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Lebensdauer Heidenau K 60 Scout

Erstellt von Circoloco, 30.04.2013, 17:47 Uhr · 98 Antworten · 22.192 Aufrufe

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    #41
    Danke füra Angebot aber ich bekomm hier beim Händler genügend. Es gibt sogar Leute die fast neue Reifen weg schmeissen, nur weil die DOT Nummer ein Alter von 6 Jahren anzeigt. Diese Reifen wurden meist auf Garagenfahrzeugen kühl und dunkel gelagert und bieten noch Grip, bis die Fussrasten Funken sprühen...

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    #42
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Danke füra Angebot aber ich bekomm hier beim Händler genügend. Es gibt sogar Leute die fast neue Reifen weg schmeissen, nur weil die DOT Nummer ein Alter von 6 Jahren anzeigt. Diese Reifen wurden meist auf Garagenfahrzeugen kühl und dunkel gelagert und bieten noch Grip, bis die Fussrasten Funken sprühen...
    Wow, Grip bis die Fußrasten sprühen kriegste auch mit nem Slick hin.

    Ja, Reifen mit einer 6 Jahre alten DOT würde ich auch wegschmeißen, egal wie gelagert, egal. Kühl und dunkel altern sie zwar langsamer, aber sie altern trotzdem. Ohne regelmäßig Walkarbeit, verteilen sich die Chemikalien im Reifen anders.

    Ich hoffe Du bist am anderen Ende der Welt unterwegs und nicht in Europa. Ich bin auch mit 49 zu jung zum Sterben, nur weil irgendein Sparbrötchen sich überlagerte Reifen auf die Felgen zieht und der Meinung ist, 2mm Profiltiefe sind ausreichend.

    Das Ganze soll dann auch noch als nachhaltiges Wirtschaften verkauft werden.

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    #43
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Das Ganze soll dann auch noch als nachhaltiges Wirtschaften verkauft werden.
    Naja in der Wirtschaft nennt man sie wohl Arbeiter und Chefs. Die Arbeiter erwirtschaften mit ihrer Arbeit das Geld der Chefs.

    Gebrauchtfahrzeugkäufer lassen sich ihre Fahrzeuge durch die Neufahrzeugkäufer erwirtschaften.

    Positiver Nebenefekt: Die Arbeiter bzw Neufahrzeugkäufer müssen für diese Finanzierung so viel arbeiten, dass sie keine Zeit zum Fahren haben und ihre Fahrzeuge am Ende kaum Kilometer drauf haben. Das freut die Gebrauchtfahrzeugkäufer, die weniger Geld erwirtschaften müssen und daher mehr Zeit für grosse Touren haben, noch mehr

  4. LieberOnkel Gast

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    #44
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Wieso erklärst Du so etwas? Dein Leben hängt ggf. davon ab und wenn es ta-rider das anders sieht, möchte ich nicht mit ihm fahren.

    (...)
    Naja, da hängen dann im Falle des Erwischt - Werdens eher der Geldbeutel und ansonsten der fehlende Fahrspaß dann denn Leben und Gesundheit.
    Auf trockener Fahrbahn ergeben sich für die Sicherheit de facto keine Nachteile (es sei denn, daß weiße guckt durch) und auf nasser Fahrbahn treten die üblichen Effekte meines Wissens zumindest später auf als beim Pkw.

    Im Endeffekt soll es jeder halten wie er mag, ich neige auch zum frühzeitigen Wechsel...

  5. Registriert seit
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    #45
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Naja in der Wirtschaft nennt man sie wohl Arbeiter und Chefs. Die Arbeiter erwirtschaften mit ihrer Arbeit das Geld der Chefs.

    Gebrauchtfahrzeugkäufer lassen sich ihre Fahrzeuge durch die Neufahrzeugkäufer erwirtschaften.

