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Der neue Conti Road Attack 2

Erstellt von Quhpilot, 02.04.2010, 21:51 Uhr · 382 Antworten · 87.378 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    ...in BMW-Foren ist eigentlich nur wichtig ob das Teil TÜV/ABE/Unbedenklichkeitsbescheinigung hat, ... also "rechtlich abgesegnet".


    Das es in anderen Länder schon immer/lange keine Reifenbindung mehr gibt, ist bekannt. Grundsätzlich finde ist es gut, dass BMW da nachgezogen hat.
    ich finde das auch definitiv gut. Komisch aber, dass sich so etwas noch überhaupt nicht herumgesprochen hat und schon gar nicht zum TÜV

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    #22
    @schlonz

    ich gebe dir ja grundsätzlich recht, aber:

    diese michelin aussagen beziehen sich immer nur auf in deu zugelassen moppeds.
    in allen anderen ländern der eu gibt es diese situation ja auch überhaupt nicht.
    da wird draufgeschraubt, was nach größe u index passt.
    finde ich auch grundsätzlich ok.
    an dem schreiben von bmw erkennt man aber auch, dass man auch dort nicht mit der derzeitigen situation zufrieden ist.

    es muss einfach ein eu weiten prozess geben, der zu einer einheitlichkeit führt.

    wenn ich das beispiel meiner f650gs twin dazu nocheinmal aufgreifen darf, bedeutet die derzeitige - eigentlich angeblich verbindliche situation - dass es zu keinen freigaben eines reinen straßenreifens kommt, geschweige denn, dass ein solcher in der passenden größe 140/80-17 von irgendjemanden hergestellt wird.
    gäbe es die "freigabe situation" nicht, denke ich, dann würde es sicher auch ein angebot geben, im moment sind die spezifischen stückzahlen wohl einfach zu klein.
    gut, man muss sich natürlich auch fragen, warum auf den beiden twins nicht identische felgenbreiten vorahnden sind u damit die gleiche reifengröße gefahren wird, nämlich die typische 12er gs größe 150/70-17
    der handlingsunterschied wird zu vernachlässigen sein.
    heidenau gibt z.b. seinen k68 u k76 sogar in dieser größe für die kleine 800er frei.

    da soll noch jemand durchblicken

    ich werde mich jedenfalls daran orientieren, was bmw dazu geschrieben hat.

    lg klaus

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    #23
    ich hatte es schon mehrfach geschrieben, alle Hersteller, mit deren Technikern ich gesprochen habe, beziehen sich auf das nicht bestehende Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Hätten wir hier auch 120 km/h, hätten die damit auch kein Problem. Verunfallt ein Moppedfahrer bei 180 km/h, ist ihm das voll zuzurechnen. Ohne Tempolimit gibt es eben die Produkthaftung und da haben die halt bei manchen Kombinationen Bedenken

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    #24
    und watt nu?

    dann sollten sich die reifenhersteller u fahrzeughersteller mal intensiv zusammenraufen, damit auch vernünftge u fahrbare reifen herauskommen.
    die verantwortung fürs schnellfahren beim kunden abzuladen, empfinde ich als den falschen weg.

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    #25
    naja, das hat wie immer seine 2 Seiten. Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Margen bei den Reifenherstellern sind, aber wenn sie jetzt ihre Reifen für jedes erdenkliche Modell freigeben sollen, dann müssen super aufwändige Freigaben gefahren werden. Die kosten so richtig Geld. Und dann hat man dann ein Nischenmodell wie die MM mit sagen wir mal 1000 potentiellen Kunden, die einen Satz im Jahr brauchen, um den sich alle Hersteller zanken? Das kann es ja auch nicht wirklich sein.

    Wie so häufig wird die Wahrheit in der Mitte liegen. Die Industrie sorgt für Reifen, die alles aushalten, was der entsprechende Motorradtyp fordern kann und der Kunde beurteilt, ob das für ihn passt, oder auch nicht.

    Zum Beispiel PiPo zurück. Ich kenne einige Besitzer einer KTM 950/990 SM, die ihn drauf haben und hochzufrieden sind. Wie gesagt, Michelin war es nicht und sie tun sich das nicht an.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass es noch einmal etwas ganz anderes ist, im Supersport-Bereich Freigaben zu erteilen, wo noch mal andere Kräfte walten

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    #26
    Zitat Zitat von kmueller_gs12 Beitrag anzeigen
    reifenfreigaben sind doch egal

    oder kennt ihr die offizielle bmw aussage noch nicht?


    klaus
    hier geht es um motorräder und nicht um mopeds

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    #27
    Also das versteh ich nicht....

