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Michelin Anakee III

Erstellt von TaunusRider, 06.10.2012, 08:36 Uhr · 387 Antworten · 130.991 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Jetzt werde ich doch wortbrüchig, aber wiederum nicht, weil es nichts mit der Diskussion zu tun hat, dass der A III nicht für üblich auf öffentlichen Straßen gefahrenen Schräglagen geeignet ist.

    Zunächst einmal danke für deinen Videotest und ich glaube dir natürlich, was du gesehen hast. Das widerspricht aber allen Gesetzen der Physik und auch sonstigen optischen Gegebenheiten, dass der ungenutzte Streifen, gen. Angststreifen vorne schmaler ist, als hinten. Das kann jeder an seinem eigenen Motorrad sehen. Bei dir nicht und ich habe keine Erklärung dafür. Der vordere Streifen ist grundsätzlich breiter, als der hintere, hat mit der unterschiedlichen Reifenbreite zu tun. Es würde jetzt zuweit führen, das rechnerisch darzustellen, aber es geht mit Winkeln, die ich heute rein interessehalber ermittelt habe. Bei meiner GS beträgt der Schräglagenwinkel am Hinterrad 50° bis die Laufflächenkante den Straßenbelag berührt, beim Vorderrad sind es 65°. Du müsstest also 65° auf der Backe gelegen haben, damit du den Vorderreifen bis an die Laufflächenkante bringst, was in deinem Video eindeutig nicht so ist.

    Es kann jetzt tatsächlich nur mit einem anderen Profilradius des 120 er Vorderreifen im Gegensatz zum von mir genutzten 110 er zu tun haben, wie oben auch schon vermutet wurde. Sollte dies so sein, dann hat Michelin alles richtig gemacht, weil beim 110 er mindestens 1 cm ungenutzt bleibt. Bei mir aber egal, weil mein Vorderreifen immer länger hält als der Hinterreifen. Werden trotzdem immer beide getauscht.

    Gruß

    Nik

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    Das Phänomen, daß der vordere zuerst auf der Kante ist, gibts auch anderswo, Beispiel:

    KTM 690 Enduro

    90/90-21 vorn
    140/80-18 hinten
    Pirelli Scorpion MT 90 A/T

    Wenn der vordere komplett angefahren ist, hat der hintere noch 10 - 15 mm breiten Streifen.

  3. G-B
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    Standard

    Wieso soll das nicht so sein. Ist bei meiner R100GS bei den CTA auch so.
    Du hast zwar Recht mit der Aussage, dass das mit der Reifenbreite hinten und vorne zu tun hat, aber das ist nicht alles.
    Entscheidend ist die tatsächliche Reifenkontur (Lauffläche). STell dir einfach einen Reifen mit einer exakt U-förmigen Kontur vor.
    Da fährst du niemals bis zum Rand. Das wären dann 90 Grad.
    Deshalb ist ja der Angstrand gleich in zweierlei hinsicht Blödsinn.
    1. Jeder Reifen hat eine andere Kontur
    2. Ist der letzte Rand erreich ist meist noch lange nicht Schluss.

    Normalerweise werden Hinterreifen von der Kontur her wie ein weit offenes U Konstruiert. Damit erhöht sich bei gleicher Reifenbreite der Radius der Lauffläche.
    Dies erhöht die Wirkbreite der Aufstandsfläche. Was wiederum positiv für die zu übertragenden Beschleunigungskräfte ist.

    Bei all diesen Dingen, kann aber dann doch nicht mehr berücksichtigt werden, dass die LC hinten nen 170er hat. Sprich der Vordereifen der luftgekühlten 4V GSen wird in der selben Form gemacht.
    Nutzt jetzt Michelin den 170er um eine rundlichere Form zu realisieren (Handling, evtl. für diese Karkasse notwendig oder, oder) kann es zu genau dem beschriebenen Phänoomen kommen.

    Fazit: Wen juckts. Ich fahre meine wohlfühlschräglage und wenn was rutscht reagiere ich. Egal ob da ein Streifen ist.

  4. borromeus Gast

    Standard

    Zitat Zitat von nordmann1 Beitrag anzeigen
    Jetzt werde ich doch wortbrüchig, aber wiederum nicht, weil es nichts mit der Diskussion zu tun hat, dass der A III nicht für üblich auf öffentlichen Straßen gefahrenen Schräglagen geeignet ist.

