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Avon Distanzia

Erstellt von ulixem, 17.01.2011, 16:29 Uhr · 50 Antworten · 6.970 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Aha, und alle englischen Motorradfahrer wissen das und kaufen deshalb Avon. Das käme ja einer perfekten Welt, nein sogar einem Motorradfahrenden Homo Oeconomicus gleich. Aber an den glaube ich nicht, sorry. Warum sollten die Briten sich in dem Punkt so extrem vom Rest aller Motorradfahrer unterscheiden?

    Dass Deine Wahrnehmung von dt. Motorradzeitschriften etwas anders ist, bin ich ja schon gewohnt... aber dass Werbepartner existentiell für eine Fachzeitschrift sind, lässt sich nunmal vernünftigerweise nicht abstreiten.
    früher waren die Avon-Reifen als Holzreifen verschriehen, ob das heute noch so ist kann ich nicht beurteilen.
    Was ich aber aus früheren Gesprächen in Schottland weiss: Mein damaliger Pirelli Phantom auf der Guzzi, hier schon nicht mit riesiger Laufleistung gesegnet, schmolz in Schottland auf 2000km dahin wie Butter in der Sonne. Ein Schotte erzählte mir dann, daß sein Avon mind. 10tkm hält. Auf einer gemeinsamen Tour war er kein Stück langsamer als ich...

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    #32
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Die haben nämlich auch eine Sprache, Foren, Münder zum reden.
    Ja, das gibts hier auch, und? Machen alle alles richtig?

  3. G-B
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    #33
    Mal langsam Andreas, immer ruhig.

    Wie lange brauchst du um zu wissen dass ein Reifen eine für dich viel zu geringe Laufleistung aufweist.
    Doch maximal genau diese Laufleistung. Danach kaufst du was anderes.
    Wenn du jetzt mal davon ausgehst, dass keiner von denen Miteinander redet , dann müssten im Extremfall nach durchschnittlich ca. 6 Marken die meisten auf den Avon gekommen sein (wenn er diese Laufleistung denn bietet).

    Oder willst du behaupten, die Engländer fahren ganz wenig, so dass sie so lange brauchen um drauf zu kommen?

    Gruß

    Gerhard

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    #34
    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    Mal langsam Andreas, immer ruhig.
    Ich bin die Ruhe selbst, keine Sorge.

    Wie bei dem - bereits erwähnten - Beispiel mit den Fiats in Italien bin ich davon überzeugt, dass die Marke Avon bei den Briten nicht nur deshalb verbreiteter ist, weil sie sich wissenschaftlich genau mit den Unterschieden in der Asphaltbeschaffenheit beschäftigt haben und den für sie am meisten geeigneten Reifen kaufen. Das hängt aber eher mit meinem Verständnis vom rationalen Verhalten der Marktteilnehmer eines völlig irrationalen Marktes zusammen, als mit meiner Meinung zu/über Avon.

    Aber ich muss mich nicht wiederholen, es darf jeder gerne eine andere Meinung haben.

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    #35
    Zur Erfahrung der Lebensdauer braucht man soviel Wissenschaft: O

    Mal was anderes? Warum hat in diesem Jahr der Dunlop bei Nässe sehr gut abgeschnitten, der Conti erheblich schlechter? Warum war der Conti im Test davor auch bei Nässe bei den besseren?

  6. G-B
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    #36
    @ Andreas
    Mein Bruder war erst kürzlich in der Toskana. Gestern hat er mir erzählt, dass man da kaum Fiat oder Lancia auf den Straßen sieht.
    Es ist auch auffällig, dass so viele BMW-Motorräder rumfahren. Dann als Ducati und dann erst andere.
    Zu den Reichen: Er sah auch kaum Ferrari, aber jeden Tag nen Panamera (und nicht immer den gleichen)
    Das zum Thema Italiener und FIAT und so weiter.

    @Peter
    Es kommt vor, dass eine Reifenfirma zum erscheinen wirklich das beste auf den Markt bringt und dann (nach den glorreichen Tests) in der Herstellung Richtung Gewinn "optimieren".

    Da sind wir wieder bei der Laufleistung und den Eigenschaften bei Regen. Laufleistung merkt man ganz einfach und den Grip bei Regen eher weniger, da nicht in dem Bereich gefahren wird.

    Bekannt ist zum Beispiel auch, dass in der Automobolbranche die Erstausrüsterreifen eher auf Laufleistung optimiert werden. Die haben meist eine spezielle Kennung bei gleichem Namen.
    Da der gemeine Autofahrer meist keinerlei Ahnung vom Grenzbereich hat, kauft er sich dann den Reifen ein zweites mal. Dann ist er meist enttäuscht, da er nicht den mit dieser Kennung gekauft hat und nun vermeintlich einen in seinen Augen schlechteren Reifen hat. Die bessere Haftung bei Nässe merkt er ja nicht.

    Gruß

    Gerhard

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    #37
    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    Bekannt ist zum Beispiel auch, dass in der Automobolbranche die Erstausrüsterreifen eher auf Laufleistung optimiert werden. Die haben meist eine spezielle Kennung bei gleichem Namen.
    Da der gemeine Autofahrer meist keinerlei Ahnung vom Grenzbereich hat, kauft er sich dann den Reifen ein zweites mal. Dann ist er meist enttäuscht, da er nicht den mit dieser Kennung gekauft hat und nun vermeintlich einen in seinen Augen schlechteren Reifen hat. Die bessere Haftung bei Nässe merkt er ja nicht.
    das ist leider DEFINITIV so, wie ich schon öfter leidvoll erfahren musste. Bei goodyear besonders krass

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    Standard Für manchen Schnarch

    #38
    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    @Peter
    Es kommt vor, dass eine Reifenfirma zum erscheinen wirklich das beste auf den Markt bringt und dann (nach den glorreichen Tests) in der Herstellung Richtung Gewinn "optimieren".
    Bei den Motorradreifen ist mir das bisher nur bei Michelin aufgefallen. Bei den Autoreifen ist es manchmal so krass, dass es auch einem absolutem Laien wie mir auffällt. Schlussfolgerung: Autoreifen Testsieger sind nur um den Testzeitraum herum so gut wie im Test. Ebenso bin ich überzeugt, dass die Hersteller von Motorradreifen schon seit einigen Jahren "mehr Km" ohne technische Nachteile könnten. Uns aber nicht geben, oder jedenfalls nur peu à peu.