    Positiver Nebenefekt: Die Arbeiter bzw Neufahrzeugkäufer müssen für diese Finanzierung so viel arbeiten, dass sie keine Zeit zum Fahren haben und ihre Fahrzeuge am Ende kaum Kilometer drauf haben. Das freut die Gebrauchtfahrzeugkäufer, die weniger Geld erwirtschaften müssen und daher mehr Zeit für grosse Touren haben, noch mehr
    Ähmm, ich weiß nicht was Du nimmst, aber ich würde ganz schnell die Finger davon lassen. Es scheint doch die Sicht auf die Realität einzuschränken.

    Seit Marx und Engels "Lohnarbeit und Kapital" verfaßt haben sind ein paar Jahrzehnte ins Land gegangen, die Gesellschaft und die Wirtschaft sind komplexer geworden, die Revolution ist ausgeblieben und einer Evolution gewichen.

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Es scheint doch die Sicht auf die Realität einzuschränken.
    Interessante Theorie. Hier dagegen ein kleiner Vergleich aus der Praxis. Dass man 6 Jahre alte Reifen oder welche mit 2mm Profil (= 4mm bis zur Karkasse) so wie alte Kleider in Deutschland umsonst bekommt, scheint niemand zu bezweifeln. Der Wertverlust liegt hier für den Vorbesitzer bei 100%, ohne dass er die volle Laufleistung genutzt hat. Dagegen bekommt der zweite Besitzer (meist Polen die derartige Reifen LKW weise abholen) gute Reifen für 0% des Neupreises.

    Schaut man sich ein Neufahrzeug über sagen wir mal 5 Jahre an, so liegt der Wertverlust bei ca 50% oder im Fall einer 15.000 Euro BMW bei 7500 Euro. Geht man von einer Haltbarkeit von 100.000 Kilometern aus (Hondas schaffen gut das Doppelte), so müsste der erste Besitzer in dieser Zeit 50.000 km gefahren sein, um pro Kilometer nicht mehr bezahlt zu haben, als der nächste Besitzer. Das schaffen jedoch die wenigsten.

    Der zweite Besitzer kann das Fahrzeug nun sagen wir 10 Jahre lang besitzen, er macht aber garantiert weniger Verlust, solange das Fahrzeug die erwartete Kilometerleistung schafft. Oder der zweite Besitzer verkauft es ebenfalls nach 5 Jahren. Dann bekommt er immernoch 3250 Euro dafür siehe mobile.de und hatte so nur die Hälfte des Wertverlustes eines Neufahrzeuges.

    Der Gewinn der Gebrauchtfahrzeugkäufer liegt in der progressiven Abschreibung, vor allem wenn ein Modellwechsel droht, obwohl der tatsächliche Wert/Nutzen eines Fahrzeuges natürlich linear sinkt.

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    #47
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Interessante Theorie. Hier dagegen ein kleiner Vergleich aus der Praxis. Dass man 6 Jahre alte Reifen oder welche mit 2mm Profil (= 4mm bis zur Karkasse) so wie alte Kleider in Deutschland umsonst bekommt, scheint niemand zu bezweifeln. Der Wertverlust liegt hier für den Vorbesitzer bei 100%, ohne dass er die volle Laufleistung genutzt hat. Dagegen bekommt der zweite Besitzer (meist Polen die derartige Reifen LKW weise abholen) gute Reifen für 0% des Neupreises.

    Schaut man sich ein Neufahrzeug über sagen wir mal 5 Jahre an, so liegt der Wertverlust bei ca 50% oder im Fall einer 15.000 Euro BMW bei 7500 Euro. Geht man von einer Haltbarkeit von 100.000 Kilometern aus (Hondas schaffen gut das Doppelte), so müsste der erste Besitzer in dieser Zeit 50.000 km gefahren sein, um pro Kilometer nicht mehr bezahlt zu haben, als der nächste Besitzer. Das schaffen jedoch die wenigsten.

    Der zweite Besitzer kann das Fahrzeug nun sagen wir 10 Jahre lang besitzen, er macht aber garantiert weniger Verlust, solange das Fahrzeug die erwartete Kilometerleistung schafft. Oder der zweite Besitzer verkauft es ebenfalls nach 5 Jahren. Dann bekommt er immernoch 3250 Euro dafür siehe mobile.de und hatte so nur die Hälfte des Wertverlustes eines Neufahrzeuges.

