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Weltreise mit GS 1100

Erstellt von Jojo1987, 10.02.2015, 13:56 Uhr · 37 Antworten · 6.041 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Weltreise mit GS 1100

    #1
    Hallo Bikerfreunde,

    habe eine etwas weitere Reise (von Österreich bis Australien) für 2016 geplant und bin gerade dabei nach einem zuverlässigen Motorrad für dieses Unterfangen zu suchen, womit ich gleich mal meine Frage loswerden möchte:

    Bitte um Meinungen und Erfahrungsberichte für eine GS 1100 BJ 96-99 km-Stand ab 50.000km.
    Welche Eigenschaften, positive als auch negative.
    Mit welchen Arbeiten kann ich ab diesem km-Stand bis zu 100.000km rechnen, welche Ersatzteile sollten auf die Reise mitgenommen werden? Würdet ihr als eingefleischte GS-Fahrer, mir dieses Motorrad für das Vorhaben empfehlen??

    Freue mich über eure Antworten!!

    Johannes

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    #2
    Hallo Jojo,

    willkommen im Forum. 2013 habe ich mit meiner 1100GS eine kleine Tour in den Iran und durch den Kaukasus und Russland zurück gemacht. Die Q hatte auf den 22.000 km ein kaputtes Birnchen im Zusatzscheinwerfer und einen Nagel im Reifen, das wars auch schon. Spezielle Ersatzteile hatte ich eigentlich keine dabei, wo soll man da auch anfangen? Besser das wichtigste Werkzeug einpacken und Reifen-Reparaturset, Kabelbinder, Tape und solche universellen Sachen. Vorher solltest Du auf jeden Fall eine vernünftige Wartung machen, alle Flüssigkeiten neu. Gut ist es, wenn man Ventilspiel und andere kleine Dinge auch unterwegs selber machen kann.

    Positiv ist natürlich Fahrspass, Komfort und Zuladungsmöglichkeit, alles was die Q eben so ausmacht. Beim Thema Zuverlässigkeit habe ich (noch) keinen Vergleich.

    Negativ ist das hohe Gewicht, wenn man nicht nur auf der Strasse fahren will. Unser offroad Anteil war nicht extrem hoch, aber oft gabs auch Schotterpiste, Schlamm, Waldwege oder Sandpiste. Da wünscht man sich manchmal schon ein leichteres Bike mit weniger Zeug drauf...

    Wenn wirklich mal ein spezielles BMW Teil verreckt, hat man eventuell ein Problem und benötigt etwas Zeit und Geld. Aber ich habe mich sehr über meinen Kardan gefreut und musste nicht täglich Kettenpflege machen wie meine Mitfahrer.

    Ich würde mit meiner Q (hat jetzt 70.000 auf der Uhr) sofort wieder eine solche Reise machen, wenn der Geländeanteil nicht höher liegt. Aber genau das möchte ich eigentlich, daher werde ich beim nächsten Mal vielleicht was Kleineres fahren.

    Viele Details zu Zubehör, Ausstattung und Planung gibts auf http://www.asiabike.de zu lesen, natürlich auch die Fotos von der Tour und was wir dort so erlebt haben.

    LG, Bernie

    P.S. Die ABS-Elektronik war erst in 2014 platt, also nach der Tour. Aber die Q fährt ja auch ohne ABS ganz gut. Nicht durch den langen Artikel im Blog abschrecken lassen

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    #3
    Hallo Johannes,

    bin selbst weit entfernt von solch großen Touren, fahre im Urlaub so um die 4000km, da ist nie was verreckt, aber bei meiner Frau Ihrer GS hat sich bis Km Stand 120tkm der Hallgeber zwei mal verabschiedet. Da wir beide eine 11er GS fahren haben wir jetzt immer einen dabei.
    Das würde ich Dir auch auf jeden Fall empfehlen.
    Gruß Bernd

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo Johannes, da hast ne tolle Tour geplant!

