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Überwintern

Erstellt von ackibu, 14.10.2010, 12:47 Uhr · 39 Antworten · 6.408 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Überwintern

    #1
    Ich hab mal eine Frage zum Überwintern:

    Meine GS überwintert zum ersten Mal bei mir. Kann ich die Batterie über die Bordsteckdose an ein Ladegerät zur Ladeerhaltung und Pflege anschließen, oder muss ich sie ausbauen. Was muss ich sonst noch beachten?

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    Standard Überwintern

    #2
    Moin,

    du kannst die Batterie ..... sofern es eine Gel-Battrerie ist, über Winter am Motorrad lassen und über die Ladevorrichtung aufladen.
    Ich habe mir ein Dauerladegerät bei Ebay gekauft und lasse das Ladegerät
    die ganze Standzeit am Netz.
    Dieses Ladegerät gib nur dann den Strom an die Batterie ab, wenn benötigt !

    ..Automatik - Lader AL 300 pro..

    Gruß Günter

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich habe keine Gel Batterie. Also ausbauen?
    Mein Ladegerät ist ein Saito "ProCharger" von Louis.

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von ackibu Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Gel Batterie. Also ausbauen?
    Mein Ladegerät ist ein Saito "ProCharger" von Louis.
    Macht doch nicht immer eine Religion aus der Baterieladung, (erhalten, nachladen...)
    Gelegentlich (nach 4-6 Wochen)ans Ladegerät für ca.2h wenn angeklemmt oder abgeklemmt einmal voll und gut is.

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    #5
    Genau !

    Wenn du regelmäßig mal die Sitzbank abnimmst kannst du den Säurestand optisch prüfen. Solange du dich mit allen Zellen zwischen min und max bewegst, muß die Bakterie auch nicht raus. Mußt halt nur hinterher sein.... Falls was fehlt, immer nach dem laden demineralisiertes Wasser nachfüllen. Und nicht über max auffüllen...

    Gruß

    Thorsten

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Bart Beitrag anzeigen
    Macht doch nicht immer eine Religion aus der Batterieladung
    GS -> ist Religion

    Aber jedes Jahr wird diese Frage mehrfach gestellt, so dass man eigentlich nur die "SUCHE" bemühen müsste!

  7. Registriert seit
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    #8
    Zitat von ManfredK
    Grundsätzlich alles nach Lehrbuch richtig.... aber zu viel Aufwand um die Batterie

    Wer eine intakte MF Batterie hat (Vara hat ab Werk keine Gel-Batterie) und die Tipps zum Einwintern beachtet hat (kalt und trocken lagern) muss seine Batterie jetzt nach 4 - 6 Monaten nicht laden.

    Wenn doch sollte vor dem Laden eine einfach Spannungsmessung durchgeführt werden

    < 12 V = Batterie tod
    > 12,0 < 12,5 V Batterie ist leer es bestehen noch Chancen; Ladezustand 0 - 50 %
    = 12,5 V Batterie ok, Ladezustand 50 % Batterie laden
    > 12,5 < 12,8 V Ladezustand 50 - 75 % nicht laden, einfach eine Tour machen
    > 12,8 V - 13,2 V Ladezustand 75 - 100 % (sollte eine intakte MF-Batterie nach 4 Monaten trockener und kalter Lagerung erreichen) einfach losfahren.

    Bei 12,5 V Ladezustand Batterie ca 1 - 1,5 h an einem beliebigen Ladegerät mit 4 - 6 Ah Ladestrom laden

    Bei 12 V Ladezustand Batterie ca 2 - 2,5 h an einem beliebigen Ladegerät mit 4 - 6 Ah Ladestrom laden.

    Bei dieser Ladedauer ist ein Überladen der Batterie ausgeschlossen.

    Würde das Fahrzeug fremdgestartet und anschließend eine Tour gemacht werden, hätte die Lima nichts besseres zu tun als mit 10 - 30 A Ladestrom die Batterie schnellstmöglich zu laden. Natürlich spannungsbegrenzt. Die Sulfatbildung entsteht nicht beim laden der Batterie sondern beim vorherigen unsachgerechten Lagern der Batterie (Spannung wird kleiner 12,5 V)

    Die Spannungsbegrenzung fehlt einfachen "Baumarkt" Ladegeräten deswegen die Zeitbegrenzung.

    Preiswerte Ladegeräte mit "Entsulfatierungsstellung" funktionieren meist nicht korrekt und können nur einen Teil der Batteriekapazität wieder herstellen. Genügt vielleicht um einen sommer zu überstehen, spätestens im Herbst schwächelt sie aber...

    Da die Lebensdauer der Batterie in sogenannten Ladezyklen definiert wird, halte ich von Erhaltungsladegeräten auch der intelligentesten Sorte rein gar nichts....

    Eine MF Batterie als "BackUp" Batterie z.B. Notstromversorgung hat eine Lebensdauer von ca 1000 Ladezyklen, darf dann aber auch nur bis etwa 13,8 V geladen werden. Eine Starterbatterie wird in der Regel mit 250 - 500 Ladezyklen auskommen müssen (in Abhängigkeit von der Entladetiefe) und sollte daher möglichst wenig geladen werden

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Also!
    Ich lade meine Batterie,wenn überhaupt,mit einem gewissen Ladestrom in Ampere.In Ah zu laden geht nicht in mein Hirn.
    Gruß
    Karl

  10. Registriert seit
    17.04.2004
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    Standard

    #10
    Hi
    Ich lade meine Batterie mit einer gewissen Spannung! Der Ladestrom stellt sich von selbst ein und ist abhängig vom Ri der Batterie.
    Begrenzt ist er auf jeden Fall durch die Leistung des Ladegerätes. Bei Blei-Säure-Batterien muss/sollte man ihn zusätzlich, bezogen auf die Batteriekapazität, begrenzen.
    Bei Wahl der richtigen Spannung (~13,7V) ist voillkommen egal wie lange das Ladegerät dranhängt. Sobald die Ladespannung gleich der Batteriespannung ist fliesst kein Strom mehr und somit ist Schluss.
    Wählt man die Spannung höher weil man so ein bisschen Ladezeit spart und 2...3% mehr reinquetschen kann, brodelt zum Schluss die Batterie und verkocht ihr Wasser. Bei den Gel- oder AGM- Varianten gibt's nicht viel zu verkochen und die Batterie fühlt sich nur "unwohl" .
    Deshalb schalten diese grossartigen Geräte "irgendwann" (hoffentlich) zurück auf die "richtige" Spannung, warten ab bis die Selbstentladung die Batteriespannung etwas hat absinken lassen, und beginnen dann von Neuem mit dem Irrsinn des Überladens.
    Wichtig ist das in der Überwinterungsphase. Da braucht man ständig eine bis zum Erbrechen geladene Batterie weil der 01.03. schlagartig kommen könnte und man fahren "muss" . Sicherlich kann man auch eine ständig geladene Batterie dauernd "entsulfatieren". Die Frage ist nur: Wenn sie ständig voll geladen ist, woher kommt dann, wenn überhaupt, das Sulfat?
    Vergleichbar ist, wenn man den Tank randvoll macht. Da sabbert zwar Sprit aus dem Überlauf aber man kommt, so man gleich losfährt, einige Km weiter weil ja nicht das Ganze "Zuviel" über die Entlüftung raussabbert sondern man auch ein bisschen was verfährt. Dabei hat die Tankmethode gegenüber der Batterie einen Vorteil: Den Tank stört es nicht
    gerd


 
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