    Der Gewinn der Gebrauchtfahrzeugkäufer liegt in der progressiven Abschreibung, vor allem wenn ein Modellwechsel droht, obwohl der tatsächliche Wert/Nutzen eines Fahrzeuges natürlich linear sinkt.
    Ich weiß nicht woher Du Deine Erkenntnisse hast, aber sie sind schlicht falsch. Die Milchmädchen-Rechnung die Du aufmachst ist unglaublich. Mit zunehmenden Alter steigen die Aufwendungen zum Unerterhalt und Erhalt der Sache (einer jeden) in einer Expotentialfunktion. Hondas schaffen das Doppelte einer BMW. wo hast Du denn die Erkenntnis her? Auch egal, Märchen halt.

    Progressive Abschreibung, wow, ein Privatmann schreibt ein Fahrzeug progressiv ab. Ich bin echt beeindruckt.

    Von einer Grenzkosten-/Grenznutzenanalyse hast Du noch nie etwas gehört. Das sich eine progressive Abschreibung nur für Güter lohnt, deren reeller Wertverlust extrem hoch ist, ist Dir dabei auch entgangen, das Privatleute Fahrzeuge nicht abschreiben können, ist Dir wahrscheinlich auch neu.

    Da Du hier privat und gewerblich bunt durcheinander würfelst:

    Um mal Ordnung in Dein wirres Halbwissen zu bringen.

    Abschreibung bedeutet, das Du den Preis einer Investition über die voraussichtliche Nutzungsdauer abschreibst, sprich den Wert Deiner Investition reduzierst. Dafür gibt es zwei Methoden, die lineare, jedes Jahr den selben Prozentsatz und die progressive (die nicht immer erlaubt ist) jedes Jahr die Hälfte des Wertes. Um das zu tun, mußt Du aber gewerblich agieren, sprich den Gegenstand in einem gewinn-orientierten Unternehmen zu Erzielung des Gewinns einsetzen. Damit reduzierst Du Deine Steuerlast (und nur die) damit Du reinvestieren kannst. Man kann über diese Subvention streiten, sicher, aber Privatleuten ist sie verwehrt.


    Der Schnittpunkt zwischen dem Abschreibungsgewinn und den (steigenden) Unterhaltskosten liegt bei Fahrzeugen i.d.R bei 5-8 Jahren, bei gewerblicher Nutzung.

    Ausfallzeiten durch Reparaturen sind sehr reale Kosten, für ein Unternehmen, ebenso wie die Werkstattrechnungen.

    Für Privatleute triff das aber nicht zu.

    Der Nutzen sinkt nie linear oder steigt linear. Monoton fallende oder steigende Funktion sind eher die Ausnahme, bei progressiven Prozessen, wie dem Altern gibt es sie schlicht nicht.

    Du hast noch nicht ein Mal die Grundsätze verstanden.

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    #48
    Ähem,

    kann man hier auch noch was über die Heidenaus lesen ...obwohl der Diskurs in die Betriebswirtschaft nicht uninteressant ist...

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    #49
    Na klar geht das !
    Hab im moment noch mein K60 winterreifen dran. Die haben inzwischen so um die 5000 km mittgemacht. Hinten macht die noch 1500 bis 2000 weitere bis zur verschleissgrenze. Vorne hallt die sicher bis 10.000 km laufleistung.
    Mit die heutige fruehlng temperaturen griffig ohne ende.

    Gruss, Ard

  10. Registriert seit
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    #50
    Na gut, dann stelle ich mal eine Frage an diejenigen, die schon mehrere Sätze Heidenaus verschlissen haben. Ich schwanke derzeit zwischen Risiko und Sicherheit, denn ich habe hinten noch 8mm Profilstärke und eine Tour mit knapp 6 TKM vor mir. Mit dem Reifen noch losfahren oder auf jeden Fall vorher einen neuen aufziehen?


 
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