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Heidenau K60 (Scout) Neuigkeiten

Erstellt von gs-biker, 08.02.2009, 12:03 Uhr · 1.663 Antworten · 301.604 Aufrufe

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    Zitat Zitat von blntaucher Beitrag anzeigen

    Danach ging`s - unter fast schon nicht mehr zu ertragender Vorfreude - auf trockene, teils ausgefahrene und mit Sandmulden versehene Wald- und klein- sowie grobkieselige Schotterwege im Berliner Umland. Hier wurde dann mein Dauergrinsen unter dem Helm vollends irreparabel!!! Was soll ich sagen. Einfach super diese Spurtreue und das bis dato unbekannte Sicherheitsgefühl auf meiner Dicken.
    Ich gestehe - bisher kamen mir recht schnell die Schweißperlen auf die Stirn, wenn ich sowas wie Sandkuhlen auf mich zukommen sah. Mit diesem Reifen und dem nötigen Druck am Hinterrad verlieren solche Passagen schnell ihren Schrecken.

    Für mich also bis dato ein absoluter Zugewinn für eine geplante Tour mit Straßen- und Offroadanteil.

    Beste Grüße
    Tobias

    Bei etwas tieferen Sandmulden treibt es mir auch mit dem Scout den Schweiß auf die Stirn, ähnlich wie bei matschigem Untergrund. Vielleicht fahre ich da zu langsam durch, aber von Halt oder Haftung spüre ich wenig, das schlingert und rutscht dann schon heftig.

    Allerdings bin ich bisher mit vorn 2,4 und hinten 2,5 gefahren.

    Da Du vom Berliner Umland sprichst, hier mal eine Strecke, die ich sehr schön, aber auch besonders übel finde wegen der tiefen Sandspuren. Von Nassenheide auf die Nassenheider Chaussee bis zur Hamburger Chaussee. Die einige Meter nach rechts fahren und dann links auf den Zehdenicker Damm. Den geradeaus bis man nur noch links oder rechts kann, dort rechts weiter. Nach einigen hundert Metern stößt man auf sehr sandigen Boden, bei dem ich trotz der Reifen jedesmal an meine Grenzen komme.

    Wenn Du dort mal fährst und gut durchkommst, würde es mich interessieren, wie Du das geschafft hast.

    Gruß Alaska

  2. Motoduo Gast

    Standard

    ....wenn Du zu langsam im Sand fährst schlingert JEDER Reifen !!!

  3. Registriert seit
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    Hallo Alaska,

    danke für den Tip - werde ich mir mal ansehen. Allerdings muß man auch einfach mal realistisch sein. Unsere Dampfer (und wir Fahrer) sind aufgrund ihres Gewichts ab einer geweissen Sandtiefe ohnehin überfordert. Eine Dünenüberquerung käme mir mit `ner ADV ohnehin nicht in den Sinn. Aber mit etwas Selbstvertrauen, immer genug Gas am Hinterrad und einer schönen Gewichtsverlagerung Deines Körpers nach hinten ist es erstaunlich, was alles geht. Man muß sich einfach nur trauen. Aber genau da liegt ja meist der Hase im Pfeffer Mit `nem fremden Bike und ohne Angst vor Selbstbeteiligung im Schadensfall würde es eventuell ganz anders aussehen?! Wenn Du weißts, was die Q bei geringen Geschwindigkeiten für Hinfaller ab kann, dann geht`s mit dem Kopf in solchen Situationen auch gleich viel besser. Denn oft ist der Fahrer und nicht das Bike die Grenze.
    Gruß
    Tobias

  4. LGW Gast

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    Bei Berlin gibt's ja sogar Dünen

    In der Wüste ist das Motto: AUF dem Sand fahren, also Gas, Gas, Gas, Vorderrad leicht machen, und ja nicht eingraben.

    Wenn man langsam einfährt, gar noch langsamer wird, wird die Führe vorn schwer und sofort unlenkbar.

    Dagegen hilft Hemmungsloser Vortrieb, das ist ne Kopfsache. Ich hab das oft wenn ich mal mit erfahreneren die Straße verlasse... die Braten einfach durch, fangen das ausbrechende Heck zur Not nach der Mulde ab und gut ist. Zögert man, schlingert man sich wie doof durch.

