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Anakee 3

Erstellt von peter0310, 19.03.2015, 15:41 Uhr · 151 Antworten · 24.645 Aufrufe

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    #51
    ..es handelt sich nicht um eine Messunsicherheit, sondern um den Temperaturausdehnungskoeffizient des Reifenmaterials welche je nach Mischung und Reifenaufbau (Karkasse, radial/Diagonal/ Stahl oder Nyloneinlagen, Kevlarverstärkung etc.) bei Erwärmung (Umgebungstemperatur und Betriebstemperatur durch die Walkenergie) als auch den Zeitkoeffizient welcher die unterschiedlich Erwärmung der Luft und die Erwärmung des Reifenmaterials nicht berücksichtigt und nicht berücksichtigen kann...ansonsten müsste man in die Berechnungsarithmetik die Koeffizienten bei jedem Reifen passend zu den Koeffizienten des Reifens eingeben.
    ...oder mal praktisch ausgedrückt:
    -- das Moped wird aus der Garage geholt (nehmen wir mal an 20° Raum= Reifen= Reifenluftinnentemperatur).
    -- das Moped wird gefahren und die Walkenergie erwärmt die Reifenluft und den Reifen unterschiedlich schnell, d.h. das Reifenmaterial wird schneller erwärmt und als die Reifeninnenluft (Luft isoliert besser als Kautschuk). das kann dazu führen das sich das Reifeninnenvolumen ausdehnt und zuerst der Luftdruck entsprechend sinkt (eventuell außerhalb des BC-Umrechnungs- und Anzeigebereiches von 0,1 bar..der Sensor misst viel genauer), es könnte also bis zur Volumenausdehnung der Reifenluft ein kurzfristig geringerer Reifeninnendruck zustande kommen.
    -- nachdem die Reifenluft die gleiche Erwärmung wie das Reifenmaterial angenommen hat stellt sich bei konstanter Fahrweise und damit konstanter Walkenergie , konstanter Außentemperatur ein Volumenverhältnis des "Betriebswarmen Reifensystems bestehend aus Reifenluft und Reifenmaterial (das vom Reifen abgebildete Reifeninnenvolumen)" ein. welches dann einen Reifeninnendruck ,vom RDC-Steuergerät umgerechnet auf 20°C Reifeninnentemperatur anzeigt, welcher von dem anfangs angezeigten und auf 20°C umgerechneten Innendruck abweichen kann.
    Wie oben beschrieben ist der Reifeninnendruck also von zwei Koeffizienten abhängig, welche bedingt durch unterschiedliche Reifen, zu unterschiedlichen Reifendruckanzeigen führen können...diese Varianz ist nach meinen Erfahrungen mit dem TN oder dem A3 bei 0,1-0,2 bar sowohl + als auch -.
    Wer übrigens glaubt das der oben beschriebene Prozess von dem Reifenluftbefüllgerät an der Tanke trotz Eichung genauer erfasst wird, sollte jetzt auch überzeugt sein das die BC-Anzeige den Luftdruck, allerdings umgerechnet auf eine Reifenluftinnenreferenztemperatur von 20°C , wesentlich genauer anzeigt.
    Nicht zuletzt wird in den Handbüchern von Fahrzeugen (ohne RDC) angegeben, den Reifendruck immer bei kaltem Reifen (obwohl das auch schon gewaltig abweichen kann...was ist kalt = -20°C , oder 5°C, oder 20°C) zu messen.

    Fazit: es gibt keine bessere Reifendruckmessung als die von dem Sensor erfasste und vom Steuergerät auf 20°C umgerechnete Reifendruckmessung / Anzeige.

    Gruß
    Dirk

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    #52
    Fahr mal ne Stunde über die Bahn, daß Teil auf der Tanke wird dir dann z.b. 4 Bar anzeigen, weil es eben nicht die Temperatur berücksichtigt, du in Wirklichkeit immer noch nur 2,5 im Reifen hast, ein Ahnungsloser lässt jetzt Luft raus und fährt mit 1,0 durch die Gegend.
    Deshalb immer Bein kalten Reifen messen und deswegen find ich das RDC gut, weil es mir immer den Wert vom kalten Reifen anzeigt.

  3. 005LzI Gast

    Standard

    #53
    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    Fahr mal ne Stunde über die Bahn, daß Teil auf der Tanke wird dir dann z.b. 4 Bar anzeigen, weil es eben nicht die Temperatur berücksichtigt, du in Wirklichkeit immer noch nur 2,5 im Reifen hast, ein Ahnungsloser lässt jetzt Luft raus und fährt mit 1,0 durch die Gegend.
    Deshalb immer Bein kalten Reifen messen und deswegen find ich das RDC gut, weil es mir immer den Wert vom kalten Reifen anzeigt.
    Bitte lese #43.

