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Tacho im Eimer... und andere Fragen

Erstellt von gro.xmg, 10.07.2015, 18:49 Uhr · 6 Antworten · 695 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Tacho im Eimer... und andere Fragen

    #1
    Hallo Gemeinde
    Ich bin seit 2000 stolzer Besitzer einer der letzten R1100GS - die bisher klaglos ihren Dienst verrichtet hat. War erst ein Mal beim Händler (ca. 2007) um das Ventilspiel und die Synchronisation einstellen zu lassen, den Rest hab ich zusammen mit meinem alten Herren erledigt (Stahlflex einbauen, Motoröl / Bremsflüssigkeit / Luftfiler / Zündkerzen / Bremsklötze tauschen). Habe mittlerweile die 100.000 km geknackt
    Bei der letzten Ausfahrt ist mir eine rote Flüssigkeit entgegengeflogen, war Regenwetter auf der Autobahn und ich habe mir erst mal nichts dabei gedacht (Scherzbold im Auto der was ausleert o.ä.).
    Eine Woche später wollte ich fahren - Tacho tot. Alles zerlegt, oben wo die Welle am Tacho befestigt ist war ein kleines rotes Massaker (angedrocknete Flüssigkeitsreste), die Welle war tot. Neue Welle gekauft, halb aufgesteckt am Tacho (man will ja sehen ob sich was bewegt) das Rad nur leicht gedreht (als hätte ichs geahnt) -> keine Reaktion an der Welle oben. Welle von Tacho gezogen - Rad dreht, Welle dreht. Neuen Tacho bestellt
    Nun die Fragen:
    - hat jemand eine Ahnung, was für eine Flüssigkeit da scheinbar im Tacho war? Hab gefühlt das ganze Internet durchsucht und nicht gefunden.
    - Schätzungsweise wäre es mal von Vorteil, die restlichen Flüssigkeiten wechseln zu lassen - Kardanöl, Getriebeöl,... gibt es sonst noch was wofür man zum Freundlichen sollte - oder was man selbst (als moderat begabter Schrauber) erledigen könnte? Außer den kompletten Kabelbaum austauschen, die Stränge werden langsam echt porös

    Edit: Bilder zur Visualisierung eingefügt dsc_0589.jpgdsc_0590.jpg

  2. Registriert seit
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    #2
    Wo parkt dein moped? Sieht nach angetrockneten rostigen Wasser aus.

  3. Registriert seit
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    #3
    2000 gekauft. Bis 2009 immer Garage. Dann 2 Jahre außen (die waren übel, das stimmt). Seit 2012 in einem Schuppen.
    Bin fast nur bei trockenem Wetter gefahren... bis auf die oben beschriebene Fahrt (da hat die Q mehr Wasser gesehen als die letzten 15 Jahre zusammen, zumindest was das Fahrwetter anbelangt).
    Rost wäre eine Erklärung... aber so viel auf einmal, das müsste ja irgendwie in den Tacho gekommen sein? Und dann viel Zeit gehabt haben zum "Unheil anrichten" (ohne die Funktion zu beeinträchtigen). Und dann mit einem Schlag "ausgebrochen", vorher war davon nichts zu sehen. Sehr seltsam... hat das schon irgendjemand mal gehabt?

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von gro.xmg Beitrag anzeigen
    Hallo Gemeinde
    - Schätzungsweise wäre es mal von Vorteil, die restlichen Flüssigkeiten wechseln zu lassen - Kardanöl, Getriebeöl,... gibt es sonst noch was wofür man zum Freundlichen sollte - oder was man selbst (als moderat begabter Schrauber) erledigen könnte?
    Das Öl vom HAG und Getriebe solltest du so schnell wie möglich wechseln (das war ja hoffentlich keine 15 Jahre /100.000 km drinne).
    Dann wäre da noch der Riemen von der Lichtmaschine, den solltest du dir auch unbedingt mal anschauen (und gleich wechseln).
    Bleibt noch der Benzinfilter, der unglücklicherweise im Tank sitzt, zum Wechseln muss der runter.

    Kann man alles selber machen und kostet auch nicht viel. Lies dich mal bei powerboxer ein, da findest du alles was du brauchst (und wenn nicht gibt's ja noch Hilfe hier im Forum)

  5. X-Moderator
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    #5
    Rost - schaue bitte nach ob der Tachoantrieb gelitten hat - Mitnehmerarm zum Vorderrad sollte sich frei bewegen lassen

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Frosch'n Beitrag anzeigen
    Rost - schaue bitte nach ob der Tachoantrieb gelitten hat - Mitnehmerarm zum Vorderrad sollte sich frei bewegen lassen
    Unten war alles ok, keine Flüssigkeit, alles dreht sich. Zum Glück auch die neue Tachowelle, ich hoffe die hat von der achtel Raddrehung mit Blockierung am Tacho nich zu sehr gelitten. Hab mich nur gewundert was die rote Soße soll, Rost hab ich aufgrund der Menge für unwahrscheinlich gehalten, kam ja alles auf einmal raus.
    Den Riemen für die Lichtmaschine haben wir auch schon gewechselt, zusammen mit den Zündkerzen und dem Luftfilter vor 2 Jahren... ich gebe zu, bei den Betreibsstoffen und -teilen mit den längeren Intervallen sind wir "etwas" hinterher.
    Ich denke ein Aufenthalt beim Freundlichen mit Ölwechseln und genereller Durchsicht ist trotzdem eine gute Idee.

  7. X-Moderator
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    #7
    Archimedische Schraube - das währe eine Erklärung dafür wie die Sauce in den Tacho gekommen ist.

    Wenn die Well so montiert ist das die Steigung der Welle nach oben zeigt, wirkt das wie eine Archimedische Schraube und pumpt das Rostwasser zum Tacho wo es dann über den Wellenanschluß eindringt ... deswegen werden die Wellen immer so eingebaut das die Steigung der Windungen vom Wellendraht nach unten zeigen - richtung Wellenantrieb


 

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