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Wasser im Tank und pfeiffende Benzinpumpe

Erstellt von abutzki, 24.11.2011, 11:30 Uhr · 20 Antworten · 3.412 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Hi
    Lesen
    http://www.powerboxer.de/tank-sitz/7...en-standzeiten

    Wieviel Wasser kann denn aus einem Volumen von max 22 Litern kondensieren? Wenn es bei relativ geringer Temperatur (die Aussentemperatur sinkt ja nicht von heut auf morgen von 35 auf 0 Grad) dampfförmig vorliegt, kann nicht arg viel Wasser enthalten sein. Dazu kommt, dass das "offene" Tankvolumen ja nicht mit Wasserdampf sondern nur mit Luft der entsprechenden Luftfeuchtigkeit gefüllt ist.
    Folglich muss Luft nachströmen damit immer mehr gasförmiges Wasser kondensieren kann.

    Das kann man nur bei alten Vergasermoppeds mit Be(!)tlüftungsloch im Deckel, durch "randvoll" verhindern.
    Der Tank einer Q lässt sich nicht bis zum Rand füllen. Bei den Einspritzern bleibt oben eine Luftblase mit ca 5 cm Höhe weil das Roll-Over-Ventil (=Belüftung) "randvoll" verhindert.
    Nebenbei sind die Tanks der Qe innen beschichtet und sollten Wasser widerstehen. Wie lange diese Beschichtung hält weiss ich nicht. Bei meiner ehemaligen 1100 tut sie es seit 1997, bei anderen platzt das Zeug bereits bei jüngeren Modellen ab.

    Gehen wir also davon aus, dass Wasser irgendwie in den Tank gelangt, dann hat es zumindest die Tendenz sich nach unten abzusetzen. Es ist schwerer als die wesentlichen restlichen Bestandteile. Ob es bei intakter Beschichtung im "offenen" Raum Schäden anrichtet weiss ich nicht wirklich, gehe aber davon aus, dass die Beschichtung einen Sinn hat.
    Saugt die Einspritzung dann dieses abgesetzte Wasser an, wird der Motor nicht funktionieren.

    Ob das bereits während der 3 Monate Winterpause passiert oder ein oder mehrere Jahreszyklen nötig sind (da wird's zwischendurch mal warm und es ist mehr Wasser in der Luft!) will ich nicht schätzen. Zumindest waren 3..4 Monate Stanzeit in den Wintern der letzten 15 Jahre nie hinderlich.

    Manche Tips sind überholt
    "Wenn die Zündung eingeschaltet ist sollte man auch losfahren weil sonst die Zündspule durchbrennen kann". Das war mal korrekt (ich hab's erlebt :-(). Einen Einspritzer kannst Du mit eingeschalteter Zündung stehen lassen bis die Batterie leer ist.
    gerd

  2. Momber Gast

    Standard

    #12
    Hab ich doch.
    Dort steht aber nichts drin, was mit meiner Frage zu tun hätte.
    Geringe (!) Mengen Wasser, die ihren Weg (wie auch immer) in den Tank finden, liegen übrigens nicht am Boden rum, sondern sie werden von den im Kraftstoff enthaltenen Zusatzstoffen absorbiert. Übrigens mehr bei E10 als bei E5.
    Bis sie wieder ausfallen und sich absetzen (und damit Schaden anrichten) können, dauert Jahre.
    Die winzige Menge an Luft, die sich bei vollstmöglich gefülltem Tank noch in demselben befindet, kann unmöglich soviel Wasserdampf enthalten, dass man ein Wort darüber verlieren müsste.
    Und über den Tankbelüftungsschlauch wird - außer bei extremem Temperaturschwankungen - auch kein großartiger Luft(feuchtigkeits)austausch stattfinden.

    Ich bleibe also dabei, dass es bei unseren Tanks sinnvoll ist, vor der Winterpause so weit wie möglich vollzutanken. Schaden kann es auf jeden Fall nicht.
    Ich mache das seit 12 Jahren so und da ich keinerlei Probleme mit Rost oder Kondenswasser habe, sehe ich keine Veranlassung, meine Taktik zu ändern.

