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Luftdruck TKC 80

Erstellt von Norbert61, 01.09.2014, 20:42 Uhr · 8 Antworten · 3.168 Aufrufe

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    Standard Luftdruck TKC 80

    #1
    Hallo GS Gemeinde,
    über das Thema wurde hier schon viel diskutiert. Meine Frage an einen bestehenden Thread angehängt brachte leider nur eine Rückmeldung. Darum starte ich das Thema neu...

    Werde Ende Sept. mit meiner Dicken und meinem Junior (F 800 GS) in die Westalpen fahren. Wollen die Asietta und die LGK fahren und da kann es aufgrund der Jahreszeit schon nass und evtl. etwas schlammig sein. Haben nun beide den Conti TKC 80 aufgezogen, um gut gerüstet zu sein.

    Nun meine Fragen: Welcher Luftdruck ist für die Anreise auf Autobahn und Teerpässen zu empfehlen? Macht es Sinn den Druck im Gelände zu senken und wenn ja um wie viel? Nutzt das mehr oder ist wegen Risiko von Durchschlagen und einem Platten eher davon abzuraten? Der Conti Support empfiehlt für Gelände vorne und hinten 2.2 bar und entsprechende Erhöhung, wenn man wieder auf Teer ist.

    Vielen Dank für Tipps und Erfahrungen, evtl. auch zur aktuellen Lage auf den beiden Schotterpässen.

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    Standard

    #2
    Auf der Straße kannste mit dem TKC unbesorgt den von BMW oder den von Conti empfohlenen Luftdruck fahren. An die Besonderheit, dass der sich ganz leicht in Schräglage bringen lässt, im Vergleich mit Straßenreifen trotzdem eher geradeaus laufen will, gewöhnst Du Dich ganz schnell.
    Fürs Gelände: In Hechlingen werden die TKC (je nachdem welchen Instruktor man fragt) mit 1,6 bis 1,8 gefahren und zwar vorne wie hinten. Beim Touratech-Event in Niedereschach 2014 erhielt ich zum Beispiel die Auskunft "1,8", das wäre ein guter Kompromiss den man auch auf der Straße fahren könnte. Aus eigener Erfahrung hab ich auf der Straße aber eher den 2,2/2,5 drauf, da läuft er doch präziser. Wegen dem "Durchschlagen" brauchste Dir beim TKC auf der GS auch bei 1,5 keine Gedanken zu machen.
    Die Assietta (sofern Du nicht an einem der gesperrten Tage ankommst) kannste auch mit Straßenreifen fahren, bei der LGKS gibts Abschnitte, die erfordern auch bei guten Verhältnissen ne besondere Konzentration. Eine gewisse Erfahrung ist da schon von Vorteil.

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    #3
    Da stimme ich Hansemann voll und ganz zu!

    Auch "Mr. Gute Laune" (Tomm Wolf www.malelobo.com) fährt in seinem BMW-Enduropark in Spanien mit diesen Drücken!

    Gruß

    der Kurze

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    #4
    Hallo Norbert,

    wir waren letzte Woche dort, wo Du in Kürze hinmöchtest.
    Ich hatte auf meiner 1100 GS den Mitas 07 Dakar drauf, Sohnemann auf dessen R 100 GS den TKC. Wegen der Anreise auf Achse hatten wir ca. 2,2 / 2,5 drauf.
    Die ersten Kilometer sind wir auch so auf der Assietta gestartet. Nach kurzer Strecke haben wir aber abgelassen auf 1,7 / 1,8 . War ein Unterschied wie Tag und Nacht! Wo mit dem hohen Druck anfangs drübergerumpelt wurde, wars anschließend wie auf einem ausgerollten Teppich. Durchgeschlagen hat zwar bei zuviel Übermut und Minisprüngen mal die Federung vo. /hi., aber nie der Reifen.

