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Anfängerfrage zum Offroadfahren im Sand und Reifenauswirkung

Erstellt von mobi, 13.10.2013, 16:33 Uhr · 23 Antworten · 2.224 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Sand fährt man wie Wasserski: Wenn man schnell genug ist wird er hart wie Beton. Wenn dann eine unerwartete Längsrille auftaucht, fliegst du übern Lenker. Wenn du jedoch zu langsam bist, gräbst dich leicht ein. Matsch wie auf dem Foto ganz oben geht auch einfach mit Gas...wenn er jedoch hügelig ist, A2 heisst, als Autobahn in einer Karte verzeichnet ist und 200 km lang ist wirds tricky, da sich die Stollen zusetzen und du nicht sehen kannst wie tief die Pfüzen sind




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    #12
    Ehrlich ..? ich habe Schiss mit der ADV ist mir einfach zu schwer im Brandenburger Zuckersand zu 99% zu zweit unterwegs .

    meine 1150 er habe ich mal nach einem Sprung über einen (Mini) Hügel im Sand versenkt ,als das Heck auf mich zu kam , dachte ich ok ,lass mal lieber.

    Ansonsten mit den Trialmopeds (72 kg) kein Thema siehe : Pitmoto

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    #13
    Mit der großen GS will ich ja keine Motocrossrennen bestreiten oder gar gewinnen. Es geht nur darum entspannter durchzukommen.
    Das Teil ist einfach riesig und schwer wenn man mal nen 400er Vollcrosser in der Hand hatte, aber im Vergleich zu meiner vorherigen 650er Kawasaki Versys ist die GS noch handlicher und einfach nur gei... und die Versys ist schon sehr handlich.

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    #14
    Zitat Zitat von mobi Beitrag anzeigen
    Mit der großen GS will ich ja keine Motocrossrennen bestreiten oder gar gewinnen. Es geht nur darum entspannter durchzukommen.
    Das Teil ist einfach riesig und schwer wenn man mal nen 400er Vollcrosser in der Hand hatte, aber im Vergleich zu meiner vorherigen 650er Kawasaki Versys ist die GS noch handlicher und einfach nur gei... und die Versys ist schon sehr handlich.
    PS: bin z.Zt auf der Suche (nebenbei) nach einem geeigneten Gelände wo man solche ,so wie deine Wünsche erfüllen kann.
    Leute Instruktoren die das können ,und vermitteln kenne ich evtl. bald auf meiner Seite . Pitmoto

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    #15
    Also ich bin ja auch ein echter Offroadanfänger, jedoch habe ich seit ich die Karoo 3 draufhabe wirklich weniger Angst, da der Vorderreifen auf Schotter viel kontrollierbarer ist und man nicht das Gefühl hat auf Seife zu fahren.

    Werde nächstes Jahr auf jeden Fall einen Offroadkurs machen und einfach nicht aufhören auch mal abseits der Straße zu fahren. Da ich offroad sehr langsam unterwegs bin (<40km/h) wirds wahrscheinlich eher Kratzer am Selbstbewusstsein als an mir geben.

    Im Matsch ist das Seifengefühl noch da, aber der Tipp mit Gas & Gewicht nach hinten hat mich schon ein paar mal vor dem Umfallen gerettet.

    matsch.jpg

    Man will ja auch solche Bilder machen können

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    #16
    Sehr langsam im Sand klappt leider nicht ,da gilt der Spruch "Geschwindigkeit bringt Sicherheit ".Im Sand sind vernünftige Reifen
    von Vorteil ,wenn es richtig weich wird muß auch der Luftdruck stark abgesenkt werden .
    Wenn es vorn anfängt zu rutschen ,Gas geben ,das stabilisiert die Fuhre .Es muß aber auch ein Gang drin sein ,in dem es vorwärts
    geht ,also rechtzeitig runterschalten nicht vergessen .Bei langen Passagen würde man evtl. zu schnell ,da gibt man dann Gas bis es
    gut geradeausläuft .Dann Gas zu bis es vorn wieder unruhig wird und wieder Gas auf etc ,etc..Also mit Gasstößen .
    Manche können das nach 5 Minuten ,andere lernen es nie ,weil Gas geben bei rutschendem Vorderrad den normalen Erfahrungen
    widerspricht .Wer dann weiß wie es geht ,dem macht Sand richtig Spaß ,
    Rainer

