser leider absolut schnurz. Der verabschiedet sich ab und an mal gerne. Falls du die Möglichkeit hast, die Stromaufnahme während des Anlassens zu messen (Zangenamperemeter; Werkstattausrüstung) und dabei mehr als 140A gezogen werden, dürfte der Anlasser hin sein. Hier lösen sich im Inneren schon mal die Magnete und behindern den Anlasser bei seiner Tätigkeit. Das geht u.U. so weit, dass er sich gar nicht mehr drehen mag.
    Also: Anlasser messen (lassen) und gglfs. öffnen.

    Die lichtscheue Mutter kann dort, wo sie hingefallen ist keinen Schaden anrichten. Lediglich als fliegender Fremdkörper könnte sie, wenn sie sich dann doch mal vom Mopped trennt und hochgeschleudert wird, die eine oder andere Windschutzscheibe heimsuchen.

  5. Registriert seit
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    #5
    Hallo Hermann

    So was hab ich schon befürchtet. Dann werde ich den Anlasser wohl mal ausbauen und hoffen, das durch meine Schusseligkeit nicht noch mehr Kleinteile in den Tiefen meiner Q verschwinden. Müsste er sich denn von hand leicht drehen lassen?

    Gruß Gunther

  6. Registriert seit
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    #6
    Hi Gunther-Goofy.

    Ein intakter Anlasser lässt sich, ähnlich wie ein "normaler" Elektromotor, mit ein wenig Kraftaufwand ruckweise drehen.
    Ein neuer Anlasser ist beim nicht gerade als Schnäppchen zu kriegen. Beim Autoverwerter allerdings schon; es passen nämlich auch die Anlasser von Citroen 2CV und Corsa B. Es muss dann nur das Vorsatzgetriebe vom alten Anlasser übernommen werden. Umbau ist nicht schwer: wenn du es schaffst, den Anlasser auszubauen, dann kannst du auch das Getriebe umbauen. Ist kein größerer Akt.
    Auf den Anlassern ist i.d.R. ein Pfeil mit der Drehrichtung angebracht; die Richtung muss natürlich übereinstimmen.


 

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