    Zum Thema Laufleistung/Zuverlässigkeit guggst Du hier:

    500.000Km-Bericht R 1100 GS '97

    Gruß

    der Kurze

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    #5
    Hallgeber ist schon erwähnt. Was auch immer wieder gelesen wird ist der Kabelbaum vom Zündschloss. Da ist dann auch weniger die Kilometerleistung schuld, sondern eher der Zahn der Zeit.
    Das Problem ABS kann man prima umgehen indem man eine GS ohne ABS aussucht. Da sind aber die Urteile ganz unterschiedlich. Vorteil ohne ABS ist das man dann prima Platz unter dem Tank hat für Hallgeber, Kabelbaum Zündschloss und Flickzeug. Wenn man das Zeug braucht hat man auch die Zeit den Tank abzubauen.
    Genau, Tank. Auf jeden Fall Ventile in die Kraftstoffleitung einbauen, damit man den Tank abnehmen kann. Dann kann man vielleicht noch ein Ersatzventil einpacken ... ?

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo Jojo,

    Weltreise Australien ?
    bist du hier eins zu hoch.

    Wenn ich mir auch nur ungenau vorstelle wo du da lang willst,
    rate ich zur einer 2 ventiler Q. Denk an die Fachwerkstätten unterwegs

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von T2-SWA Beitrag anzeigen
    Denk an die Fachwerkstätten unterwegs
    Egal welches Motorrad du nimmst, du musst einfach in der Lage sein es selber zu reparieren. Mit Werkstätten die sich mit in den jeweiligen Ländern nicht vorhandener Elektronik auskennen, darfst du nicht rechnen, genau so wenig mit vorhandenen Diagnosecomputern, um Fehler zu löschen etc. Ansonsten musst du die Kiste wie bei "Long way round" heim fliegen lassen.

  8. Registriert seit
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    #8
    Wie überaus peinlich. Aber der Transenreiter hat mit seiner Binsenweisheit natürlich Recht.

    Man sollte schon in der Lage sein an seinem Motorrad, zumindest vom Können her, nicht unbedingt vom mitgeschleppten Werkzeug, eine große Inspektion zu machen. Denn selbst im schlimmsten Falle, was nützen mir zugeschickte Ersatzteil, wenn ich sie nicht selber einbauen kann? Der Feldschmied, in dessen Werkstatt man hockt, wird es nicht wissen. . .

    Nicht jeder hat das Glück, wie ein Tourist wie ich es einer bin, das auf 12.000km eigentlich niGS Wichtiges kaputt geht.

  9. Registriert seit
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    #9
    Ich als großer Fan der 1100er würde tatsächlich keine 1100er für diesen Zweck bevorzugen.
    Ich würde mir eine einfache 650er o.ä. suchen.
    Die Dakars von BMW haben einen hervorragenden 1-Zylinder und sind rundum solide.
    Die ein wenig auf Komfort getrimmt (Sitzbank, etc), evtl mit großem Tank ausgestattet und schon hat man ein sparsames, günstiges Fahrzeug mit Reichweite von fast 1000 km.

  10. Registriert seit
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    105

    Standard

    #10
    Hallo JoJo,

    ich an deiner Stelle wäre etwas beruhigter wenn ich ein M97 - Getriebe verbaut hätte. Die Getriebe der ersten Generation waren nicht die standfestesten und hatten so kl. Probleme wie Gangspringer. :-)

    Ich spreche aus eigener Erfahrung. Der Defekt bei meinem Getriebe ist aber erst bei ~ 112.000 km aufgetreten, dafür aber richtig. Bei mir hat es damals eine Welle zerbröselt, eine Weiterfahrt war damals nicht möglich.

    Aber die M-97 er sollen richtig zuverlässig sein.


    Ps.: Ich habe bei meiner R 1100 GS auch grad ein M 97 einbauen lassen. So dass ich sie noch als Alltags-Motorrad oder fürs Grobe noch nutzen kann.

    Ich habe aber mittlerweile schon 186.000 km drauf. Also schon was für die Ewigkeit.


 
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