    Den Tank komplett zu entleeren und knochentrocken aufzubewahren kann natürlich ebenfalls nicht schaden - aber es ist viel umständlicher (nicht zuletzt, weil man den Tank der GS eingentlich gar nicht ganz leer kriegt, ohne sich auf den Kopf zu stellen und mit den Ohren zu wackeln).
    Das hat zwar einen weiteren Vorteil, nämlich dass er im Frühling mit frischem, zündwilligen Benzin wieder befüllt wird... andererseits habe ich mit drei Monate altem Super E5 in dieser Hinsicht noch nie Probleme gehabt.

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    #13
    So dann ist es mal Zeit für eine Beichte. Also das Problem ist gelöst. Ich hatte so ca. 2 Liter Wasser und Rost im Tank. Der Gummiring unter dem Tankdeckel hat gefehlt und da konnte das Wasser fleissig reinlaufen.

    Der Tank ist neu beschichtet worden, der Benzinfilter wurde erneuert und dann alles wieder zusammengebaut. Siehe da kein Pfeifen mehr zu hören. Der Benzinfilter hatte sich wohl so zugesetzt, dass nicht mehr viel ging und die Pumpe im wahrsten Sinne des Wortes aus dem letzten Loch gepfiffen hat.

    Sollte jemand eine Benzinpumpe brauchen kann er sich melden, ich habe noch eine auf Reserve.

    Viele Grüße, Marcel

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von Momber Beitrag anzeigen
    Das ist genau der Punkt.
    Wenn das Motorrad über Winter mit nicht ganz vollem Tank in der Kälte steht, kommt das Wasser von ganz alleine: durch die Kondensation der in der Luft (im Tank) enthaltenen Feuchtigkeit an den Tankwänden.
    Hallo
    hört sich gut an, aber bei 40 Grad Temperaturdifferenz mit den konservativsten Werten gerechnet ergeben sich 50 Gramm Wasser was ausfallen kann pro Qubikmeter Luft, wieviele Jahre muß man das machen um einen Liter zusammen zu bekommen bei 23 Liter nutzbarer Tankinhalt.
    So ca. 55 Jahre, das Wasser muß auf anderem Weg reingekommen sein.
    Gruß

  5. Momber Gast

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    #15
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    um einen Liter zusammen zu bekommen
    Dass ein ganzer Liter reines Wasser im Tank ist (war) glaube ich auch erst, wenn ich es sehe.

  6. Registriert seit
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    #16
    Deine Sache. Ich habs bei meinem Tank gesehen und glaube deshalb, dass dies auch bei anderen Tanks geschieht

    Aber natürlich nicht durch Kondens...

  7. hbokel Gast

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    #17
    Zitat Zitat von abutzki Beitrag anzeigen
    Sollte jemand eine Benzinpumpe brauchen kann er sich melden, ich habe noch eine auf Reserve.
    Hallo Marcel,

    bei der R850 meiner Freundin pfeift's im Tank, obwohl kein Wasser drinnen ist (ich hab nachgesehen). Weil wir demnächst auf eine größere Tour wollen, wäre ich an einer Reserve-Pumpe interessiert. Was soll die kosten?

    Gruß
    Heinz

  8. Registriert seit
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    Standard

    #18
    Hi
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    steht die Maschiene permanent draußen (im Regen), dann besteht die Möglichkeit das Wasser
    an der Tankdeckeldichtung oder durch das Tankschloss einfließt.
    Dass das zutrifft kann ich nicht glauben. Über eine luftdichte Deckeldichtung soll Wasser eindringen? Gleiches gilt für das Schloss. Wäre darüber so viel Wasser eingedrungen, dürfte es sich nicht mehr bewegen weil es zugerostet wäre.

