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Laufleistung Heidenau K60 Scout auf R1200GSA (BJ'12)

Erstellt von ba-chief, 19.06.2016, 11:01 Uhr · 10 Antworten · 2.341 Aufrufe

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    Beitrag Laufleistung Heidenau K60 Scout auf R1200GSA (BJ'12)

    #1
    Hi zusammen,

    da es ja immer wieder gern diskutiert wird, ein paar Gedanken zum HEidenau K60 Scout:
    • Gesamtlaufleistung 10tkm, davon ca 80% Teer (Alpen), 20% Offroad (Atlas);
    • Gefahrener Luftdruck 2,5/2,9 (auch im Gelände) an BMW R1200 GS Adv. (2012);
    • Verbleibende Profiltiefe immer noch im "grünen" Bereich (s. Bilder, diese sind unmittelbar vor Demontage gemacht);
    • Im Gelände trotz des Mittelsteg-Profils viel bessere Traktion als erwartet! (bin vorher TCK80 in Island gefahren, ich würde den als nur unwesentlich besser bezeichnen);
    • Vorderrad auf Nässe ein wenig schwammig, aber ohne Probleme beherrschbar;
    • Vorderrad ab ca. 120km/h sehr laut, was auf Dauer nervig war;
    • M.E. kein Luftverlust oder Pendeln der Maschine feststellbar (mit bzw ohne Koffer);
    • Zahnprofilbildung deutlich feststellbar (mehrere mm Unterschied zwsichen linken und rechten Rändern der Profilblöcke);
    • Vereinzelt begannen Gummiblöcke des Hinterrads Risse am Übergang zur Karkasse zu zeigen, was ich allerdings auf die Belastung in Marokko zurückführen würde - ob diese schon vorher vorhanden waren, kann ich leider nicht sagen.


    In Summe war ich sehr! positiv überrascht von K60 Scout: Laufleistung wie erwartet top, Traktionsverhalten im Gelände deutlich besser als erwartet. Einziger Minuspunkt war das laute Abrollgeräusch (und ich meine LAUT) des Vorderrads.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken fullsizerender.jpg   fullsizerender1.jpg   img_3049.jpg   img_3050.jpg  


  2. Registriert seit
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    #2
    Hab meinen hinteren K60 letzte Woche nach 18500 Kilometern gewechselt. Restprofil am Mittelsteg etwa anderthalb Millimeter. Fahre allerdings nie Autobahn und deshalb auch nie dauerhaft 120. Bin ebenfalls sehr zufrieden mit dieser Pelle.

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    #3
    Also ich bin auch sehr zufrieden mit den Heidis, sie sind für mich die Reifen mit denen ich mich am wenigsten einschränken muss.
    Aber ich denke das sie bei mir wohl bei 8000km fällig sein werden.
    Hab sie jetzt ca. 4000km drauf und noch knappe 5mm Profil am Hinterreifen.
    Luftdruck 2,3/2,5bar und meist ein guter Zug auf dem Gasseil.

    Ja der Vorderreifen ist laut aber so werde ich trotz Serienauspuff gehört.

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    #4
    Zitat Zitat von ba-chief Beitrag anzeigen
    Hi zusammen,
    da es ja immer wieder gern diskutiert wird, ein paar Gedanken zum HEidenau K60 Scout (...)

    • M.E. kein Luftverlust oder Pendeln der Maschine feststellbar (mit bzw ohne Koffer) (...)
    Bis auf den Pendelaspekt habe ich Ähnliches beobachtet. Aber ab 160 km/h wird es (nicht immer, aber meistens) wackelig auf dem Hobel, ob nun mit oder ohne Koffer. Juckt mich aber nicht, weil ich selten so schnell fahre.

    Die Traktion im Schlamm dürfte mit dem TKC 80 besser sein als mit dem K 60 Scout. Aber das Schlamm-Planschen überlasse ich bezahlten Darstellerinnen. Schotter reicht mir - da sind die Heidis prima. Die Vorteile des Reifens überwiegen die Nachteile.

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    #5
    Danke für deinen tollen Erfahrungsbericht.
    Sowas sollte man hier öfters lesen / schreiben

    Ich habe den k60 auch drauf. Allerdings unfreiwillig: als ich die 1200gs gekauft habe war der schon drauf und ich habe vor dem letzten urlaub nur den Hinterreifen gewechselt, weil der vorne noch gut war.

    Nun sagt mir aber JEDER meiner Freunde, nach kurzweiligem Motorradtausch, dass der Hinterreifen (sogar der ganz neue nach dem wechsel!) "kippt". also, dass das begeben in die Schräglage in einer engen Kurve nicht "stufenlos" abläuft.
    Ich selbst bemerke das nicht so richtig, liegt vielleicht auch daran, dass ich keinen direkten vergleich mit einem anderen reifen auf der GS habe, und mich da vielleicht einfach auch schon dran gewöhnt habe.

