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Michelin Anakee III

Erstellt von TaunusRider, 06.10.2012, 08:36 Uhr · 387 Antworten · 131.063 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #61
    Zwischenbericht 250km auf R1200GS TÜ:

    Trocken: Der Anakee 3 zeigt seinen Grenzbereich sehr schön an und bleibt auch bei Drifts in der Kurve sehr gut mit dem Gas kontrollierbar. Wenn aus der Kurve raus wieder gerade wird, geschieht das ohne Unruhe ins Fahrwerk zu bringen.
    Er hat deutlich weniger Grip als ein Pilot 3, Road Attack, ... aber dafür macht er mehr Spaß weil man mehr arbeiten kann.
    Wer rutschen und driften nicht liebt, sollte damit eher Pensionistentempo fahren oder zu einem echten Straßenreifen greifen.

    Nass: Für mich bester Reifen bis jetzt auf einer 12er GS! Bricht nicht aus sondern hat einen weiten Grenzbereich, sodass man mit dem Gas gut kontrollieren kann.

    Schotter: Bin sehr erstaunt über Traktion. Auf ebener Strecke geht er sehr gut, aber die Seitenführung lässt im Gelände zu wünschen übrig (eh logisch wenn man ihn anschaut).


    Ich finde ihn dem Anakee 2 sehr ähnlich, aber auf Straße gefällt er mir einfach viel besser weil er ruhiger (nicht akkustisch) läuft, sehr präzise einlenkt und einfach so gutmütig im Grenzbereich ist.

    Wenn er bis ans Ende seiner Lebensdauer nur annähernd so bleibt wie am Anfang, bleibt der Anakee 3 mein Reifen.



    vG,
    Lupusz

    - - - Aktualisiert - - -

    Update:

    Bin ihn heute 40km auf Schotter, Steinen und Schlamm gefahren - genial für einen Straßenreifen. Nur bei Schlamm fehlt ein wenig die Seitenführung im Vergleich zum Stollenreifen. So ein Vergleich ist eigentlich nicht ok, aber er ist so gut im Gelände, dass ich ihn im Hinterkopf immer mit einem TKC80 verglichen habe.

    Dann bin ich noch einen halben Kilometer auf tiefem, feuchten Schnee gefahren - bin kein Einziges mal steckengeblieben, einfach genial der Reifen auf rutschigem Untergrund. Hätteich ihm niemals zugetraut.

    20130426_161731_schipiste_v02.jpg20130426_162934_schipiste_v03.jpg

    Nun zu den Nachteilen:

    Bitumenstreifen (bei Sonnenschein und ca. 26°C): Ich kann mich an keinen Reifen auf der 12er GS erinnern, bei dem es mir so das Vorderrad so unruig bei unebenem und ausgebessertem Asphalt war. Ständig schwimmt der Reifen und rutscht weg wenn man über einen Streifen fährt.
    Hinten rutscht er auch, aber das könnte einem ja noch Spaß machen, aber vorne bin ich sehr empfindlich und fühle mich sehr unwohl. Bin zum Schluß nur mehr mit 2,2 Bar gefahren, damit der Latsch ein wenig größer wird.

    Große Schräglagen: Bei Schräglagen von mehr als 45° (nicht drückend) rutscht die Fuhre sehr oft hinten weg (fordert ein µr>1), ausser der Asphalt ist sehr, sehr griffig. Ich habe mich heute dabei entdeckt, dass ich nach 500km fast nur mehr drückend fahre und den kurveninneren Fuß bei Kurven auch immer austrecke. Eigentlich suche ich bei jeder Kurve den Punkt bei dem der Anakke 3 wegrutscht, denn das tut er sicher irgendwann.

    Auch das Fahrwerk habe ich eher sehr weich eingestellt. Da fühlt er sich ein wenig wohler als bei extrem straffer Abstimmung.

    Vielleicht komme ich noch drauf, was ich machen kann, damit der Grip ein wenig besser wird. Denn das würde ich mir auf Asphalt wirklich wünschen!

