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Mitas E-10 für die K25 GS

Erstellt von bmw-fuzzi, 15.03.2016, 01:36 Uhr · 12 Antworten · 2.178 Aufrufe

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    Standard Mitas E-10 für die K25 GS

    #1
    Hallo Leute,

    Wer hat Erfahrungen mit dem Mitas E-10 für die K25 R 1200 GS

    ich bin am überlegen ob der etwas wäre für Marokko, denn nur Straße fahren geht ja gar nicht,
    auch wenn man das wollen würde. Was ich nicht will.

    Da ich auch die kleinen Schotter sträßchen fahren möchte würden mich Erfahrungen interessieren,
    die man selbst auf Schotter / off Road gemacht hat.

    Besten Dank schon mal vorab.
    Grüße
    Manfred

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    #2

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    #3
    Ah ja, den Beitrag hab ich trotz der Suchfunktion nicht gefunden.
    Danke.

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    #4
    Hallo Manfred

    Ich habe dir noch was .



    Viel Spass beim schauen !

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    #5
    Besten Dank,
    Ich hab bei meinem Händler einen Satz
    Mitas E10
    bestellt. Wird nächste Woche montiert.
    Grüße Manfred

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    #6
    Servus Manfred

    fahre seit vorgestern den e10 (ohne dakar). bin davor nur straßenreifen gefahren - und das ziemlich sportlich. war die ersten kilometer mit dem reifen entsetzt. ein rumgeeier, wegrutschen in schräglage usw. ok, ich habe nur 1,9 v + h drin. fahre zur zeit meistens auf feldwegen und usw.

    gestern habe ich mich anscheinend an den reifen gewohnt oder die stollen sind etwas runder geworden. mittlerweile macht es richtig spaß den hinterreifen in schräglage auf der straße zum schmieren zu bringen. 3000km wie in dem video genannt wird er bei mir nicht schaffen. 190km/h hab ich auch mal versucht - werde es nicht nochmal machen. in schräglage eine schreckbremsung sollte man auch vermeiden. auf nässe hab ich ihn auf der straße noch nicht gefahren.

    im nassen graß hat er jetzt nicht den biss, den ich mir erhofft habe, bin aber selbst in steigungen nicht steckengeblieben wo mit einem dunlop trailmax definitiv ende gelände gewesen wär. bremsen hingegen ist der wahnsinn, hätte mir nicht gedacht, dass da soviel geht. was mir super gefällt, ist das schnelle fahren in einer schotterkurve und gas geben. der hinterreifen rutscht leicht weg, verbeisst sich und schiebt as motorrad um die kurve - und das wie von selbst ohne auszubrechen. wow!!!

    ich weiß, dass das kein guter "testbericht" oder so ist. habe eigentlich 0 schottererfahrung - aber das sind halt meine ersten eindrücke. der e-10 macht definitv spaß - man muss halt mehr aufpassen als auf straßenreifen wenn man auf asphalt unterwegs ist.

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    #7
    So, zurück von der Hausstrecke.

    Die Straßen waren trocken, meistens warm und der Reifendruck v+h 1,9 bar.
    Geradeauslauf der Mitas ist super. Sie machten zu Anfang keine Geräusche, wobei ich sagen muss, dass es bei mir im Helm ziemlich laut ist. Bin 1,93cm, hab einen Schubert C3 Pro und die original Scheibe drauf. Die Verwirbelungen kriege ich voll auf den Helm - mit entsprechender Geräuschentwicklung.
    Einlenken in die Kurven geht super leicht, schnelle Wechsel in die andere Richtung ebenso. Die werfen sich schon in die Kurve wenn man nur dran denkt. Als ich zum ersten mal aus der Garage raus bin hätt ich das Bike fast hingeworfen so schnell geht das :-) Aber wenn man sich dran gewohnt hat - super!
    Kurvenverhalten ohne Beschleunigen oder Bremsen ist absolut neutral. Man hat immer ein sicheres Gefühl, da wackelt und schwabelt nix. Der Reifen will nicht einknicken und sich nicht aufstellen. Man kann ihn schön dahin drücken, wo man ihn haben will.
    Beim Beschleunigen in Kurvenlage merkt man sehr früh wenn der Hinterreifen Grip verliert. Es kündigt sich rechtzeitig an und man hat noch genügend Reserven. Der Vorderreifen hatte immer guten Grip und ist nie gerutscht (Beschleunigen & ohne Bremsen)
    Tja, Bremsen in Kurvenlage ist mein größter Kritikpunkt und eine üble Schwäche. Dazu später mehr.
    Beschleunigen bei geradeaus Fahrt ist überhaupt kein Problem. Man muss es schon drauf anlegen, dass der Hinterreifen mal durchdreht.
    Dämpfung kann ich nicht beurteilen, da hab ich kein Feingefühl dafür. Mir ist nichts negatives oder positives aufgefallen.
    Vibrationen habe ich ab ca. 40km/h keine mehr. Habs ein paar mal getestet (Kupplung ziehen, Motor aus) und kann nichts schlechtes sagen. Natürlich spürt man ihn mehr als einen normalen Reifen aber wenn der Motor läuft spürt man vom Reifen nichts mehr.
    Mit Bitumen kommt er super zurecht, die weiße Farbe auf der Straße hasst er dafür. In Schräglage sollte man sich von "Fahrbahnbegrenzungsmarkierungen" fern halten.
    Nach meiner Hausrunde hat übrigends der Vorderreifen beim Bremsen zu summen angefangen. Stört nicht wirklich, ist halt da.

