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Crash mit Anakee2

Erstellt von spitzbueb, 17.08.2008, 09:35 Uhr · 23 Antworten · 4.137 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Crash mit Anakee2

    #1
    Servus.
    Eigentlich sollte ich ja jetzt kurz vor dem Verlassen der Fähre in Oslo sein.
    Wir kamen aber nur gerade 40km weit. Auf dem Weg nach Lörrach für den Nachtzug nach Hamburg hat meine Frau die GS in die Horizontale gelegt.
    Nix Schlimmeres passiert: 2 Rippen gebrochen und die GS hat ein paar Hunderter Sachschaden (Desierto, Blinker, beide Koffer, Sturzbügel...)

    Wie es aber zu dem Unfall gekommen ist, ist - für mich - höchst merkwürdig. Und darum sind wir auch im "Reifen"-Sektor:

    Für diese Reise mussten wir ihr einen neuen Hinterreifen aufziehen, der alte Anakee hätte die Reise kaum überlebt. Mein Gummilieferant bot mir den neuen Anakee2 an, welcher in der Schweiz schon gefahren werden kann. Dieser wurde dann auch aufgezogen.
    Die Strasse war nass, der Reifen neu, die GS mit etwa 90kg (inkl. Fahrerin) beladen.
    Der Sturz selber ereignete sich in einer Rechtskurve, als ihr das Hinterrad wegrutschte. Zugegeben ist sie jetzt nicht die Fahrerin, die ein rutschendes Hinterrad easy abfangen kann.
    Ich selber habe den Sturz nicht gesehen, war schon zwei Kurven weiter. Aber sie, wie auch die Zeugen hinter ihr haben gesagt, dass sie alles andere als schnell war.
    Auf der Fahrbahn hatte es weder Bitumenflecken noch Dreck. Nur nass halt, geregnet hatte es aber nicht mehr, hatte auch keine Pfützen oder so.
    Auch wenn ein Reifen neu ist: in so einer Situation darf der nicht rutschen.

    Der Crash ist für mich echt nicht erklärbar. Nimmt mich wunder, ob in Zukunft noch mehrere Fahrer merkwürdige Erfahrungen mit dem Anakee2 bei Nässe präsentieren.

    Gruss
    Marco

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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von spitzbueb Beitrag anzeigen
    Servus.

    Auch wenn ein Reifen neu ist: in so einer Situation darf der nicht rutschen.

    Gruss
    Marco
    Hallo Marco

    zuerst mal-gut,das nichts schlimmeres passiert ist-ausser materiellem Schaden und der abgebrochen Reise

    Aber-ein neuer Reifen,egal welcher Marke,hat immer einen hässlichen Schutzfilm,der wohl beim Vulkanisieren über bleibt.Die Reifen sind auf den ersten 100-200 km richtig mit Vorsicht zu geniessen-rutschen wie auf Glatteis ist angesagt.Und gerade bei Nässe

    dann noch mit Gepäck-das Motorrad reagiert da eh schon ganz anders.



    Ich persönlich fahre anfangs immer wie auf Eier-habe ein ungutes Gefühl und taste mich nur langsam vorwärts.

    Wie gesagt-ich denke,ist kein problem der Anakee-sondern ein allgemeines Reifenhandicap.

    gruss wiedereinsteiger

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von spitzbueb Beitrag anzeigen
    Servus.
    Die Strasse war nass, der Reifen neu, die GS mit etwa 90kg (inkl. Fahrerin) beladen.
    Guten Morgen!

    Erstmal gut, dass die Personenschäden sich hier noch in Grenzen halten. Glück gehabt!

    Aber andererseits sagt oben zitiertes doch nun wirklich alles. Das liegt nicht an dem Reifen sondern vermutlich eher am Fahrer(in). Jeder Reifen ist im Neuzustand noch mit Trennmittel überzogen um ihn bei der Produktion leichter aus der Form zu bekommen. Das Trennmittel sorgt in Kombination mit o.g. Eigenschaften oftmals für kritische Momente.

    Dieses Trennmittel muss man auf den ersten 100km entweder im Dreck (dann gehts schneller aber wofür der Anakee2 ja nun mal so gar nicht geeignet ist) oder aber vorsichtig auf der Strße "abrubbeln".

    Zitat Zitat von spitzbueb Beitrag anzeigen
    Auch wenn ein Reifen neu ist: in so einer Situation darf der nicht rutschen.
    Und doch, das darf er und das macht er auch. Nach meiner bescheidenen Meinung.

    Ich würde es mir einfach für´s nächste Mal merken.

    Gruss,
    Jan


    Edit: Wiedereinsteiger war schneller...

