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Tips zur Einstellung Öhlins Fahrwerk

Erstellt von DucGs, 28.09.2010, 20:46 Uhr · 18 Antworten · 3.311 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Tips zur Einstellung Öhlins Fahrwerk

    #1
    Hallo liebe GS Gemeinde,

    diesen Sommer im Dolomitenurlaub hatte ich im 2 Mann Betrieb und Gepäck mit meiner 1100er GS 3 Mal ein "durchschlagendes" Erlebnis.Ich denke dass nach 89 000 km das Fahewerk dann auch mal seinen Dienst versagen darf.Nun gut....ich habe mich dann nach langem Überlegen für ein Öhlins Fahrwerk entschieden.Ich habs jetzt seit ca. 2 Wochen drin und war erst mal positiv begeistert.
    Nun bin ich aber an dem Punkt an dem ich das Ganze etwas genauer einstellen möchte und dazu sagen muss dass ich davon nicht so die riesen Ahnung habe und ich aus der Beschreibung nicht wirklich schlau werde.Ich wiege 75 kg und habe den vorderen jetzt 15 Klicks und den hinteren 14 offen.
    Klar muss es immer individuell abgestimmt werden aber kann mir jemand sagen ob die Klicks in Etwa passen oder ob das gar nicht passen kann?Oder hat mir jemand von euch einen bestimmten Einstellungsvorschlag??
    Zum Anderen weiss ich nicht genau was ich mit dem Rad/Preload genau einstellen kann.....welches ja am originalen Federbein vorhanden war.Ist das nur gedacht für den Soziusbetrieb?
    Danke schon mal für ein paar Erfahrungen.
    Gruß
    Alex

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    Standard

    #2
    moin,

    wie viele klicks zur guten einstellung führen ist aufgrund von individuellen federbeinen schwer zu sagen.

    hier mal ein tauglicher link zum thema:
    fahrwerkseinstellung


    kurzfassung:

    • aktuelle einstellung notieren!!! (falls die neue nix taugen sollte)
    • druck- und zugstufe komplett aufdrehen
    • federbasis vorne auf ca. 40% negativfederweg einstellen (mit fahrer)
    • federbasis hinten auf ca. 30% negativfederweg einstellen (mit fahrer)
    • zugstufe vorne so einstellen, dass das mopped beim einfedern einigermaßen flott hochkommt, nach oben schwingt, dann runter geht und dort bleibt. (also eine schwingung, mehr nicht)
    • zugstufe hinten so einstellen, dass es hinten mit gleicher geschwindigkeit ausfedert wie vorne
    • druckstufe hinten (falls vorhanden) so einstellen, dass es hinten mit gleicher geschwindigkeit einfedert wie vorne
    • diese einstellung auf probefahrt durch einzelne klicks verändern um das optimum zu finden. dabei immer nur ein parameter ändern!

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    Standard

    #3
    Hallo Larsi99,

    danke mal für die Antwort....der link ist sehr interessant....ich werde ihn mal diese Woche genauer studieren.

    Gruß

    Alex

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    #4
    Ich gönnte meiner 11er damals auch so um den Kilometer rum Öhlins Stoßdämpfer. Anleitung lesen, nö hab ich nicht gemacht, erst mal selber dran rumgedreht, eingebaut, gefahren. Und mir dann gedacht, sooo toll sind die Dinger ja auch nicht. Wieder dran rumgedreht, naja, war alles nicht zielführend, bis mir wieder die Anleitung einfiel, wo die Grundeinstellung drin stand. Die wieder hergestellt und Aaaaaahhhh! Welch ein Erlebnis! Die hat einwandfrei gepasst, nur den Beladungszustand am Stellrad des hinteren Stoßdämpfers über 2, 3, oder 4 Klicks anpassen und es funktionierte seither immer.
    So langsam lese ich vermehrt Anleitungen

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    #6
    Hallo Alex Mayer,

    kannst Du mir sagen wie Deine Grundeinstellungswerte waren bzw. sind?

    Gruß

    Alex

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    #7
    hab Dir 2 Pn's geschickt
    aber so geheim isses glaub ich nicht, steht ja ganz öffentlich bei TT:

    http://www.touratech.com/shops/004/d...040-0419-0.PDF

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    #8
    na kuck....das ist ja prima.Von dem Händler von dem ich die Federbeine bezogen habe bekam ich keine Auskunft über die originalen Einstellungen da er normalerweise nur Kawas bestückt....super ich danke recht herzlich!

  9. Registriert seit
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    #9
    so.....ich wollt mich nochmals melden nachdem ich am Wochenende nochmals Gelegenheit zu ner großen Pässetour in den schweizer Alpen hatte.
    Ich habe die empfohlenen Einstellungen von TT vorgenommen und war sehr zufrieden.
    Nun hab ich allesdings ein neues Problem.Wenn ich bergab vor einer Serpentine stark anbremse versteift sicht vorne alles sehr stark und das ABS spricht dann zu früh an.Dies ist mir ein paar mal passiert...immer dann wenn die Strasse wellig und uneben ist.Ich bin diese Pässe schon unzählige Male gefahren aber das ABS hat früher nie angesprochen.
    Kann sich jemand einen Reim auf dieses Sympthom machen?

    Es ist nämlich in so einer Situation eher brandgefährlich wenn das ABS anspricht....war kein tolles Gefühl.

    Grüße an alle

    ALEX

  10. Registriert seit
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    Standard Einstellungssache

    #10
    Hallo, je härter die Feder und je mehr gdeämpft wird umso öfter kommte es dazu , daß das Rad den Bodenkontakt verliert.
    Und in diesem Fall regelt das ABS , da das Rad in dem Moment quasi stehenbleibt.
    Den Effekt kennt quasi jeder GS-Fahrer, Ne Bodenwelle und gleichzeitig auf der Bremse und das ABS regelt bis weiß wohin. Da gab es auch schon Unfälle.
    Bei schlechten Straßen dreh ich die Dämpfung 3-4 Klicks weiter auf und aus die Maus.
    Die beste Federung und Dämpfung ist immer nur ein Kompromiss.

    Mechanisch Grip ist daß was die Breme braucht, d.h.--> angepasste Federung und Dämpfung in abhängigkeit zur Beladung und Straßenzustand.
    Sie froh, daß es regelt, bei anderen ( ABS-losen ) Mopped hauts dich hin.
    Meiner Meinung nach , ist die Angabe von Touratech etwas zu sehr in Richtung Reiise mit Gepäck ausgelegt.


    Gruss Achim


 
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