    Im großen und ganzen kann man mit dem Reifen sehr zügig auf der Straße fahren. Teilweise vergisst man sogar, dass man auf Stollen unterwegs ist - was mir heute zum Verhängnis wurde:
    Meine Hausstrecke führt durch den bay. Wald zum Arber und in einer Schleife wieder zurück. Es gibt bestimmte Abschnitte, die ich immer mit konstanter Geschwindigkeit fahre. Daher habe ich einen guten Vergleich was der Reifen im Verhältnis zum Dunlop Trailmax und Pirelli Scorpiontrail 2 leisten kann. Und was soll ich sagen - gleiche Geschwindigkeit!!! (bei gleichbleibender Geschwindigkeit) Mit den beiden anderen Reifen war ich an anderen Stellen regelmäßig mit den Fußrasten am Boden, dass habe ich heute nicht geschafft, angesicht von 1,9 bar Reifendruck aber auch nicht wirklich versucht.
    Am Ende einer solchen "Teststecke" bin ich auf ein Starnberger Auto aufgelaufen. Was der auch hier wollte, bei ihm is doch schöner als bei uns - aber egal, er fährt gerade, ich biege ab und sehe im Rückspiegel einen Gebückten der gerade auf mich aufläuft und mir folgt. Also zügig den Berg rauf, gerade Strecke nur leichte schnelle Kurven. Ich fahre nicht wirklich zu schnell, er auch nicht und hängt an mir dran. Wir passieren den Scheitel, den sie dieses Jahr von 70 auf 30 reduziert haben - ich merke schon, dass es ihm nicht schnell genug geht - , danach kommen fallende Kurven. Hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen…
    Die erste rechts ist kein Problem. Die nächste scharf links hats in sich. Bitumen, alter + neuer Teer und das alles im Gefälle. Ich zieh durch, schau in den Spiegel - er verliert. Weiter zur nächsten, schnelle rechts links, neuer Teer, er verliert noch mehr. JAAAA, er kann sich bücken und am Gas ziehen - aber Kurven kann er nicht. Lang lebe der Weizen!!! Und er weiß noch nicht mal, dass ich Stollen hab. Dem Spreu bleibt nur mein Staub. Die nächste ist eine 180° links. Ich rum und sehe ihn garnimmer. Den bin ich los, ich hoffe er hat heute genug getrunken - er wird’s brauchen für die Tränen die er gerade vergießt. Und während ich darüber nachdenke wie toll der Reifen doch ist kommt sie auf mich zu. Eine fallende rechts, die in ihrem Verlauf schärfer wird, nicht den besten Grip hat und mir schon des öfteren einen Ausflug auf die Gegenfahrbahn beschert hat - einmal sogar mit Gelächter vom angrenzenden Parkplatz. Ich Blödmann sollte es wissen und habs vergessen. Mit den beiden anderen Reifen hätte ich sie geschafft - ein bisschen Adrenalin ins Blut und alles passt - aber nicht heute. Hätte Hätte Fahrradkette…
    Mit der GS kann man auf Straßenreifen super in der Kurve bremsen und nachbessern - auch heftig, die Mitas machen das nicht mit. Tja, da hing ich nun in der Kurve, wusste ich bin zu schnell, wusste sie wird enger und wusste das wenn ich drücke definitiv auf der Gegenfahrbahn oder noch weiter weg landen werde - und zwar ohne Korrekturmöglichkeit und bei vielleicht kommenden Gegenverkehr. Also Schreckbremsung in Kurvenlage. Der Vorderreifen rutscht sofort, ABS werkelt und die GS richtet sich auf. Bremse auf, drücken - alles nochmal von vorn. Wieder richtet sie sich auf und ich weiß jetzt geht’s in den Wald. Gegenverkehr kommt keiner, der Bremshebel ächtzt, das ABS werkelt und ich peile eine Lücke zwischen den Bäumen an. Die Verzögerungswerte in Schräglage suggerierten mir eine andere Verzögerung als es geradeaus der Fall ist. Da bremsen sie auf einmal wieder. Gereicht hats trotzdem nicht. Also ab ins Humus, Lenker rumgerissen und Gewicht nach rechts - parallel zu den Bäumen komme ich zum stehen. Motor aus und erst mal nachdenken. Puh... Auf dem Parkplatz stehen nur ein paar Autos aber ansonsten ist er leer. Niemand lacht mich aus. Da höre ich es, dieses eklige säuseln eines Reihenvierers. Das Spreu kommt zurück zum Weizen. Ich sehe sein Gesicht nicht, aber ich kann es spüren wie er lacht, aus seinen Tränen werden Freudentränen - naja, ich habs verdient… Jetzt fresse ich seinen Staub - und seinen Spot.