    Einfach mal beherzt rechts drehen, damit stabilisiert sich das Fahrzeug sofort und es geht nur geradeaus weiter. Ob man mit 10 oder 20 km/h umkippt ist dann auch egal - blöd is nur wenn man eigentlich nach rechts oder links wollte

    Problematisch wird's erst dann, wenn hinten keine Traktion mehr ist.

    Die Seitenführung des Scout vorne ist schon ganz gut, hilft einem weiter, aber in Sand oder Schlamm kann keine noch so tiefe Stolle 300kg am Schlingern hindern.

    Was die Sicherheit gibt, die man beim Scout direkt spürt ist, das er hinten nicht so schnell durchgeht wie ein Straßenreifen.

    Übrigens kann man das Fahrzeug auch für den Geländeeinsatz vorbereiten: leichtes Lösen der Armaturen beispielsweise, so das sie im Sturzfall durch drehen am Lenker nicht brechen, sondern ausweichen. Ähnlich auch mit Spiegeln.

    Wenn man ins Gelände fährt MUSS man auch kleine Beschädigungen (Kratzer, Kunststoffteile, Blinker, mal Gas/Kupplungshebel, Handschützer, KRATZER...) akzeptieren. Wenn man immer nur unterwegs ist nach dem Motto "ja nicht umfallen, ja nix kaputt machen), kann man es besser lassen.

    Denn man wird umfallen. Punkt. Und es ist auch nicht schlimm, die Kisten können das ab.

  5. Registriert seit
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    Wenn meine Kiste umfällt, muß ich auf den ADAC warten, weil ich die mit einer mediamentenverusachten Osteoporose nicht selbst wieder hochheben kann. Insofern eiere ich lieber mit zwei ausgestreckten Beinen durch den Sand. Vermutlich sollte ich solche Geländeausflüge – zumindest allein in unbekanntes Gebiet – unterlassen, aber es juckt mich einfach immer wieder.

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    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Wenn meine Kiste umfällt, muß ich auf den ADAC warten, weil ich die mit einer mediamentenverusachten Osteoporose nicht selbst wieder hochheben kann. Insofern eiere ich lieber mit zwei ausgestreckten Beinen durch den Sand. Vermutlich sollte ich solche Geländeausflüge – zumindest allein in unbekanntes Gebiet – unterlassen, aber es juckt mich einfach immer wieder.
    ausgestrecktes bein ist die denkbar schlechteste idee wenn man seine knochen
    und baender behalten will. was viele im endurosport sehen und nachmachen,
    wird aus falschem verstaendnis getan. das bein beim endurosport wird nicht
    ausgestreckt um stuetzen zu koennen (dabei dreht man sich nur die baender
    ab), es soll gewicht nach vorne bringen in den kurven.

    wenn die kiste kippt, ist das bein eh nicht hilfreich. und aufheben belastet in
    aller regel kaum die knochen. ein wenig kraft braucht man mit der richtigen
    technik immer noch aber solange du einen kasten wasser heben kannst,
    kriegst du auch ne gs hoch im notfall. wobei notfall auch notfall heissen soll.

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    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen
    ausgestrecktes bein ist die denkbar schlechteste idee wenn man seine knochen
    und baender behalten will. was viele im endurosport sehen und nachmachen,
    wird aus falschem verstaendnis getan. das bein beim endurosport wird nicht
    ausgestreckt um stuetzen zu koennen (dabei dreht man sich nur die baender
    ab), es soll gewicht nach vorne bringen in den kurven.

    wenn die kiste kippt, ist das bein eh nicht hilfreich. und aufheben belastet in
    aller regel kaum die knochen. ein wenig kraft braucht man mit der richtigen
    technik immer noch aber solange du einen kasten wasser heben kannst,
    kriegst du auch ne gs hoch im notfall. wobei notfall auch notfall heissen soll.
    Wenn die Q im Sand zu kippen droht, habe ich sie bisher jedenfalls immer noch mit den Beinen wieder hochbekommen, bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten. Allerdings war mein Eindruck, daß sie erst gar nicht so schnell kippen würde, wenn ich in den Fußrasten stehe. Bei tiefem Sand fehlt mir dazu die Courage, da schlingere ich mich dann mit viel Lenkerarbeit und Fußstößen irgendwie hindurch.