  4. 005LzI Gast

    Standard

    #54
    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    ..es handelt sieh nicht um eine Messunsicherheit, sondern um den Temperaturausdehnungskoeffizient des Reifenmaterials welche je nach Mischung und Reifenaufbau (Karkasse, radial/Diagonal/ Stahl oder Nyloneinlagen, Kevlarverstärkung etc.) bei Erwärmung (Umgebungstemperatur und Betriebstemperatur durch die Walkenergie) als auch den Zeitkoeffizient welcher die unterschiedlich Erwärmung der Luft und die Erwärmung des Reifenmaterials nicht berücksichtigt und nicht berücksichtigen kann...ansonsten müsste man in die Berechnungsarithmetik die Koeffizienten bei jedem Reifen passend zu den Koeffizienten des Reifens eingeben.
    ...oder mal praktisch ausgedrückt:
    -- das Moped wird aus der Garage geholt (nehmen wir mal an 20° Raum= Reifen= Reifenluftinnentemperatur).
    -- das Moped wird gefahren und die Walkenergie erwärmt die Reifenluft und den Reifen unterschiedlich schnell, d.h. das Reifenmaterial wird schneller erwärmt und als die Reifeninnenluft (Luft isoliert besser als Kautschuk). das kann dazu führen das sich das Reifeninnenvolumen ausdehnt und zuerst der Luftdruck entsprechend sinkt (eventuell außerhalb des BC-Umrechnungs- und Anzeigebereiches von 0,1 bar..der Sensor misst viel genauer), es könnte also bis zur Volumenausdehnung der Reifenluft ein kurzfristig geringerer Reifeninnendruck zustande kommen.
    -- nachdem die Reifenluft die gleiche Erwärmung wie das Reifenmaterial angenommen hat stellt sich bei konstanter Fahrweise und damit konstanter Walkenergie , konstanter Außentemperatur ein Volumenverhältnis des "Betriebswarmen Reifensystems bestehend aus Reifenluft und Reifenmaterial (das vom Reifen abgebildete Reifeninnenvolumen)" ein. welches dann einen Reifeninnendruck ,vom RDC-Steuergerät umgerechnet auf 20°C Reifeninnentemperatur anzeigt, welcher von dem anfangs angezeigten und auf 20°C umgerechneten Innendruck abweichen kann.
    Wie oben beschrieben ist der Reifeninnendruck also von zwei Koeffizienten abhängig, welche bedingt durch unterschiedliche Reifen, zu unterschiedlichen Reifendruckanzeigen führen können...diese Varianz ist nach meinen Erfahrungen mit dem TN oder dem A3 bei 0,1-0,2 bar sowohl + als auch -.
    Wer übrigens glaubt das der oben beschriebene Prozess von dem Reifenluftbefüllgerät an der Tanke trotz Eichung genauer erfasst wird, sollte jetzt auch überzeugt sein das die BC-Anzeige den Luftdruck, allerdings umgerechnet auf eine Reifenluftinnenreferenztemperatur von 20°C , wesentlich genauer anzeigt.
    Nicht zuletzt wird in den Handbüchern von Fahrzeugen (ohne RDC) angegeben, den Reifendruck immer bei kaltem Reifen (obwohl das auch schon gewaltig abweichen kann...was ist kalt = -20°C , oder 5°C, oder 20°C) zu messen.

    Fazit: es gibt keine bessere Reifendruckmessung als die von dem Sensor erfasste und vom Steuergerät auf 20°C umgerechnete Reifendruckmessung / Anzeige.

    Gruß
    Dirk
    Aha, da würde ich die Betriebsanleitung bei der nächsten Auflage ein wenig ergänzen. "Lesen Sie den Reifendruck mit Hilfe des RDC erst nach 2 km Fahrt ab" (so in etwa). Es klingt aber sehr einleuchtend, unmittelbar bei Fahrtbeginn herrschen Bedingungen die sich nicht bei allen Bauteilen in gleicher Geschwindigkeit verändern. Wie z.B. es auch die Wasser- und die Öltemperatur nicht tun.

    Trotzdem würde mich interessieren ob sich die Relativgeschwindigkeit zwischen der Luft im Reifen und den Sensoren ändert zwischen Stillstand und Fahrt. Allein schon wegen des sich ändernden Wärmeübertragungskoeffizienten.