    Bremsen in Schräglage - nicht gut. Schreckbremsung in Schräglage - geht überhaupt nicht gut. Hinzu kommt ein schwabeln wen man in der Kurve bremst, zuerst vorne dann hinten. Evtl. ist das schwabeln bei mehr Druck im Reifen weg.

    Aus Fehlern lernt man bekanntlich, darum:

    Ich habe schon so viel aus Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch ein paar.

    Ansonten bin ich vom E-10 nach wie vor begeistert. Ich habe zwar keinen Vergleich zu anderen Stollen, aber es geht viel mehr als man denkt. Wies mit mehr Druck ausschaut werde ich die Woche testen.


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    #8
    Cooler Bericht, ich hab herzhaft gelacht. Für einen Stollenreifen scheint mir das aber ok zu sein. Die kippen alle ganz leicht in Schräglage, lenken aber nur zäh in Kurven ein, das ist systembedingt. Von daher kann man auch keine Kurvenperformance wie von einem Straßenreifen erwarten. Je straßenorientierter das Profil wird, umso geringer wird dieser Effekt, siehe K60 oder TKC70. Dafür dürfte aber Grip und Seitenführung auf Waldwegen besser sein. Das ist eben die Frage, welchen Schwerpunkt man setzt. Bisher war für mich der TKC80 immer der Reifen, an dem sich die Mitbewerber messen lassen mussten. Der ist davon abgesehen, wesentlich besser als sein Ruf.
    Jetzt bin ich mal gespannt auf den Michelin Anakee Wild, der als Radialreifen die Diagonalen angreifen will. Ich gebe zu, dass ich bei Reifen die Anschaffungskosten nur als nachgeordnetes Kriterium sehe. Wer da mehr Wert drauf legt, muss in anderen Bereichen Abstriche hinnehmen. Was ich bisher von den Mitas gelesen habe, scheinen die in ihrer Welt aber inre Daseinsberechtigung zu haben. Vielleicht krieg ich ja auch mal einen unter ...

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    #9
    So wie angedroht habe ich heute die Kitas E10 montieren lassen, das Wetter wer optimal zum schrauben unter dem Carport.
    Also die Räder nacheinander ausgebaut zum Reifenhändler im Ort gefahren und die MITAS E10 aufziehen lassen.

    2016-04-04-18.25.25-kopie.jpg2016-04-04-18.25.50-kopie.jpg

    Nach einer kurzen 15 km Testfahrt sind die "Angst Nubbsis" logischerweise noch dran, aber nicht mehr lange.

    Der Reifen läuft gut, erinnert wie früher an die Barum Reifen aus der Motocross Zeit.
    Mal suchen ob ich einen Anlieger finde zum durch brettern.

    So jetzt kann meine GS auch korrekt im Sand spielen gehen.

    Grüße Manfred

  10. Registriert seit
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    #10
    ich wollte die reifen eigentlich mit höherem druck auf der strasse testen, dazu bin ich leider nicht gekommen. dafür war ich in hechlingen und habe wie dort den druck vorne auf 1,7 und hinten auf 1,5 gesenkt. grip auf forstwegen ist natürlich gestiegen, verschleiss auf der strasse auch. sie sind nach wie vor gut fahrbar auf der strasse, rennen braucht man aber keine machen. nach meine 250km runde waren hinten gefühlte 5mm weg. wirklich warens wahrscheinlich drei.

    hab die reifen jetzt eine woche drauf, davon bin ich 500 km flott auf kurvenreicher strecke und nochmal 200 km zwischen feldwegen usw gefahren. dazu noch einiges auf forst und feldwegen. tja, schön langsam muss ich ans wechseln denken. eine weitere woche steht er nicht durch...


 
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