    Einer meiner Freunde geht so weit, aus "sicherheitsgründen" meine GS nicht mehr fahren zu wollen weil ihn das so stört.

    Kann das hier jemand nachvollziehen? Ist das Verhalten in Kurven eines grobstolligen Reifens wirklich ein Sicherheitsproblem?
    Aktuell fahre ich 100% Straße, hätte aber auch mal spaß an "einfachem" Offroad, aber erst, wenn ich das Gefühl habe die Maschine komplett zu beherschen.

    Weiß nun nicht, ob ich nochmal den k60 nehme, oder vielleicht was anderes?

    Auch fällt mir auf, dass ab ca 160 kmh der vorderreifen ein bisschen schwimmt. Liegt das an dem Reifen, oder ist da ggf was anderes dran schuld?

    Achja: auch ist bei mir nach einer langen Regenrückfahrt von ca 1000km autobahn von Spanien nach Deutschland aufgefallen, dass der Reifen hinten sehr eckig gelaufen ist. Es gab schon einen ziemlichen unterschied in der "Rundungsstärke" im Schräglagenbereich. Hat jemand von euch so etwas auch beobachtet? Wie ist da die Einschätzung in Richtung Gefärhlichkeit?

    Liebe Grüße

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    #6
    Du verleihst Dein Motorrad?


  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Du verleihst Dein Motorrad?

    nein, ich tausche für ein paar Km :P Der Kumpel hat ne schöne 1100gs, die ich auch mal unbedingt fahren wollte

  8. Registriert seit
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    #8
    Wenn Du 100% Straße und nur in ferner Zukunft "einfaches Offroad" geplant hast, würde ich mir schon genau überlegen ob der K60 der richtige Reifen ist. Die mehr Straßen orientierten Reifen bieten auf dem Asphalt einfach mehr Reserven, vor allem beim Bremsen, da die Stollen nicht wegknicken, und bei Nässe.
    Ich hatte vorher den CTA² drauf und das ist Onroad schon eine andere Hausnummer.

    edit: ich merke auch ein gewisses Rühren (über 150 km/h) in schnellen Kurven
    btw: was ist einfaches Offroad? ist der Feldweg oder Schotterpass schon Offroad? für mich nicht, da ja noch ein Weg/Staße vorhanden ist.

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    #9
    Also ich sag mal so: für höhere Geschwindigkeiten auf Autobahnen gibt es gewiss bessere Reifen.

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    #10
    Zitat Zitat von noIR Beitrag anzeigen
    Kann das hier jemand nachvollziehen? Ist das Verhalten in Kurven eines grobstolligen Reifens wirklich ein Sicherheitsproblem?
    Aktuell fahre ich 100% Straße, hätte aber auch mal spaß an "einfachem" Offroad, aber erst, wenn ich das Gefühl habe die Maschine komplett zu beherschen.
    Dass die Heidis in die Kurve kippen, dachte ich am Anfang auch. Jetzt nicht mehr. Wahrscheinlich Gewöhnung. Ein neuer Satz fährt sich allerdings immer noch wie auf rohen Eiern.

    Zitat Zitat von noIR Beitrag anzeigen
    Auch fällt mir auf, dass ab ca 160 kmh der vorderreifen ein bisschen schwimmt. Liegt das an dem Reifen, oder ist da ggf was anderes dran schuld?
    Schwimmen oder Pendeln - jedenfalls wird es wackelig. Aber 160 Sachen sind außerhalb Deutschlands sowieso zu schnell.

    Zitat Zitat von noIR Beitrag anzeigen
    Achja: auch ist bei mir nach einer langen Regenrückfahrt von ca 1000km autobahn von Spanien nach Deutschland aufgefallen, dass der Reifen hinten sehr eckig gelaufen ist. Es gab schon einen ziemlichen unterschied in der "Rundungsstärke" im Schräglagenbereich. Hat jemand von euch so etwas auch beobachtet? Wie ist da die Einschätzung in Richtung Gefärhlichkeit?
    Wie die meisten Reifen wird der K 60 Scout bei langer Geradeausfahrt eckig. Das ist vielleicht nicht gefährlich, aber unangenehm. Deshalb habe ich den Reifen hinten oft früher gewechselt als die Profiltiefe es erforderte.

    Wie geschrieben, die Vorteile des K 60 Scout überwiegen seine Nachteile: Laute Abrollgeräusche, Irritation in Spurrillen und schlechte Traktion auf Wiese und Schlamm.

    Für den Reifen spricht: Universell einsetzbar, langlebig, gute Haftung, sicheres Bremsverhalten, robuste Optik. Und mein Kauf sichert Arbeitsplätze in Deutschland, hoffe ich.


 
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