    Wer hätte das gedacht, unmittelbar nach herunter rollen aus der Garage kriegt man einen zu niedrigen Luftdruck angezeigt.

    OT: Ich fahre halt nie bei -20°C aus der Garage.

  5. Registriert seit
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    #55
    Die hier geäußerten Klagen übere den A3 kann ich nicht nachvollziehen.
    Mein Satz hat etwas mehr als 10K gelaufen(seit Mitte Sept. 2014) und mich in allen Lagen[1] nie enttäuscht.
    Ich war nie auf "Kante" und hatte immer und überall genügend Grip. Von den Laufgeräuschen habe ich nichts mitbekommen, die Windgeräusche der 2015er LC(Adv-Schild) sind lauter.


    [1] +2° @home bis +26° @Umbrien, Solo mit Dynamic oder mit Koffer, TC, TR & 90Ltr-Ortlieb, auf der Bahn sowie hinter dem Streetfighter auf der Hausstrecke(mit vollem Gepäck).

  6. 005LzI Gast

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    #56
    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    Fahr mal ne Stunde über die Bahn, daß Teil auf der Tanke wird dir dann z.b. 4 Bar anzeigen, weil es eben nicht die Temperatur berücksichtigt, du in Wirklichkeit immer noch nur 2,5 im Reifen hast, ein Ahnungsloser lässt jetzt Luft raus und fährt mit 1,0 durch die Gegend.
    Deshalb immer Bein kalten Reifen messen und deswegen find ich das RDC gut, weil es mir immer den Wert vom kalten Reifen anzeigt.

    Nein, das Gerät an der Tanke zeigt Dir den tatsächlichen Druck im Reifen an! Bei einer Reifenlufttemperatur von ca. 160 °C wären das 4 bar. Nicht "in Wirklichkeit immer noch nur 2,5 bar"

    Das RDC würde in diesem Fall die 4 bar messen (aber nicht anzeigen) und auch die 160°C messen und daraus den zum Vergleich nötigen Referenzwert errechnen.

  7. B_P
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    #57
    Nach Umbrien, will ich auch im Juni. Werde die Neue aber wohl gleich auf MT Next umrüsten.
    Falls Interesse besteht, werde die A3 günstig abgeben.

  8. Registriert seit
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    #58
    Hallo,
    zur Haltbarkeit.
    Ich fahre den bei der Mopedauslieferung 06/13 montierten kompletten Satz MICHELIN Anakee3
    immer noch, er hat mittlerweile über 21000km auf dem Buckel und hat noch die
    gesetzlich geforderte Mindestprofiltiefe.
    Der nächste Satz liegt schon im Keller.

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von 005LzI Beitrag anzeigen
    Nein, das Gerät an der Tanke zeigt Dir den tatsächlichen Druck im Reifen an! Bei einer Reifenlufttemperatur von ca. 160 °C wären das 4 bar. Nicht "in Wirklichkeit immer noch nur 2,5 bar"

    Das RDC würde in diesem Fall die 4 bar messen (aber nicht anzeigen) und auch die 160°C messen und daraus den zum Vergleich nötigen Referenzwert errechnen.
    Wenn schon wieder so über das Thema geredet wird...

    Das Gerät an der Tanke zeigt nicht den tatsächlichen Druck im Reifen an, denn da müsste der vor Ort vorliegende Luftdruck dazu addiert werden.
    Bei gutem Wetter (meist Hochdruckgebiet) ist der Druck im Reifen bei gleicher Temperatur anders (in der Anzeige) als bei schlechtem Wetter (Tiefdruckgebiet) und das können auch mal 0,3 bar Differenz sein.

    Ist gar nicht so trivial, daher reicht mir die Näherung des RDC um das Motorrad fahren genießen zu können.

  10. 005LzI Gast

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    #60
    Zitat Zitat von peter0310 Beitrag anzeigen
    Huhu

    Hat eigentlich schon jemand den reifen mit erfolg reklamiert, ich hab auf dem jetzt 5000 km drauf und der lärm ist unerträglich :/
    Meine Frau hat ihn seit ca. 11000km. Tipp Topp. Bin selbst schon mit gefahren, bis fast zur max. Drehzahl im letzten, vollkommen in Ordnung. Allerdings hab ich einen Klapphelm, der hat höhere Eigengeräusche.

    Fazit: Kann die Frage nicht beantworten da keine Reklamation vorgetragen wurde.


 
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