    Verschleiß: bin jetzt 800km gefahren und es schaut in der Mitte gut aus. Am Rand (vermutlich durch das viele Rutschen) zeigt sich aber schon Verschleiss von mehr als 1mm. Und genau dort ist aber auch nicht so viel Profil wie in der Mitte ... :-(


    vG,
    Lupusz

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    #62
    Lupusz, ich kann Deine Eindrücke gar nicht, oder eher kaum nachvollziehen. Vor allem das, was Du zum Rutschen/Driften schreibst. Mein A3 tut das nicht, allerdings bin ich auch nicht auf Schnee gefahren. Was ich bestätigen kann, er hat ne sehr steife Seitenwand, das habe ich bei der Handmontage schon gemerkt. Auch ich habe am Wilbers etwas weicheres Dämpfen eingestellt, da die Michelin-Pelle eine geringe Eigendämpfung hat. Was mir noch aufgefallen ist, man kann in jedem Geschwindigkeitsbereich die Hände vom Lenker nehmen, da wackelt nichts und schaukelt sich nichts auf, der Reifen läuft sehr sauber geradeaus.

    Ich habe auf meiner Hausstrecke zwei S-Kurven mit schnellem Wechsel, da kommt man mit relativ tiefer Schräglage im dritten Gang schön durch. Wenn ich da den Hahn spanne, hebt's mir eher das Vorderrad, bzw. wird leicht, als dass ich ans Driften komme.

    Reifendruck fahre ich wie von BMW empfohlen 2,2v/2,5h.

    Über Grip auf Bitumen, Dieselflecken, nassen Fahrbahnmarkierungen möchte ich eigentlich nicht spekulieren.

    Ich hab jetzt knapp 2000 km runter, beide Räder (auch vorne) sind rundum schwarz, Es gibt keinen Sägezahn, da hat Michelin sich mit den "Stützdreiecken" im Profil was innovatives einfallen lassen.

    Heute oder Morgen werde ich mal ein paar Bilder von meinem Anakee3 einstellen, da kann man sich auch besser ein Bild davon machen.

    Gruß aus der Pfalz,
    Hansemann

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    #63
    Hallo,
    der A3 ist grundsätzlich nicht schlecht(R1200 GS TÜ), aber die Fahrgeräusche finde ich bei einem neuen modernen Reifen nicht OK. Diese Heulerei ist eher nervig. Das eher grobe Profil wirkt sich hier aus. Sonst ist das Gripniveau OK, weiters ist der Reifen sehr handlich, sowie sehr stabil, das ist für mich der positive Teil. Ich habe nach Jahren mit Straßenreifen wieder mal einen Enduroreifen probiert, ich werde künftig wieder beim Straßenreifen bleiben. Einen Versuch war es aber wert.
    LG
    Markus

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    #64
    Hallo zusammen,
    nun sind die ersten 350 km mit dem Anakee III gefahren, nicht wirklich genug um ein Urteil zu bilden, aber genung für den ersten Eindruck.
    Mit dem Road Attack bin ich zum Reifenhändler und als ich mit dem Anakee III dort weg fuhr, dachte ich "anderer Reifen = anderes Motorrad". Nach den ersten 150 km, war ich mir ziemlich sicher nochmals Geld auszugeben und mir wieder einen Conti zu kaufen.
    Nun nach weiteren 200 km habe ich mich schon ein wenig an den Reifen gewöhnt.
    Positiv ist mir bisher aufgefallen:
    - der Anakee III hat eine super Nasshaftung
    - Feldwege, feuchte Wiesen stellen kein Hindernis mehr da
    - Schlamm in den Rillen, sind nach kurzer geteerter Strecke wieder aus dem Profil verschwunden
    - Längsrillen, Gullis und Straßenunebenheiten stören den Reifen gar nicht
    - es scheint, dass das Motorrad ein paar PS mehr hat (12er GS mit 110 PS), schätze die Querillen können sich besser in den Asphalt krallen und so mehr Schub geben
    - guter Seitenhalt (mit Sozia)
    - gutes Handling
    - kein Aufstellen beim Bremsen in Schräglage
    Negativ ist mir bisher aufgefallen:
    - hohe Fahrgeräusche (die Querillen scheinen zu singen)
    - leichte Vibrationen, die bis in den Körper zu spüren sind
    - weniger Grip als der Road Attack bei trockener Straße
    - hatte ein paar mal das Gefühl, dass der Vorderreifen weg schmiert (kann aber auch an dem Trennmittel auf Neureifen liegen)
    - vermittelt bisher kein sicheres Gefühl (bei trockener Straße)