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    Standard Anfängerfrage zum Offroadfahren im Sand und Reifenauswirkung

    #17
    Den aktuellen Trail Attack kenne ich nicht. Der erste TA war gut auf der Strasse und noch nutzbar auf Feldwegen, wenns trocken war. Bauformbedingt hatte das ding halt null Seitenhalt. Und selbst trockene Wiesen waren eine Herausforderung. Eine Böschung schräg anfahren ging gar nicht.
    Da hilft dir dann ein etwas groberer Reifen in jedem Fall. So ein reifen hält ja nicht ewig- probier dich mal den TKC 80 als beinahe gröbsten legalen Pnöö für deinen Boxer. Hast dann sogar nen Winterreifen drauf Mut dem trail Attack bist du einfach auch limitiert, was die Schnittfestigkeit der Profilblöcke angeht. Und da kommt schnell mal einiges an Belastung, wenn der Töff über steiniges Geläuf kommt. Selbst der K60 von Heidenau kommt da an seine Grenzen...
    Ach ja, am Gas bleiben: ta- rider sagt ganz richtig, dass man es auch übertreiben kann! Wir reden nicht über eine Beschleunigung auf 80 km/h oder so. Das kann sich alles im Bereich bis 40 kmh abspielen. Wichtig ist, dass du das Gas nicht stark REDUZIERST. Denn genau dann machst du den Purzelbaum. Bzw. steigst einfach irgendwann ab. Der 1. Gang überträgt manchmal die Bewegung der Gashand etwas giftig. Wenn du also versuchst, dich im 2. Gang aufzuhalten, dann ist das zu beginn ein ganz guter Kompromiss. Tempo kommt dann von ganz allein rein. Und wenn dann irgendwann die wellblechpiste mit 60-80 Sachen anfängt, Spass zu machen- dann bist du definitiv angefixt vom Schottervirus und lächelst milde über die, die "wissen", dass sowas mit der GS gar nicht geht

    P.s.: Rainer bringt es besser als ich auf den Punkt, er hat viel mehr Erfahrung als ich. Wo wir uns also widersprechen, da ist er im Recht.

  8. Registriert seit
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    #18
    Na klasse, jetzt sitz ich im Büro und durch eure vielen Beiträge will ich eigentlich nur noch raus ... naja der Heimweg wird wohl etwas länger als nötig werden

  9. TomTom-Biker Gast

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    #19
    Eine Erklärung noch zu den Gasstößen und den Reifen:

    Im Sand (im richtigen Sand, nicht Sandschicht) baut sich am Vorderrad ein kleiner Sandhügel auf, den es zu überfahren gilt. Ohne beherzt Gas zu geben und ohne den dabei den Lenker richt richtig festzuhalten geht das Rad dorthin wo der Widerstand am kleinsten ist, nämlich zur Seite. Anschließend dann auch das Mopped. Mit dem Gasstoß überwindet man den Sandhügel. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn das Hinterrad auch ausreichend Profil hat um Vortrieb zu erzeugen. Ein TKC ist hier besser als ein PseudoEnduro-Reifen, aber u. U. auch nocht nicht das richtige. Der setzt sich leider auch sehr schnell zu, wie ich am WE selbst wieder mal erleben durfte.
    Für tiefen Schotter gilt übrigens die gleiche Vorghehensweise.

    Und warum nur Stöße? Eigentlich auch ganz einfach. Das Fahren ist mit Gaststößen einfach besser zu kontrollieren als ständig mit aufgezogenem Gas durch den Sand zu rauschen. Hier wird die ganze Fuhre relativ schnell instabil, insbesondere auch wieder dann, wenn am passenden Profil fehlt.

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von mobi Beitrag anzeigen
    Na klasse, jetzt sitz ich im Büro und durch eure vielen Beiträge will ich eigentlich nur noch raus ... naja der Heimweg wird wohl etwas länger als nötig werden
    Geht mir genau so


 
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