    Zunächst einmal danke für deinen Videotest und ich glaube dir natürlich, was du gesehen hast. Das widerspricht aber allen Gesetzen der Physik und auch sonstigen optischen Gegebenheiten, dass der ungenutzte Streifen, gen. Angststreifen vorne schmaler ist, als hinten. Das kann jeder an seinem eigenen Motorrad sehen. Bei dir nicht und ich habe keine Erklärung dafür. Der vordere Streifen ist grundsätzlich breiter, als der hintere, hat mit der unterschiedlichen Reifenbreite zu tun. Es würde jetzt zuweit führen, das rechnerisch darzustellen, aber es geht mit Winkeln, die ich heute rein interessehalber ermittelt habe. Bei meiner GS beträgt der Schräglagenwinkel am Hinterrad 50° bis die Laufflächenkante den Straßenbelag berührt, beim Vorderrad sind es 65°. Du müsstest also 65° auf der Backe gelegen haben, damit du den Vorderreifen bis an die Laufflächenkante bringst, was in deinem Video eindeutig nicht so ist.

    Es kann jetzt tatsächlich nur mit einem anderen Profilradius des 120 er Vorderreifen im Gegensatz zum von mir genutzten 110 er zu tun haben, wie oben auch schon vermutet wurde. Sollte dies so sein, dann hat Michelin alles richtig gemacht, weil beim 110 er mindestens 1 cm ungenutzt bleibt. Bei mir aber egal, weil mein Vorderreifen immer länger hält als der Hinterreifen. Werden trotzdem immer beide getauscht.

    Gruß

    Nik
    Das ist ja, was mich einigermassen unsicher macht. Die Schräglage war pi mal Auge vielleicht 45°, 40° gegen Horizont und ca 5° geschätzt hängt der Kreisverkehr nach aussen (man sieht das bei Sekunde 3 etwa recht schön)- da schaff ich mit dem Honda Roller mehr.
    Ich glaube auch nicht, dass sich das massiv durch ein paar Zehntel weniger Luftdruck vorne ändern wird.
    Obwohl sich der Reifen, vor allem bei Nässe gut fährt ist dieses Ergebnis leider nicht sehr gut. Ein warmgefahrender Reifen bei knapp 30° Lufttemperatur der weg ist bevor noch eine Raste aufsetzt vermittelt nicht viel Vertrauen.

  5. Registriert seit
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    141

    Standard

    Hallo,

    auch Ich bin mit dem Vorderreifen früher an der Kante wie hinten.

    R 1200 GS Rallye TÜ, Metzeler Tourance EXP

    LG
    Martin

  6. borromeus Gast

    Standard

    OK, also ich kannte das so noch nicht.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    Fazit: Wen juckts. Ich fahre meine wohlfühlschräglage und wenn was rutscht reagiere ich. Egal ob da ein Streifen ist.
    So mache ich das seit ich Motorradfahre und das ist schon sehr lang. Vom Angststreifen habe ich erst vor 3 Jahren einmal gehört und mir gedacht, welch ein Schmarrn. Und im Moment habe ich keinen Bedarf nach irgend einem anderen Reifen. Schon gar nicht bei Nässe und im Trockenen erst recht nicht. [Spaßmodus an] Wo der A III überhaupt nichts taugt, das ist im tiefen feinen Sand, gerade vorgestern beinahe wieder die Fuhre gekippt. [Spaßmodus aus]

    Für diesen Untergrund habe ich aber noch nie einen passenden Reifen gefunden, da liegt vermutlich der Fehler zwischen Ohren.

    Gruß

    Nik

  8. Registriert seit
    11.01.2011
    Beiträge
    232

    Standard

    auf dem Film schaut es so aus als die Fahrbahn aus Beton ist und Beton Rutscht sehr viel früher als Asphalt , ist zumindest dort wo ich Wohne so

    gruss Franz

  9. Registriert seit
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    Standard

    Nette Kantendiskussion. Ich hatte beim Tourance EXP vorne keine Streifen, hinten einen kleinen. Beim TR91 ist nun plötzlich vorne wieder einer kleiner da, obwohl ich definitiv mehr Schräglage damit fahre.
    Ehrlich gesagt ist mir das mittlerweile auch egal, ich will Spaß und den habe ich und egal wie schräg und schnell ich fahre, es wird immer einen geben der es besser kann. Aber die Erfahrung zeigt, dass auch mit Streifen die wenigsten dran bleiben und viele von denen haben keinen Steifen mehr..... Es spielen nämlich auch Dinge wie Luftdruck, Fahrwerkseinstellung, Gewicht und Gewichtsverteilung sowie Temperatur eine Rolle.
    Mein persönliches Fazit: Streifen hin oder her, wichtig ist das der Reifen sich für den Fahrer der ihn fährt gut anfühlt und einem den Spaß ermöglich den man sich erhofft wenn man auf das Bike steigt.

  10. borromeus Gast

    Standard

    Das mag alles sein, aber die Fuhren die ich gewohnt bin haben zuerst mit irgendwas gekratzt und sind dann reifenmäßig am Limit gewesen. So n Reifen hat ja heutzutage Traktion ohne Ende.
    Nun passiert der ungünstigste Fall: VR schmiert als erstes ab.


 
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