    Insgesamt bin ich mit dem Anakee III noch nicht zufrieden, denke aber, dass man sich an jedes Modell erst gewöhnen und die Eindrücke vom vorherigen Reifen aus dem Kopf kriegen muss.

    Mit welchem Luftdruck fahrt ihr den Anakee III ?

    viele Grüße
    Norbert

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    Standard

    #65
    Hallo Zusammen,

    hatte vorher den CRA2 drauf und muss Sagen der Anakee3 ist nicht schlechter, im gegenteil. Hatte beim CRA2 immer ein ungutes Gefühl am Vorderrad, vor allem in Kehren und auf schlechter Straße.
    Der Anakee3 hat meiner Ansicht nach alles was ein Reifen auf ner 1200er braucht. Wem das nicht reicht der muss eben einen Straßenreifen aufziehen hat dann eben im Gelände das Nachsehen.

    Für mich Top

    Grüße
    Peter

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    Standard seh ich auch so...

    #66
    Zitat Zitat von Hansemann Beitrag anzeigen
    Hier mal die erste Einschätzung von mopedreifen.de zum neuen Anakee 3 auf der bisherigen 1200er GS.



    Das ist übrigens der Chef den man da sieht und der ist begeistert...
    fahre ihn auch seit heute... noch etwas vorsichtig, da neu- aber sonst recht zufrieden...

    gabs übrigens bei reifen.com für 149.- beide im Angebot- hab sie leider nicht mehr zu diesem preis bekommen- hab sie dann bei cartomak.de für 177.- als h-reifen (210 km/h) in house bestellt- montage 75.-....20.- tankgutschein gibts bis ende mai 2013 von michelin on topp...

    bmw füllte beim service 2,5 vorne, 2,9 hinten ein...auf nachfrage...auch wg. sozius und high-speed...

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    Standard

    #67
    Kann jemand über A3 auf F 800 GS berichten?
    Peter

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    Standard

    #68
    Zitat Zitat von peterxx Beitrag anzeigen
    Kann jemand über A3 auf F 800 GS berichten?
    Peter
    Würde mich auch sehr interessieren, da die Unterschiede (Vorderrad, Gesamtgewicht, etc.) nicht unerheblich zu sein scheinen. Der Anakee 2 hatte z.B. auf der 1200er einen eher schlechten Ruf, während er auf der 800er prima funktioniert. Evtl. sieht es ja bei dem Anakee 3 genau umgekehrt aus?

    Canario

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    #69
    Hi Leute,

    habe eben gesehen, dass es den AIII mit Geschwindigkeitsindex H und V gibt. Werden dort unterschiedliche Karkassen / Mischungen verwendet? Wenn ja, würde das doch bestimmt einen Unterschied ausmachen im Fahrverhalten bzw der Haltbarkeit?

    Mein Pilot Road muss vor der Urlaubstour im Juni noch getauscht werden und ich würde mal gerne einen aktuellen Reifen testen.
    Ich traue mich ja kaum es zu schreiben ohne gleich Schleicher genannt zu werden - aber momentan habe ich den Pilot Road drauf und das schon seit 12000km. Er hat noch 2,5 mm Rest vorn und hinten - ist mir fast unheimlich .
    Alle vorherigen Reifen (Tourance und CTA mussten nach spätestens 8-9000km runter). Positiv ist auch, dass er sich gleichmäßig abnutzt - bei den anderen Reifen wurde das Fahrverhalten nach ca. 5000km deutlich schlechter.

    Gruß
    Jörg

  10. Klaus_D Gast

    Standard

    #70
    Das einzig störende: auf der Adv "heult" der Reifen teilweise schon nervig.


 
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