    Den Kasten Wasser darf ich bei meinen Werten nicht mehr heben, einen Wirbeleinbruch (durch die umgefallene Q) habe ich bereits, dann geht es mit den nächsten meist sehr schnell.

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    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Wenn die Q zu kippen droht, habe ich sie bisher jedenfalls immer noch mit den Beinen wieder hochbekommen, bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten. Allerdings war mein Eindruck, daß sie erst gar nicht so schnell kippen würde, wenn ich in den Fußrasten stehe. Bei tiefem Sand fehlt mir dazu die Courage, da schlingere ich mich dann mit viel Lenkerarbeit und Fußstößen irgendwie hindurch.

    Den Kasten Wasser darf ich bei meinen Werten nicht mehr heben, einen Wirbeleinbruch (durch die umgefallene Q) habe ich bereits, dann geht es mit den nächsten meist sehr schnell.
    grundregel des motorradfahrens: die fuesse verlassen die rasten, wenn der
    lenker den boden beruehrt. der umkehrschluss ist zulaessig.

    ich staune, dass bei einer so geringen dichte, das ein kasten wasser nicht
    mehr geht, das moppedfahren noch drin ist. nicht das ich dir das absprechen
    will, ich glaube, ich wuerde fahren bis sie mich da mit gewalt runterzerren,
    schliesslich ist kradfahren neben voegeln das eleganteste hobby und man
    kann es alleine geniessen.

    ich wuerde aber trotzdem empfehlen die haxn auf den rasten zu lassen und
    ggf im stehen zu fahren, das man da mehr gleichgewicht hat, hast du ja
    selber schon gemerkt. da kann das mopped unter einem lustig tanzen, der
    eigene koerper ist entkoppelt und muss nicht mal als gewicht (masse) da
    mit rumschwingen. beine unten im gelaende ist eigentlich ein no-go.

    mal sehen was die herren offroadler noch beizutragen wissen ... ham wa
    hier ja einige am start wie ich meine.

  9. LGW Gast

    Standard

    Oh Gott Füße hoch!

    Einmal an ner Wurzel hängen bleiben und du kannst deine Bänder um Knöchel und Fußgelenk Monatelang vergessen. Ich kenne jemandem, dem das passiert ist. Denk dir einfach Fuß+Wurzel+Fußraste - und du lässt es. Habe ich auch, nachdem er mir das erzählt hat.

    Außer, du sprichst nicht von Fahren, sondern von schieben mit dem Motor, also eigentlich nur füßeln bei ca. 2-3 km/h. Das ist in Ordnung. Sobald man von Fahren spricht, also von "die Maschine stabilisiert sich selbst durch Lenkbewegung und Kreiselkräfte", gehören die Füße, wohin? Richtig. Auf die Rasten. Ab da ist der Kippwinkel of no return nämlich relativ knapp, und die Zerrung im Lendenbereich heftig. Bei der Boxer kommt einem noch der Tiefe Motorschwerpunkt zu gute, aber was wirklich kippt, sollte man lieber kippen lassen.

    Alleine ins Gelände ist sowieso keine gute Idee, vor allem mit nem Dickschiff. Auch wenn man die "normalerweise" alleine aufheben könnte.

    Ich habe meine mal elegant in einem Wassergraben im Wald versenkt (Vorderrad drin, stand komplett auf dem Motorschutz, vorne wie hinten kein Bodenkontakt mehr), das hat mich 20 Minuten hartes Workout gekostet bis ich vorne so viel Astwerk unterlegt hatte, das ich sie nach hinten rauswuchten konnte. Auf Förster oder Waldarbeiter wollte ich nicht warten.

    Seitdem fahre ich alleine nur mehr befestigte Schotterwege, oder Strecken die ich genauestens kenne.

    Bestimmte Fehler muss man aber selber machen.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen

    Außer, du sprichst nicht von Fahren, sondern von schieben mit dem Motor, also eigentlich nur füßeln bei ca. 2-3 km/h. Das ist in Ordnung.
    So meinte ich das und zwar ausschließlich bei tiefem Sand oder Matsch.


 

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