    Jeder Reifen hat
    1. Speed index
    2. Load index
    und die richtige Dimension. Und dies sollte auch so vorgeschrieben sein.

    Wenn ich als Schweizer dann auf euren schönen Autobahnen mit 200 drüberbrettere und der Reifen hält das nicht aus.... na da ist die Produktehaftung die Selbe wie bei euch mit einem zugelassenen Reifen. Will ein Reifenhersteller oder Bikebauer dies nicht übernehmen soll er sein Produkt einstapfen.
    Übrigens auch in einem Land mit niedriger Speedlimitte haftet der Hersteller bis zum Speedindex.

    Die Eignung, ob der entsprechende Reifen für meine Ansprüche genügt, sollte dem Fahrer überlassen sein. Wenn ich es nicht weiss, gehe ich zum spezialisierten Reifenhändler oder zum . Ich fahre ja auch nicht mit einem Offroadreifen ein Strassenrennen.

    Gruss Roli

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    #28
    hallo rolli

    du bringst es auf den punkt!

    als ich sah, dass du eine dominator fährst, kamen die freigabe stilblüten bei mir wieder hoch.

    hatte vor 4 jahren eine dominator rd02 v 89 zur supermoto umgebaut
    17" mit acront speichenräder, da das gutachten aus den90igern war - acront gibts ja nicht mehr - , wollte der tüv mensch die damaligen reifenbindungen eintragen.
    erst als ich ihn darüber aufklärte, dass es diese reifentypen nicht mehr zu kaufen gab, sagte "aha", darüber hätte er noch garnicht nachgedacht und war dann nach einigen weiteren diskussionen endlich bereit, nur die größen etc einzutragen

    klaus

  9. Registriert seit
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    Ausrufezeichen Reifenbinden abhängig von Fahrzeugbriefeintragung!

    #29
    Hallo Zusammen,

    habe heute mit BMW telefoniert, zwecks Reifenfreigabe meiner GS.

    Ganz korrekt ist die Aussage mit der aufgehobenen Reifenbindung nicht!

    Wenn im Fahrzeugbrief unter Punkt 50 ein bestimmer Reifentyp und ein Hersteller (bzw mehrere von beidem) eingetragen sind, ist diese Bindung auch verpflichtend! Diese kann dann nur durch ein Einzelguteachten und Vorführung beim TÜV geändert werden.

    Sind dort jedoch nur die Reifendaten (Größe, Gescwindigkeitsindex etc.) angegeben, ist keine Reifenbindung vorhanden und man kann jeden beliebigen Reifen dieser Größe aufziehen. (Sie Email von BMW in einer der vorhergehenden Posts)

    In diesem Fall ist dann auch die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers "nur" eine Empfehlung.
    Sind jedoch die Reifen (Hersteller, Modell, Größe...) exakt eingetragen, hilft auch diese Unbedenklichkeitsbescheinigung nichts!

    In wie weit das bei einer Kontrolle jedoch auffällt sei mal dahingestellt... (Da hilft dann die Unbedenklichkeitsbescheinigung als Argumenteverstärker :-)
    Nur beim TÜV oder einem Unfall könnte es meineserachtens da wirklich Probleme geben.

    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen...

    In diesem Sinne eine gute Fahrt!

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von werbaer Beitrag anzeigen
    Wenn im Fahrzeugbrief unter Punkt 50 ein bestimmer Reifentyp und ein Hersteller (bzw mehrere von beidem) eingetragen sind, ist diese Bindung auch verpflichtend! Diese kann dann nur durch ein Einzelguteachten und Vorführung beim TÜV geändert werden
    Punkt 50 finde ich weder im Fahrzeugbrief meiner (Ex-)12erGS (EZ 03/2004) noch meiner aktuellen R1200R, dagegen habe ich von BMW die schriftliche Bestätigung, dass

    Zitat:
    "Bei Motorrädern, die seit Mai 2000 erstmalig zugelassen wurden, haben Reifenfabrikatsbindungen nur noch empfehlenden Charakter. Insofern bestehen für die BMW R1200R gemäß der EG-BE mit Erstzulassung ab Mai 2000 keine gesetzliche Reifenfabrikatsbindung mehr."
    Zitat Ende.


 
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