    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Der Tank ist von innen nicht beschichtet; Da Benzin Ölhaltig ist, kann
    er nicht rosten; es sei denn, Wasser dringt ein. Darum soll bei längeren Standzeiten auch immer voll betankt sein, um Feuchtigkeit keine Chance
    zu geben.
    Das ist schlicht und ergreifend falsch. Zum einen ist der Tank beschichtet (Fertan) und zum Anderen ist Benzin nicht ölhaltig. Das mit dem "vollbetankt" war (noch) in den Sechzigern richtig.
    http://www.powerboxer.de/tank-sitz/7...en-standzeiten
    http://www.beule-im-tank.de/tank_bearbeiten_01.html
    http://www.tankmanufaktur.de/ursachen.html

    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    In Deinem Fall nur die Korrosion beseitigen und nicht beschichten, da eine Beschichtung oder Grundierung sich im Benzin langsam zersetzt.
    Das sag' mal BMW, dass sie eine Beschichtung aufbringen die sich bei Kontakt mit Benzin auflöst. Die meiner 1100 von 97 tut es nicht. Nicht widersprechen würde ich wenn jemand behauptet der eine oder andere Tank sei schlampig beschichtet.

    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Die Beseitigung des Rostes hängt vom Korrosionsgrad ab. Das kann von Spülungen bis hin zum Sandstrahlen sein, jedoch so weich wie möglich und so hart wie nötig.
    Ja

    gerd

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    #19
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi

    Dass das zutrifft kann ich nicht glauben. Über eine luftdichte Deckeldichtung soll Wasser eindringen? Gleiches gilt für das Schloss. Wäre darüber so viel Wasser eingedrungen, dürfte es sich nicht mehr bewegen weil es zugerostet wäre.



    gerd

    als ich meine 850er Q vor 2 jahren gerade frisch gekauft hatte und die erste tour machen wollte ruckelte das ding auf der autobahn recht heftig und ich bin grad noch am samstag früh in die niederlassung münchen gekommen..die letzten 500meter musste ich schieben.
    problem 1:
    tankdeckeldichtung durch rost an der dichtung und dichtfläche am tank nicht ganz dicht. ursache für den rost siehe problem 2.
    problem 2:
    ablaufrohr verstopft, dass sich wasser um den tankdeckel sammeln konnte
    problem 3:
    kistet stand übernacht bei regen im freien
    in der niederlassung wurde der tank ausgebaut und etwas wasser entfernt..
    der werkstattmeister hat als erstes die tankdichtung und den ablauf geprüft und gemeint, dass das öfter vorkommt.
    leider gab des dann noch ein problem 4 als ich weiter fahren wollte:
    geber an der kurbelwelle defekt und das ding war leider nicht lagernd.
    hatte ich aber bei der ersten probefahrt und den danach zurückgelegten 500 km nicht bemerkt.

    also erste große tour nach 50km beendet...und etwas verwundert über die kleinen problemchen von so einer made in germany karre mit 22tkm.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #20
    Hi
    Zitat Zitat von gravedigger Beitrag anzeigen
    problem 1:
    tankdeckeldichtung durch rost an der dichtung und dichtfläche am tank nicht ganz dicht. ursache für den rost siehe problem 2.
    problem 2:
    ablaufrohr verstopft, dass sich wasser um den tankdeckel sammeln konnte
    problem 3:
    kistet stand übernacht bei regen im freien
    Du schreibst es selbst: Deine Tankdeckeldichtung war nicht dicht und der Rost hat niemanden gestört (Du wusstest es vielleicht noch nicht)!
    Selbst wenn der Ablauf verstopft ist, läuft bei intakter Dichtung nichts in den Tank. Das passiert erst wenn man den Deckel öffnet und dabei sehe (zumindest ich) dass da Wasser (oder "irgendwas") reinläuft. Wenn ich mir "23-mal" dabei nichts denke. . .

    Nachdem "vor 2 Jahren" die Q sehr wahrscheinlich nicht neu sondern gebraucht war, hat entweder der Vorbesitzer geschludert oder, falls Du sie bei einem Freundlichen gekauft hast, hat dieser die Maschine "ganz bestimmt gründlich durchgesehen"

    gerd


 
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