    Wir hätten zwar wegen des mitgeführten Minikompressors die Option gehabt, den Druck für Straßenabschnitte wieder zu erhöhen, waren dazu aber "zu faul" und haben festgestellt, daß diese Drücke auch prima auf den Paßstraße funktionieren. Mit den Stollies zu heizen verbat sich ja eh. Erst für die Rückfahrt auf der Bahn haben wir wieder auf die Ausgangsdrücke erhöht. Nimm einfach einen Druckmesser mit, dann kannst Du unterwegs gezielt reduziern. Und ne Pumpe bzw. Kompressor könnte auch bei einem evtl. Platten "überlebenswichtig" sein!

    Wünsche Dir für Eure Tour Primawetter. Denn bei Nebel machts sicher keinen Spaß. (Hatten wir dann auf Varaita-Maira feststellen können)
    Und nen kleinen aktuellen "Straßen"-Zustandsbericht der LGKS kannst Du von mir im Reiseteil finden.

    Grüße vom elfer-schwob

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    #5
    Danke elfer-schwob und hansemann für die aufschlussreichen Rückmeldungen. Ich denke, dass ich den Druck auf Schotter auch entsprechend senken werde

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    #6
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das NICHT der Grund ist, warum man beim offroad fahren den Reifendruck senkt - schon gar nicht bei hartem Untergrund wie festgefahrenen Schotter - aber ok, vielleicht vermag es mir jemand zu erklären... ?

    Gruss
    Jan

    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    ... Wo mit dem hohen Druck anfangs drübergerumpelt wurde, wars anschließend wie auf einem ausgerollten Teppich...

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    #7
    MOTORRAD würde das so ausdrücken:

    "MOTORRAD versah die Reifensätze bei Trocken- und Nasstest mit dem vorgeschriebenen Reifendruck. Für die Offroad-Wertung in den italienischen Alpen wurde der Luftdruck dagegen bei allen Kandidaten auf 1,7 bar vorn und hinten abgelassen – eine gebräuchliche Maßnahme, um im Gelände für den richtigen Grip zu sorgen. Durch den geringeren Druck werden die Reifen weicher und können sich besser in den Untergrund krallen."

    Folge ist: Fahren wie auf dem Teppich, würde ich sagen...

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    #8
    Hi,

    ich bin im Gelände immer mit 1,5 vorn und 1,7 hinten unterwegs.

    Das ging mit dem TKC in den Westalpen auch auf den Straßenpässen gut.

    Einen Durchschlag an der Felge vorn hatte ich aber doch zu verzeichnen.

    Gruß

    David

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    Standard

    #9
    Jo, dass sehe ich WEICHEM Untergrund absolut ein. Bei hartem hingegen nicht. Da (bei spitzem und scharfkantigem Schotter) läuft man höchstens Gefahr, sich die Reifen noch zu ruinieren, wenn diese sich im weichem Zustand an dem scharfkantigen Schneiden abarbeiten und dabei noch voll-flächig aufliegen...

    Mal ganz unabhängig davon, was mir die MOTORRAD-Redakteure erzählen wollen...

    Nene... bei so einem Untergrund fahre ich nicht mit weniger Luft sondern nutze gerade DA die Stollen als "Abstandhalter" zu derlei zerstörerischem Untergrund. Gerade z.B. im hochalpinen Geläuf wo ich schon gar keinen Bock auf Reifenflicken habe. Wie gesagt: Bei weichem Untergrund sieht das ganz anders aus...

    Gruss
    Jan



    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    MOTORRAD würde das so ausdrücken:

    "MOTORRAD versah die Reifensätze bei Trocken- und Nasstest mit dem vorgeschriebenen Reifendruck. Für die Offroad-Wertung in den italienischen Alpen wurde der Luftdruck dagegen bei allen Kandidaten auf 1,7 bar vorn und hinten abgelassen – eine gebräuchliche Maßnahme, um im Gelände für den richtigen Grip zu sorgen. Durch den geringeren Druck werden die Reifen weicher und können sich besser in den Untergrund krallen."

    Folge ist: Fahren wie auf dem Teppich, würde ich sagen...


 

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