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    Standard

    #4
    Moin,

    gut, dass nichts "ernsthaftes" passiert ist, auch wenn man an den gebrochenen Rippen einige Zeit etwas hat. Lachen fällt dann nicht ganz so leicht. Gute Besserung!

    Zu 99,8% liegt es am Fahrer.

    Gerade wenn man sich selbst keiner Schuld bewußt ist, ist es normal, dass zuerst nach anderen Ursachen gefragt wird. Das ein absoluter Neureifen rutschig sein kann, haben die Vorschreiber bereits erwähnt. Einmal in den Dreck oder ordentlich warmfahren hilft sehr viel. Je nach Strecke kann dies auch in 20-30 KM erledigt werden. Ansonsten langsam herantasten, dann passiert auch nichts.

  5. LoudpipeHerbie Gast

    Standard

    #5
    Hi

    Schade, dass ihr den Urlaub so beendet habt. Hoffentlich schnell wieder alles OK und bald wieder unterwegs.

    Mein Kommentar dazu: Niemand sollte bezweifeln, dass man die ersten Kilometer mit einem neuen Schluffen vorsichtig fahren sollte - und Eure Story bestätigt diese alte Weisheit wieder auf's Neue. Kommt noch Regen / Nässe und abrollgeräsuch-dämpfend-glatter Strassenbelag dazu, ist es m.E. sogar ein gefährliches Unterfangen. Dass der Reifen da schuld sein soll wage ich zu bezweifeln, aber nachgucken ob dieser evtl. einen "Prdouktionsfehler" hat würde ich schon noch. Zwar kann ich mir das nicht vorstellen bei einem Reifenproduzent wie Michelin, aber vielleicht....

    Wenn ich einen neuen Reifen aufgezogen habe geht's bei trockenem Wetter ab ins Elsass auf den sympathisch- rauhen französischen Strassenbelag. Eine gemütliche Runde mit Kaffeehalt und der Reifen ist betriebsbereit.

    Mich hat's mal im Regen vor Walenstadt auf der Geraden auf die Schnauze gehauen ("Willkommen in Walenstadt" stand damals auf der Strasse). Kurz angebremst und das Vorderrad ging weg! Verstehe heute noch immer nicht, was da los war. Aber Nässe war im Spiel...

    Ciao.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Ne ist klar, dass der Grund der neue Reifen war. Respektive dass sie zuwenig Rücksicht darauf genommen hat.
    Aber einfahren war halt nicht. Wir bekamen das Rad am Freitag Vormittag zurück, und am Abend gings los. Sie hat die Auswirkungen des neuen Reifens einfach unterschätzt.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Moin,
    gut daß es net sooo schlimm ausgegangen ist.

    Wie ich schon öfters geschrieben habe:

    nehmt euch die Zeit, reibt den neuen Reifen reichlich mit Nitro-Verdünnung, Benzin, oder ähnlichem ab.
    Dann nochmals mit feinem Schmiergel drüber,
    danach nochmals mit dem Nitro-Lappen.
    Sind,wenn die Räder auf dem Moped montiert max. für v+h 5 Minuten!
    Danach kanns sofort richtig zur Sache gehen.
    Peter

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Peter Beitrag anzeigen
    reibt den neuen Reifen reichlich mit Nitro-Verdünnung, Benzin, oder ähnlichem ab.
    Mein Rat: Lasst die Chemie vom Reifen weg. Weder Verdünnung, noch Benzin, noch Kaltreiniger, etc. haben irgendetwas am Reifen zu suchen. Das was Peter schreibt ist der Horror aller Gummilieferanten und Entwickler.

    Mit dem Schmirgeln lass ich gelten. Haber das aber noch nie gemacht. Vorsichtig einfahren, mit wachsenden Schräglagen hat es bisher immer gebracht.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hi Uweloe,
    "Das was Peter schreibt ist der Horror aller Gummilieferanten und Entwickler."


    Da muss ich dir dann leider sagen:
    Du hast von der Materie keine Ahnung!

    Diese Handlungsweise wird zb. im Rennsport
    seit Menschengedenken praktiziert.
    Wie denkst du, dass die Jungs sofort Speed fahren können?
    Das zum Reinigen verwendete Mittel verflüchtigt sich
    in Sekunden.
    Und was machst du, wenn du beim Tanken durch den Diesel oder durch ne Benzinlache fährst?

    ich denke, du machst natürlich sofort neue Reifen drauf

    Peter

  10. Igi
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    Standard

    #10
    moin !
    also wenn ich Reifen wechsel , hänge ich immer eine kleine Tour dran
    ansonsten leg ich mir ein hinweis auf die Sitzbank ,
    bin einmal mit neuen reifen abgeflogen das reicht


 
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