    Aber das beantwortet meiner Meinung nach nicht diese Ausgangsfrage: "Warum hat in diesem Jahr der Dunlop bei Nässe sehr gut abgeschnitten, der Conti erheblich schlechter? Warum war der Conti im Test davor auch bei Nässe bei den besten?"

    Nehmen wir mal wieder den Nassbremsweg: Der Conti gab 2010 eine sehr gute Vorstellung mit einem hervorragendem Ergebnis von 49,5 m. Im Jahr 2011 ist's nun auf einmal 59,7 m, ein Unterschied von satten 10 m! Vielleicht wurde was geändert, aber das erklärt nicht alles.

    Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, wenn man sich ein bisschen in die Tests rein kniet. Im Jahr 2010 wurde die Reifenteststrecke von Continental in der Lüneburger Heide genutzt. Der Conti Trail Attack gewann. Beim 2011-er Test wurde auf der Goodyear Reifenteststrecke in Colmar rumgerödelt und ein Dunlop gewann. Dunlop gehört zum Goodyear Konzern. Natürlich, einige simpel gestrickte Gemüter prompteten sofort: Is ja klar, wes' Brot ich fress ... etc bla bla.


    1. Genauer betrachtet gibt es nicht nur beim TA einen großen Unterschied, sondern 2011 liegen alle Bremswerte 7 - 10 m über den Ergebnissen von 2010. Also hat nicht der TA sich geändert sondern etwas anderes. Es deutet auf eine deutlich glattere Teststrecke in 2011 hin.

    2. Der Conti TA ist latürlich bei Conti entwickelt und darum das Resultat auf der Conti Teststrecke optimal, der Dunlop TR91 ist auf der offensichtlich glatteren Goodyear Teststrecke entwickelt und optimiert.

    3. Wofür ein Reifen optimiert ist macht einen bedeutenden Unterschied aus.

    4. Und nun zurück zum Distanzia: Der hat mit 74,1 m nass gerade auf dem Goodyear Kringel versagt. Es sei denn man zweifelt den Messwert aus anzeigentechnischen Gründen an: Avon wendet sich mit seinen Produkten hauptsächlich an die englischsprachigen Länder wo diese Marke populär ist, diese Reifen sind auf die Straßenverhältnisse dort optimiert.

    Wer's probieren möchte - bitte, ich bin gespannt, vielleicht können wir ja im Forum zusammenlegen und einen guten Testfahrer ausgucken . Aber nicht in den Alpen! Da gript auch fast alles.

    Apropos: man findet auch im englischsprachigem Raum z.B. in ADRider und in UKGSer vereinzelt deutliche Kritik am Nassfahrverhalten des Distanzia.

  9. Registriert seit
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    #39
    morsche,
    ich kopiere hier mal meine Distanziaerfahrungen aus einem Threat von 2009 rein, die G/S habe ich nicht mehr - meine geschriebene und erfahrene! Meinung gilt weiterhin.

    "moin, moin,
    den Distanzia fahre ich jetzt schon den dritten Satz auf R80G/S PD, Laufleistung jew ca 13000km, gleichmaßig vorne und hinten.
    "Gefühlt" um Welten besser als der Metzeler Enduro3 - vor allem im Regen.
    Schönes, gleichmäßiges Einlenken, kein Lenkerwackeln, rollt leise ab, fast wie ein Strassenreifen wg viel Profil und relativ wenig Rillen.
    Einfach gut und empfehlenswert. btw: zu 100% auf der Straße.
    Auch die Preise finde ich sehr angenehm!
    Ein Bekannter fährt Distanzia auf der F800GS und ist auch zufrieden.
    Gruß kai"


    Das fällt mir auf: In vielen Foren fallen die Worte: ich glaube, denke, habe gehört, etc viel Halbwissen wird ausführlich breitgetreten...
    Was hat der Distanzia mit anderen Reifen von Avon zu tun? NIX
    In einem Reifenthreat wäre das Wort "erfahren" angebracht
    Der Rest ist Werbung, Reifentests? auch Werbung... auf teurem Niveau
    Der Privatmenschtest schaut doch so aus: ein abgenudeltes Paar Reifen wird gegen ein neues Paar anderer Marke getauscht - und, oh Wunder, die neuen sind vieeeel besser als die alten...
    Anderes Bsp: Im Mai mit neuen Bridgestone BW auf F800GS über Reschen und Gardasee nach Savona zur Fähre nach Korsika (1 Woche) und über Toulon und die frz Alpen wieder heim - 4000km und die Reifen sind fast am Ende... hat keiner geglaubt, die halten sonst immer 10tkm, ausser diejenigen die schonmal auf Korsika waren und die Strassenbeläge kennen.

    trotzdem Gruß kai

  10. Registriert seit
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    #40
    Dazu nur eine Frage: Bist Du sicher man sollte einen Distanzia mit einem Enduro 3 vergleichen?


 
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